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Solidarität

Solidarität. Selbstaufklärung, Autonomes Denken, Handeln und Subjektivität

Die Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise hat weltweit die Konzepte des Neoliberalismus durchgesetzt, der auf der radikalen Entsolidarisierung der Menschen beruht. 
Eine der unmittelbaren Folgen der Entsolidarisierung zwischen den Menschen ist die Zunahme der Vereinzelung und damit verbunden das Ansteigen der Angst unter den Menschen. Angst verun
Selbstaufklärung ist von ihrem Anspruch her ein radikales Konzept, sie wird gelingen in dem Masse als sie die Unnachgiebigkeit, die Intransingenz, die Unnachgiebigkeit ihres Anspruchs in der Anwendung auf sich selbst durchzuhalten vermag.
Selbstaufklärung ist in ihrer Radikalität nicht nur eine Angelegenheit der Vernunft, sondern auch eine der Leidenschaft. Die emotionalen Erfahrungen und Erlebnisse, die mit diesem Prozess der Selbsterfahrung verbunden sind, können nicht aus der Analyse herausgeschnitten und von ihr abgetrennt und irgendwohin verbannt werden. Sie gehören ins Zentrum der Analyse, bei welcher die Fragen nach der Art der Subjektkonstruktion wichtig sind. Aber die leidenschaftliche Vernunft bleibt eine Vernunft.sichert und löst Orientierungen auf.
Im gemeinsamen Handeln können die Menschen lernen, ihre Ängste zu bewältigen und an ihrer eigenen Freiheit zu arbeiten.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Welt in einer für uns nicht günstigen Art und Weise verändert, wenn wir nicht anfangen, sie in unserem Sinne zu verändern. Dazu gehört der Prozess des Erinnerns und Durcharbeitens. Es gibt kein Ende der Geschichte, denn in ihrem Vergessen liegt der Beginn des Wiederholungszwangs. Deshalb besteht die Notwendigkeit des Erinnerns, des Durcharbeitens um sich seiner selbst als handelndes Subjekt bewusst zu werden. Das Bewusstwerden des eigenen Handelns schliesst die Verantwortung für dieses mit ein. Indem wir wissen, was wir tun, und darüber nachdenken, wie wir tun, was wir tun und weshalb, übernehmen wir Verantwortung für das, was wir tun und damit auch dafür, wer wir sind.
Bildung ist das Ergebnis dieses Tuns. Im Prozess unserer eigenen Veränderung treffen wir auf alle Institutionen, die diese Kultur ausmachen, zusammenhalten und für die Unterdrückung der Menschen und ihr Wohlbefinden zuständig sind. Wir finden diese Institutionen nicht nur ausserhalb von uns selbst, sie sind mitten in uns selbst, sie machen uns aus, indem wir so sind, wie wir sind. Indem wir sie untersuchen, können wir uns verändern und indem wir uns verändern, untersuchen wir sie. Ihre Untersuchung verändert sie.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 312
Erscheinungsdatum 02.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8442-5853-0
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 21/14,8/1,7 cm
Gewicht 477 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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