Andorra - Max Frisch

Schülerheft, Arbeitsheft, Lernmittel

LiteraMedia

Günter Krapp, Cornelia Zenner

(18)
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Beschreibung

Die Macht des Vorurteils Der junge Andri ist in dem Glauben aufgewachsen, er sei der jüdische Pflegesohn des Lehrers Can. Tatsächlich ist er aber dessen leiblicher Sohn mit einer „Schwarzen“ aus dem Nachbarland, in dem Juden verfolgt werden und vor dem die Andorraner sich fürchten. Selbst haben sie aber auch Vorurteile gegenüber Juden und behandeln Andri nach diesem vorgefassten Bild, was auch seine Selbstwahrnehmung beeinflusst. Das Stück spielt in einer nicht näher bestimmten Zeit in Andorra, – »gemeint ist natürlich nicht der wirkliche Kleinstaat dieses Namens […] Andorra ist der Name für ein Modell.« (Max Frisch). Ein Modell, das stellvertretend für jedes Land stehen kann und als Andeutung auf die Rolle der Bevölkerung während des nationalsozialistischen Regimes verstanden werden kann. Die Themen des Stücks sind aktuell wie eh und je. Mit diesem Werk gelingt eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken und Handeln, Vorurteilen und der Menschenwürde, die unserem Grundgesetz ihren Halt gibt. Besonders beim Perspektivwechsel wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, Sichtweisen zu diskutieren. Dieses Material ermöglicht, sich fundiert zu äußern, kritisch und ehrlich zu argumentieren und selbst zu reifen. Das Schülerheft enthält • Erschließung der Handlung • Inhaltssicherung • Symbolik • Identitätsfindung • Schreibaufgaben (Rede, innerer Monolog, Anklageschrift …) • Mögliche Aufgabenformate für die Prüfung • Strukturbilder • Transferierbare Methoden und Arbeitstechniken • Infomaterialien: Antisemitismus, Strafrecht, Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit, NSU

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Krapp & Gutknecht Verlag GmbH
Seitenzahl 64
Erscheinungsdatum 10.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-941206-64-9
Verlag Krapp & Gutknecht Verlag
Maße (L/B/H) 29,7/21/0,8 cm
Gewicht 214 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Mein erster Klassiker und mal was komplett anderes!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Lippspringe am 15.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: (WICHTIG: SPOILER!!!) Dieses Drama handelt von Andri, der in einer kleinen Stadt namens „Andorra“ lebt. Andri ist ein totaler Außenseiter. Als einziger Jude wird er diskriminiert und ausgeschlossen. Nach außen hin tun alle Andorraner unschuldig, doch schaut man näher hin, ist dies nicht der Fall. Andri hat eine ih... Inhalt: (WICHTIG: SPOILER!!!) Dieses Drama handelt von Andri, der in einer kleinen Stadt namens „Andorra“ lebt. Andri ist ein totaler Außenseiter. Als einziger Jude wird er diskriminiert und ausgeschlossen. Nach außen hin tun alle Andorraner unschuldig, doch schaut man näher hin, ist dies nicht der Fall. Andri hat eine ihn liebende Pflegefamilie und ist mit seiner Pflegeschwester Barblin glücklich, aber noch heimlich verlobt. Er macht außerdem eine Lehre als Tischler, wo er ganz gut verdient. Der Tischler versetzt ihn dann aber in den Verkaufsbereich des Geschäftes, mit dem Argument: das Handwerk läge einem Juden einfach nicht. Das macht Andri unglücklich. Und ab dem Zeitpunkt scheint es auch nicht mehr besser für Andri zu werden. Erst geht die Bekanntgabe seiner Verlobung mit Barblin schief und sein Pflegevater erlaubt es nicht. Und dann erwischt er einen Soldaten mit offener Hose in Barblins Zimmer. Er versteht das ganz falsch...aber seine Welt bricht für ihn zusammen und dann wird er auch noch für den Mord an einer fremden Senora angeklagt... Kann Andri noch gerettet werden? Meine Meinung: Ich fand diese Lektüre sehr interessant. Es war mal was komplett anderes, als das was ich sonst so lese, und das hat mir gefallen. Die Lektüre ist als Theaterstück geschrieben und hat somit fast nur Dialoge, abgesehen von den Regieanweisungen zwischen den Dialogen. Man hat aber trotzdem alles super verstehen können und ich fand dass die Dialoge insgesamt sehr positiv ausgeprägt und informativ waren. Die Handlung hat einen stetigen Anstieg zum Höhepunkt gemacht, dieser wurde kurz nach der Hälfte ungefähr erreicht, dann nimmt sie eine drastische Wendung bzw Überstürzung der Ereignisse. Es gab viele Charaktere, die nur nach ihrem Beruf benannt wurden, wie zum Beispiel: der Lehrer. Er wird einfach „Lehrer“ genannt. Das gleiche mit dem Wirt. Oder dem Doktor. Doch trotz dieser recht unpersöhnlichen Ansprache fand ich jeden Charakter individuell ausgeprägt und konnte ihn gut kennenlernen. Vor allem in der heutigen Zeit, wo Diskriminierung und Rassismus ja leider doch noch ein Thema ist, empfehle ich die Lektüre auf jeden Fall weiter. Sternenbewertung liegt bei 4 von 5 Sternen.

sehr zufrieden
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe noch nicht das ganze Buch gelesen, aber es ist bisher ziemlich gut.

Unverständlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Sankt Augustin am 20.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch an sich ist literarisch sehr niveauvolle und spannend doch es sollte verständlicher sein da es dann niemand versteht.


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