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Lenauwahn

Ein Wiener Kaffeehauskrimi

Chefober Leopold 6

(2)
Nach dem Begräbnis eines pensionierten Gymnasiallehrers ereignen sich merkwürdige Dinge: Ein Schüler wird vor dem Jedleseer Friedhof niedergeschlagen, aus dem frischen Grab verschwindet ein Anzug und Stefan, der Neffe des bestohlenen Toten, ist plötzlich unauffindbar. Dessen Mutter Brigitte bittet Chefober Leopold um Hilfe. Lebt Stefan noch? Als ein grausamer Mord geschieht, führt die Spur zunächst zu dem seltsamen Absolventenverein »Lenaubrüder« in Stockerau. Leopold hat alle Hände voll zu tun …
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 01.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783839241417
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der Herr Oberkellner ermittelt
von Ines vom Blog Grüsse vom See aus Konstanz am 24.01.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Krimi aus Wien. Worum geht´s? Der pensionierte Lehrer Hannes Langthaler stirbt, sein Neffe Stefan verschwindet vom Leichenschmaus und ist unauffindbar. Drei Jungs strolchen als Mutprobe auf dem Friedhof herum, einer von ihnen findet die Leiche des Lehrers nackt im offenen Sarg liegen. Ein weiterer der drei wird außerhalb des... Ein Krimi aus Wien. Worum geht´s? Der pensionierte Lehrer Hannes Langthaler stirbt, sein Neffe Stefan verschwindet vom Leichenschmaus und ist unauffindbar. Drei Jungs strolchen als Mutprobe auf dem Friedhof herum, einer von ihnen findet die Leiche des Lehrers nackt im offenen Sarg liegen. Ein weiterer der drei wird außerhalb des Friedhofs niedergeschlagen und kann sich an nichts mehr erinnern. Die Schwester des Lehrers sucht verzweifelt ihren Sohn, während ihr Mann und der andere Sohn glauben der sei nur mal – wie wohl schonmal – für kurze Zeit untergetaucht. Brigitte Renner, die Schwester des Lehrers und Stefans Mutter, sucht Hilfe beim Oberkellner des Café Heller, Leopold. Der wiederum ist gut befreundet mit Thomas, einem Lehrer der drei Mutprobe-Jungs, und dem Chefinspektor. Leopold will Frau Renner helfen, hat jedoch keinerlei Hinweise. Seltsam findet er nur das Verhalten der anderen Familienmitglieder. Stefans Frau will sich scheiden lassen und macht sich nur Sorgen, ob Stefan zur Scheidung auch wieder auftauchen wird. Fast alle Renners sind Mitglieder im geheimen Club der Lenaubrüder, der von Langthaler gegründet worden war. Diese Mitglieder sind mehr oder weniger fanatische Fans des Dichters Lenau. Oberkellner Leopold hat aber noch ein anderes Problem, seine Chefin Frau Heller kam auf die Idee im Café Kulturabende zu veranstalten. Gleich der erste Abend wird beinahe zur Katastrophe. Nachdem die alternde Diva Gattermann durchgesetzt hat, dass sie als Hauptact auftreten darf, verschwindet ihr Pianist kurz vor dem Auftritt unbemerkt aus dem Café und kehrt nicht mehr zurück. Das kann er auch nicht, denn er wird kurz darauf ermordet vor dem Friedhof aufgefunden, auf dem Langthaler bestattet wurde. Leopold sieht einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen und beginnt zu ermitteln. Denn seiner Meinung nach sind alle in diesem Fall verdächtig. Und er hätte sicher mehr Zeit und Konzentration, wenn ihm nicht die Liebe in Gestalt der Erika Haller (Achtung! Haller nicht Heller, die Dame hat nix mit der Chefin zu tun) dazwischen kommen würde. Wo ist Stefan? Lebt er noch? Wer hat den Pianisten ermordet? Und welche Rolle spielen die seltsamen Lenau-Brüder? Ein gelungender Krimi, bei dem ich bis zum Ende nicht rausgefunden habe wer der Mörder war und warum. Die Auflösung hat mich dann ein ganz klein wenig enttäuscht, die fand ich etwas seltsam motiviert, aber gut. Insgesamt find ich die Geschichte großartig. Es gelingt dem Autor den Leser mit ins Wien der Herbstzeit zu nehmen und man sehnt sich ab und zu danach auch in diesem Kaffeeehaus zu sitzen und mit Leopold den Fall zu diskutieren – und dabei einen leckeren Kaffee zu trinken. Und in diesem Fall passt der Titel auch perfekt zur Geschichte, viele der Verdächtigen sind auch wirklich einem Wahn um diesen seltsamen Dichter Lenau verfallen (den gab´s übrigens wirklich). Witzig find ich die Idee, dass ein Oberkellner die Ermittlungen aufnimmt. Das ist mal was ganz anderes. Gefallen hat mir auch, dass man die Geschichte nicht ins perfekte Hochdeutsch übersetzt hat, sondern viele österreichische Ausdrücke/Redeweisen beibehalten wurden (wer´s nicht versteht, hinten gibt´s ein kleines Wörterbuch). Das ist zwar manchmal a bisserl ungewohnt, aber es bringt doch die Atmosphäre und den Wiener Schmäh sehr gut rüber. Ich denke, ich werd noch andere Geschichte mit dem Oberkellner Leopold lesen. Also, auf jeden Fall schnell das Buch kaufen und mit Leopold auf Ermittlungstour durch Wien gehen!

Wien im Lenauwahn
von einer Kundin/einem Kunden aus Lengwil-Oberhofen am 27.08.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Spannung habe ich den sechsten Teil dieser Serie erwartet. Auch in diesem Roman habe ich wieder einiges über den Wiener Dialekt und die Kultur, vor allem über den Dichter Lenau, gelernt. Dazu war mir das Glossar am Ende des Buches sehr hilfreich. Auch die Figuren fand ich sehr... Mit Spannung habe ich den sechsten Teil dieser Serie erwartet. Auch in diesem Roman habe ich wieder einiges über den Wiener Dialekt und die Kultur, vor allem über den Dichter Lenau, gelernt. Dazu war mir das Glossar am Ende des Buches sehr hilfreich. Auch die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite. Ich empfehle die Bücher der Reihe nach zu lesen, für einen Quereinsteiger fehlen sonst die Zusammenhänge. Auf alle Fälle werde ich die weiteren Werke dieses Autors lesen.