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Blutsbande

Wie aus einer arabischen Großfamilie in Deutschland der berüchtigte "Miri-Clan" wurde. Eine Insiderin berichtet

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Arabisch-libanesische "Clans" sorgen bundesweit immer wieder für Schlagzeilen. In Berlin, Bremen und Essen scheinen ganze Großfamilien mafiaähnlich organisiert dick im Geschäft zu sein.

Ob Drogen- und Waffenhandel, Schutzgelderpressung oder Auftragsmord – die Aktenführung der Polizei beginnt bei so manchem "Clan-Mitglied" bereits im zarten Alter von sieben Jahren. Spektakuläre Prozesse lassen die Öffentlichkeit erahnen, welche Machenschaften sich innerhalb der als geschlossene Gesellschaft wahrgenommenen Familienbande abspielen mögen. Niemandem gelang bisher der Blick hinter die Kulissen. Zu groß ist die Angst vor dem "Clan". So wagt selbst die Polizei oftmals nur mit schwerem Gerät und in großer Mannstärke gegen dessen Mitglieder vorzugehen.

Allen Warnungen zum Trotz begann die investigative Journalistin Beate Krafft-Schöning im Jahr 2008, zum arabisch-libanesischen "Miri-Clan" in Bremen zu recherchieren. Sie begleitete Prozesse gegen Mitglieder, las Polizeiakten und lernte zahlreiche "Miris" persönlich kennen. So bekam sie Einblicke in eine Lebenswelt, die von innen ganz anders aussieht, als sie draußen wahrgenommen wird, und konnte auch einen Eindruck davon gewinnen, welche fatalen Fehler im Umgang mit dieser Familie begangen werden.

Blutsbande ist eine Berichterstattung aus dem innersten Kreis des "Miri-Clans" und zeigt ein unbekanntes Leben unter deutschen Dächern.
Portrait
Beate Krafft-Schöning, geboren 1965, studierte Französisch in Brüssel und war zunächst viele Jahre in Belgien für ein deutsches Industrieunternehmen tätig. Mitte der 1990er-Jahre wurde sie nach einem Volontariat Redakteurin bei einem deutschen Printmedium.
Infolge einer längeren Recherche stieß sie eher zufällig sie auf gegebenen Missstände und gründete sie 1999/2000 die Initiative "NetKids" zum Jugendschutz im Internet. Seither bemüht sie sich durch weitere Recherchen und Veröffentlichungen der Problematik in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Medien (TV, Print, Hörfunk), in Vorträgen für Eltern, Kinder, Schulung von Fachpersonal (u.a. Lehrer, Erzieher, Polizei) und selbst entwickelten Präventionsmitteln um Aufklärung und Prävention.
Ihre unkonventionelle und drastische Form, sexuelle Gewalt gegen Kinder im Internet zu thematisieren, insbesondere im Fernsehen, wurde bundesweit bekannt. Seit 2008 recherchiert sie zu den »Miris« in Bremen, zu denen sie über die Jahre ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut hat
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783864133718
Verlag Riva Verlag
Dateigröße 4502 KB
eBook
15,99
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Kundenbewertungen

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Gutes, sehr gut verständliches Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterholz-Scharmbeck am 11.11.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich war begeisert den Bericht der Autorin zu lesen. Das Buch kann echt jeder lesen, weil es mal nicht so kompliziert und mit Fachbegriffen vollgeproft ist. Außerdem fand ich es super spannend geschrieben. Klasse fand ich auch, dass die Autorin viele Sichtweisen angenommen hat um die Probleme Integration oder... Ich war begeisert den Bericht der Autorin zu lesen. Das Buch kann echt jeder lesen, weil es mal nicht so kompliziert und mit Fachbegriffen vollgeproft ist. Außerdem fand ich es super spannend geschrieben. Klasse fand ich auch, dass die Autorin viele Sichtweisen angenommen hat um die Probleme Integration oder auch Kriminalität zu betrachten. Das fällt teilweise ziemlich kritisch in alle Richtungen aus und hat mich dazu gebracht über manche Dinge nochmal neu nachzudenken.