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Inhalt und Details

Im Zentrum dieses kürzeren Romans von Emile Zola (1840-1902) stehen die kurz zuvor verwitwete Hélène Grandjean und ihre epileptische Tochter Jeanne. Als Jeanne schwer erkrankt, wird sie von dem Arzt Doktor Deberle gerettet. Hélène und der verheiratete Deberle kommen sich näher, schließlich schlafen sie miteinander. Jeanne, von aufflammender Eifersucht geplagt, erkrankt erneut, was jedoch von der vor Liebe blinden Hélène unterschätzt wird. Als Jeanne schließlich stirbt, sind alle Lebenshoffnungen ihrer Mutter zerstoben: Deberle hat sich von ihr abgewandt, an seiner Stelle heiratet sie einen bedeutungslosen Kaufmann. - »Ein Blatt Liebe«, in dem es Zola um die Desillusionierung der Liebe in der bürgerlichen Welt geht, erschien in Buchform 1878 und bildet den achten Teile des Romanzyklus über die Familie Rougon-Macquart.

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.07.2013

  • Verlag Europäischer Literaturverlag
  • Seitenzahl

    184

  • Maße (L/B/H)

    21/14,8/1,2 cm

  • Gewicht

    270 g

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-86267-726-9

Kundenbewertungen

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Seitensprung ohne bleibende Wirkung!
von Eva Lemberger aus Linz am 04.08.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Welch gutes Gefühl sich wieder in einen französischen Klassiker zu verlieren. Ein ideales Buch für Kunsthistoriker, die Paris in den 1840 Jahren kennenlernen möchten. Die Handlung ist leicht erzählt. Die verwitwete Helene hat höchste Mühe mit ihrer kranken, schwindsüchtigen Tochter. In ihrer Not bittet sie den Arzt Henri Deberle... Welch gutes Gefühl sich wieder in einen französischen Klassiker zu verlieren. Ein ideales Buch für Kunsthistoriker, die Paris in den 1840 Jahren kennenlernen möchten. Die Handlung ist leicht erzählt. Die verwitwete Helene hat höchste Mühe mit ihrer kranken, schwindsüchtigen Tochter. In ihrer Not bittet sie den Arzt Henri Deberle um Hilfe für ihre Tochter Jeanette, dabei entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe von beiden Seiten. Nur: Henri Deberle ist natürlich verheiratet. Was tun? Man wagt den fürchterlichen Schritt des Ehebruchs. Als Leser ersehnt man eine Fortsetzung. Doch weit gefehlt. Die Tochter erliegt schließlich ihrer Schwindsucht und der genüßliche Ehebruch wird sich nicht mehr wiederholen. Helene ergibt sich in ein mittelmäßiges Eheglück mit einem Mann für den sie keine Leidenschaft empfindet. Soviel zur Handlung. Doch dieser Roman weist noch viele andere Stärken auf. Da Zola mit den Malern seiner Zeit verkehrte. ( Paul Cezanne etc.) beschreibt er Paris in allen vier Jahreszeiten sehr malerisch.


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