Weinen in der Dunkelheit

Das Schicksal eines DDR-Heimkindes

Ursula Burkowski

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Beschreibung

Winter 1953 in Ost-Berlin. Die zweijährige Ursula und ihre Geschwister entgehen nur knapp dem Tod. Von ihrer Mutter verlassen, die sich in den Westen abgesetzt hat, werden die Kinder ausgehungert von ihrem Großvater gefunden. Ursula wird, getrennt von den Schwestern, in dem Kinderheim "Königsheide" untergebracht, einer Vorzeige-Einrichtung der DDR, in der die Kinder zu mustergültigen "sozialistischen Persönlichkeiten" entwickelt werden sollen. Für das Mädchen beginnen damit Jahre des Leids ...
Ursula Burkowski beschreibt ergreifend und schlicht ihre Zeit im Kinderheim. Sie erzählt von den ersten Erfahrungen als elternloses kleines Mädchen bis hin zu den alltäglichen Problemen einer heranwachsenden jungen Frau, die langsam beginnt, innerlich aufzubegehren gegen die Unfreiheit, der sie ausgesetzt ist. Der Autorin gelingt es mit bewundernswerter Leichtigkeit, ihre Vergangenheit lebendig werden zu lassen und die Leser zu berühren.
"Weinen in der Dunkelheit", erstmals 1992 erschienen und stark beachtet von Medien und Politik, gilt als ein zentrales Buch zum Thema Heimerziehung. Die Neuausgabe enthält ein aktuelles Vorwort der Autorin, ein Grußwort der thüringischen Stasi-Unterlagen-Beauftragten Hildigund Neubert sowie ausgewählte Pressestimmen.

Produktdetails

Verkaufsrang 34999
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 30.05.2013
Verlag Jaron Verlag GmbH
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Dateigröße 486 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783955521943

Kundenbewertungen

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Sie hatte ihre Kinder nicht freiwillig zurückgelassen.
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2021
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Tante Katja, die traurige andere Seite von "Weinen in der Dunkelheit". Meine Wahrheit über die liebenswerte Mutter der Ursula Burkowski. Ich erzähle euch von der Frau, die gezwungen war ihre Kinder zu verlassen. Der Frau, die furchtbares durchgemacht hat. Wie sie wirklich war. Alle Kinder in der Straße liebten diese Frau, un... Tante Katja, die traurige andere Seite von "Weinen in der Dunkelheit". Meine Wahrheit über die liebenswerte Mutter der Ursula Burkowski. Ich erzähle euch von der Frau, die gezwungen war ihre Kinder zu verlassen. Der Frau, die furchtbares durchgemacht hat. Wie sie wirklich war. Alle Kinder in der Straße liebten diese Frau, und auch ich hing an ihr wie eine Klette. Wie oft habe ich in der Straße, wo wir damals wohnten, gesehen, dass sie mit vollen Taschen nach Hause kam. Alle Kinder riefen:" Da ist Tante Katja!" Sie liefen zu ihr:"Tante Katja hast du uns etwas mit gebracht?" "Ja!", sagte sie und verteilte an jeden Bananen. Manche bekamen 2 oder 3 fürs Geschwisterchen. Sie hatte ja einen ganzen Sack voll. Aber ich rede nicht von meinen Geschwistern. Nein, das waren alles Kinder die in derselben Straße wohnten wie wir. Ja so war es immer, wenn sie nach Hause kam. Einmal waren es Bananen, Luftballons, Bonbons, oder Kuchenstücke vom Vortag, die sie für alle besorgt hat. Auch ging sie mit uns Kindern, und es waren nicht wenige; nein es war oft eine ganze Horde, mit denen sie in den Park ging und mit uns spielte. Sie kletterte mit mir auf die Bäume so, dass ich nicht runterfallen konnte. Oder sie ging mit uns schwimmen. Sie hatte ein Herz für alle Kinder, doch an einem hing sie ganz besonders. Ich bin stolz, dass ich sagen kann, dass ich dieses Kind war. Als ich klein war, da hatte sie bei uns gewohnt. Damals, als meine Mutter abwesend war. Ca. 6 oder 8 Monate hatte sie uns liebevoll versorgt und sich um mich und meine anderen 4 Geschwister gekümmert. Auch wenn sie sich meinetwegen vor Angst in die Hose gemacht hat, als ich allein auf der großen Rutsche saß. Ich war wohl erst 2 Jahre und die Rutsche zu hoch. Später hatte Tante Katja den Onkel Otto geheiratet und zog in den zweiten Stock zu ihm hinauf. Nein ich habe sie nicht vermissen müssen, denn ich war ja jeden Tag und auch in vielen Nächte bei ihr. Oh mein Gott, ich könnte euch von ihr einen ganzen Roman schreiben. Was ich alles bei ihr erlebte und hörte, ja ich war mehr bei ihr als bei uns daheim. Ich konnte es kaum aushalten, ohne bei ihr zu sein. Ich erinnere mich als sie Besuch von ihrem Vater bekam. Er durfte aus der DDR nach West-Berlin ausreisen, weil er schon Rentner war. Wie sehr hatte sie sich gefreut, nach so vielen Jahren ihren Vater zu sehen. Sie war schon Tage zuvor sowas von aufgeregt. Sie ging einkaufen: Alles Dinge, die sie ihm mitgeben wollte für ihre Kinder in der DDR. Natürlich gab es Kuchen, den sie selber gebacken hat. Nun war es endlich so weit, er stand vor der Tür und klingelte. Sie machte die Tür auf. Vor ihr stand ein riesengroßer hagerer Mann. Ihre Augen strahlten vor Freude, sie weinte und umarmte ihn stürmisch, als wolle sie ihn nie mehr loslassen. Er jedoch war kühl, reserviert. Der schwarze Anzug, den er trug ,machte ihn mir nicht sympathischer. Beim Kaffee hörte ich, als sie nach ihren Kindern fragte. Dass damals etwas ganz furchtbar Schlimmes passiert war. Aber davon kann ich euch später etwas erzählen, denn daran ist sie zerbrochen. Was Tante Katja durchmachte, ist unvorstellbar. Wollt ihr mehr von Tante Katja hören und wissen, was sich gemäß ihrer eigenen Erzählungen wirklich zugetragen hat? Sie hatte ihre Kinder nicht freiwillig zurückgelassen. Zum Thema " Weinen in der Dunkelheit " möchte ich das sagen, was mir mein halbes Leben auf dem Herzen lag. Das muss endlich raus.Ich möchte auch klarstellen, dass ich damit niemanden angreifen will.

Das geht under Die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2015
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Weinen in der Dunkelheit Ist der Auftakt zu einer Trilogie. Die Bücher sind 23 und 22 Jahre alt. Es geht um die Damalige DDR. Das Buch ist Weis mit einen Bild wo ein Mädchen abgebildet ist. Da Mädchen hält sich an eisernen Stangen fest, Vermutlich ein Tor. Sie schaut sehr traurig aus. Geschrieben wurde es von Ursula Burkowski... Weinen in der Dunkelheit Ist der Auftakt zu einer Trilogie. Die Bücher sind 23 und 22 Jahre alt. Es geht um die Damalige DDR. Das Buch ist Weis mit einen Bild wo ein Mädchen abgebildet ist. Da Mädchen hält sich an eisernen Stangen fest, Vermutlich ein Tor. Sie schaut sehr traurig aus. Geschrieben wurde es von Ursula Burkowski kostete 12,90 DM hat 254 Seiten und ist erschienen in Bastei Lübbe Verlag Zum Inhalt 1953 verlast die Mutter ihre 3 Kinder und flieht in den Westen. Ursula kommt mit 2 Jahren ins Heim mit ihren Bruder, wo ihre Schwester hin kommt erfahren sie nicht. Wir begleiten Ursula in ihrer Kindheit im Heim wie sie die Grenzschließung erlebt. Einsamkeit, Keine liebe und der täglich Kampf um Aufmerksamkeit gehören zum Alltag als Heim Kind in der DDR. Wie Ursula ihr Tägliches Leben im Heim meistert bis zu ihren 16 Lebens Jahr das dürft ihr gerne selbst verfolgen in dem Ihr dem Buch ein gehör schenkt und es selber lest. Wie hat es mir gefallen. Ich fand den Erfahrungsbericht sehr gut. Von meinem Gefühl her hab ich mich gefühlt als wäre ich auch tort im Heim und wachse mit Ursula auf. Man verfolgt erlebt richtig das Leben des kleinen Mädchens .Den 1 teil hab ich in nu verschlungen. Jetzt bin ich gespannt wie es im 2 teil weiter geht

Eine echte Geschichte
von Gabriele Frik aus Delfzijl am 14.12.2012
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Dieses Buch habe ich an einem Abend gelesen. Beim Lesen kamen meine Kindheitserinnerungen wieder. Ich war damals 5 Jahre alt als ich zusammen mit meiner Tante meinen Cousin besuchte. Er war damals in den Jahren 1959 und 1966 auch in einem Kinderheim bei Berlin. Alle Kinder auf der Station warteten ungeduldig hinter den verschlos... Dieses Buch habe ich an einem Abend gelesen. Beim Lesen kamen meine Kindheitserinnerungen wieder. Ich war damals 5 Jahre alt als ich zusammen mit meiner Tante meinen Cousin besuchte. Er war damals in den Jahren 1959 und 1966 auch in einem Kinderheim bei Berlin. Alle Kinder auf der Station warteten ungeduldig hinter den verschlossenen Türen. Nur die grössten und stärksten Kinder konnten durch ein kleines Fenster schauen.

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