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Die Eistoten

Thriller

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Taschenbuch
Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen.

Philosophisch, mystisch, spannend - ein Thriller der Extraklasse.
Portrait
Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für "Die Zeit" und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. Im Aufbau Taschenbuch Verlag liegen seine Kriminalromane "Die Eistoten" und "Der Tote im Moor" vor.2015 erschien von ihm "Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird".
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783841206374
Verlag Aufbau
Dateigröße 1389 KB
Verkaufsrang 21755
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Die Eistoten
von dorli am 16.01.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die 11-jährige Alice lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Amalia in dem kleinen Dorf Hintereck. Ihre Mutter ist vor 4 Jahren gestorben. Angeblich erfroren - ein Unfall, heißt es offiziell. Doch Alice ist fest davon überzeugt, dass ihre Mutter ermordet wurde. Als Alice gemeinsam mit ihrem Freund Tom im Wald ein erfrorenes Mäd... Die 11-jährige Alice lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Amalia in dem kleinen Dorf Hintereck. Ihre Mutter ist vor 4 Jahren gestorben. Angeblich erfroren - ein Unfall, heißt es offiziell. Doch Alice ist fest davon überzeugt, dass ihre Mutter ermordet wurde. Als Alice gemeinsam mit ihrem Freund Tom im Wald ein erfrorenes Mädchen entdeckt, geht sie davon aus, dass der Mörder wieder zugeschlagen hat und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln... Christian Buder hat sich als Schauplatz für seinen Thriller ein beschauliches Dorf im Allgäu ausgedacht. Sehr idyllisch, möchte man meinen, doch der Schein trügt. Über dem Dorf liegt eine eigentümliche Stimmung: eiskalte Winterabende, an dem merkwürdige Dinge geschehen. Allabendlich bellende Hunde verstummen plötzlich, die Kirchentür ist mit Blut beschmiert. Hinzu kommt das zum Teil recht seltsame Verhalten der Dorfbewohner. Dem Autor gelingt hier eine angespannte, düstere Atmosphäre, die sehr gut zu der gesamten Situation passt. Mittendrin die herrlich altkluge Alice. Sie ist blitzgescheit und sehr neugierig. Sie hinterfragt alles und gibt sich sehr zum Verdruss ihres Vaters nicht mit belanglosen Antworten zufrieden. Bei ihrer Spurensuche geht Alice mit Logik zu Werke und kann geschickt kombinieren. Buder legt ihr oft pfiffige Worte in den Mund, die mich immer wieder haben schmunzeln lassen. Das Verhalten von Alices Vater hat mich erschreckt. Er scheint überfordert mit seiner hochbegabten Tochter und statt mehr auf sie einzugehen und zumindest zu versuchen, ihre Überlegungen zu verstehen, geht er von einer psychischen Störung aus, weil sie seiner Meinung nach den Tod ihrer Mutter nicht verkraftet. Die Idee, philosophische Elemente mit einem Thriller zu verweben, finde ich sehr spannend. Alice kann den längst verstorbenen Ludwig Wittgenstein sehen und sich mit ihm unterhalten. Wittgenstein liefert Alice Denkanstöße und Erklärungen und bringt Alice dazu, ihre eigenen Gedanken intensiver zu hinterfragen. Die Gespräche sind ihr bei ihren Überlegungen zu den Vorkommnissen in Hintereck eine große Hilfe. Ein weiteres Thema, dass Buder aufgreift, ist das Beichtgeheimnis. Schnell wird klar, dass der Pfarrer des Dorfes den Täter nicht nur kennt, sondern auch weiß, dass das Morden noch weitergehen wird. Der Pfarrer unternimmt wenig, das Beichtgeheimnis hindert ihn daran, die Identität des Mörders preiszugeben. Ich habe nicht gewusst, dass die Schweigepflicht auch gilt, wenn das Leben anderer Menschen in Gefahr ist. Für mich unfassbar, aber es ist wohl tatsächlich so, dass das Beichtgeheimnis unverletzlich ist und ein Priester auch bei schweren Straftaten keinerlei Informationen über das weitergeben darf, was er in der Beichte erfahren hat. Nicht gefallen hat mir das Ende der Geschichte. Ich weiß nicht, ob es in der Realität schon einmal einen ähnlichen Fall geben hat, vorstellen kann ich mir das irgendwie nicht. Das Motiv wird noch ganz nachvollziehbar erklärt, aber ein Mörder, so wie er hier dargestellt wird, scheint mir sehr unwahrscheinlich und so wird die ganze Auflösung für mich unglaubwürdig. Schade. Ein spannend erzählter Thriller, der leider am Ende etwas ins Holpern gerät.

Die Eistoten
von buchleserin am 08.10.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die elfjährige Alice ist unglaublich intelligent und liest sehr viel. Sie hat einen ganz besonderen Freund, den Philosophen Ludwig Wittgenstein, der bereits 1951 gestorben ist. Er taucht immer unerwartet auf und verschwindet auch wieder genauso geheimnisvoll. Alice lebt in Hintereck, im Allgäu. Vor vier Jahren hat sie ihre Mut... Die elfjährige Alice ist unglaublich intelligent und liest sehr viel. Sie hat einen ganz besonderen Freund, den Philosophen Ludwig Wittgenstein, der bereits 1951 gestorben ist. Er taucht immer unerwartet auf und verschwindet auch wieder genauso geheimnisvoll. Alice lebt in Hintereck, im Allgäu. Vor vier Jahren hat sie ihre Mutter verloren und glaubt, dass sie von jemanden ermordet wurde. Als sie zusammen mit ihrem Freund Tom im Wald eine Mädchenleiche findet, die aufrecht dort steht, fangen die beiden an auf eigene Faust zu ermitteln. Von der Leiche wollen sie zunächst keinem etwas verraten. Bei ihren Ermittlungen bekommt Alice Hilfe von Ludwig Wittgenstein. Plötzlich taucht die erfrorene Leiche des Mädchens in ihrem Dorf auf. Alice glaubt an einen Serienmörder, der schon seit Jahren mordet. Ein Journalist hatte einen Artikel über die „Eistoten“ in Hintereck und Umgebung geschrieben. Tote, die schon seit zehn Jahren immer am 23. Dezember erfroren, mit verschränkten Armen und weit geöffneten Augen aufgefunden wurden. Zusammen mit Tom und der Hilfe von Wittgenstein macht sich Alice auf die Suche nach dem Mörder. „Die Eistoten“ ist Christian Buders erster Roman. Der Thriller beginnt ziemlich spannend. Ein Mädchen läuft durch den Wald und wird von jemanden verfolgt. Da wurde eine unheimlich spannende Atmosphäre erzeugt. Alice und ihr Freund Tom sind auf der Suche nach einem Serienmörder. Sie glaubt auch, dass der Mörder ihre Mutter umgebracht hat, weil sie etwas herausgefunden hatte. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein hilft Alice bei ihren Ermittlungen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr gut zu lesen. Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Man ist gleich mitten im Geschehen drin. Mich hat der Thriller sofort gefesselt. Der Schluss hat mir jedoch nicht ganz so gut gefallen. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und Alice war mir gleich sehr sympathisch. Alice ist sehr intelligent und schlagfertig. Sie beginnt mit ihren eigenen Nachforschungen. Die Erwachsenen glauben ihr nicht. Ihr Vater hört ihr auch nicht richtig zu und meint sie hätte den Tod ihrer Mutter einfach nicht verkraftet und will sie sogar in eine Klinik einweisen lassen. Doch Alice ist sich sicher, dass in ihrer Heimat ein Serienmörder am Werk ist. Die Gegend war sehr gut und detailliert beschrieben, so dass ich mir bildlich alles vorstellen konnte. Es herrschte eine spannende Atmosphäre und auch die eisige Kälte die dort geherrscht hat, hat man richtig gespürt. Dieser spannender Thriller bekommt von mir ein ganz klare Leseempfehlung!

Starker Beginn, schwaches Ende
von Xirxe aus Hannover am 26.09.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt eine neue Ermittlerin im Krimi-Bereich: Alice, eine 11jährige Hochbegabte mit der (zweifelhaften?) Gabe, tote Philosophen zu sehen und sich mit ihnen unterhalten zu können. Insbesondere Wittgenstein gesellt sich immer wieder an ihre Seite. Doch statt philosophische Gespräche zu führen, ist Alice auf der Suche nach einem ... Es gibt eine neue Ermittlerin im Krimi-Bereich: Alice, eine 11jährige Hochbegabte mit der (zweifelhaften?) Gabe, tote Philosophen zu sehen und sich mit ihnen unterhalten zu können. Insbesondere Wittgenstein gesellt sich immer wieder an ihre Seite. Doch statt philosophische Gespräche zu führen, ist Alice auf der Suche nach einem Serienmörder in ihrem kleinen beschaulichen Dorf im Allgäu, in dem der Stumpfsinn regiert. Seit mehreren Jahren gibt es immer wieder Tote im Winter, die man erfroren auffindet. Auch Alices Mutter gehörte dazu, doch wie in allen anderen Fällen ist die Polizei davon überzeugt, dass es sich um einen Unfall handelte. Doch Alice glaubt daran nicht: Als sie gemeinsam mit ihrem Freund Tom ein erfrorenes Mädchen im Wald entdeckt, machen sie sich auf die Suche. Es ist wirklich eine andere Art von Krimi: Alice, die schlaue und auch altklug daherkommende Elfjährige, amüsiert immer wieder mit ihren klasse Bemerkungen und stellt wiederholt die passenden, von den Erwachsenen jedoch unbeachteten Fragen. Immer wieder werden philosophische Betrachtungen dazwischen gestreut, jedoch nie unverständlich oder in übertriebenem Maße, sodass man beim Lesen nie Gefahr läuft sich plötzlich zu fragen, ob man vielleicht das falsche Buch in Händen hat. Und spannend ist das Ganze auch, wobei gelegentlich einige kleine Ungereimtheiten auftauchen (Weshalb ist die Polizei so blind? Und der Vater sooo taub?) Doch die fallen nicht allzu sehr ins Gewicht, zumindest nicht in den ersten Teilen. Doch damit ist es meiner Meinung nach spätestens im letzten Abschnitt vorbei. Ein Ende, das jedem Hollywood-Actionfilm Ehre machen würde; Erklärungen, die nicht nachzuvollziehen sind und schlicht Unlogiken, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Schade, wirklich sehr schade, denn so bleibt ein eher fader Nachhall. Allerdings ist mir nach dem Lesen des Interviews mit dem Autor (im Anhang des Buches) klar geworden, weshalb die Story so abbaute. Originalzitat: 'Das Ende schreibe ich nur, um eines zu haben.' Kein Wunder, dass das Buch so abfiel. Nochmals: Schade, denn so ist aus einem zu Beginn durchaus starken Krimi nur noch Durchschnittware geworden. Vielleicht sollte Herr Buder seine Einstellung zum Ende noch einmal überdenken.