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Hatari

Eine Handvoll Großwildjäger geht in Ostafrika einem harten Job nach: Mit Spezialjeeps jagen sie für Zoos wilde Tiere. Ihr Boss ist die energische Brandy, vor der hartgesottene Kerle wie Sean und Kurt Respekt haben. Für einige Verwirrung sorgt die attraktive Fotografin Dallas, die eine Bildreportage über afrikanische Großwildjagd machen möchte, jedoch mit den harten Bedingungen für diesen Job ihre liebe Not hat. Doch Dallas schafft es, nicht nur den Männern den Kopf zu verdrehen, sondern sich auch in dem eingeschworenen Team druchzusetzen. Ein großartiger Abenteuerfilm mit einmalig schönen Naturaufnahmen.
RezensionBild
Die schlechte Nachricht gleich zuerst: Der Film wurde nicht restauriert. Das gesagt, kommt alles Weitere nicht mehr überraschend. Dem Bild (1,78:1; 1080p) mangelt es an Schärfe und es gibt Doppelkonturen, vielleicht aufgrund künstlichen Nachschärfens durch Filtertools. Dazu kommt ein unruhiger Bildstand und zahllose analoge Artefakte (Dropouts, kleinere Schäden im Material). Auch die Farben erscheinen etwas zu blass und kraftlos. Ebenfalls sichtbar sind Rauschmuster, die in der Intensität schwanken. Immerhin die Kompression arbeitet unauffällig.
RezensionTon
Englisch: Dolby TrueHD 2.0 Stereo
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Japanisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Portugiesisch: Dolby Digital 2.0 Stereo

Es gibt 24 Untertitel, darunter deutsche, englische, französische, italienische, spanische, portugiesische, japanische, niederländische, dänische, finnische, norwegische, schwedische und türkische.

Die deutsche Synchronfassung wurde ebenfalls nicht restauriert. Deshalb ist ihr das Alter von Anfang an anzuhören. Musik, Dialoge und Soundeffekte klingen kraftlos und dumpf. Es fehlt an jeglichen Qualitäten. Die englische Originalversion liegt zwar in Dolby TrueHD vor, doch so richtig überzeugend klingt das auch nicht. Hintergrundrauschen gibt es weniger als bei der DF, aber sonst wirkt alles etwas blass. Mit einer aufwändigen Restauration ließe sich garantiert mehr rausholen.
RezensionBonus
Keine Extras.
Zitat
HATARI (USA, 1962), was übrigens Gefahr auf Suaheli bedeutet, zeigt John Wayne mal nicht im Wilden Westen, sondern als Abenteurer in Afrika unter der Regie von Howard Hawks (SCARFACE von 1932, RIO BRAVO, RED RIVER, THE BIG SLEEP). An seiner Seite tummeln sich Hardy Krüger, Bruce Cabot, Red Buttons, Michèle Giradon und Elsa Martinelli.

Alles dreht sich um eine Gruppe von Tierfängern, die in Afrika Auftragslisten von Zoos und Tiergärten abarbeitet. Abends wird dann reichlich dem Alkohol zugesprochen, wobei den ganzen Tag über im Minutentakt geraucht wird. Die Ankunft einer Fotografin in der Männergruppe, es gab bislang nur ein Mädchen, das keiner als Frau betrachtet hat, bis sie sie sich mal genauer ansehen, bringt nicht nur Schwung, sondern auch Unruhe in den Kreis. Die Lovestory zwischen Wayne und Martinelli ist kaum glaubwürdig und eher aufgesetzt, dient aber in erster Linie dem \"comic relief\" und Unterhaltungswert, zumal kein echte Chemie spürbar ist, aber das lässt sich auch verschmerzen.

Eine wirklich überzeugende, durchgehende Handlung darf man sowieso nicht erwarten. Hawks fing ohne fertiges Drehbuch an und beendete den Film mit zahlreichen Improvisationen. Stattdessen steht das Abenteuer und damit die vielen Tierfangszenen im Mittelpunkt. Diese wurden zum größten Teil selbst von den Darstellern gedreht. Stuntmänner oder professionelle Tierfänger waren nicht beteiligt, was zu einigen Blessuren führte, aber den Realismus der Szenen enorm erhöhte.

Hawks widmete sich wieder einmal seinen Lieblingsthemen: Männerfreundschaften und wie sie von Frauen gestört und beeinflusst werden, Gruppendynamik, Zusammenhalt in Gefahr, Machotum, Autos, Zigarettendrehen, Schießwettbewerbe, Musik und Gesang. Wayne agiert hier praktisch als Quasi-Oberhaupt einer \"Familie\" und der \"Duke\" wird mit Elefanten und Nashörnern fertig, aber mit Frauen, die sich ihm an den Leib schmeißen, hat er Probleme. Was aussieht wie ein bezahlter Trip für Regisseur, Crew und Cast, entwickelte sich für Paramount zum erfolgreichsten Film des Jahres 1962.

HATARI ist ein vergnüglicher, simpler und sehr schlichter Film, aber auch ein Oldschool-Abenteuer voller Schauwerte, nämlich grandioser Natur- und Jagdaufnahmen und einem unterhaltsamen Mix aus Actionszenen (Jagd) und ruhigeren Dialogpassagen, der von einem Henry Mancini-Score veredelt wurde. Der Film ist ein heute selten gewordenes Produkt eines unabhängigen Geistes, unkontrolliert und fernab von Hollywood und den Studiobossen, die dem visionären Filmemacher hätten reinreden können. Stattdessen atmet man hier Howard Hawks pur.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 04.10.2013
Regisseur Howard Hawks
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Japanisch, Spanisch, Finnisch, Norwegisch, Dänisch, Holländisch, Portugiesisch, Französisch, Kantonesisch, Tschechisch, Hindi, Koreani
EAN 4010884275346
Genre Abenteuer/Action/Drama
Studio Paramount Home Entertainment
Spieldauer 158 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: Mono, Japanisch: Mono, Spanisch: Mono, Portugiesisch: Mono, Französisch: Mono, Englisch: Dolby TrueHD
Verkaufsrang 702
Verpackung Blu-ray Softbox Standard
Film (Blu-ray)
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8,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Hatari
von einer Kundin/einem Kunden aus Herne am 11.09.2017
Bewertet: Medium: DVD

Habe den Film auf VHS, nur kein Gerät mehr zum abspielen. Da ich mir den Film immer wieder gerne ansehe, hab ich ihn nun auf DVD. Kann ich nur empfehlen.

Landschaftsaufnahmen wunderschön ....
von Michael Kühn aus dem Westerwald am 24.01.2010
Bewertet: Medium: DVD

Hatari von Howard Hawks, mit John Wayne und Hardy Krüger in den Hauptrollen.Hatari ist eine sentimentale Abenteuerkomödie in der Umgebung einer grandiosen Landschaft Ostafrikas.Hier gehen Tierfänger ihrem Gewerbe nachgehen, und Zebras,Affen, Gnus, Giraffen, Leoparden, Elefanten, Affen und Nashörner für Zoologische Gärten einfangen.Humorvoll wird die Großwild Geschichte erzählt in... Hatari von Howard Hawks, mit John Wayne und Hardy Krüger in den Hauptrollen.Hatari ist eine sentimentale Abenteuerkomödie in der Umgebung einer grandiosen Landschaft Ostafrikas.Hier gehen Tierfänger ihrem Gewerbe nachgehen, und Zebras,Affen, Gnus, Giraffen, Leoparden, Elefanten, Affen und Nashörner für Zoologische Gärten einfangen.Humorvoll wird die Großwild Geschichte erzählt in der Rivalitäten und der professionellen Zusammenarbeit zum Erfolg führen soll.Waghalsiges Abenteuer, beim Tierfang gut inszeniert, sympathisch und ohne Hang zu billiger Sensation glänzt der Film mit Professionalität und grandiosen Schauspielern.Die Musik von Henry Mancini untermalt die Schönheit Afrikas, und bringen die Landschaftsaufnahmen wunderschön zur Geltung.Das große Geschäft der Tierfängerei ist mittlerweile ein Tabu, bringt aber die Klasse des Films, nicht ins schwanken.Schöner Film, große Unterhaltung im unberührten Afrika.

Unglaublich!
von Peter am 16.10.2005
Bewertet: Medium: DVD

Endlich gibt es diesen Film auf DVD. Es stimmt es sind leider keine deutschen Untertitel dabei. Aber das nur so nebenbei. Bildqualität erstklassig, der Ton ist leider nur in Mono. Aber der film ist einfach einzigartig. Sicher kann man solche Filme nach heuten Tierschutzstandard nicht mehr drehen, aber das... Endlich gibt es diesen Film auf DVD. Es stimmt es sind leider keine deutschen Untertitel dabei. Aber das nur so nebenbei. Bildqualität erstklassig, der Ton ist leider nur in Mono. Aber der film ist einfach einzigartig. Sicher kann man solche Filme nach heuten Tierschutzstandard nicht mehr drehen, aber das ist hier nur nebensachen. Klasse vor allem John Wayne und Hardy Krüger. Die eigentlichen Stars sind für mich aber die drei kleinen Elefanten. Die stellen wirklich alles in den Schatten. Hätte mir vielleicht noch eine extra Tonspur mit der tollen Filmmusik von Henry Mancini gewünscht. Aber das nur so nebenbei. Ich kann den Film nur allen empfehlen. Leider werden solche Filme heutzutage in Hollywood nicht mehr gedreht. Der Charme ist leider verloren gegangen.