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Das Erbe

Die Geschichte meiner Südtiroler Familie

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Portrait
Lilli Gruber, geboren 1957 in Bozen, ist eine der bekanntesten italienischen Journalistinnen und Moderatorinnen. Nach Stationen u.a. bei La Stampa und Corriere della Sera moderierte sie als erste Frau die Hauptnachrichtensendung und war auch für das deutsche Fernsehen tätig. 2004 wurde sie als Abgeordnete ins Europäische Parlament gewählt, wo sie gegen Berlusconi Partei ergriff. Die preisgekrönte Journalistin hat sich auch als Bestsellerautorin weit über die Grenzen Italiens hinaus einen Namen gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426421451
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 3868 KB
Übersetzer Franziska Kristen
Verkaufsrang 43.971
eBook
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Sehr eindrucksvoll! Warum Hella zu Elena und Jakob zu Giacomo werden sollten.
von Eberhard Landes am 18.10.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anlässlich eines bevorstehenden Südtirolaufenthalts war ich auf der Suche nach Literatur über dieses wunderschöne und - wie ich dann eingängig erfuhr - auch so geschichtsträchtige - Stück Erde. So wie das Land jenseits des Brenner, so sollte das Buch jenseits der üblichen Bildbände und Wanderführer (weil ich davon... Anlässlich eines bevorstehenden Südtirolaufenthalts war ich auf der Suche nach Literatur über dieses wunderschöne und - wie ich dann eingängig erfuhr - auch so geschichtsträchtige - Stück Erde. So wie das Land jenseits des Brenner, so sollte das Buch jenseits der üblichen Bildbände und Wanderführer (weil ich davon schon eine ganze Reihe im Regal stehen habe) liegen. Dabei stieß ich auf "Das Erbe" von Lilli Gruber. Mit zunehmender Begeisterung über den Erzählstil und für die Familie, die den Mittelpunkt der Handlung darstellt und aus den unmittelbaren Vorfahren der Autorin besteht, wollte ich auch mehr über die Schriftstellerin wissen. Erst dann erfuhr ich, dass Dietlinde (so ihr richtiger Vorname) Gruber zum Einen eine in Italien und darüber hinaus sehr bekannte Journalistin, Fernsehmoderatorin und Auslandskorrespondentin und zum anderen erfolgreiche (bei den Wahlen zum Europäischen Parlament konnte sie in der italienischen Hauptstadt Rom das Duell ihrer Partei, des Linksbündnisses L’Ulivo, gegen Berlusconis Forza Italia klar für sich entscheiden) Europapolikterin ist. Sehr gute Grundvoraussetzung dafür bringt sie mit; zu nennen sind zum Einen ihre Vita (geboren 1957 in Bozen, Muttersprache deutsch, perfekt viersprachig, Literaturstudium in Venedig, verheiratet mit einem in Paris lebenden Franzosen und selbst wohnhaft in Rom und Brüssel) und nach meinem Eindruck zum Zweiten die Gene ihrer Urgroßmutter Rosa sowie deren Töchter incl. der Großtante Hella, zwei der Hauptdarstellerinnen des Buches. Sehr nachvollziehbar schildert Lilli Gruber deren Schicksal, den italienischen Faschismus zum Einen, den deutschen Nationalsozialismus zum Anderen, die Unterschiede zwischen Beiden, die Zerrissenheit der Südtiroler, deren Orte auf Druck "der Welschen" von Brixen zu Bressanone, von Kurtatsch zu Cortaccia und die selbst gar auf behördliche Anordnung von Hella zu Elena, von Jakob zu Giacomo wurden, was schließlich in der von Hitler und Mussolini aufgezwungenen Option gipfelte. Das alles erzählt Lilli Gruber und unterstreicht es durch Hinzuziehen von Originaldokumenten wie Rosas Tagebuch, zahlreichen Briefen der Familenmitglieder und schriftlicher Darlegungen Anderer. Sehr schön abgerundet wird das Buch durch eine Ahnentafel und Originalfotos der Familienmitglieder. "Das Erbe" animiert zum Lesen auch von "Der Sturm" (erschienen im September 2015).

Lernen´s Geschichte...
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach der letzten Seite des Buches, und in Erinnerung an den legendären Kreisky-Sager "lernen´s Geschichte Herr Reporter", muss festgehalten werden: genau so lernt man Geschichte. Die Spurensuche der Journalistin Lili Gruber nach ihrer Familie, bedingt durch die Auffindung der Tagebücher ihrer Großmutter (eine großartige Frau!) ist Zeitgeschichte pur. ... Nach der letzten Seite des Buches, und in Erinnerung an den legendären Kreisky-Sager "lernen´s Geschichte Herr Reporter", muss festgehalten werden: genau so lernt man Geschichte. Die Spurensuche der Journalistin Lili Gruber nach ihrer Familie, bedingt durch die Auffindung der Tagebücher ihrer Großmutter (eine großartige Frau!) ist Zeitgeschichte pur. Danach bedarf es keinerlei Belehrungen mehr über Südtirol, und seine wechselhafte Geschichte.