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Empire

Die neue Weltordnung

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Schon lange nicht mehr hat ein theoretisches Buch eine solche Resonanz in den Medien gefunden. Aus dem Meer der Stimmen hier eine kleine Auswahl:

-"Die Autoren wollen nichts weniger als Marx' Erzählung der Weltgeschichte fortsetzen und auf den neuesten Stand ... bringen. Das ist ihnen so gut gelungen, dass es auch einen überzeugten Nichtmarxisten ... erfreut, zumal der Versuch handwerklich hervorragend gearbeitet ist."
Frankfurter Allgemeine

"Empire (ist) eine grandiose Gesellschaftsanalyse ... , die unser Unbehagen bündelt und ihm eine Richtung gibt, für die in der Geschichte der Philosophie das Wort vom 'guten Leben' steht." Die Zeit

"Das Jahrzehnt linker Melancholie ist vorüber."
Neue Zürcher Zeitung

"The next big theory" New York Times

" ... ein probates Mittel gegen die neoliberale Depression ... " literaturen
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 461 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2003
Sprache Deutsch
EAN 9783593418995
Verlag Campus Verlag
Übersetzer Thomas Atzert, Andreas Wirthensohn
eBook
22,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Empire, die neue Weltordnung - Auf dem Weg zu einem neuen Kommunistischen Manifest?
von Buechermaxe aus München am 01.11.2005
Bewertet: Einband: Paperback

Das Buch beschäftigt sich mit den Auswirkungen der monopolaren Welt, die sich nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Verfall der Sowjetunion als einer weltmachtpolitischen Grundsäule im neuen Jahrhundert ergeben werden, nachdem nur die eine weltmachtpolitische Kraft, die USA, als Einziges gemäß ihrer machtpolitischen Bedeutung geblieben ist. Die... Das Buch beschäftigt sich mit den Auswirkungen der monopolaren Welt, die sich nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Verfall der Sowjetunion als einer weltmachtpolitischen Grundsäule im neuen Jahrhundert ergeben werden, nachdem nur die eine weltmachtpolitische Kraft, die USA, als Einziges gemäß ihrer machtpolitischen Bedeutung geblieben ist. Die Autoren beleuchten diese Frage auf dem Hintergrund der Tatsache, daß zusätzlich zu dieser machtpolitischen Frage auch die Erwerbs- und Industriegesellschaft nach altem Schlag des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu Ende geht und uns ein neuer entfesselter Kapitalismus in globalisiertem Maßstab bevor stehen könnte: eine neue Weltökonomie im Rahmen globalisierter Gesellschaften, die eine ganz neue Form der Herausforderung im 21. Jahrhundert erbringen wird. Das Buch, das eine pessimistische Hypothese für diese Nachzeit zu sein scheint, gibt, ohne die philosophischen Wurzeln des sog. Abendlandes mit Aufklärung und Humanismus aus dem Auge zu verlieren, Risiken und Möglichkeiten einer neuen, fortschrittlichen Gesellschaft an – wenn auch die Indizien, soweit sie heute verfügbar sind, noch kein klares Bild zu geben erlauben. Hardt und Negri verfolgen, gemäß einigen Lesern ihres Buches, ein neues Kommunistisches Manifest; mir allerdings scheint wichtiger, dieses viele Phänomene des letzten Jahrhunderts zusammenfassende Werk zu verstehen als das, was es ist: Der Versuch einer Generalsicht dessen, was war, und dessen, was sein könnte. Insofern ein Buch, das zu Debatten und kontroversen Überlegungen herausfordert, in produktivem und provokativem Sinne. Für mich deshalb ein produktives, ein sehr lesenswertes Buch.