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So ehrbar. So mächtig. So tot.

Victoria Boll

Kriminaloberkommissarin Victoria Boll Band 1

Ute Haese

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Beschreibung

In Döhlin an der Diller ist der Teufel los: Zuerst wird der smarte Oberstaatsanwalt Moritz Wagner ermordet, dann erwischt es auch noch den Polizeipräsidenten. Das daraufhin zusammengestellte Team um die junge und ehrgeizige Kriminaloberkommissarin Victoria Boll sowie ihren erfahrenen Kollegen Robert Wiehmer soll deshalb besser gestern als heute herausfinden, wer zu dieser gnadenlosen Hatz auf Döhliner Größen bläst. Erste Spuren führen zu den örtlichen Freimaurern und in die lokale Neonazi-Szene. Der Druck von oben wächst, doch die Taskforce hat immer noch kein Motiv für die Taten ermittelt. Als der nächste prominente Tote gefunden wird, steht Victoria vor einem Scherbenhaufen, denn nichts scheint zueinanderzupassen ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 290 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9789963727155
Verlag Bookshouse
Dateigröße 1322 KB

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Spannend und abwechslungsreich
von mabuerele am 19.10.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch beginnt mit der Trauerfeier für Dr. Hans-Werner Schickler. Er war Leiter der Polizei in Döhlin und wurde ermordet. Mit gleicher Waffe und auf gleiche Art war kurz vorher Oberstaatsanwalt Moritz Wagner erschossen worden. Der neue Leiter der Polizei Dr. Dr. Heinz Renneisen setzt eine Taskforce ein. Zur Leiterin beruft er... Das Buch beginnt mit der Trauerfeier für Dr. Hans-Werner Schickler. Er war Leiter der Polizei in Döhlin und wurde ermordet. Mit gleicher Waffe und auf gleiche Art war kurz vorher Oberstaatsanwalt Moritz Wagner erschossen worden. Der neue Leiter der Polizei Dr. Dr. Heinz Renneisen setzt eine Taskforce ein. Zur Leiterin beruft er Victoria Boll. Der Gruppe gehören außerdem Robert, Georg, Serge und Stefanie an. Ihre erste Aufgabe ist es, Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Ermordeten herauszufinden. Doch nichts scheint zu passen. Während Schicklers Sohn Benno, der seinen Vater hasste, zu einer Gruppe gewaltbereiter Neonazis gehört, war Wagner seit kurzem Mitglied bei den Freimaurern. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Mein Interesse wurde nicht nur durch die Krimihandlung geweckt, sondern auch durch die geschickt zusammengesetzte Taskforce. Ihre Mitglieder werden gut charakterisiert. Victoria ist die Tochter des ehemaligen Leiters des Kommissariats. Es ist ihr erster eigenständiger Ermittlungsauftrag. Sie ist ehrgeizig, doch im Inneren auch unsicher. Robert war einst die rechte Hand von Victorias Vater. Jetzt soll er sich der Tochter unterordnen. Georg steckt voller Vorurteile. Eine Frau als Leiterin kann er schlecht wegstecken. Serge ist zurückhaltend. Als Vater von Zwillingen fehlen ihm häufig einige Stunden Schlaf. Stefanie sitzt am liebsten am Computer. Dort ist sie Spezialistin. Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin neben der Ermittlungsarbeit nach und nach die Entwicklung in der Taskforce aufgezeigt hat. Aus einer losen Gruppe, in der jeder erst einmal Eigeninteresse hat, wird ein schlagkräftiges Ermittlerteam. Nach und nach wächst Victoria in ihre Rolle. Sie lernt es, auf die Mitarbeiter zuzugehen, Rücksicht zu nehmen und sie zu motivieren. Dabei gewährt die Autorin nicht nur ihr, sondern auch mir als Leser Einblick in das Privatleben der Teammitglieder. Die anfangs negativ registrierten Eigenschaften der Protagonisten schleifen sich ab. Man steht füreinander ein. Die positiven Kerne kommen mehr und mehr zum Tragen. Leider hilft das im eigentlichen Fall nicht weiter. All die lockeren Fäden verlaufen im Nichts. Auch ich hatte beim Mitdenken und Miträtseln keine heiße Spur. Der Fall wurde immer undurchsichtiger und verworrener. Die Fakten passten einfach nicht zusammen. Für die Autorin war das allerdings eine gute Gelegenheit, mir zwischendurch einiges an Wissen zu vermitteln. Das betraf zum einen die Vielschichtigkeit der Neonaziszene, zum anderen die Regeln und Grundlagen der Freimaurer. Auch zur Funktion eines Trojaners hat die Autorin exakt recherchiert. Das Ende kommt überraschend. Nur eine kleine Unachtsamkeit eines der Toten deutet auf das Motiv und damit auf den Täter hin. Das Buch ließ sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Es hat mir sehr gut gefallen, weil nicht nur eine spannende und vielschichtige Handlung erzählt wurde, sondern ein Ermittlerteam kreiert, dessen Entwicklung ich miterleben durfte. Deutlich wurde auch, welchen Druck die Ermittler von seitens der Öffentlichkeit und der Politik ausgesetzt sind. Hier wurde nichts beschönigt. Ich freue mich auf weitere Geschichten mit Victoria Boll. Cover und Titel passen. Die rote Schrift auf grauem Grund wirkt auffällig. Der Titel gewinnt nach dem Lesen des Buches eine besondere Bedeutung.

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