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Ein Teelöffel Land und Meer

(14)
Portrait
Dina Nayeri wurde während der Islamischen Revolution im Iran geboren und emigrierte als Zehnjährige nach Oklahoma. In Harvard absolvierte sie ihren MBA und Master of Education, in Princeton ihren BA. Ihr Debütroman Ein Teelöffel Land und Meer wurde bereits in dreizehn Sprachen übersetzt und als "Barnes and Noble Discover Great New Writers book" ausgewählt.
Inzwischen arbeitet sie an ihrem zweiten Roman (der sich ebenfalls um eine Familie im Iran dreht) und leitet als Truman Capote Fellow Schreibkurse des Iowa Writers' Workshop.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783866483002
Verlag Mareverlag
Dateigröße 2637 KB
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 33.874
eBook
7,99
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„Wunderschön erzählt“

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Saba ist 11 Jahre alt als Sie Mutter und Schwester verliert. Wenn man ihren Gedanken folgt, so haben beide sie beim Vater zurückgelassen. In einer Welt die uns europäischen Lesern erst einmal völlig fremd erscheint. Eine Welt in der das Leben zuhause von den Frauen der Familie regiert wird. Unglaublich viele Träume hat Saba und fast genauso viele furchtbare Schicksalsschläge, die ihr immer wieder Mut abverlangen. Aber auch Glück, Geborgenheit, Liebe und Hoffnung gibt es in Sabas Leben. Und eine ganz ordentliche Prise iranische Kultur und Lebensweise.

Ich habe diesen Roman unglaublich gern gelesen, bin mit großen Gefühlen ( negativ und positiv) jeder Figur gefolgt.

Gehen Sie mit Saba auf die Reise ! Es lohnt sich !
Saba ist 11 Jahre alt als Sie Mutter und Schwester verliert. Wenn man ihren Gedanken folgt, so haben beide sie beim Vater zurückgelassen. In einer Welt die uns europäischen Lesern erst einmal völlig fremd erscheint. Eine Welt in der das Leben zuhause von den Frauen der Familie regiert wird. Unglaublich viele Träume hat Saba und fast genauso viele furchtbare Schicksalsschläge, die ihr immer wieder Mut abverlangen. Aber auch Glück, Geborgenheit, Liebe und Hoffnung gibt es in Sabas Leben. Und eine ganz ordentliche Prise iranische Kultur und Lebensweise.

Ich habe diesen Roman unglaublich gern gelesen, bin mit großen Gefühlen ( negativ und positiv) jeder Figur gefolgt.

Gehen Sie mit Saba auf die Reise ! Es lohnt sich !

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein wunderbares Buch über ein fremdes Land und eine ganz andere Kultur. Sprachlich wunderbar farbenprächtig und kraftvoll erzählt! Ein wunderbares Buch über ein fremdes Land und eine ganz andere Kultur. Sprachlich wunderbar farbenprächtig und kraftvoll erzählt!

„Lebenstraum und Lebenslüge!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Saba und Mahtab sind iranische Zwillinge und unzertrennlich bis die islamische Revolution und das Verschwinden Mahtabs und ihrer Mutter Sabas Leben von Grund auf verändert.

Das christlich-westlich erzogene Mädchen muß sich den neuen Gegebenheiten anpassen und den Verlust verarbeiten.

Dina Nayeri ist ein poetisches Buch über den heutigen Iran gelungen der Einblicke in das Frauen- und Dorfleben gibt. Es ist eine Entwicklungs- und Freundschaftsgeschichte die zeigt wie wichtig das Geschichtenerzählen, Freundschaften und Familie sind um Schicksalsschläge zu verarbeiten und immer wieder neuen Mut zu schöpfen.

Dies ist ein Debüt wie es nur wenige gibt: Das Land, die Geschichte und die Sprache bilden eine perfekte Einheit, man versinkt in eine fremde Kultur und entwickelt eine tiefe Zuneigung für Saba mit der man leidet und hofft.

Saba und Mahtab sind iranische Zwillinge und unzertrennlich bis die islamische Revolution und das Verschwinden Mahtabs und ihrer Mutter Sabas Leben von Grund auf verändert.

Das christlich-westlich erzogene Mädchen muß sich den neuen Gegebenheiten anpassen und den Verlust verarbeiten.

Dina Nayeri ist ein poetisches Buch über den heutigen Iran gelungen der Einblicke in das Frauen- und Dorfleben gibt. Es ist eine Entwicklungs- und Freundschaftsgeschichte die zeigt wie wichtig das Geschichtenerzählen, Freundschaften und Familie sind um Schicksalsschläge zu verarbeiten und immer wieder neuen Mut zu schöpfen.

Dies ist ein Debüt wie es nur wenige gibt: Das Land, die Geschichte und die Sprache bilden eine perfekte Einheit, man versinkt in eine fremde Kultur und entwickelt eine tiefe Zuneigung für Saba mit der man leidet und hofft.

„Sehnsucht...“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Mannheim

...löst dieses Buch beim Lesen aus.
Sehnsucht, nach einem der Autorin eigentlich selbst fremden Land.
Die gebürtige Iranerin beschreibt die Sehnsucht ihrer in einem kleinen iranischen Dorf lebenden Protagonistin nach ihrer verschwundenen Zwillingsschwester und ihrer Mutter so sagenhaft, so intensiv, dass einem beim Lesen beinahe die Luft wegbleibt...
Die kleine Saba, die sich nach ihrer vertrautesten Person verzehrt, weckt beim Leser Mitleid - und man fiebert mit ihr mit...kennt sie die Wahrheit? Verschließt sie sich vor eben dieser?
Zwischen Hoffen und Bangen nimmt die Autorin einem mit, in das Land ihrer Vorfahren - ungeschönt und doch bezaubernd lernt man den Iran der islamischen Revolution kennen! Lesenswert!
...löst dieses Buch beim Lesen aus.
Sehnsucht, nach einem der Autorin eigentlich selbst fremden Land.
Die gebürtige Iranerin beschreibt die Sehnsucht ihrer in einem kleinen iranischen Dorf lebenden Protagonistin nach ihrer verschwundenen Zwillingsschwester und ihrer Mutter so sagenhaft, so intensiv, dass einem beim Lesen beinahe die Luft wegbleibt...
Die kleine Saba, die sich nach ihrer vertrautesten Person verzehrt, weckt beim Leser Mitleid - und man fiebert mit ihr mit...kennt sie die Wahrheit? Verschließt sie sich vor eben dieser?
Zwischen Hoffen und Bangen nimmt die Autorin einem mit, in das Land ihrer Vorfahren - ungeschönt und doch bezaubernd lernt man den Iran der islamischen Revolution kennen! Lesenswert!

„Ein Teelöffel Land und Meer!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Freude, Trauer, Hoffnung, verlorene Träume und vieles „Meer“ ist mir von Dina Nayeri’s Debütroman im Kopf geblieben.
Saba wächst im postrevolutionären Iran auf und erzählt mit einer ihr eigenen Leichtigkeit vom Erwachsenwerden in einem Land, dass sich abrupt von allem westlichen abwendet. Und alles was bis dahin als selbstverständlich galt verteufelt. Es ist aber auch eine Familiengeschichte, die Einblicke in das alltägliche Leben gewährt und vom Verlust eines geliebten Menschen erzählt.
Freude, Trauer, Hoffnung, verlorene Träume und vieles „Meer“ ist mir von Dina Nayeri’s Debütroman im Kopf geblieben.
Saba wächst im postrevolutionären Iran auf und erzählt mit einer ihr eigenen Leichtigkeit vom Erwachsenwerden in einem Land, dass sich abrupt von allem westlichen abwendet. Und alles was bis dahin als selbstverständlich galt verteufelt. Es ist aber auch eine Familiengeschichte, die Einblicke in das alltägliche Leben gewährt und vom Verlust eines geliebten Menschen erzählt.

Kundenbewertungen

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Ein wunderbarerer Roman!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 05.12.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Die anrührende Geschichte von Zwillingsmädchen, die bis zu ihrem elften Lebensjahr unzertrennlich sind und in Teheran zu Zeiten des Schahs leben bekommt eine plötzliche Wende, als Mutter und eine der Zwillinge auf fast mystische Weise aus dem Leben der Zurückbleibenden verschwinden. Um sein Leben und das seiner verbliebenen Tochter in... Die anrührende Geschichte von Zwillingsmädchen, die bis zu ihrem elften Lebensjahr unzertrennlich sind und in Teheran zu Zeiten des Schahs leben bekommt eine plötzliche Wende, als Mutter und eine der Zwillinge auf fast mystische Weise aus dem Leben der Zurückbleibenden verschwinden. Um sein Leben und das seiner verbliebenen Tochter in den Zeiten der Islamischen Revolution im Iran zu schützen, zieht der Vater mit der Tochter in ein Dorf im Norden des Iran. Der Roman beschreibt das Aufwachsen der Tochter, das geprägt wird von fantastischen Geschichten und der Macht von Freundschaft in unsicheren Zeiten. Wer sich für das Leben in postrevolutionären Iran interessiert, sich für orientalische Erzählfreude begeistern lässt oder einfach gut erzählte „Coming-of-age“-Geschichten liebt, für den ist das das richtige Buch

Iran - das Land der Geschichtenerzählerinnen
von Xirxe aus Hannover am 25.06.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Saba, ein elfjähriges Mädchen, hat auf einen Schlag ihre Zwillingsschwester Mahtab und ihre Mutter verloren - beide verschwunden. Obwohl man ihr immer wieder versichert, dass sie tot seien, ist Saba auch in den kommenden Jahren fest davon überzeugt, dass den Beiden die Flucht in die USA gelungen ist und... Saba, ein elfjähriges Mädchen, hat auf einen Schlag ihre Zwillingsschwester Mahtab und ihre Mutter verloren - beide verschwunden. Obwohl man ihr immer wieder versichert, dass sie tot seien, ist Saba auch in den kommenden Jahren fest davon überzeugt, dass den Beiden die Flucht in die USA gelungen ist und sie dort das Leben führen, das Saba sich schon immer wünscht. Der christlichen Minderheit angehörend führen sie und ihr Vater ein zurückgezogenes Leben auf dem Land in einem kleinen Dorf, und trotz ihrer vermögenden Familie ist Saba auf's Engste mit den Menschen dort verbunden. Gemeinsam mit ihren beiden Freunden Reza, in den sie schon immer verliebt war, und der schönen Ponneh, ihrer besten Freundin und fast wie eine Schwester, wächst sie heran und erzählt ihnen immer wieder Geschichten aus dem Leben von Mahtab - ein Leben, wie Saba es gerne selbst führen würde. Wie besessen lernt sie (nicht nur) Englisch, liest nicht erlaubte Bücher aus den USA, hört und sieht verbotene Filme und Musik. Doch sie befindet sich im Iran nach der Revolution - und den Realitäten dieser Gesellschaft kann auch Saba nicht entfliehen. Welch ein unglaublich schönes und reiches Land - reich an Geschichten, gutem Essen, Musik, Witz, Poesie und jahrtausende alter Kultur. Wenn, ja, wenn es die Mullahs nicht gäbe mit all ihren Gefolgsleuten, die den Bewohnern und bevorzugt den Bewohnerinnen im Namen Allahs das Leben schwer, wenn nicht sogar unerträglich machen. Dina Nayeri, selbst dort geboren und zehn Jahre gelebt, schildert das alltägliche Grauen, dass trotz aller Rückzugsversuche der Menschen in Geschichten und die kleinen Freuden des Lebens immer wieder mit purer Willkür und brachialer Gewalt über sie hereinbricht. Wie die VertreterInnen des iranischen Gottesstaates die kleinsten scheinbaren Vergehen mit gnadenloser Härte bestrafen. Und dennoch - die Menschen dort behalten ihre Lebensfreude bei. Trotz des in großen Teilen bedrückenden Themas ist das Buch ungemein poetisch und macht deutlich, wie wichtig gerade in solchen Zeiten Freundschaft ist, aber auch das Erzählen von Ereignissen, (egal ob wahr oder falsch) und der Glaube daran. Und es zeigt, wie reich der Iran ungeachtet der lähmenden Verhältnisse nicht nur an Geschichten ist - welch ein wundervolles Land könnte es sein! PS: Vielleicht könnte man in der nächsten Auflage ein Glossar mit all den herrlichen Ausdrücken anfügen? Das wäre eine wirkliche Bereicherung!

Kulturvergleich und Psychologie
von Monika Engelmann aus Augsburg am 26.10.2013

Dieses Buch ist eines der Besten, welche ich dieses Jahr gelesen habe. Was passiert, wenn ein elfjähriges Mädchen in nur einem Sommer nicht nur ihre Mutter, sonder vor allem auch ihre innig geliebte Zwillingsschwester verliert? Wenn sie sieht, wie die beiden in ein Flugzeug nach Amerika steigen und sie... Dieses Buch ist eines der Besten, welche ich dieses Jahr gelesen habe. Was passiert, wenn ein elfjähriges Mädchen in nur einem Sommer nicht nur ihre Mutter, sonder vor allem auch ihre innig geliebte Zwillingsschwester verliert? Wenn sie sieht, wie die beiden in ein Flugzeug nach Amerika steigen und sie mit ihrem Vater alleine zurücklassen. Dieses Buch beschreibt nicht nur den seelischen Zustand eines jungen Mädchens, das zu einer jungen und starken Frau heranwächst, die den Verlust ihrer Schwester und Mutter nur sehr schwer ertragen kann, sondern auch den Unterschied zwischen der westlichen und der östlichen Kultur der 80er Jahre.