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Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst

Roman

(6)
Dieses Debüt sorgt international für Furore: Mädchen, Israel, Krieg und Sex
Der furiose Roman einer 25-Jährigen, der vom Leben israelischer Mädchen im Kriegsdienst erzählt. Shani Boianjiu zeigt uns ein Bild von Israel, wie man es vorher noch nie bestaunen konnte: knallhart und doch alltäglich, schockierend bis in die Knochen und gleichzeitig voller Humor.Lea, Avishag und Yael leben in einem israelischen Dorf an der Grenze zum Libanon. Ihr Alltag ist geprägt von Unbeständigkeit, Langeweile und Krieg. Es gilt, die Zeit bis zum Militärdienst so gut es geht mit makabren Spielen und heimlichen Liebschaften totzuschlagen und mit unzulänglichen Eltern und Freundschaften zurechtzukommen. Als die Mädchen eingezogen werden, ist es mit der Kindheit von heute auf morgen vorbei. Was sie an den verschiedenen Stützpunkten bewegt, sind Waffen, Tod und Sex. Und die Frage nach Gerechtigkeit und der Macht des Stärkeren. Sie exerzieren für den Moment des großen Bang, der vielleicht nie kommt. Alle drei kämpfen mit der Einsamkeit, mit Rivalitäten und mit den schrecklichen Bildern, die sie Tag für Tag mit ansehen müssen. Und jede findet einen anderen Ausweg: Lea träumt sich in eine Fantasiewelt, Avishag schafft es, in den Schutz des Militärgefängnisses zu gelangen, und Yael flüchtet sich in den Sex mit einem Rekruten. Doch auch nach der Zeit beim Militär ist nichts so, wie es sein sollte.Shani Boianjiu erzählt mit einzigartiger Stimme vom Erwachsenwerden unter extrem verschärften Bedingungen – das ist große Literatur.
»Souverän, rau und unterhaltsam« New York Times
Rezension
»Gezeigt zu haben, was die politische Tragödie in Nahost [...] im Kopf und im Herzen junger Israeli anrichtet, ist die ungewöhnliche und große Leistung von Shani Boianjius Debüt.«
Portrait
Shani Boianjiu, geboren 1987 in Jerusalem, hat irakische und rumänische Wurzeln. Sie wuchs in Westgaliläa in einem Dorf an der Grenze zum Libanon auf. Während ihres zweijährigen Militärdienstes, der in Israel auch für Mädchen Pflicht ist, wurde sie als Waffen­aus­bilderin eingesetzt. Danach studierte Boianjiu in Harvard. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in der New York Times und im New Yorker und wurde von der National Book Foundation als die jüngste Autorin unter die »5 under 35« gewählt. »Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst« ist ihr erster Roman und erscheint in 19 Sprachen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462307214
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1886 KB
Übersetzer Maria Hummitzsch, Ulrich Blumenbach
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unbequem, aber unglaublich gut!“

Lydia Schlosser, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Sie möchten mal wieder etwas ganz Besonderes lesen und haben keine Angst vor "unbequemen" Themen?
Dann lege ich Ihnen diesen außergewöhnlichen Debutroman ans Herz.

Die junge Autorin nimmt ihre Leser mit in ihre Heimat Israel und ist dabei gnadenlos ehrlich. Sie blickt in die Seele drei junger Mädchen die an der israelisch-libanesischen Grenze ihren Militärdienst verrichten. Alle gehen sie mit der Extremität dieser Situation auf ganz unterschiedliche Art und Weise um.

Für mich ist ein Alltag wie ihn diese Mädchen erleben zum Glück unvorstellbar. Umso mehr hat mich dieser Roman berührt und aufgerüttelt.
Sie möchten mal wieder etwas ganz Besonderes lesen und haben keine Angst vor "unbequemen" Themen?
Dann lege ich Ihnen diesen außergewöhnlichen Debutroman ans Herz.

Die junge Autorin nimmt ihre Leser mit in ihre Heimat Israel und ist dabei gnadenlos ehrlich. Sie blickt in die Seele drei junger Mädchen die an der israelisch-libanesischen Grenze ihren Militärdienst verrichten. Alle gehen sie mit der Extremität dieser Situation auf ganz unterschiedliche Art und Weise um.

Für mich ist ein Alltag wie ihn diese Mädchen erleben zum Glück unvorstellbar. Umso mehr hat mich dieser Roman berührt und aufgerüttelt.

Kundenbewertungen

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Israel anders verstehen.
von Evelyn Roewekamp aus Rostock am 11.06.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Atemlos habe ich diesen Roman gelesen.Wie wenig wissen wir wirklich von Israel.Hier erzählt die Autorin das Leben von ganz jungen israelischen Mädchen und Jungen , die Träume haben, wie alle jungen Menschen auf dieser Welt, aber,dass Volk der Ewigkeit kennt keine Angst. Doch, wenn Träume sterben.

Drei Mädchen
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lea, Avishag und Yael, drei Mädchen, in einer kleinen Stadt an der Grenze zum Libanon in Israel lebend. Nach ihrem Schulabschluss können sie nicht das Leben genießen, wie andere Jugendliche. Denn sie müssen ihren Militärdienst leisten, in Israel für Frauen immerhin zwei Jahre. Ob sie andere Pläne... Lea, Avishag und Yael, drei Mädchen, in einer kleinen Stadt an der Grenze zum Libanon in Israel lebend. Nach ihrem Schulabschluss können sie nicht das Leben genießen, wie andere Jugendliche. Denn sie müssen ihren Militärdienst leisten, in Israel für Frauen immerhin zwei Jahre. Ob sie andere Pläne gehabt hätten ist dem Staat egal. Sie leben ständig unter der Bevormundung, die das Spldatinnensein bedingt. Das andauernde Training auf den großen Bang hin, verändert Sie. Als sie den Dienst beendet haben, sind sie andere Menschen, die jeder für sich ihren eigen Weg mit der Bewältigung der Erfahrung Heer sucht, und findet.

Krieg, Sex & Rock'n Roll
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zu Beginn ist mir gleich aufgefallen, dass der sprichwörtliche rote Faden fehlt. Die Geschichte wirkt ein wenig unübersichtlich. Abwechselnd wird aus der Sicht von Lea, Avishag und Yael erzählt, wobei durch sehr wenige Unterschiede, das Lesen eher ein bisschen mühselig war. Es ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin, deswegen sehe... Zu Beginn ist mir gleich aufgefallen, dass der sprichwörtliche rote Faden fehlt. Die Geschichte wirkt ein wenig unübersichtlich. Abwechselnd wird aus der Sicht von Lea, Avishag und Yael erzählt, wobei durch sehr wenige Unterschiede, das Lesen eher ein bisschen mühselig war. Es ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin, deswegen sehe ich mal über gewisse Mängel hinweg. Der Schreibstil ist ganz eigen, beinahe schon poetisch. Die Protagonisten sehr oberflächig gezeichnet. Der Tod ist überall und auch die Sexualität wird thematisiert und fällt durch keine allzu sehr ausgeschmückten erotischen Beschreibungen auf, was wiederrum diese ständige Abgestumpftheit jener Protagonisten wiederspiegelt. Die fehlende Menschlichkeit und diese ständige Gleichgültigkeit ist wahrscheinlich das Element, das in diesem Roman am meisten herausragt, und an den Nerven der Leser zerrt. Von Liebe ist nur ganz selten die Rede. Der geneigte Antikriegsbuchleser wird diese Thematik schon nicht ganz fremd sein. Zwischen den Zeilen liest man aber über weite Strecken über die Langeweile beim Militärdienst, die im krassen Gegensatz steht zu den ständig vom Tod umgebenen Protagonisten. Was „Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst“ anbelangt bin ich Hin und her gerissen. Ich weiß nicht ob ich es gut oder schlecht finden soll. Allerdings halte ich mich in so einem Fall immer an das Credo: „Wenn man nach der Lektüre eines Buches nicht weiß, ob es gut oder schlecht war, dann war das Buch gut.“ Wem diese fiktive Geschichte gut gefallen hat, dem kann ich auch „Die Rosen von Sarajewo empfehlen. In diesem Buch erzählt Barbara Demick von ihren Erlebnissen aus dem Bosnienkrieg.