Meine Filiale

Germania / Kommissar Oppenheimer Bd.1

Roman

Kommissar Oppenheimer Band 1

Harald Gilbers

(17)
eBook
eBook
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

10,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

15,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Serienmörder im Berlin des 2. Weltkriegs - Fall 1 für den jüdischen Kommissar Richard Oppenheimer und ein grandioser historischer Krimi

Berlin, 1944: In der zerbombten Reichshauptstadt macht ein Serienmörder Jagd auf Frauen und legt die verstümmelten Leichen vor Krieger-Denkmälern ab. Alle Opfer hatten eine Verbindung zur NSDAP, doch laut einem Bekennerschreiben ist der Täter kein Regimegegner, sondern ein linientreuer Nazi.
Als die Ermittlungen stagnieren, reaktiviert die Gestapo schließlich den suspendierten jüdischen Kommissar Richard Oppenheimer, einst erfolgreichster Ermittler der Kripo Berlin. Für Oppenheimer geht es nicht nur um das Überleben anderer, sondern nicht zuletzt um sein eigenes. Womöglich erst recht dann, wenn er den Fall lösen sollte. Fieberhaft sucht er einen Ausweg aus diesem gefährlichen Spiel.

»Handlung, Hintergrund und Historie gehen eine selten so gelungene harmonische Verbindung ein, ohne dass die Spannung darunter leidet. [...] >Germania< wird zum doppelten Horrortrip. Die fieberhafte Jagd auf einen Killer führt durch die irrwitzige Realität von Hitlers Albtraumreich.«
krimi-couch.de

Für die historische Krimi-Reihe aus Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus ist Harald Gilbers bereits mit dem Friedrich-Glauser-Preis und dem Prix Historia ausgezeichnet worden.

Die historischen Kriminalromane mit Kommissar Oppenheimer sind in folgender Reihenfolge erschienen:
. Germania
. Odins Söhne
. Endzeit
. Totenliste
. Hungerwinter

"Atmosphärisch dicht, spannend und mit sehr glaubhaft gezeichneten Charakteren (...) Düster. Beunruhigend. Beklemmend. Ein Debüt mit bleibender Wirkung."
Das Syndikat, 04.02.2014

¿Harald Gilbers, geboren 1969, stammt aus Moers am Niederrhein und lebt derzeit in Ostrhauderfehn. Er studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur beim Fernsehen, bevor er als freier Theaterregisseur tätig wurde. Sein Romandebüt "Germania", der erste Fall für Kommissar Oppenheimer, erhielt 2014 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde bislang in acht Sprachen übersetzt (Englisch, Französisch, Italienisch, Dänisch, Griechisch, Polnisch, Tschechisch und Japanisch). In Japan schaffte es der Roman gleich auf zwei Jahres-Bestenlisten mit ausländischen Krimis. Die Fortsetzung, "Odins Söhne", wurde 2016 in Frankreich mit dem Prix Historia als bester historischer Kriminalroman ausgezeichnet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426421178
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 905 KB
Verkaufsrang 3846

Weitere Bände von Kommissar Oppenheimer

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Dagmar Klein, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Interessante historische Fakten, der Titel ist jedoch irreführend, da Germania nur anfangs kurz gestreift wird. Ich hatte mir mehr erwartet und war ein bisschen enttäuscht, da die Serie ja durchaus erfolgreich ist.

Gefangen zwischen den Feinden

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Das apokalyptische Deutschland des Jahres 1944 bildet die Kulisse für den spannenden Auftakt zu einer neuen Krimiserie um den ehemaligen jüdischen Kommissar Oppenheimer. Gelungen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
10
4
3
0
0

Moderner Mordplott in historisches Umfeld gepresst
von HoT aus Hamburg am 08.08.2015

Zweifellos ist GERMANIA gut geschrieben, gut recherchiert und durchaus spannend. Aber das Buch ist trotz des jüdischen Ermittlers im Nazideutschland nicht wirklich originell, denn ein Massenmörder, der mit der Art zu Töten, mit der Auswahl der Opfer und seinem persönlichen perversen Irrsinn der Welt eine Botschaft geben will und... Zweifellos ist GERMANIA gut geschrieben, gut recherchiert und durchaus spannend. Aber das Buch ist trotz des jüdischen Ermittlers im Nazideutschland nicht wirklich originell, denn ein Massenmörder, der mit der Art zu Töten, mit der Auswahl der Opfer und seinem persönlichen perversen Irrsinn der Welt eine Botschaft geben will und die Ermittler von einem Tatort zum nächsten führt, ist schon sehr oft dagewesen. Es passt für mich in seiner "modernen" Trendhaftigkeit nicht in das historische Umfeld, in dem die Menschen sich mit genügend realen Grausamkeiten auseinander setzen müssen. Wer etwas über die Situation in Jundenhäusern wissen möchte, lese lieber Klemperers Tagebücher, wer etwas über den Luftkrieg wissen möchte, evtl. gleich Friedrichs "Der Brand". Mir fehlte die Idee, die über das allgemeine Lamentieren, wie bescheuert doch die Nazis sind, hinausgeht. Jede wirklich antifaschistische Literatur, z.B. von deutschen Exilschriftstellern ist um Klassen besser. Lest lieber "Das Beil von Wandsbek" von Arnold Zweig oder "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers, nicht Germania, wenn ihr Romane aus und über diese Zeit wollt. Um nicht missverstanden zu werden: Ich weiß, dass ich einen unterhaltenden Krimi gelesen habe, kein historisches Sachbuch, aber Volker Kutscher hat bisher mit seinen Gereon-Rath-Romanen aus dem alten Berlin kurz vor '33 eine realistischere und vielschichtigere und wirklich spannende Krimiserie im historischen Umfeld geschaffen. Vielleicht ist er aber auch nur besser, weil seine Charaktere mehr Möglichkeiten zu Identifikation und Abscheu enthalten, als der blasse und knochentrockne Oppenheimer und sein Umfeld.

sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer un... Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa in ständiger Angst vor dem Abtransport. Nur manchmal traut sich Oppenheimer vor die Tür um seine langjährige Freundin und Vertraute Hilde zu besuchen. Hilde von Strachwitz ist Ärztin. Sie lebt in der von ihrem Onkel, einem Offizier der kaiserlichen Marine um die Jahrhundertwende erbauten Villa am Rand von Schöneberg. Seit Monaten versucht Hilde Oppenheimer zu überreden, Deutschland zu verlassen. Bisher ohne Erfolg. Oppenheimer erzählt Hilde von dem beängstigenden Vorfall der vergangenen Nacht. Er erzählt, wie er Mitten in der Nacht von einem Mann der Gestapo abgeholt wurde. Zu einem Tatort.Er erzählt von dem SS-Mann namens Vogler. Dieser Hauptsturmführer Vogler befiehlt Oppenheimer die Ermittlungen in einem grauenhaften Frauenmord aufzunehmen. Oppenheimer nimmt die äußerst schwierigen und geheimzuhaltenden Untersuchungen auf. "Germania" von Harald Gilbers ist ein sehr spannendes Lesevergnügen

Ein ungewöhnliches Ermittlerteam, 1944 in Berlin
von NiWa am 15.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Berlin 1944. Die Endzeit des Nationalsozialismus bricht an, der Jude Oppenheimer und seine Frau versuchen so gut es geht den Kopf einzuziehen und die Naziherrschaft zu überstehen. Zumindest kann sich Oppenheimer als Mann einer Arierin in ein bescheidenes Leben in ein Judenhaus für’s Erste vor den Nazischergen retten. Bis ei... Berlin 1944. Die Endzeit des Nationalsozialismus bricht an, der Jude Oppenheimer und seine Frau versuchen so gut es geht den Kopf einzuziehen und die Naziherrschaft zu überstehen. Zumindest kann sich Oppenheimer als Mann einer Arierin in ein bescheidenes Leben in ein Judenhaus für’s Erste vor den Nazischergen retten. Bis eines Tages die SS vor der Tür steht. Es ist aber nicht der Abtransport ins gefürchtete KZ, der Oppenheimer bevorsteht, sondern der ehemalige Kriminalkommissar wird für die Ermittlungen in einem Mordfall zu Rate gezogen. Ich habe noch nie einen Kriminalroman gelesen, der während der Naziherrschaft spielt und die ungewöhnliche Konstellation - der jüdische Kommissar, der gemeinsam mit einem SS-Offizier nach einem Serienmörder fahndet - hat mich sofort für sich eingenommen. Kommissar Oppenheimer ist ein gut ausgearbeiteter Charakter und würde man mir erzählen, er hätte tatsächlich gelebt, könnte ich es auf der Stelle glauben! Als vielschichtige Figur ist er mit Schwächen und Stärken ausgestattet und hat sofort meine Sympathie gewonnen. Vogler - Oppenheimers Partner und gefürchteter SS-Hauptsturmführer - wird ebenfalls in Grautönen, wenn auch viel zurückhaltender, abgebildet und es bleibt ein glaubhafter Eindruck von ihm. Der kriminalistische Rahmen ist solide, gut durchdacht, aber für Genrekenner bestimmt nicht allzu aufregend. Schon hier zeigt sich aber die Recherchefertigkeit des Autors, weil er der Zeit von 1944 niemals voraus war und die Ermittlungen ausschließlich auf damaliges Wissen aufgebaut hat. Mich haben aber die historischen Hintergründe in ihren Bann gezogen. Realistisch schildert Gilbers das Leben in Berlin, die täglichen Fliegerbomben, Nächte im Luftschutzbunker und die Stadt selbst, die langsam im eigenen Schutt am Versinken ist. Besonders ist, was der Autor aus historischen Fakten gemacht hat: einen Krimi, der gut unterhalten kann, eingebettet in ungewöhnlich lebendig geschildertes Zeitgeschehen, dass einen in die Trümmerstadt von 1944 versetzt und die damalige Lebenswirklichkeit erahnen lässt.

  • Artikelbild-0