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Das unendliche Blau

Roman

Das Leben ist Jetzt
Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs hat, im Endstadium. Die Journalistin entscheidet sich gegen jede Art von Therapie und geht statt dessen nach Bologna. Sie verlässt ihre Tochter, ihre Freunde, ihren Vater - Jetzt, da ihr Leben mit einem Ablaufdatum versehen ist, tut sie endlich, was sie immer gewollt und sich immer versagt hat.
Ohne festen Plan, nur mit ein paar Träumen im Gepäck macht sie sich auf - und findet in Italien nicht nur Antworten auf Fragen, die sie sich bis dahin nie gestellt hat. Sie findet das Lachen, die Leidenschaft, die lange vermisste Lebensfreude - und die große Liebe. Sie trifft Michele, und gerade weil sie weiß, dass ihr nur noch ein paar Wochen bleiben, lässt sie alles zu und nichts aus. Mit ihm feiert sie den Augenblick. "Ich will uns, solange es uns noch gibt. Jeden Moment will ich mit dir leben", sagt sie fast trotzig, wissend, dass alles andere Verschwendung von Zeit wäre, die sie nicht mehr hat. Sie zieht die Sicherheitsnetze ein, die sie jahrzehntelang sorgfältig gespannt hat, lässt den freien Flug zu und erlebt so, dass genau das ihr den Hauptgewinn beschert.
Rezension
"Ein mitreißendes Buch, das anregt, über die eignen Werte nachzudenken."
Petra, 01.12.2013
Portrait
Annette Hohberg hat Linguistik, Literaturwissenschaften und Soziologie studiert. Heute arbeitet sie als Journalistin. Auf die Frage, woher sie die Inspirationen für ihre Romane hole, sagte sie mal: "Ich lebe!". Die Schriftstellerin lebt in München, fühlt sich aber überall auf der Welt zu Hause. Was immer dabei sein muss: gute Bücher und gute Musik.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426420645
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 663 KB
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Carpe Diem

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Wie würden Sie reagieren, wenn Sie von Ihrem Arzt erfahren würden, dass Sie Krebs im Endstadium haben? Genau diese Frage behandelt der aktuelle Roman von Annette Hohberg. Annette Hohberg erzählt die Geschichte von Martha, einer knapp 50 Jahre alten Journalistin, die erfährt, dass sie Krebs im Endstadium hat. Eine Chemotherapie würde ihr zwar etwas mehr Zeit geben, aber gleichzeitig die Lebensqualität deutlich einschränken. Und so entscheidet Martha sich, auf eine Chemotherapie zu verzichten. Martha ist seit 11 Jahren geschieden und hat sich pflichtbewusst um ihre Tochter Lina und ihren Beruf gekümmert. Auf der Feier ihres Geburtstages veranlasst ein Satz ihrer Freundin sie, ihre eigene Party heimlich zu verlassen und einfach ins Blaue loszufahren. Im Unterbewusstsein hat sie aber durchaus ein Ziel, denn auf einer ihrer letzten Reisen als Journalistin hat sie in Triest eine sehr interessante Italienerin namens Francesca kennengelernt, mit der sie so viel persönliches wie mit keinem anderen Menschen bisher ausgetauscht hat. Die Frauen habe ihre Telefonnummer getauscht. Francesca wohnt in Bologna. Und dahin fährt Martha jetzt. Dort beginnt sie ein neues Leben, welches auch eine neue Liebe umfasst, wohl wissend, dass ihr nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht. Gleichzeitig erzählt die Autorin aber auch davon, wie Lina und ihr Vater Hans mit der Situation umgehen. Nach der Scheidung ihrer Eltern hat Lina klar Position für ihre Mutter bezogen. Nun müssen ihr Vater und sie sich erst mal wieder kennenlernen. Dieser Roman ist eine unglaublich intensive und trotz des schwierigen Themas sehr schöne Geschichte, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe mir ganz viele Sätze notiert, die ich mir immer wieder einmal anschauen werde, wenn ich mit meinem Leben und meinen Lebensumständen hadere. Das Buch ist ein Plädoyer für das Leben. Wir müssen einfach sehen, dass wir in der Gegenwart leben und nicht immer mit Groll zurück oder mit Hoffnung in die Zukunft schauen. Was vergangen ist, ist vorbei. Und was Morgen kommt, wissen wir nicht. Für mich ist dieses Buch eine großartige Mischung aus den Büchern von Nina George und den beiden Titel „Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes und „Tanz auf Glas“ von Ka Hancock. Es ist kein einfaches Thema, aber die Autorin hat es sehr weise behandelt. Ich glaube, dieses Buch ist nichts für ganz junge Frauen. Ein wenig Lebenserfahrung sollte man bei dieser Lektüre schon haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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...traurig....
von Doris Lesebegeistert am 13.01.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Martha verschwindet auf ihrer eigenen Geburtstagsfeier. Die Tochter und ihr Ex-Mann stehen vor einem Rätsel. Doch Martha weiß ganz genau, was sie tut. Sie fährt nach Italien, denn sie hat nur noch ein paar Monate zu leben. Ihre Diagnose: Krebs. In Bologna lernt sie Michele kennen…. Ein Buch ,das zum Nachdenken anregt. Gefühlvoll... Martha verschwindet auf ihrer eigenen Geburtstagsfeier. Die Tochter und ihr Ex-Mann stehen vor einem Rätsel. Doch Martha weiß ganz genau, was sie tut. Sie fährt nach Italien, denn sie hat nur noch ein paar Monate zu leben. Ihre Diagnose: Krebs. In Bologna lernt sie Michele kennen…. Ein Buch ,das zum Nachdenken anregt. Gefühlvoll und traurig. Auch zu empfehlen die Bücher der Autorin: „Alles was bleibt“ und „Ein Sommer wie Dieser“.

Genial sensibel!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2014

Eine Frau erkennt erst im Angesicht des Todes, was es heißt zu lieben und das Leben zu genießen.

Das unendliche Blau
von Brigitte Paulczynski aus Amstetten am 20.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs im Endstadium hat. sie entscheidet sich gegen eine Therapie und verlässt während ihrer Geburtstagsfeier Hals über Kopf ihre Tochter, ihre Freunde und fährt nach Bologna. Da sie nicht mehr lange zu leben hat, möchte sie nur mehr das tun, was sie immer tun wollte. Annet... Kurz vor ihrem 50. Geburtstag erfährt Martha, dass sie Krebs im Endstadium hat. sie entscheidet sich gegen eine Therapie und verlässt während ihrer Geburtstagsfeier Hals über Kopf ihre Tochter, ihre Freunde und fährt nach Bologna. Da sie nicht mehr lange zu leben hat, möchte sie nur mehr das tun, was sie immer tun wollte. Annette Hohberg beschreibt sehr emotional die Monate, die Martha noch bleiben.