Stoner

Roman

John Williams

(51)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
7,99
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 10,90 €

Accordion öffnen
  • Stoner

    dtv

    Sofort lieferbar

    10,90 €

    dtv
  • Stoner

    dtv

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    12,95 €

    dtv

gebundene Ausgabe

19,90 €

Accordion öffnen
  • Stoner

    dtv

    Sofort lieferbar

    19,90 €

    dtv

eBook (ePUB)

7,99 €

Accordion öffnen
  • Stoner

    ePUB (dtv)

    Sofort per Download lieferbar

    7,99 €

    ePUB (dtv)

Hörbuch

ab 15,09 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

17,49 €

Accordion öffnen

Beschreibung

"Ich habe mich in ihn verliebt."
Anna Gavalda
>Stoner< ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird - es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.
Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.
>Stoner< ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.

»Ohne Zweifel hat John Williams mit ›Stoner‹ den Roman seines Lebens verfasst.«
Lesetipp von Alex Capus, buchreport.express 08.08.2013

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783423418232
Verlag dtv
Dateigröße 1328 KB
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 10195

Buchhändler-Empfehlungen

Ein langweiliges Leben

H. Wiebusch, Thalia-Buchhandlung Kassel

William Stoner führt ein eher durchschnittliches, wenn nicht sogar langweiliges Leben. Aufgewachsen auf dem Land, entdeckt er an der Universität seine Liebe zur Sprache und Literatur; geht eine unglückliche Ehe ein; zieht seine Tochter größtenteils alleine groß und bleibt bis zu seinem Tod an der Universität, an der er seit Beendigung seines Studiums lehrt. Kein außergewöhnliches Leben also, das die Leser*innen begleiten dürfen, aber genau in dieser Alltäglichkeit liegt das Besondere: John Williams zeigt, dass jedes Leben Schönheit und Freude enthält, so klein die Momente auch sein mögen. Ein Buch, das mir unglaublich gut gefallen hat und zu dem es eigentlich auch nicht viel mehr zu sagen gibt. Ich empfehle wärmstens, es selber zu lesen und seine eigene, ganz persönliche Bedeutung darin zu finden.

Sill, leise und großartig

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Ein stiller, bewegender Roman über ein Leben, wie es belangloser nicht sein könnte. Träume, Hoffnungen, Kränkungen, kleine und größere Katastrophen, alles, was ein Leben ausmacht, werden ruhig und zuweilen lakonisch geschildert. Dieses Buch entwickelt eine Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. "Stoner" hallt nach. Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
46
3
2
0
0

Stoner
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seit Jahren scheitere ich an dem Versuch, die komplexen positiven und negativen Emotionen in Worte zu fassen, die Stoner in mir ausgelöst hat. Stoner ist eine Liebeserklärung an Literatur und Sprache, an die Fähigkeit im Angesicht grober Ungerechtigkeit weiter seinen Weg zu gehen und ein Weckruf sein eigenes Leben mit klareren ... Seit Jahren scheitere ich an dem Versuch, die komplexen positiven und negativen Emotionen in Worte zu fassen, die Stoner in mir ausgelöst hat. Stoner ist eine Liebeserklärung an Literatur und Sprache, an die Fähigkeit im Angesicht grober Ungerechtigkeit weiter seinen Weg zu gehen und ein Weckruf sein eigenes Leben mit klareren Augen zu betrachten. Es ist ein Buch, das ein Teil deines Lebens wird und du nicht mehr vergisst. 5 Sterne

Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleibt, einfach wunderbar!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.04.2019

Stoner wurde bereits 1965 veröffentlicht, dann jedoch lange vergessen. Inzwischen ist das Buch kein Geheimtipp mehr, sondern ein echter Publikumserfolg der College-Literatur. Es begleitet William Stoner durch sein Leben: Der einfache Farmersohn aus Missouri wird auf die Uni geschickt, er soll Agrarwissenschaft studieren und die ... Stoner wurde bereits 1965 veröffentlicht, dann jedoch lange vergessen. Inzwischen ist das Buch kein Geheimtipp mehr, sondern ein echter Publikumserfolg der College-Literatur. Es begleitet William Stoner durch sein Leben: Der einfache Farmersohn aus Missouri wird auf die Uni geschickt, er soll Agrarwissenschaft studieren und die Landwirtschaft seiner Familie übernehmen. In einem vorgeschriebenen Einführungskurs zu englischer Literatur entdeckt er seine Liebe zur Literatur, die ihn bis an sein Lebensende begleiten wird. Er wechselt sein Studienfach und kehrt nicht nach Hause zurück, bleibt als Dozent an der Universität. Er entfremdet sich von seinen Eltern, heiratet die Tochter einer wohlhabenden Familie. Seine Ehe ist unglücklich, sein akademischer Beruf glanzlos, monoton; wohlwissend, trotz aller Leidenschaft nur mittelmäßig in seinem Fach zu sein. Seine Frau wirft ihm vor, ihr nicht den erwarteten Lebensstandard bieten zu können, die gemeinsame Tochter wird nicht zum großen gemeinsamen Glück. Das Mädchen wird streng erzogen und bewusst vom Vater entfremdet, der sich mehr und mehr aus Haus und Eheleben zurückzieht. Eine Affäre mit einer seiner Doktorandinnen führt zum endgültigen Bruch. William Stoner altert merklich, eine Krebsdiagnose beendet seine Laufbahn an der Fakultät. Er stirbt allein in seinem Bett, mit einem letzten Blick auf einen Stapel Bücher, in die er schon lange nicht mehr hineingesehen hat; mit seinem eigenen Buch in den Händen, von dem er bezweifelt, dass es jemanden „zu irgendeiner Zeit genützt haben mochte“. Das Sonnenlicht wandert über das Fenster und sein Leben schwindet dahin. Ein nüchterner, düsterer Roman über ein karges, man möchte fast sagen erfolgloses Leben. Über die Suche nach der eigenen Identität, über gescheiterte Träume und dramatische, zwischenmenschliche Beziehungen. Auch die Sprache ist leise, ohne Schnörkel. Chronologische, stringente Prosa, die auf jeglichen Glanz verzichtet. Was dieses Buch für mich aber so brillant hervorstechen lässt, sind die warmen Sonnenstrahlen, die sich am Ende nicht nur auf Stoners Sterbebett, sondern auch um die Schultern des Lesers legen. Ein Buch so voller Menschlichkeit; worin Schwäche liegt, aber auch große Stärke, diese schwachen Momente unbeschadet zu überstehen. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und harte, beharrliche Arbeit. Über die Mühe, vergiftete Beziehungen zu retten, die längst in Schutt und Asche liegen. Über die große Leidenschaft eines Mannes, der es nicht schafft, ihren Funken auf andere überspringen zu lassen und dennoch nicht resigniert. Ein Roman, der den Blick dafür öffnet, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Er offenbart das einfache Sein. Es ist faszinierend, wie William Stoner in sich ruht und sich selbst nie verliert. Schon früher hatte er sich diese Frage nach seinem lebenswerten Leben gestellt und reflektiert sie nun auf seinem Sterbebett – ihm wird noch einmal bewusst, dass er trotz allem nicht gescheitert ist. Obwohl er keine großen Spuren hinterlassen hat, ein genügsames statt abenteuerlich-glamouröses Leben führte. Er ist sich selbst stets treu geblieben und das ist das Einzige was zählt. Ein bewegendes Resümee für eine Lebensgeschichte und damit einen traurigen, aber auch sehr tröstlichen Roman.

Wie im richtigen Leben
von Karlheinz aus Frankfurt am 29.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

William Stoner ist der Protagonist dieses Buches. Es handelt von seinem Leben und erzählt die 65 Lebensjahre vom Einschreiben an der Universität bis zu seinem Tod. Die Handlung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erstveröffentlichung dieses Buches war bereits 1965 und damals wurden nur 2000 Stück verkauft. H... William Stoner ist der Protagonist dieses Buches. Es handelt von seinem Leben und erzählt die 65 Lebensjahre vom Einschreiben an der Universität bis zu seinem Tod. Die Handlung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erstveröffentlichung dieses Buches war bereits 1965 und damals wurden nur 2000 Stück verkauft. Heute ist das Buch ein großer Erfolg und ich muss sagen, dass ich es verstehen kann. Der Autor gibt die damalige Zeit und das Verhalten so gut wieder, dass man sich in die Zeit zurück versetzen kann. Der erzählerische Schreibstil lässt einen nicht mehr los, obwohl er doch recht grüblerisch und ein wenig düster ist. Vor allem die starke Übersetzung ist auffällig und macht das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem. Immer wieder werden einfache Dinge des täglichen Lebens geschildert die auch so in der Realität stattgefunden haben könnten. Manche Passagen regen zum Nachdenken an. Die Handlung ist natürlich nicht so ergiebig wie bei anderen Büchern, aber das ist auch nicht notwendig, denn die Erzählung vermittelt auch so einiges, dass sie nicht reißerisch sein muss. Das Buch ist wie der Protagonist, eher leise und gediegen, aber dennoch intensiv und man fühlt mit. Fazit: Ein Buch das zum Nachdenken anregt und nicht nur nebenbei gelesen werden sollte, denn es bietet mehr als der erste Blick verrät.

  • Artikelbild-0