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Die Frau des Täuferkönigs

Historischer Roman

(3)
Amalia und die Wiedertäufer

Im Jahr 1534 trifft in Osnabrück eine Gruppe Gaukler ein, die sich beim Jahrmarkt ein gutes Geschäft erhoffen. Ihr Anführer ist Emanuel Malitz, der einen Handel mit gefälschten Reliquien betreibt. Doch alles geht schief. Everhard Clunsevoet, ein Gutsherr aus Rheine, dem sie das Haus angesteckt haben, nimmt sie gefangen und stellt sie vor die Wahl. Entweder befreien sie seine Tochter Amalia aus Münster, wo die Wiedertäufer die Macht an sich gerissen haben, oder er lässt die Gaukler grausam töten. Malitz bleibt nichts anderes übrig: Er muss sich auf dieses Himmelfahrtskommando einlassen. Dann erfährt er, dass Amalia mittlerweile eine der Ehefrauen von Jan Bockelson, dem selbsternannten König der Wiedertäufer, geworden ist.

Ein packendes Epos über die Wiedertäufer. Vom Autor des Bestsellers „Hexentage“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 390 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783841206879
Verlag Aufbau digital
eBook
7,99
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Die Frau des Täuferkönigs
von dorli am 16.01.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Osnabrück/Münster 1534. Der Gaukler Emanuel Malitz ist mit seiner Tochter Mieke, seiner Gefährtin Jasmin und dem Medicus Reynold nach Osnabrück gekommen, um sich während des Schützenfestes mit kleinen Gaunereien ein paar Münzen zu verdienen. Vom Amtmann Lüders des Marktes verwiesen, will die Truppe mit einem Trick Lebensmittel auf einem... Osnabrück/Münster 1534. Der Gaukler Emanuel Malitz ist mit seiner Tochter Mieke, seiner Gefährtin Jasmin und dem Medicus Reynold nach Osnabrück gekommen, um sich während des Schützenfestes mit kleinen Gaunereien ein paar Münzen zu verdienen. Vom Amtmann Lüders des Marktes verwiesen, will die Truppe mit einem Trick Lebensmittel auf einem Wirtschaftshof stehlen und wird dabei vom Gutsherrn Everhard Clunsevoet erwischt. Clunsevoet hat noch eine alte Rechnung mit den Gauklern offen und will die Bande in einer Fäkaliengrube ertränken, wenn sie sich nicht bereit erklären, Clunsevoets Tochter Amalia aus den Fängen der Wiedertäufer in Münster zu befreien. Also macht sich die kleine Gruppe in Begleitung des Landknechtes Cort auf nach Münster, während Mieke bis zur Erledigung des Auftrags von Clunsevoet in Gewahrsam genommen wird. Vor Münster angekommen, gestaltet sich nicht nur das Hineinkommen in die belagerte Stadt als schwierig, auch die Befreiung Amalias scheint unmöglich, denn sie ist mittlerweile eine der sechzehn Ehefrauen von Jan Bockelson, dem König der Wiedertäufer... In seinem historischen Roman "Die Frau des Täuferkönigs" entführt Michael Wilcke den Leser in die Jahre 1534/35 nach Münster. Ein radikaler Zweig der Wiedertäufer errichtete hier unter Führung von zunächst Jan Matthys und später von seinem Nachfolger Jan Bockelson das "Neue Jerusalem". Die Herrschaft der Täufer ist grausam, es gab strenge Regeln, deren Missachtung meist den Tod bedeutete. Kirchen und Klöster wurden geplündert und zerstört, außerdem die Polygynie eingeführt. Während dieser Entwicklungen hatte Bischof Franz von Waldeck einen Belagerungsring um die Stadt geschlossen. Michael Wilcke lässt seinen Protagonisten Emanuel Malitz spannend und manchmal sehr amüsant von den Abenteuern der Gauklertruppe in und um Münster berichten, so dass man interessante Einblicke in die historischen Ereignisse bekommt und dabei durchweg gut unterhalten wird. Der Autor hat einen flotten und angenehm zu lesenden Schreibstil. Die Schilderungen der Geschehnisse und die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr gut gelungen, so dass man sich ruckzuck mittendrin in der Handlung befindet und mit den Akteuren lebt und leidet. Die Figuren werden alle bunt und detailliert beschrieben und bekommen schnell ein Gesicht, auch wenn der erste Eindruck von dem einen oder anderen durchaus täuscht und dieser sich im Verlauf der Geschichte ganz anders präsentiert, als zunächst vermutet. Hauptfigur Emanuel Malitz hat das große Talent, raffinierte Pläne auszuhecken. Zeitweise hat man das Gefühl, der Gaunerbande kann nichts passieren, die Ausführung jeder noch so gewagten Idee gelingt. Doch der Autor wartet mit einigen Überraschungen und Wendungen für seine Akteure auf, die den Gauklern nicht immer gut bekommen, die die Geschichte für den Leser aber immer wieder spannend machen. Michael Wilcke verschafft dem Leser ein interessantes Bild des Täuferreichs von Münster in den 1530er Jahren und sorgt gleichzeitig für spannende Lesestunden und gute Unterhaltung.

Sekten und Gaukler in Münster
von anke3006 am 10.01.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Frau des Täuferkönigs erzählt die Geschichte um den Reliquien-Verkäufer Emanuel und seine Gruppe. Sie sollen aus der belagerten Stadt Münster die Tochter eines Gutsherren befreien, ob sie will oder nicht. Der Roman spielt in der Zeit des 16. Jahrhunderts. Die historischen Fakten sind sehr gut in die Geschichte... Die Frau des Täuferkönigs erzählt die Geschichte um den Reliquien-Verkäufer Emanuel und seine Gruppe. Sie sollen aus der belagerten Stadt Münster die Tochter eines Gutsherren befreien, ob sie will oder nicht. Der Roman spielt in der Zeit des 16. Jahrhunderts. Die historischen Fakten sind sehr gut in die Geschichte eingewoben. Es ist ein flüssiger und mitreissender Erzählstil. Bisher hatte ich noch nichts aus der Zeit und des Umfeldes der Wiedertäufer gelesen, bin begeistert. Ein historischer Roman der auch mal ein nicht so bekanntes Thema aufgreift und den Leser fesselt.

"Die Wahrheit eines Diebes taugt soviel wie ein Hundefurz"
von Diana Jacoby aus Bretten am 15.11.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Emanuel reist mit seiner Tochter Mieke, dem Medikus Reynold und seiner Gefährtin Jasmin von Ort zu Ort, um den Bürgern mehr oder weniger nützliche Reliquien zu verkaufen. Da in Osnabrück ein großes Fest stattfindet, machen sich die 4 auf den Weg dorthin. Dort treffen sie auf Everhard Clumsevoet, Herr... Zum Inhalt: Emanuel reist mit seiner Tochter Mieke, dem Medikus Reynold und seiner Gefährtin Jasmin von Ort zu Ort, um den Bürgern mehr oder weniger nützliche Reliquien zu verkaufen. Da in Osnabrück ein großes Fest stattfindet, machen sich die 4 auf den Weg dorthin. Dort treffen sie auf Everhard Clumsevoet, Herr über ein Gut in Rheine. Emanuel hatte ihm dort seine Scheune niedergebrannt. Nun möchte Everhard als Wiedergutmachung, dass die 4 Vaganten, ihm seine Tochter wiederbringen. Seine Tochter, die eigentlich in einem Kloster war, ist den "falschen Propheten" auch Wiedertäufer genannt verfallen. Den Vieren bleibt leider nichts anderes übrig, als Everhards Bedingung zu erfüllen und machen sich auf den Weg nach Münster. Meine Meinung: Ich habe selten bei einem historischen Roman so viel gelacht. Der Autor bedient sich einer leichten, amüsanten Sprache, bei der auch derbe Sprüche nicht fehlen. Die Problematik der Wiedertäufer wird sehr gut geschildert und man fühlt sich als Leser gedanklich oft mitten im Geschehen. Der Spannungsbogen ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben, aber auch der Unterhaltungswert kommt nicht zu kurz. Für mich ist dieses Werk, auf jeden Fall dicke 5 Punkte wert! Bitte mehr davon.