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Vergeltung

Thriller

Don Winslow

(35)
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Beschreibung

Dave Collins ist Elite-Soldat. –– Seine Familie stirbt bei einem Anschlag. –– Seine Regierung unternimmt nichts. –– ZEIT FÜR VERGELTUNG.

Dave Collins ist ein hochdekorierter Ex-Soldat und Sicherheitschef des JFK-Flughafens. Als Terroristen ein Flugzeug über New York zum Absturz bringen, sterben seine Frau und sein Sohn. Dave Collins fordert Vergeltung, doch die US-Regierung handelt nicht. Also nimmt er die Sache selbst in die Hand.

Er stellt eine internationale Söldnertruppe zusammen. Die Besten der Besten. Mit ihnen macht er weltweit Jagd auf die Verantwortlichen des Attentats. Doch nicht nur die Terroristen leisten Widerstand. Auch die US-Regierung unternimmt alles, um Dave aufzuhalten. Währenddessen plant Aziz, der Kopf der Terrorgruppe, einen neuen Anschlag. Er soll alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Noch fehlen ihm die Mittel, doch er ist auf dem besten Weg, sie zu bekommen. Wenn Dave und seine Truppe versagen, droht den USA das absolute Inferno. -- »Vergeltung« ist der erste Roman von Don Winslow, der weltweit zuerst auf Deutsch erscheint.

"Der beste Thrillerautor unserer Tage."
DIE WELT am Sonntag

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 491
Erscheinungsdatum 20.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46500-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 20,2/13,1/3,6 cm
Gewicht 584 g
Originaltitel Vengeance
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Conny Lösch
Verkaufsrang 79271

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Lembcke, Thalia-Buchhandlung Muenster

Im typisch trockenen, manchmal ironischen Winslow-Stil geschriebener Politthriller - brisant, hochspannend und erschreckend realistisch.

Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Hier spricht der Titel Bände. Actionhaltig, sehr brutal und gewalttätig, super rasant. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen - aber nichts für zarte Gemüter!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
11
5
8
9
2

Wenn der Staat über Leichen geht...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilsede am 19.02.2020

Dave ist ausgebildeter Elitesoldat und war viele Jahre lang in Kriegen, wo Blut, Gewalt und Tod seine Tage bestimmten. Seitdem quälen ihn immer wieder Albträume – noch Jahre danach. Doch muss seine Psyche schon bald mit noch mehr fertig werden. Seit einigen Jahren ist er Sicherheitschef am Flughafen und verabschiedet do... Dave ist ausgebildeter Elitesoldat und war viele Jahre lang in Kriegen, wo Blut, Gewalt und Tod seine Tage bestimmten. Seitdem quälen ihn immer wieder Albträume – noch Jahre danach. Doch muss seine Psyche schon bald mit noch mehr fertig werden. Seit einigen Jahren ist er Sicherheitschef am Flughafen und verabschiedet dort eines Tages seine Frau Diana und seinen Sohn Jack , welche auf dem Weg zu seinen Schwiegereltern sind – für immer! Denn das Flugzeug, in dem beide sitzen, wird kurz nach dem Start abgeschossen! Es gibt keine Überlebenden. Der Staat manipuliert Beweissstücke und stellt das Attentat als schrecklichen Unfall dar. In Dave kocht es vor Wut und er schwört sich, den verantwortlichen Auftraggeber für das Attentat sowie denjenigen, der das Flugzeug abgeschossen hat, ausfindig zu machen und zu töten – koste es was es wolle. Vom Staat allein gelassen, lässt er seine Kontakte spielen, um dieses entsetzliche Geschehen zu vergelten und stellt kurzerhand ein Killerkomando auf – bestehend aus den besten Elitesoldaten der Welt. In geheimer Mission machen sie sich auf den Weg quer über den Erdball und jagen die Verantwortlichen bis in die verstecktesten Ecken der Welt… Doch auch sie werden schließlich gejagt – vom Staat, der von Daves Selbstjustiz überhaupt nicht begeistert ist und ihn unbedingt stoppen will … Der Titel Vergeltung passt wie die Faust aufs Auge. Dieser Thriller ist super spannend geschrieben und man mag ihn nicht aus der Hand legen

Nicht ganz überzeugend
von Karlheinz aus Frankfurt am 30.03.2017

Der Ex-Soldat Dave Collins war Mitglied einer Eliteeinheit und nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hat, ist er nun Sicherheitschef an einem Flughafen. Bei einem Flugzeug Attentat kommen seine Frau und sein Sohn ums Leben. Nun sinnt der Ex-Soldat Dave Collins auf Rache und heuert mit den Entschädigungsmillionen für den Tod seiner ge... Der Ex-Soldat Dave Collins war Mitglied einer Eliteeinheit und nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hat, ist er nun Sicherheitschef an einem Flughafen. Bei einem Flugzeug Attentat kommen seine Frau und sein Sohn ums Leben. Nun sinnt der Ex-Soldat Dave Collins auf Rache und heuert mit den Entschädigungsmillionen für den Tod seiner geliebten Familie eine Söldnertruppe an, welche die Attentäter gemeinsam mit ihm ausschalten sollen, da die US-Regierung keine Anstalten macht den Anschlag aufzuklären. So ist er nicht nur auf sich und seine Söldner allein gestellt, sondern wird zudem noch von der eigenen Regierung gejagt. Don Winslow ist ein amerikanischer Schriftsteller, der schon einige Romane veröffentlich hat, welche allerdings alle an mir vorbei gegangen sind. Als erstes fällt der wirklich mitreißende Schreibstil auf. Winslow zieht einen bereits auf den ersten Seiten in den Bann und lässt einen erst am Ende des Buches wieder los. Selten hat mich ein Schreibstil so mitgezogen und die fast 500 Seiten waren innerhalb von drei Tagen gelesen. Auch die Protagonisten werden wirklich gut und ausführlich dargestellt, man macht sich ein richtiges Bild von ihnen und fiebert mit diesen mit. Hier weiß der Autor was er tut. Leider kann ich mich mit der Handlung nicht anfreunden. Das liegt nicht an den Grundzügen der Handlung, allerdings ist sie nach den ersten Seiten gradlinig und klar, ohne Überraschungen. Wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste, denn würde ich sagen „amerikanisch“. Denn die ganze Handlung ist sehr patriotisch, für mich ein wenig zu viel des Guten. Was außerdem noch auffällt sind die vielen Abkürzungen und technischen Begriffe. Es wird zwar alles erklärt, allerdings wirkt das Ganze dann ein wenig holperig, was zwar durch den tollen Schreibstil aufgefangen wird, aber dennoch für mich negativ ist. Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Klischees und wenig wirklich lesenswertem, allenfalls zur Unterhaltung geeignet, deswegen drei Sterne.

Vergeltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Dave Collins ist Sicherheitschef des JFK Flughafens, als das Unfassbare geschieht. Der hochdekorierte Ex-Soldat verliert durch einen Flugabsturz Frau und Sohn. Die amerikanische Regierung spricht von einem Unfall, bis die Wahrheit ans Licht kommt und Dave auf eine weltweite Vergeltungstour geht, die von Hinterbliebenen netterwei... Dave Collins ist Sicherheitschef des JFK Flughafens, als das Unfassbare geschieht. Der hochdekorierte Ex-Soldat verliert durch einen Flugabsturz Frau und Sohn. Die amerikanische Regierung spricht von einem Unfall, bis die Wahrheit ans Licht kommt und Dave auf eine weltweite Vergeltungstour geht, die von Hinterbliebenen netterweise mit 280 Millionen Dollar finanziert wird. Er heuert eine Söldnertruppe an, natürlich die Besten der Besten. Männer, die es verstehen sich mit dreißig Zentimeter langen Messerklingen den Dreck unter den Fingernägeln zu entfernen (passiert tatsächlich, kein Witz) und den Abschaum des Planeten auf jede nur erdenkliche Weise ins Jenseits befördern können. Sein Gegenspieler, der diabolische Drogenbaron Aziz -übrigens ziemlich blass dargestellt- will mit der Schlimmsten aller Waffen, seinen verhassten Gegnern den Todesstoß versetzen. Eines gleich vorneweg: Bei den ganzen Vorschluss Lorbeeren von Kritiker und Autorenseite über Don Winslow war ich enttäuscht von dem Roman. Ich hatte permanent das Gefühl in einem Werbeheftchen für das Kommando Spezialkräfte zu blättern. So überbordend prahlerisch wirft Winslow mit Fachausdrücken im Soldatensprech um sich und feiert den Chorgeist einer länderübergreifenden Söldnertruppe auf Dienstreise in die Hölle. Ihr Auftraggeber der typische amerikanische Good Guy Dave, ist ein unschlagbarer Kämpfer, der gerade einmal solange terrorbedingte Familienabgänge betrauern darf, wie der Spannungsbogen es zulässt. Winslows Held bleibt über die gesamte Länge des Buches in dem Korsett eines ehemaligen Soldaten hängen, der immer ganz genau weiß, was gut, gerecht und richtig ist. Dazu finden sich in dem Roman haarsträubend pathetische Dialoge und Sätze, die einfach nur Kopfschütteln verursachen können. Auf Seite 378 findet sich folgendes Beispiel, von einer selbstverständlich gut aussehenden, natürlich taffen schwerverletzten Informantin, die trotz misslicher Lage tapfer die Richtung weist. „Am Ende des Tages glaube ich immer noch daran, dass es die Guten und die Bösen gibt. Damit will ich sagen: „Geh und mach sie fertig, Dave“ „Vergeltung“ kennt nur schwarz und weiß, keine Zwischentöne, keine Ironie, kitzelt nichts Wahrhaftiges oder zynisches heraus und bleibt knapp 500 Seiten lang an der Oberfläche von Schundliteratur haften. Unser Dave, der Racheengel und das Söldner Personal von der Arnold Schwarzenegger Gedächtnisstange, lauter prachtvolle Haudegen mit dem Herz auf dem rechten Fleck, was durchaus doppeldeutig gemeint ist. Denn wir erfahren ganz in rechtskonservativer Denktradition, die Verräter sitzen im von Liberalen unterwanderten Washington und lassen den rechtschaffenden patriotischen Mittelschicht-Amerikaner allein im Kampf gegen zu allem bereite muslimische Terroristen, die durch ihre Gebärfreunde bereits ganz Westeuropa überflutet haben. Der Roman bedient dumpfe Südstaaten-Verschwörungstheorien und zielt vermutlich auf eine baldige Roland Emmerich Patriotismus Verfilmung ab. Es schreit danach. Winslow liefert den üblichen Militärverherrlichenden männerbündischen Rambo Schmarrn mit Bewährungsproben und Aufnahmeritualen für den etwas in die Jahre gekommenen Dave ab, der selbstredend rasch zu alter Stärke zurückgewinnt. Das Böse wird der Welt in Charles Bronson Tradition mit Waffengewalt ausgetrieben und schlittert inhaltlich auf dem Niveau von Trivialromanen seinem vorhersehbaren Ende entgegen. Wo verdammt noch mal soll die Spannung auch herkommen? Nach spätestens Hundert Seiten weiß der Leser alles, er kennt Herkunft, Namen und Hintergrund des Massenmörders. Der Rest läuft komplett vorhersehbar ab. Einzig die temporeiche Schreibe Winslows hat mich zum Durchhalten animiert. Zu loben ist auch die sicherlich intensive Recherchearbeit und die knappe Figurenzeichnung. Aber inhaltlich? Für einen Autoren dieses Kalibers eine Thrillerpeinlichkeit!


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