Unterm Birnbaum

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Theodor Fontane: Unterm Birnbaum Der Wirt und Krämer Abel Hradscheck steht vor dem finanziellen Ruin. Seine Frau Ursel hat Anschaffungen getätigt, die ihr Vermögen weit übersteigen. Die Gläubiger drängen. Abel fasst einen teuflichen Plan. Als der Schuldeneintreiber Szulski anreist findet sich seine Kutsche bald darauf in der Oder, von ihm fehlt jede Spur. Aber die Nachbarin Jeschke hat gesehen wie Abel unter dem Birnbaum in seinem Garten ein Loch gegraben hat. Entstanden 1884/85. Erstdruck in: Die Gartenlaube (Leipzig), August-September 1885. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2013. Textgrundlage ist die Ausgabe:
Theodor Fontane: Romane und Erzählungen in acht Bänden. Herausgegeben von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Band 4, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Straßenarbeiter (Ausschnitt), 1889. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 100
Erscheinungsdatum 22.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-2812-7
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,1/15,8/0,7 cm
Gewicht 171 g
Buch (Taschenbuch)
9,80
inkl. gesetzl. MwSt.
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Unterm Birnbaum
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 11.09.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Klassiker der Schullektüre schlechthin. Wer hat wohl nicht in der Schule in diesem Buch gelesen? Der von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand....Auf jeden Fall für den ders verpasst hat Pflichtlektüre schlechthin.

Milieu
von Polar aus Aachen am 16.09.2008
Bewertet: Taschenbuch

Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der... Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der geschieht früh in der Geschichte und im Verlauf handelt Unter dem Birnbaum vor allem von der Gerechtigkeit. Kommt ein Mörder mit seiner Tat davon? Schafft man es, indem man sich verstellt, dass alle einen für unschuldig erklären? Fontane besaß den Blick und die Sprache, um mit spitzer Feder von dem Geschehen um Abel Hradschek und seine Frau zu berichten. Er besaß auch jenen feinen Humor, der sich am Ende zeigt, wenn es darum geht, wo man den Mörder begräbt, und man sich einig ist, dass die Seele der Kirche gehört, aber man den Menschen nicht verwehren kann, dass Kreuz mit dem Namen umzuwerfen, um eine späte Genugtuung zu erringen. Lug und Trug, ein Franzos, statt eines Polen unter einem Birnbaum, ein Freispruch und eine späte Gerechtigkeit, Theodor Fontane beschreibt seinen Kriminalfall variantenreich. Nicht von außen, indem er über das Dorf schreibt, vielmehr von innen, indem er die Bewohner zu Wort kommen läßt.