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Der Ruf des Kookaburra

Roman

(5)
Im australischen Regenwald entscheidet sich das Schicksal einer jungen Deutschen

1859: Die junge Süddeutsche Emma Scheerer lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, im australischen Regenwald. Als Emmas Freundin Purlimil Zwillinge bekommt, verlangt ihr Clan, dass das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition getötet wird. Purlimil bittet Emma verzweifelt um Hilfe, woraufhin Emma das Baby adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, fürchtet jedoch, dass Emma mit ihrer Tat den Zorn der Geister auf sich gezogen hat. Tatsächlich passieren in der Folge seltsame Dinge, schließlich verschwindet Carl spurlos. Ist das die Rache der Geister? Oder steckt vielmehr ein alter Feind aus der Vergangenheit dahinter, der sich an Emma und Carl rächen will?

Portrait
Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Auswanderersagas und Frauenromanen. Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 18.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641118938
Verlag Goldmann
Dateigröße 796 KB
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ein spannender zweiter Teil, der sogar noch packender ist, als der Erste.
Unbedingt Lesen, wenn der erste Teil gefallen hat.
Ein spannender zweiter Teil, der sogar noch packender ist, als der Erste.
Unbedingt Lesen, wenn der erste Teil gefallen hat.

Kundenbewertungen

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Spannender zweiter Teil der Auswanderersaga um Emma und Carl Scheerer
von Hermione am 19.10.2018

Emma und Carl Scheerer leben mit den Ureinwohnern Australiens im Regenwald und gehen ihren Forschungsprojekten nach, die sich mit der Heilkunst der Eingeborenen, aber auch ihren Sitten, Bräuchen und der Kultur beschäftigen. Als ihre Freundin Zwillinge erwartet und die Gesetze des Clans verlangen, das zweite Kind zu töten, entscheidet... Emma und Carl Scheerer leben mit den Ureinwohnern Australiens im Regenwald und gehen ihren Forschungsprojekten nach, die sich mit der Heilkunst der Eingeborenen, aber auch ihren Sitten, Bräuchen und der Kultur beschäftigen. Als ihre Freundin Zwillinge erwartet und die Gesetze des Clans verlangen, das zweite Kind zu töten, entscheidet Emma sich für die Adoption der kleinen Belle. Gleichzeitig wird Emma selbst der Inhalt einer Prophezeiung, die vorhersagt, dass sie den Tod bringen wird. Nach der Aufnahme der kleinen Belle, die den Alltag von Emma und Carl ziemlich durcheinander bringt, kommt es zu einem folgeschweren Streit zwischen den beiden, nach dem Carl das Lager verlässt und - trotz intensiver Suche - verschwunden bleibt. Emma ist außer sich vor Sorge und kann nicht glauben, dass Carl tot sein soll. Andererseits fühlt sie sich zu dem jungen Engländer John hingezogen, der im Auftrag der Regierung ihre Forschungsarbeit kontrollieren soll.... Meine Meinung: Der Roman von Julie Leuze beschert uns ein Wiedersehen mit den sympathischen Charakteren Emma und Carl sowie ihren Freunden bei den Ureinwohnern Australiens. Die Geschichte wird wieder so fesselnd erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Im Gegensatz zum ersten Teil "Der Duft von Hibiskus" erfährt man als Leser noch wesentlich mehr über die Sitten und Gebräuche sowie Kultur der Aborigines und taucht noch wesentlich stärker in die australischen Gegebenheiten im 19. Jahrhundert ein. Ein Großteil der Geschichte ist geprägt vom Verschwinden Carls, was dazu führt, dass Emma sich erneut allein behaupten muss. Sie wächst weiter an dieser Herausforderung und ist eine ungewöhnlich starke Frau - gerade auch in dieser Zeit! Neben dem wunderbar flüssigen und einnehmenden Schreibstil hat mir an diesem Band besonders gut gefallen, dass man so viele Hintergründe über den australischen Kontinent erfahren hat. Man merkt beim Lesen deutlich die detaillierte Recherchearbeit und das große Hintergrundwissen der Autorin, die die Geschichte sehr glaubwürdig und authentisch machen. Auch die persönliche Geschichte mit großen Gefühlen, aber ohne jeden Kitsch, hat mich berührt. Fazit: Ich kann diesen Roman von Julie Leuze - mit einer starken Protagonistin in der besonderen Welt des australischen Regenwalds - uneingeschränkt empfehlen. Er hat mir wunderschöne und (ent)spannende Lesestunden beschert.

Für Australiensager Liebhaber
von Diana W. aus Pferdewald am 23.09.2014
Bewertet: Klappenbroschur

Ein tolles Buch, was einen in die Besiedlungsgeschichte von Australien mitnimmt. In die Welt der Ureinwohner von Australien eintauchen lässt und gleichzeitig , trauriger weise, aufzeigt, wie es ihnen erging, als die Weißen auf die Insel kamen.

tolle Fortsetzung, spannend und interessant
von Manja Teichner aus Krefeld am 16.01.2014
Bewertet: Klappenbroschur

Wir schreiben das Jahr 1859, Australien: Emma und Carl sind glücklich miteinander. Sie leben nun fernab der Zivilisation beim Clan der Eingeborenen, die sie auch erforschen wollen. Als Purlimil Zwillinge bekommt scheint das Glück der beiden perfekt zu sein. Die Regeln des Clans besagen das nur eines der Kinder überleben... Wir schreiben das Jahr 1859, Australien: Emma und Carl sind glücklich miteinander. Sie leben nun fernab der Zivilisation beim Clan der Eingeborenen, die sie auch erforschen wollen. Als Purlimil Zwillinge bekommt scheint das Glück der beiden perfekt zu sein. Die Regeln des Clans besagen das nur eines der Kinder überleben darf und so nimmt Emma das zweite Kind zu sich und zieht damit den Zorn der Geister auf sich. Doch die Kindererziehung im Regenwald scheint nicht so einfach zu sein. Das Kind schreit sehr oft und scheint nur an Purlimils Brust zufrieden zu sein. Und auch zwischen Carl und Emma läuft es immer schlechter. Es gibt zunehmend Streit. Eines Tages, nach einem erneuten Streit, macht Carl kehrt und geht. An diesem Tag verschwindet er spurlos. Emma ist verzweifelt. Was ist nur passiert? Wo ist Carl? Der historische Roman „Der Ruf des Kookaburra“ stammt aus der Feder der Autorin Julie Leuze. Es ist die Fortsetzung des Romans „Der Duft von Hibiskus“. Obwohl die Handlung nahtlos an den Vorgängerband anknüpft ist es auch möglich dieses Buch als Einzelband zu lesen, Ich jedoch empfehle den Vorgänger zu lesen. Die Protagonisten sind soweit bereits bekannt aus dem Vorgängerband. Emma entwickelt sich hier in der Handlung sehr gut weiter. War sie einst noch ziemlich naiv und eher ungestüm, so wird sie nun erwachsen und reifer. Carl liebt Emma nach wie vor und das Glück der beiden scheint perfekt zu sein als sie Purlimils Kind annehmen. Doch es kommt immer wieder zum Streit zwischen den beiden, denn Carl versucht gleichzeitig auch die Sitten und Bräuche der Aborigines zu respektieren. Neu hinzu kommt John Roberts. Er ist von der Kolonialregierung und soll Emmas Arbeit überprüfen. Er steht Emma bei als Carl verschwunden ist und die beiden kommen sich ziemlich nahe. Im Verlauf taucht noch ein alter Bekannter auf, der noch eine Rechnung offen hat. Der Schreibstil der Autorin ist erneut wunderbar flüssig und fesselt ungemein. Die Beschreibungen des Regenwaldes und auch der Aborigines sind ihr richtig toll gelungen, man kann es sich richtig gut vorstellen. Die Handlung ist spannend und hält auch ein paar Wendungen parat mit denen man so gar nicht rechnet. Bei der Suche von Carl bekommt das Buch einen Hauch von Krimi. Und auch die Aborigines sind wieder mit von der Partie. Ihr Leben sowie ihre Sitten und Bräuche sind wunderbar ins Geschehen eingewoben. Man lernt viel über sie und auch die Flora und Fauna Australiens bringt Julie Leuze den Leser hier näher. Das Ende ist einfach nur wunderbar gelungen und es hat mir persönlich richtig gut gefallen. Es passt perfekt zur gesamten Geschichte, rundet sie perfekt ab. Fazit: „Der Ruf des Kookaburra“ von Julie Leuze ist eine tolle Fortsetzung von „Der Duft von Hibiskus“. Die tolle Kulisse Australiens, Spannung, Liebe und interessante Details aus dem Leben der australischen Ureinwohner haben mich gefangen, gefesselt und wunderbar unterhalten. Ganz klare Leseempfehlung!