Das Konzept

Geschichten aus dem dritten Jahrtausend (Band I)

Jacob Nomus

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Beschreibung

Zur Titelgeschichte: Das Weltbild Rudolf Schürzers ist tief in der Mathematik verwurzelt. Als ihn eine ihm unbekannte Immobilienagentur zu Hausbesichtigungen einlädt, häufen sich scheinbar unlogische Vorfälle. Doch schon bald meint Rudolf, ein Konzept zu erkennen. Mittels purer Logik ergründet er das bizarre Geheimnis, in dessen Zentrum eine ihm wohlbekannte Person steht: er selbst. - Zum Buch: Verschiedenste Genres werden zur Bühne fein gesponnener Logikspiele: John Lennon in einem außergewöhnlichen Gespräch mit seinem Mörder; inmitten eines apokalyptischen Meteoritenregens lösen ein Mann und eine Frau das Rätsel der menschlichen Herkunft; drei Gesänge über die Liebe - jeweils bestehend aus zehn Sätzen à zehn Wörtern - ergeben auf engstem Raum drei zusammenhängende lyrische Gemälde; ein alter Mann glaubt, die Vorgehensweise eines Serienmörders entschlüsselt zu haben, und begibt sich auf eine schicksalhafte Jagd.

Jacob Nomus realisiert seit 2003 eine Vielzahl von Kurzgeschichten und Erzählungen. 2009 erscheint sein erster Roman "Das Amarna-Grab", 2010 folgt die Sammlung "Das Konzept - Geschichten aus dem dritten Jahrtausend (Band I)".

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.04.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783000344367
Verlag Alea
Dateigröße 1273 KB

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Originellen Ideen
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 06.03.2012
Bewertet: Taschenbuch

Die vierzehn Geschichten aus dem dritten Jahrtausend wechseln zwischen Science-Fiction, Krimi und asiatischen Märchen. Sie haben meist ein gut ausgedachtes Konzept; die zentrale und längste Geschichte heißt daher auch gleich so. Jede Geschichte greift auf eine oder mehrere zündende Ideen zurück. Diese kleiden sich in skurrile ... Die vierzehn Geschichten aus dem dritten Jahrtausend wechseln zwischen Science-Fiction, Krimi und asiatischen Märchen. Sie haben meist ein gut ausgedachtes Konzept; die zentrale und längste Geschichte heißt daher auch gleich so. Jede Geschichte greift auf eine oder mehrere zündende Ideen zurück. Diese kleiden sich in skurrile und phantastische, futurologische Handlungen. Die zentrale, titelgebende Erzählung "Das Konzept" geht über fast 80 Seiten. Geschickt bringt der Autor seine Ideen an die Leser, manchmal zu geschickt: bei der ersten Geschichte "Season of Glass" führten mich weder die Story noch die Fussnotenverweise auf Songtexte von Yoko Ono und John Lennon auf die richtige Spur. Erst aus dem Text auf dem Buchrücken erfuhr ich, dass John Lennon einer der Protagonisten ist. Dem unterliegt ein durchgehendes Manko. Der Autor ist von seinen originellen Ideen so angetan, dass er sie möglichst gut an die Leser bringen will und das ufert dann aus. In "Das Konzept" wirkt sich das fast lähmend aus. Statt Sechseck hätte es ein Dreieck ebenfalls getan. Der sachlich technische Stil der SF-Stories weicht einem angemessenen märchenhaften Ton in den wenigen Geschichten aus Asien. Man wird angenehm überrascht. Ansonsten ordnen sich Text und Stil ganz der jeweiligen Idee der Story unter. Poetische Beschreibungen oder psycholgischen Tiefgang darf man nicht erwarten. Einige der Stories (vielleicht mehr als ich merkte) lehen sich an berühmte Vorbilder an. John Lennon wurde schon genannt; "Don't panic" bezeichnet der Autor selbst als Hommage an Douglas Adams: "Per Anhalter durch die Galaxis". Auch "Das Konzept" spielt darauf an. In den besten Momenten kommen die Stories an die Kunst meiner SF Lieblingsautoren Robert Sheckley und Fredric Brown heran. Wer sich für mathematische und philosophische Probleme interessiert und die Phantasie mitgehen läßt, kommt auf seine Kosten.

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