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Magersucht ist kein Zuckerschlecken

Periplaneta

Zusehen zu mu¿ssen, wie junge Menschen sich (fast) zu Tode hungern, ist schwer zu ertragen und kaum zu begreifen, zu fremd scheint die Denkweise bei einer Essstörung. Mara Schwarz öffnet deshalb ihr Tagebuch und bietet faszinierende, mitunter verstörende und erschreckende Einblicke in die fu¿r Außenstehende nur schwer nachvollziehbare Gefu¿hls- und Gedankenwelt von Magersu¿chtigen.
Nach einem traumatischen Erlebnis rutscht sie als Teenager in die Essstörung. Selbst als sie nur noch knapp 35 Kilo wiegt, fu¿hlt sie sich immer noch viel zu fett. Im ständigen Ringen mit sich selbst und den besorgten Ärzten versucht sie verzweifelt und mit eiserner Disziplin, die Kontrolle u¿ber ihr Leben zu bewahren. Mara Schwarz wird mehrfach eingewiesen, zwangsernährt, isoliert und therapiert und begegnet dem Druck von außen mit noch schärferer Selbstkasteiung, mit Depressionen und mit der Flucht in den Alkohol. Erst als Ärzte und Betreuer sie aufgeben und ihr raten, sich an ein Hospiz zu wenden, gelingt ihr der erste Schritt zuru¿ck.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 232 (Printausgabe)
Altersempfehlung 11 - 99
Erscheinungsdatum 01.05.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783943876291
Verlag Periplaneta Verlag
Dateigröße 1622 KB
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Kundenbewertungen

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eine andere Sicht auf das Leben...
von einer Kundin/einem Kunden aus St.Gallen am 10.08.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch liest sich nicht einfach so, es ist anstrengend zu lesen. Es zeigt die Tiefen und Höllen einer Magersucht auf und in spannender Art und Weise das Thema Selbstbestimmung.

Endlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbruck am 01.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Endlich spült mal einer endlich diese schrecklichen Vorurteile über Magersucht runter. Mara Schwarz zeigt das wahre Gesicht der Krankheit. Ohne Schönrednerei und den Spruch... "Und am Ende war sie gesund" Magersucht ist eine Störung und ist keine Diät. Sie beschreibt die Krankheit genauso wie sie auch tatsächlich ist. Ein ewige... Endlich spült mal einer endlich diese schrecklichen Vorurteile über Magersucht runter. Mara Schwarz zeigt das wahre Gesicht der Krankheit. Ohne Schönrednerei und den Spruch... "Und am Ende war sie gesund" Magersucht ist eine Störung und ist keine Diät. Sie beschreibt die Krankheit genauso wie sie auch tatsächlich ist. Ein ewiger Kampf. Ich find auch gut, dass endlich mal jemand sagt, dass die Krankheit nicht daher kommt, weil man dünn sein will um zu gefallen. Es gibt tausend verschiedene Gründe und ich denke, der Grund um schön zu sein, einer der wenigsten ist. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Vorallem an Teenies, die der Meinung sind, Anorexie zu haben sei schick. Räumt mal endlich in eueren Gehirnen auf. Es ist bestimmt nicht schick krank zu sein.

keine leichte Kost, aber sehr eindrücklich geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich ist Mara Schwarz ein normaler Teenager. Ständige Sticheleien über ihre Figur und ein traumatisches Erlebnis führen jedoch dazu, dass sie sich immer stärker von der Aussenwelt zurückzieht. Was als Diät beginnt, endet schliesslich in einer schweren Essstörung. Abnehmen und Kalorienzählen bestimmen den Alltag, verdrängen... Eigentlich ist Mara Schwarz ein normaler Teenager. Ständige Sticheleien über ihre Figur und ein traumatisches Erlebnis führen jedoch dazu, dass sie sich immer stärker von der Aussenwelt zurückzieht. Was als Diät beginnt, endet schliesslich in einer schweren Essstörung. Abnehmen und Kalorienzählen bestimmen den Alltag, verdrängen alle sonstigen Probleme. Erste Klinikaufenthalte bleiben ohne Erfolg, ja sie verschärfen die Magersuch noch, denn Mara sieht das Eingreifen der Ärzte nicht als Hilfe, sondern als Bevormundung und Zwang und wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, wieder zuzunehmen. Immer tiefer gerät sie in den Teufelskreis aus Abnehmen, Klinikeinweisung, erzwungener Gewichtszunahme, Entlassung und anschließendem Runterhungern. Und jedesmal sind es noch ein paar Kilos weniger, sozusagen Jojo-Effekt verkehrt herum. Auch ein Herzstillstand, ausgelöst durch extreme Mangelerscheinungen, den sie nur knapp überlebt, kann nichts an ihrer verzerrten Wahrnehmnung ändern. Erst als Ärzte und Therapeuten den Kampf um ihr Leben aufgeben und ihr ein Betreuer die Adresse eines Hospizes in die Hand drückt, damit sie nicht alleine sterben muss, wacht Mara auf. Jetzt erst begreift sie, dass sie allein die Entscheidung über ihre Zukunft treffen muss, und sucht Schritt für Schritt den Weg zurück ins Leben. Oft verzweifeln Angehörige und Freunde daran, dass Betroffene sich völlig abkapseln und jede Hilfe ablehnen. Durch die eindrückliche Schilderungen und die schonungslose Offenheit ihres Tagebuchs hilft Mara Schwarz zu begreifen, was in Magersüchtigen vorgeht, wie sie denken und fühlen. Und das ist heute, wo Essstörungen stetig zunehmen, wichtiger denn je. Denn das Wissen um Ursache und Entwicklung dieser schweren psychischen Krankheit kann dabei helfen, Betroffenen mit mehr Verständnis für ihre verzerrte Wahrnehmung zu begnen, statt sie noch weiter zu stigmatisieren.