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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2012 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Preis der Jugendliche

Reihe Hanser Band 62583


Jetzt im Taschenbuch bei dtv!

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur.

Rezension
"Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod."
Wochenspiegel 30.12.2014
Portrait
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt “Eine wie Alaska” Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane “Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)” und “Margos Spuren”, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens neuester Jugendroman in Deutschland “Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken”. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 01.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62583-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12/2,4 cm
Gewicht 247 g
Originaltitel The fault in our stars
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Sophie Zeitz-Ventura
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Tanja Goldmann, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Hazel und Augustus teilen ein ähnliches Schicksal. Beide haben Krebs, doch bei Hazel ist er unheilbar. Das Buch erzählt eine ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, bei der es leider kein Happy End geben kann.

Eine Geschichte, die alles hat

Dorothea Esser, Thalia-Buchhandlung Bergheim

Ich habe schon einige Bücher mit dem Thema Krebs gelesen: Sieben Minuten nach Mitternacht, Wie man unsterblich wird oder auch Bevor ich sterbe. Alle hatten sie ihre ganz eigene Geschichte, obwohl das Thema dasselbe war. Und so habe ich auch in Das Schicksal ist ein mieser Verräter wieder etwas ganz Besonderes, ganz Eigenes entdeckt. Hazel ist 16 Jahre jung und hat Krebs von der unheilbaren Sorte. Alle Medikamente und Krankenhausbesuche dienen nur noch der Lebensverlängerung, nicht mehr der Heilung. Sie verbringt viel Zeit zu Hause mit Lesen. Damit sie überhaupt einmal das Haus verlässt, zwingt ihre Mutter sie zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie Augustus, genannt Gus, kennen, der durch Knochenkrebs ein Bein verloren hat, aber als geheilt gilt. Gus fasziniert sie, wie er auf eine sehr ironische aber auch nachdenkliche Art und Weise mit seiner Krebserkrankung umgeht. Sie verbringen immer mehr Zeit miteinander und so wie sie ihn für ihr Lieblingsbuch faszinieren kann, gelingt es ihm sie wieder mehr zurück ins Leben zu holen. Gemeinsam erleben die beiden eine wunderbare Zeit in Amsterdam, wo Gus Hazel ihren Herzenswunsch erfüllt und es zu einem Treffen mit ihrem Lieblingsautoren kommt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse auf eine Art und Weise, die niemand erwartet hätte. Dieses Buch lädt ein zum Mitlachen, Mitweinen und zum Nachdenken über das, was im Leben wichtig ist. Es hat herrlich selbstironische Stellen („Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose genau drei Monate nach meiner ersten Periode kam. So in etwa: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Und jetzt stirb.“ S.27/28) und ist dann aber auch wieder wunderschön poetisch („Die Kanäle waren von Ulmen gesäumt, die in voller Blüte standen, und ihre Samen schwebten durch die Luft. Doch sie sahen nicht aus wie Samen. Sie sahen aus wie winzige Rosenblätter, denen die Farbe entzogen worden war…- Abertausende davon, wie ein Schneesturm im Frühling.“ S. 148). Dieses Buch ist eine Empfehlung, die mir sehr am Herzen liegt, für Jugendliche ab 13 Jahren, aber auch für alle Erwachsenen. Tauchen Sie ein in diese Geschichte voller Witz und Verstand über Freundschaft, Liebe und die Vorbereitung auf den eigenen Tod. Unbedingt Lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
404 Bewertungen
Übersicht
345
44
12
1
2

Anstatt bedrückend zu sein, bringt es einen wegen dem tollen Humor zum Lachen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Windeck am 18.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist sehr gut ausgearbeitet. Der Humor war genau mein Geschmack und hat dieses Buch erst zu etwas wirklich Besonderem gemacht. Trotz der Thematik habe ich die meiste Zeit gelacht und war auch kurz nach der „Tragödie“ schon wieder in der Lage dazu, obwohl die so traurig ist, dass ich wei... Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist sehr gut ausgearbeitet. Der Humor war genau mein Geschmack und hat dieses Buch erst zu etwas wirklich Besonderem gemacht. Trotz der Thematik habe ich die meiste Zeit gelacht und war auch kurz nach der „Tragödie“ schon wieder in der Lage dazu, obwohl die so traurig ist, dass ich weinen musste. Das Buch ist einfach total berührend. Die Figuren sind alle sehr sympathische Charaktere, die durch ihre Fehler sehr realistisch sind. Man schließt sie alle ins Herz, da jeder auf seine Weise sehr besonders ist. Da ich zuvor den Film gesehen hatte, habe ich natürlich auch verglichen und das Buch ist einfach noch mal viel besser ausgearbeitet. Man erfährt weitere Details zu den Handlungen der Figuren und teilweise ist auch die Reihenfolge anders. Das Buch ist dabei auf jeden Fall ein Stück besser als der Film, auch wenn ich den Film weiterhin noch sehr gut finde. Was mir auch super gut gefallen hat, ist dass Van Houten im Buch viel menschlicher und sympathischer dargestellt wird als im Film, wo man ihn dann wirklich nicht besonders gut leiden kann. Alles in allem finde ich es einfach großartig, wie Krebs hier gehandhabt wird, realistisch und trotzdem mit tollem Humor. Dieses Buch hat mich einfach nur begeistert! Und immer schön dran denken: „Schmerz verlangt gespürt zu werden.“

Unheimlich berührend!
von ReadTweetie am 29.12.2019

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe den Film gesehen und habe Rotz und Wasser geheult. Wenn das schon beim Film der Fall ist, wie wird es dann erst mit dem Buch sein? Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Krebs. Sie ist so viel mehr als das. Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters sind die Protagoniste... Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe den Film gesehen und habe Rotz und Wasser geheult. Wenn das schon beim Film der Fall ist, wie wird es dann erst mit dem Buch sein? Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Krebs. Sie ist so viel mehr als das. Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters sind die Protagonisten in diesem Werk. Beide haben ihre Erfahrungen mit der Krankheit gemacht und sind von ihr gezeichnet. Doch nicht nur das Leid dieser Krankheit wird in diesem Buch thematisiert. Die beiden lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen und verbringen von nun an ihre restliche Zeit miteinander. Hazel Grace ist ein außergewöhnlicher Charakter, genau wie Augustus. Beide haben sich schon mit ihrem Schicksal abgefunden, doch an manchen Tagen strahlen sie vor Hoffnung und geben nicht auf. Doch das ist eben nicht immer so und hier hat der Autor zwei wunderbare Charaktere geschaffen, die die Geschichte lesenswert machen. Auch die Nebencharaktere schließt man sofort ins Herz, da sie einfach liebenswert sind und alles für ihre Liebsten geben. Obwohl der Leser glaubt zu wissen, was passiert, passiert es eben doch anders. Das Leben ist nun mal keine Wunscherfüllmaschine, wie es Hazel und Gus immer sagen. John Green hat in diesem Buch so einen wandelbaren Schreibstil, einfach unglaublich. Stellenweise sind die Gespräche, die Gus und Hazel führen, so philosophisch und weitdenkend. Alles hat einen tieferen Sinn. Dann überwiegt die Krankheit und alles hat plötzlich keinen Sinn mehr. Der Tod rückt unaufhaltsam näher. Die Liebenden werden zurückbleiben. Und dann reicht eine Kleinigkeit aus, um die komplette Geschichte wieder ins Sonnenlicht einzutauchen. Ich habe geweint, gelacht, geschmunzelt und mit gefiebert. Bis zum Ende. Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Titel ist unsagbar traurig und schön zugleich! Fazit: Die Geschichte von Hazel und Gus ist nicht einfach bloß eine Geschichte über Krebs. Sie ist die, die einfach alle Emotionen im Leser erweckt: Nicht nur Traurigkeit und Kummer, sondern auch Freude, Hoffnung und Liebe. Es ist eine Achterbahn der Gefühle mit einer so hohen Schreibkunst seitens John Greens, dass ich das Buch einfach liebe! Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

Manchmal spielt das Leben anders als man denkt.
von bluetenzeilen am 22.07.2019

Inhalt: Hazel Grace Lancaster hat Krebs und damit sie aus dem Haus kommt, halten ihre Eltern es für eine gute Idee das sie zu einer Selbsthilfegruppe geht. Dort lernt sie Augustus kennen, der wie sollte es anders sein, auch Krebs hat. Beide merken vom ersten Moment an, dass da mehr zwischen ihnen ist, doch beide sind sie auch ... Inhalt: Hazel Grace Lancaster hat Krebs und damit sie aus dem Haus kommt, halten ihre Eltern es für eine gute Idee das sie zu einer Selbsthilfegruppe geht. Dort lernt sie Augustus kennen, der wie sollte es anders sein, auch Krebs hat. Beide merken vom ersten Moment an, dass da mehr zwischen ihnen ist, doch beide sind sie auch krank und sie verbindet das Schicksal jeden Moment sterben zu können. Jeder Augenblick könnte der letzte sein und obwohl sie einander gut finden, ist besonders Hazel nicht dazu bereit noch einer Person mehr Schmerzen zu hinterlassen, sollte sie sterben. Wird Augustus es schaffen hinter Hazels Mauern zu kommen? Fazit: Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich nicht so gut in John Green’s Büchern reinkommen. Die Geschichte von Hazel und Augustus war trotzdem etwas wirklich besonderes. Hazel hat sich ziemlich zurückgezogen, will niemandem eine Last sein und besonders nicht irgendwelche neuen Menschen an sich heranlassen, denn sie will niemanden verletzen falls sie stirbt. Augustus war witzig, charmant und konnte mich von Anfang an überzeugen, man merkte dass er das Leben liebt und versucht immer das Beste aus jeder Situation zu machen. Ein Buch das einem klar macht, wie wertvoll das Leben ist und wie vergänglich und das wir jeden Moment mit den Menschen, die wir lieben nutzen sollten, denn es könnte unser Letzter sein. Am Ende des Buches musste man einfach an genau das denken, was auch der Titel des Buches sagt: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”.