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Vergleichende Analyse der Ratingmethodik führender Ratingagenturen am Beispiel von Bankenratings

Inhaltsangabe:Einleitung:
In der Theorie der vollkommenen Märkte ist für Ratingagenturen, wie sie inzwischen bekannt geworden sind, keine Verwendung oder Erfordernis. Ein vollkommener Markt zeichnet sich unter anderem durch eine vollkommene Informationsgleichheit unter den verschiedenen Parteien aus. Da aber für den Kreditgeber bzw. Investoren die Ausfallrisiken des aufgenommenen Kredites bzw. des Anlageproduktes nicht immer klar erkennbar sind, treten Ratingagenturen als Vermittler auf um diese asymmetrische Informationsverteilung aufzuheben und dem Kreditgeber ein fundiertes Bild über seine Anlageoptionen zu geben. Die Ratingagenturen analysieren und bewerten Anlageoptionen und vergeben für diese ein Rating, was dem Anleger die Rückzahlungssicherheit seiner Anlage am gewünschten Fälligkeitsdatum bzw. die Sicherheit der rechtzeitigen Zins- und Tilgungszahlungen anzeigt. Das Rating wird dabei auf einer festgelegten Skala vergeben, damit Vergleiche zwischen verschiedenen Anlageoptionen möglich sind.
Obwohl die Ratingagenturen mittlerweile einer staatlichen Aufsicht unterliegen, sind diese in den vergangenen Jahren durch die Finanzkrise verstärkt in die Kritik geraten. Dabei reichen die Kritikansätze von mangelnder Transparenz der Ratingmethodik über die zu langsame Anpassung der vergebenen Ratings bis hin zu Interessenkonflikten, die für die Ratingagenturen bei der Vergabe der Ratings auftreten.
In folgender Arbeit soll beschrieben werden, welche Aufgabe Ratings auf den Finanzmärkten übernehmen. Anhand von Bankenratings wird die Methodik bei der Vergabe von Ratings beschrieben und analysiert. Dazu wird nach der allgemeinen Definition von Ratings zunächst ein genereller Überblick über den Ratingmarkt und dessen Entwicklung gegeben. In den vergangenen Jahren wurde der Ratingmarkt fast komplett von den amerikanischen Firmen Standard & Poors, Moody´s und Fitch dominiert. Da diese Firmen prinzipiell den gesamten Ratingmarkt beherrschen, wird innerhalb dieser Arbeit auf eine Betrachtung kleinerer Ratingagenturen verzichtet.
Folgend werden anhand der durch die Ratingagenturen öffentlich gemachten Angaben die Methodiken und Annahmen bei der Vergabe von Ratings für die Kreditinstitute beschrieben. Prinzipiell wird hier zwischen quantitativen Kriterien und qualitativen Kriterien unterschieden, die bei der Vergabe von Ratings eine wichtige Rolle spielen. Ergänzend werden Unterschiede bei der Ratingmethodik zwischen den verschiedenen Ratingagenturen […
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 77 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783842843424
Verlag Diplom.de
Dateigröße 5866 KB
eBook
38,00
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