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So finster, so kalt

Roman

(14)
Als Merle Hansen nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 15. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Margareta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann ereignen sich während ihres Aufenthaltes immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, tauchen unversehrt auf und verschwinden wieder. Auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes‘ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.
Rezension
"Eine gehaltvolle Prise Horror, Grusel und Gänsehaut rundet dieses Schmankerl der Phantasy-Literatur gelungen ab. Uneingeschränkte Leseempfehlung für ein märchenhaftes Vergnügen." (Maria Kusnierz)
Phantastik-couch.de, 01.10.2014
Portrait
Diana Menschig, geboren 1973, arbeitet als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in fantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden und einer Katze ein Haus am Niederrhein.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426422212
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 729 KB
eBook
6,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Knusper Knusper Knäuschen, wer spukt in meinem Häuschen?“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Als Merle Hänsslers Großmutter stirbt, bricht für die erfolgreiche Anwältin eine Welt zusammen. Zur Beerdigung reist sie in den Schwarzwald, wo tief im Wald das alte Knusperhäuschen der Verstorbenen liegt. Hier findet sie ein Dokument aus dem 15. Jahrhundert. In ihm erzählt ein Junge namens Hans wie er von seiner Schwester Greta in den Wald zu dem Haus gelockt wurde. Auch von der Besessenheit Gretas, die sich als böse Hexe entpuppte, berichtet er. Merle tut diese Geschichte zunächst als Phantasiegespinst ab, bis sich merkwürdige Dinge rund um das Haus ereignen. Es scheint als führe dieses ein Eigenleben und plötzlich verschwinden drei Kinder auf unerklärliche Weise…

Zwar sind in den letzten Jahren eine Reihe von Märchenadaptionen erschienen, doch betonen diese meist die romantischen Aspekte der Grimmschen Klassiker. Dieses Buch hingegen setzt den Fokus auf das Unheimliche der alten Volkssagen. Zudem sind die Protagonisten keine Jugendlichen auf der Suche nach der großen Liebe, sonder gestandene Erwachsene, deren Weltbild ins Wanken gerät. Diana Menschig hat mit diesem Roman, eine gruselige Geschichte rund um das Märchen Hänsel und Gretel geschaffen. In ihr unternimmt die rationale Merle eine Reise zurück in die Kindheit und muss sich eingestehen, dass in ihrem Heimatort, übernatürliche Mächte am Werk sind, die eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verwoben sind. In Einschüben wird die Geschichte von Hans erzählt, der glaubt von einem Dämon heimgesucht worden zu sein, welcher ihn im späteren Haus von Merles Familie gefangen hält. Besonders beim Lesen dieser Passagen hatte ich eine Gänsehaut.
Als Merle Hänsslers Großmutter stirbt, bricht für die erfolgreiche Anwältin eine Welt zusammen. Zur Beerdigung reist sie in den Schwarzwald, wo tief im Wald das alte Knusperhäuschen der Verstorbenen liegt. Hier findet sie ein Dokument aus dem 15. Jahrhundert. In ihm erzählt ein Junge namens Hans wie er von seiner Schwester Greta in den Wald zu dem Haus gelockt wurde. Auch von der Besessenheit Gretas, die sich als böse Hexe entpuppte, berichtet er. Merle tut diese Geschichte zunächst als Phantasiegespinst ab, bis sich merkwürdige Dinge rund um das Haus ereignen. Es scheint als führe dieses ein Eigenleben und plötzlich verschwinden drei Kinder auf unerklärliche Weise…

Zwar sind in den letzten Jahren eine Reihe von Märchenadaptionen erschienen, doch betonen diese meist die romantischen Aspekte der Grimmschen Klassiker. Dieses Buch hingegen setzt den Fokus auf das Unheimliche der alten Volkssagen. Zudem sind die Protagonisten keine Jugendlichen auf der Suche nach der großen Liebe, sonder gestandene Erwachsene, deren Weltbild ins Wanken gerät. Diana Menschig hat mit diesem Roman, eine gruselige Geschichte rund um das Märchen Hänsel und Gretel geschaffen. In ihr unternimmt die rationale Merle eine Reise zurück in die Kindheit und muss sich eingestehen, dass in ihrem Heimatort, übernatürliche Mächte am Werk sind, die eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verwoben sind. In Einschüben wird die Geschichte von Hans erzählt, der glaubt von einem Dämon heimgesucht worden zu sein, welcher ihn im späteren Haus von Merles Familie gefangen hält. Besonders beim Lesen dieser Passagen hatte ich eine Gänsehaut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
9
4
1
0
0

Knusperhäuschen ... dunkler Wald ... Hexe ...
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 26.03.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Merles Großmutter stirbt und sie geht nach vielen Jahren mal wieder in deren Häuschen im Schwarzwald, wo sie als Kind lebte. Die Oma hat ihr Dokumente hinterlassen, die eine angebliche Abstammung von Johannes und Greta nachweisen. Doch gab es die beiden wirklich? Oder hat Oma, die gerne Märchen erzählte, diese in die Wirklichkeit... Merles Großmutter stirbt und sie geht nach vielen Jahren mal wieder in deren Häuschen im Schwarzwald, wo sie als Kind lebte. Die Oma hat ihr Dokumente hinterlassen, die eine angebliche Abstammung von Johannes und Greta nachweisen. Doch gab es die beiden wirklich? Oder hat Oma, die gerne Märchen erzählte, diese in die Wirklichkeit übertragen? Merle zweifelt .... bis Kinder aus dem nahegelegenen Dorf verschwinden und das Haus lässt nicht jeden eintreten. Spannend, düster und trotzdem nicht ohne Liebe vereint Diana Menschig Märchen, Grusel und die Gegenwart. Sie lässt den Leser von Anfang bis Ende nicht los und schafft es immer noch einen draufzusetzen, wenn man schon Gänsehaut am ganzen Körper hat und meint, es müsse langsam wieder abflauen. Es ist nicht erkennbar, ob die Protagonistin die Geschichte von Johann und Greta träumt oder die Autorin sich ein paar Jahrhunderte zurück in der Vergangenheit aufhält, so wunderbar sind ihr die jeweiligen Übergänge gelungen. Ihr merkt, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen und lege euch das Buch guten Gewissens in die Hand, habt Freude daran, es lohnt sich zu lesen. Beim Herausziehen meiner Hand aus meiner Sternekiste hatte ich natürlich fünf ganz hell leuchtende in der Hand.

von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine gelungene Mischung aus Phantasy und Horror entführt uns in die Märchenwelt. Die Grenzen zwischen Realität und Zauber werden durchläss. Spannung pur.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein düstere Märchenkrimi, der sich recht frei bei den Brüdern Grimm bedient und die Zutaten zu einem düster-grausigen Werk zusammen mischt. Ein guter Ansatz und spannend erzählt.