Mozart

Genius und Eros

Eva Gesine Baur

(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
24,95
24,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

24,95 €

Accordion öffnen
  • Mozart

    C.H.Beck

    Sofort lieferbar

    24,95 €

    C.H.Beck

eBook (ePUB)

12,99 €

Accordion öffnen
  • Mozart

    ePUB (C. H. Beck)

    Sofort per Download lieferbar

    12,99 €

    18,99 €

    ePUB (C. H. Beck)

Hörbuch (MP3-CD)

45,90 €

Accordion öffnen
  • Mozart

    3 MP3-CD

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    45,90 €

    3 MP3-CD

Beschreibung

Eva Gesine Baur erzählt Mozarts dissonantes Leben, ohne zu beschönigen, dass der Schöpfer unfassbarer Musik auch eine schwarze Seite hatte: Sich seines göttlichen Talents bewusst, log, trickste und intrigierte er. Er verschenkte Glückseligkeiten und verteilte Bösartigkeiten. Die Biographie versucht, diesen Abgrund auszuloten. Mozart selbst hat das Problem in die Welt gesetzt, mit der sich seine Verehrer und seine Biographen herumschlagen: Er schrieb Briefe, die seine menschlichen Schwächen bloßlegen. Auch andere Zeitzeugnisse zeigen einen Mozart, der alles andere als göttlich war. Seinen Vater, Salieri oder seine Frau Constanze zu Sündenböcken zu machen, verbieten die Fakten. Das Verständnis für das Werk und den Mann Mozart voneinander zu trennen erklärte bereits der Philosoph Norbert Elias als «künstlich, irreführend und unnötig». Wer weiß, wie rastlos und ruhelos seine Mitmenschen den Zappel- philipp Mozart erlebten, versteht die verblüffende Tatsache, dass er über 160 Fragmente hinterließ. Sein Leiden an seiner äußeren Hässlichkeit hilft, seine Begierde nach dem Schönen zu verstehen. Eine Bemerkung des großen Mozart-Dirigenten Richard Strauss brachte die Autorin auf den Vergleich Mozarts mit dem mythologischen Eros, wie er in Platons «Gastmahl» beschrieben wird. Eros ist nicht der von allen Geliebte, sondern der große Liebende. Selbst nicht schön, sehnt er sich nach Schönheit. Ein Zauberer, aber auch ein großer Intrigant. Ein Dämon, getrieben von einer unstillbaren Sehn- sucht. Weder Gott noch Mensch. Vielmehr ein Bote zwischen dem Göttlichen und dem Allzumenschlichen. Mozart und Eros: der große Widerspruch. So irdisch wie überirdisch.

Eva Gesine Baur studierte Literaturwissenschaft, Psychologie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaften und wurde mit einer Arbeit über das Kinder- bild im 18. und 19. Jahrhundert promoviert. Sie hat zahlreiche Bücher über kulturgeschichtliche Themen und unter dem Namen Lea Singer mehrere Romane veröffentlicht. 2010 wurde ihr der «HanneloreGreve-Literaturpreis» für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur verliehen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 565
Erscheinungsdatum 19.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-66132-7
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,3/15,3/4,4 cm
Gewicht 874 g
Abbildungen mit 19 Abbildungen
Auflage 2. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Eine hervorragende Biographie, die sich kritisch dem musikalischen Genie UND dem facettenreichenreichen Menschen Mozart befasst!

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0


  • Vorwort



    Mozart, der große Widerspruch



    Eine
    Gebrauchsanweisung für dieses Buch


     


    I.



    1756: Poros und
    Penia



    Oder:
    Sohn eines Strategen und einer Bedürftigen


     


    II.



    1761–1763: Zwischen Unverstand und Weisheit



    Oder:
    Ein Kleinkind tanzt, rebelliert und komponiert


     


    III.



    1763–1766: Blüht auf und gedeiht,




    ermüdet und stirbt dahin



    Oder:
    Reisen zwischen Todesnähe und Triumphen


     


    IV.



    1767 / 1768: Nirgendwo zu Hause



    Oder:
    Auf der Flucht vor Pocken, Intrigen und


    Unverständnis


     


    V.



    1769 / 1770: Kühn, stark, beharrlich



    Oder:
    Eine Blamage in Bologna, ein Sieg in Mailand


     


    VI.



    1771: Strebt nach Höherem



    Oder:
    Ein Teenager träumt von der Hofanstellung


     


    VII.



    1772 / 1773: Auswege finden und Fallen stellen



    Oder:
    Strategien und Tricks von Vater und Sohn


     


    VIII.



    1774 / 1775: Auf der Schwelle



    Oder:
    Die Entdeckung der Liebe


     


    IX.



    1776 / 1777: Nicht gut und schön



    Oder:
    Ein Jungmann ohne Reize und Rücksichtnahme


     


    X.



    1778: Sohn der Penia, immer
    bedürftig



    Oder:
    Reise nach Paris mit großen Verlusten


     


    XI.



    1779 / 1780: Bote zwischen Göttern und Menschen



    Oder:
    Die Erfindung des
    Idomeneo


     


    XII.



    1781: Ein gewaltiger Jäger



    Oder:
    Ein Künstler auf der Fährte des Menschlichen


     


    XIII.



    1782: Ein Ränkeschmied



    Oder:
    Verleumdung und Lügen für Erfolg und
    Entführung



     


    XIV.



    1783: Was er heute gewinnt, zerrinnt ihm morgen



    Oder:
    Eine Fahrt nach Salzburg bereichert und verarmt


     


    XV.



    1784: Schwebt wie Eros zwischen Himmel und Erde



    Oder:
    Entrückung am Klavier, Vaterfreuden und Freimaurerleiden


     


    XVI.



    1785: Vom Dämon beseelt



    Oder:
    Rastlos als Unternehmer und Erfinder


     


    XVII.



    1786: Ein Weisheitsliebender



    Oder:

    Figaro
    und das Verbergen der Wahrheit


     


    XVIII.



    1787: Weder gut noch schlecht



    Oder:
    Die Feier des Wüstlings und Helden Don Giovanni


     


    XIX.



    1788: Weder reich noch arm



    Oder:
    Sinfonische Juwelen und Bettelbriefe


     


    XX.



    1789: Der Liebende aber ist anders beschaff en



    Oder:
    Ein sehnsüchtiger Ehemann allein unterwegs


     


    XXI.



    1790: Trachtet nach Erkenntnis der Wahrheit



    Oder:

    Così
    fan
    tutte
    und die
    Abgründe des Alltags


     


    XXII.



    1791: Bindet so das All zusammen



    Oder:

    Zauberflöte
    , Requiem und das Ende



     




    Anhang




    Das Wesen des Eros


    Der Dialog
    Diotimas mit Sokrates aus Platons
    Symposion



    Mozarts Wohnungen in Wien




    Anmerkungen




    Literaturauswahl




    Abbildungen




    Namenregister