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Ich bin Tess (Buchvorlage zur Netflix-Serie Kiss Me First)

Roman. Das Buch zur Netflix-Serie

(14)
***Die Verfilmung des Buches erscheint ab Sommer 2018 als Netflix-Serie unter dem Originaltitel Kiss Me First.***

Lottie Moggachs Roman rund um das Social-Media-Zeitalter verdeutlicht, wie das Internet unsere Vorstellung von Realität und Identität verändert.

Okay, nehmen wir uns einmal dieses hypothetische Dilemma vor: Eine Frau leidet an einer Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt und auch nicht heilbar ist. Nach reiflicher Überlegung kommt sie zu dem Schluss, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Aber sie weiß, dass sie damit ihrer Familie und ihren Freunden großen Kummer bereiten würde und handelt daher nicht. Dennoch wünscht sie sich verzweifelt den Tod und an dieser Einstellung ändert sich auch über die Jahre nichts. Irgendwann kommt sie zu dir und sagt, ihr sei ein Weg eingefallen, wie sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, ohne ihre Familie und ihre Freunde unglücklich zu machen, aber dafür brauche sie deine Hilfe. Was würdest du tun? Würdest du ihr helfen?

Lottie Moggach ist mit ihrem in Großbritannien unter dem Titel Kiss me first erschienen Debütroman für junge Erwachsene für zahlreiche Literaturpreise nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8390-0158-5
Verlag Script5
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/4 cm
Gewicht 565 g
Originaltitel Kiss me first
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Buch (gebundene Ausgabe)
17,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Beklemmender Roman über das Thema soziale Außenseiter, Selbstmord und Social-Media. Durchaus spannend, aber sehr bedrückend. Hebt sich aber von der Masse ab, was auch mal schön ist Beklemmender Roman über das Thema soziale Außenseiter, Selbstmord und Social-Media. Durchaus spannend, aber sehr bedrückend. Hebt sich aber von der Masse ab, was auch mal schön ist

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Du bist tot, doch alle denken du lässt gerade am anderen Ende der Welt die Seele baumeln. Niemand merkt es! Oder doch? Nächstenliebe oder unentschuldbares Lügengebilde? Lesenswert. Du bist tot, doch alle denken du lässt gerade am anderen Ende der Welt die Seele baumeln. Niemand merkt es! Oder doch? Nächstenliebe oder unentschuldbares Lügengebilde? Lesenswert.

„Interessante Thematik“

Anna Weidinger, Thalia-Buchhandlung Passau

"Ich bin Tess" befasst sich mit dem Thema Selbstmord mit "sanftem" Ausstieg für die Angehörigen. Eine fremde Person soll das Leben in öffentlichen Netzwerken übernehmen und nach und nach auslaufen lassen. Die Story um diese andere Art der Sterbehilfe hat mich teilweise gefesselt, aber teilweise war die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich mit der Hauptfigur Leila nicht so ganz anfreunden konnte. "Ich bin Tess" befasst sich mit dem Thema Selbstmord mit "sanftem" Ausstieg für die Angehörigen. Eine fremde Person soll das Leben in öffentlichen Netzwerken übernehmen und nach und nach auslaufen lassen. Die Story um diese andere Art der Sterbehilfe hat mich teilweise gefesselt, aber teilweise war die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich mit der Hauptfigur Leila nicht so ganz anfreunden konnte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
2
8
3
0
1

Würdest du?
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2015

Der Umschlagtext erwähnt es bereits: Tess leidet an einer unheilbaren Krankheit, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität erheblich beeinflusst; sie leidet unter einer bipolaren Störung. In den manischen Phasen ist sie rastlos, voller Tatendrang, kreativ und konsumiert nahezu alles, was ihr in die Hände fällt; während sie... Der Umschlagtext erwähnt es bereits: Tess leidet an einer unheilbaren Krankheit, die zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität erheblich beeinflusst; sie leidet unter einer bipolaren Störung. In den manischen Phasen ist sie rastlos, voller Tatendrang, kreativ und konsumiert nahezu alles, was ihr in die Hände fällt; während sie es in den depressiven Phasen kaum schafft, die Wohnung oder auch nur das Bett zu verlassen. Entsprechende Medikamente führen nur dazu, dass Tess sich wie betäubt fühlt, sie kann weder Traurigkeit noch Freude noch Glück spüren – ein Zustand der Apathie. Tess lebt nicht mehr, sie existiert nur noch. Sie erkennt, dass die Depression ebenso ein Teil ihres Wesens ist, wie die Manie. Damit muss sie leben. Aus diesem Grund will Tess sich umbringen. Um das unbemerkt tun zu können und um ihrer Familie und ihren Freunden möglichst wenig Kummer zu bereiten, benötigt sie jemanden, der ihr Leben übernimmt – zumindest im Internet. Leila hingegen führt ein zurückgezogenes Leben. Besonders nach dem Tod ihrer Mutter verbringt sie den überwiegenden Teil ihrer Zeit im Internet. Seit Neustem beteiligt sie sich rege an philosophischen Debatten auf der Diskussionsplattform „Red Pill“. Hierüber lernt sie auch den Gründer Adrian Dervish kennen, von dessen Persönlichkeit Leila geradezu fasziniert ist. Adrian vermittelt zwischen ihr und Tess. Leila willigt nach kurzem Überlegen schließlich ein, sich nach dem „Auschecken“ als Tess auszugeben und ihre Internetpräsenz fortzuführen. Bedenken hat Leila zunächst keine. Sie vertritt die Auffassung, ein Mensch habe das Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Doch ist das zum Wohle der Beteiligten? Schnell wird klar, das die Angelegenheit nicht reibungslos verlaufen ist. Die Polizei tritt auf den Plan. Leila kommen Zweifel daran, dass Tess sich wirklich umgebracht hat. Bereits zu Beginn des Buches wird eröffnet, dass Leila sich nach Spanien begeben hat, auf der Suche nach Spuren, die Tess' Tod belegen. Die Erzählweise wechselt zwischen Ereignissen aus der Gegenwart und der Vergangenheit; trotzdem ist der Stil flüssig. Während des Lesens stellten sich mir Fragen über Fragen, deren Beantwortung die Autorin bis zum Letzten Augenblick hinauszögert. Die Geschiche ist spannend, aber nicht nervenaufreibend. Als Thriller würde ich dieses Buch daher nicht bezeichnen. Die Story hinter diesem Buch hat Potenzial, das die Autorin auch genutzt hat. Fazit: Lesenwert!

Ich bin Tess von Lottie Moggach
von Sanderein am 30.05.2015

Was für ein Buch! Es hat mir wirklich gut gefallen, denn es war mal etwas ganz anderes. Leila ist komplett allein auf dieser Welt und lebt sehr zurückgezogen. Sie arbeitet von zuhause und geht nur nachts einkaufen, um möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Das Internet ist ihre... Was für ein Buch! Es hat mir wirklich gut gefallen, denn es war mal etwas ganz anderes. Leila ist komplett allein auf dieser Welt und lebt sehr zurückgezogen. Sie arbeitet von zuhause und geht nur nachts einkaufen, um möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Das Internet ist ihre zweite Heimat, ebenso wie Red Pill, ein Forum das zum selbständigen Denken anregen soll. Über den Leiter von Red Pill lernt Leila Tess kennen, deren Rolle sie über das Internet übernehmen soll. Denn Tess möchte ihre altes Leben los werden. Postiv aufgefallen ist der flüssige Stil, denn das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen, obwohl es keine richtigen Spannungsspitzen gibt. Es ist mehr wie ein Erfahrungsbericht geschrieben und Leila wirkt oft emotionslos, im Gegensatz zu Tess die nur so vor Emotionen strotzt. Wirklich unglaublich, dass Leila Tess Rolle übernehmen konnte. Die Gefühle aller Personen werden sehr gut widergespiegelt und man kann sich perfekt in sie hinein versetzen. Ich habe oft Parallelen zwischen mir un Leila ziehen können, aber ebenso gut zwischen Tess und mir selbst. Dies zeugt dafür, dass die Autorin einen sehr realistischen Schreibstil hat. Die manchmal abrupten Szenenwechsel haben etwas mich gestört. Doch da es sich um Leilas Bericht handelt und ihr Leben dabei "nebenher" weitergeht, ist es nur verständlich, dass Lottie Moggach diesen Stil gewählt hat, denn auch dies macht die Handlung realistischer. Auch die vielen Namen und anderen Daten die man über Tess erfährt, machen manche Szenen schwerer verständlich. Ein wirklich gutes Buch das ich nur empfehlen kann.

Das soll ein Thriller sein?
von scarlett_ohara aus Isselburg am 30.03.2015

Als Leilas Mutter stirbt, ist sie ganz allein und flüchtet sich in die Welt des Internets. Sie entdeckt ein Philosophie-Forum namens Red Pill. Über dieses lernt sie den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, der von allen Mitgliedern verehrt wird. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu... Als Leilas Mutter stirbt, ist sie ganz allein und flüchtet sich in die Welt des Internets. Sie entdeckt ein Philosophie-Forum namens Red Pill. Über dieses lernt sie den mysteriösen Adrian kennen, den Betreiber des Forums, der von allen Mitgliedern verehrt wird. Eines Tages vermittelt Adrian Leila den Kontakt zu Tess, einer jungen Frau mit einer unheilbaren Krankheit, die an und für sich nicht lebensbedrohlich ist, aber ihre Lebensqualität stark einschränkt. Deshalb hat Tess den Wunsch hat zu sterben. Weil sie aber ihren Freunden und ihrer Familie keinen Kummer bereiten will, hat sie einen Plan entwickelt, wie sie sich das Leben nehmen kann, ohne diese unglücklich zu machen. Sie will untertauchen und sich in aller Stille umbringen, während Leila virtuell ihre Identität übernehmen soll. Die Grundidee dieses Romans fand ich eigentlich sehr interessant, aber leider wurde diese nicht gut umgesetzt. Ich habe mich wirklich bemüht, dieses Buch komplett durchzulesen. Immer wieder habe ich neuen Anlauf genommen, doch es hat alles nichts genutzt. Das Buch hat mich derart gelangweilt und teilweise eingeschläfert, dass ich es letztendlich doch aufgegeben habe. Die Autorin versteht es leider überhaupt nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen. Die Protagonistin Leila bleibt total farblos. Sie ist mir durchweg unsympathisch geblieben. Sie kommt ziemlich hochnäsig daher und nervt mit ihrer "Allwissenheit". Zudem wird so viel herumgeschwafelt in diesem Buch, dass man es einfach irgendwann nicht mehr ertragen kann. Und irgendwie passiert auch nichts wirklich Interessantes. Es fehlt komplett an Spannung und Dramatik. Das Ganze erinnert eher an einen nüchternen Bericht als an einen Roman mit Emotionen und Charakteren mit Tiefgang. Warum dieses Buch auf vielen Plattformen als Thriller kategorisiert wurde, ist mir ein absolutes Rätsel. Für Krimi- und Thrillerfans ist dieses Buch m.E. in keiner Weise geeignet. Da dieses Buch viel mehr verspricht als es hält, gibt es leider nur einen mickrigen Stern.