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Kindertotenlied

Thriller

Ein Commandant Martin Servaz-Thriller Band 2

Bernard Minier

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Beschreibung

Hochsommerliche Hitze und heftige Gewitter belasten die Menschen im Süden Frankreichs, als ein brutaler Mord geschieht. Eine Professorin der Elite-Universität Marsac liegt ertrunken und grausam gefesselt in der Badewanne. In ihrem Rachen steckt eine Taschenlampe. Ohrenbetäubende Musik von Gustav Mahler schallt durch die Nacht. Kindertotenlieder. Beklemmung macht sich in Kommissar Martin Servaz breit. Ist Mahler doch der Lieblingskomponist des hochintelligenten und seit Monaten flüchtigen Serienmörders Julian Hirtmann. Hauptverdächtig ist jedoch ein Student: ausgerechnet der Sohn von Kommissar Servaz` Jugendliebe. Die Ermittlungen führen den Kommissar zu einem mysteriösen Studentenzirkel und zwingen ihn zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Amicus mihi Plato, sed magis amica veritas - Platon ist mir lieb, aber noch lieber ist mir die Wahrheit, lautet sein Motto. Doch die Wahrheit wird ihn in diesem Fall schmerzhaft an die Grenzen des Vorstellbaren bringen.

»Bernard Minier ist ein exzellenter Erzähler und ein Meister der Spannung. Großes Kino!« Le Figaro
»Ein atemberaubender Thriller mit
einem hochintelligenten Serienmörder, der Thomas Harris' unsterbli­chen Hannibal Lecter an Intelligenz und Gerissenheit in nichts nachsteht.« Daily Mail

Kai Lohnert, Sortimentsmanager Thalia.de und Krimi-Liebhaber:
"Kommissar Servaz ist ein absoluter Profi. Doch dieser Mord ist kein Erstlingswerk. Vielmehr deutet alles auf einen Serienmörder mit schwer gestörter Persönlichkeit hin. Der verwickelte Fall bringt den Ermittler an seine persönlichen Grenzen. Und plötzlich ist nicht mehr klar, ob er nicht nur die Figur eines viel größeren Spiels ist. Mit "Kindertotenlied" fesselt Minier seine Leser mit einer bildstarken Erzählweise und realistischen, tiefgründigen Protagonisten. Die intensive Atmosphäre und die verzwickte Story lassen einen nicht mehr los. Mein Fazit: Raffiniert und fesselnd. Ein absoluter Lesetipp."

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426423080
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel Le Cercle
Dateigröße 1187 KB
Übersetzer Thorsten Schmid
Verkaufsrang 28826

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Portrait

Bernard Minier

Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Neben dem Spannungsliteraturpreis Prix Polar de Cognac gewann er unter anderem den Prix polar pourpre sowie den Publikumsleserpreis der Zeitschrift Elle. Monatelang standen "Schwarzer Schmetterling" und "Kindertotenlied" in Frankreich auf der Bestsellerliste. Auch in Deutschland hat Bernard Minier erfolgreich den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Paris.

Artikelbild Kindertotenlied von Bernard Minier

Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Absolut fesselnd und spannend geschrieben , eine hinter- und abgründige Geschichte. Minier versteht es, die Spannung bis zum Schluss immer weiter zu steigern.

Anne Pietsch, Thalia-Buchhandlung Coburg

Ein ausgefeilter und atomsphärischer Psychothriller, der einen in eine beängstigende und bedrückende Szene hineinversetzt. Tiefgründig und voller Abgründe.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende.
von ingo101 am 27.02.2019

Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in den Beschreibungen der Orte, der Personen und der Atmosphäre empfand ich Kindertotenlied als deutlich kompromissloser als den ersten Teil. Die Erzählung ist unabhängig von ... Der zweite Teil der Servaz-Reihe. Düsterer und drastischer als der erste Teil mit einem melancholischem Ende. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in den Beschreibungen der Orte, der Personen und der Atmosphäre empfand ich Kindertotenlied als deutlich kompromissloser als den ersten Teil. Die Erzählung ist unabhängig von dem vorangegangen Buch. Aber auch, wenn es Rückblenden gibt, sollte man den Vorgänger gelesen haben. Viele Beweggründe der Darsteller, Ereignisse und Darstellung fußen auf den Erfahrungen, die dort gemacht wurden. Einiges wird verständlicher, Personen und Ereignisse werden in Beziehung gebracht. Das Buch ist schnell gelesen - im positiven Sinne. Die Geschichte ist spannend, gut erzählt und mit Wendungen gespickt. Die Auflösung ist interessant und spannend. Allerdings greift wieder meine Kritik wie beim Vorgänger: Die Charaktere bleiben blass. Sicher, Servaz hat jetzt eine weitere Episode seiner Hintergrundgeschichte, aber er handelt seine Gefühle so schnell ab, dass sie nicht reflektiert werden bzw. man als Leser wie vor den Kopf gestoßen ist, weil es keine Konsequenzen für die weitere Handlung gibt oder wieso es zu plötzlichen Emotionsausbrüchen kommt (mehr kommt später im Text). Als Protagonist, der den ersten Teil erlebt hat, fragt man sich unwillkürlich, warum wiederholt sich die Geschichte? Hat er nichts daraus gelernt? Will er es nicht? (Auch) aufgrund des Epiloges ist letzteres vielleicht der Fall: Er will, aber es geht nicht. Er kann nicht über seinen Schatten springen. Das Leben prägt - Menschen ändern sich (nie). Die anderen Nebendarsteller der Serie bleiben diesmal an der Oberfläche. Seine Mitarbeiter bzw. Ziegler bleiben blass und werden zu befehlsausführenden Marionetten, die als Standardantwort "Das erkläre ich dir später" erhalten. Im Gegensatz dazu werden besonders Margot, Elias und Hugo (und teilweise die anderen Schüler aus dem Internat) tiefgründig, gut, nachvollziehbar beschrieben. Aber auch Hirthmann wurde wieder um etliche Nuancen bereichert. Nach dem Lesen des Endes hatte ich allerdings das Gefühl: Man brauchte ihn nicht, um die Geschichte zu erzählen. Er ist mit "Krampf" in die Geschichte geschrieben worden, nur, um da zu sein. Und das, obwohl er seine Berechtigung hat, in dem Buch erwähnt zu werden. Fazit: Das alles ist Kritik auf hohem Niveau, denn dem Lesespaß (naja, Spaß?) hat das keinen Abbruch getan. Beim Lesen - gerade im letzten Drittel/zum Ende des Buches - überkam mich immer wieder ein Schauer: so detailliert, anschaulich, tiefgründig und dunkel/düster wie Motive, Ansichten, Krankheiten, Verflechtungen, Ereignisstränge erzählt werden, das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Das Eintauchen in die Psyche, das Mitfiebern und leiden, das grausame und deprimierende Gesamtbild - fantastisch.

...Thriller-Tipp....
von Lesebegeisterte am 13.01.2018

„Schwarzer Schmetterling“ ist ein Buch, dass vor Spannung nur so strotzte. Das neue Buch des Autors jedoch ist noch besser als der Vorgänger. Spannung von der ersten Seite an. Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, konnte ich fast gar nicht aufhören zu lesen. Dieser Thriller hat über 600 Seiten, doch keine davon ist langwei... „Schwarzer Schmetterling“ ist ein Buch, dass vor Spannung nur so strotzte. Das neue Buch des Autors jedoch ist noch besser als der Vorgänger. Spannung von der ersten Seite an. Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, konnte ich fast gar nicht aufhören zu lesen. Dieser Thriller hat über 600 Seiten, doch keine davon ist langweilig. Ein Serienkiller, der ganz schön clever ist aber auch äußerst brutal. Ich rätselte immer, auf welcher Art und Weise die vielen Personen zusammenhängen. Es klärt sich nach und nach auf! Super! Diesen Autor sollte man unbedingt im Auge behalten!

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 02.06.2017
Bewertet: anderes Format

Kommissar Servaz ist zurück und nimmt uns diesmal im Hochsommer mit auf eine neue Jagd. Wieder gelingt es Minier, den Leser an die Seiten zu fesseln.


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