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Die Ungehaltenen

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Deniz Utlu

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Beschreibung

Berlinroman, Liebesgeschichte, Einwandererschicksal, Identitätssuche, Generationenporträt, Roadnovel Elyas lebt in Kreuzberg, verbringt die Nachmittage in der Kneipe und erzählt seiner Mutter irgendwas von Jurastudium. Onkel Cemal ist der Einzige, von dem er sich traurige Wahrheiten sagen lässt. Denn Cemal hat sich Mutterwitz bewahrt, obwohl er gleich zweimal seine Heimat verloren hat: die Türkei und nach dem Mauerfall auch seinen Kiez. Aber dann trifft Elyas die junge Ärztin Aylin – ausgerechnet auf der offiziellen Feier zum Anwerbeabkommen. Aylin ist stark und klug, aber auch sie trägt eine Traurigkeit in sich, die beide nur gemeinsam loswerden können.

Deniz Utlu, geboren 1983, studierte VWL in Berlin und Paris. Heute veranstaltet er Lesungen in Hannover, Hamburg und Berlin, gibt das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext heraus und twittert dreisprachig (Englisch, Türkisch, Deutsch) zu tagesaktuellen politischen und kulturellen Themen. Er veröffentlicht Essays, Lyrik und Kurzprosa in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien. 2006 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, 2010 wurde er zum Eisenbacher Dorfschreiber ernannt und erhielt den Ulrich-Beer-Förderpreis. Deniz Utlu kuratierte eine erfolgreiche Lesereihe im Ballhaus Naunynstraße, die er 2013 an der Studiobühne des Gorki-Theaters fortsetzt. Die Ungehaltenen ist sein erster Roman..
Stipe Erceg, geboren 1974 in Kroatien, zog im Alter von vier Jahren nach Deutschland. Seine Schauspielausbildung absolvierte er in Berlin und Pontedera, Italien. Seitdem ist er in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter Der Baader-Meinhof-Komplex. Für seine Darstellung in Die fetten Jahre sind vorbei bekam er 2004 den Förderpreis Deutscher Film. Seine Rolle in dem Fernsehfilm Blaubeerblau brachte ihm 2012 den Hessischen Fernsehpreis ein.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Stipe Erceg
Spieldauer 325 Minuten
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Verlag Hörbuch Hamburg
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783899037333

Kundenbewertungen

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Immer sind die Anderen schuld
von melange aus Bonn am 31.03.2014

Zum Inhalt: Der Ich-Erzähler Elyas ist der Sohn eines türkischen Gastarbeiters der ersten Generation. Im ersten Teil studiert er offiziell Jura, lässt sich aber in Wirklichkeit treiben, der zweite Teil spielt vier Jahre später, Elyas wurde exmatrikuliert, bastelt teilweise an Websites, ist aber arbeitslos und lässt sich immer ... Zum Inhalt: Der Ich-Erzähler Elyas ist der Sohn eines türkischen Gastarbeiters der ersten Generation. Im ersten Teil studiert er offiziell Jura, lässt sich aber in Wirklichkeit treiben, der zweite Teil spielt vier Jahre später, Elyas wurde exmatrikuliert, bastelt teilweise an Websites, ist aber arbeitslos und lässt sich immer noch treiben. Zum Cover: Ein Pärchen schaut in die Ferne, - entweder auf der Suche oder dem Müßiggang frönend. Mein Eindruck: Positiv lässt sich dem Hörbuch zugute halten, dass Stipe Erceg die lakonische Art des Textes in Perfektion trifft. Was mir ebenfalls sehr gefällt, ist der Zusammenhalt in der türkischen Gemeinschaft, - dass zum Beispiel fast Fremde zum Übernachten eingeladen werden oder Benzin mitten in der Nacht gebracht wird, ohne groß nach den Gründen zu fragen. Bei der Person des Elyas kann ich mich jedoch nicht des Eindrucks erwehren, als ob er sich in diesem Bett aus Freundschaft und Großzügigkeit sehr bequem und faul platziert. Wer sich jedoch auf ihn verlässt, ist verlassen: Die Krankheit des Vaters wird so gut es geht ignoriert, die Beerdigung geschwänzt, das Studium - obwohl mit Brillanz gesegnet - geschmissen..... aber es liegt alles nur daran, dass sein Vater als Gastarbeiter nach Deutschland gegangen ist. Diese Art von "Ich bekomme mein Leben nicht auf die Reihe, aber natürlich ist nur die böse, ignorante und deutsche Gesellschaft daran schuld", die latente Gewalttätigkeit und das asoziale Benehmen kotzen mich einfach an, - um im Jargon des Buches zu bleiben. Keine Ahnung, ob Deniz Utlu sich ebenfalls gemobbt und missverstanden fühlt, vielen seiner türkischen Figuren legt er diese Gedanken jedenfalls in Hirn und Mund, die deutschen Protagonisten sind entweder arrogant, ignorant, dämlich oder schlagen Frauen. Diese Art von Schwarz-Weiß-Malerei finde ich ärgerlich und führt dazu, dass ich ganz gewiss Abstand von möglicherweise folgenden literarischen Ergüssen nehmen werde. Fazit: Wenn ich selbst keine Motivation habe, liegt das nur an der Integrationspolitik der Deutschen. Das ist mir zu billig. Für die gute Interpretation des Textes durch Stipe Erceg 2 Sterne

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