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Kitchen

Aus dem Japanischen von Wolfgang E. Schlecht

Als Mikage ihre Großmutter verliert, ist sie vollkommen allein in der großen Wohnung. Nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt ihr vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. Es entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne »Mutter« Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit.
Portrait
Banana Yoshimoto, 1964 geboren, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie während ihres Studiums, jobbte nebenbei
als Kellnerin in einem Café und verliebte sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹, daher ihr Pseudonym. Ihr Vater Ryumei Yoshimoto war ein bekannter Essayist und Literaturkritiker. Sie schrieb zahlreiche Bücher, die auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen erreichten. Ihr Debütroman verkaufte sich auf Anhieb millionenfach – ein Phänomen, für das dann die Bezeichnung ›Bananamania‹ gefunden wurde.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 25.06.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26113-4
Reihe diogenes deluxe
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 15,2/9,3/1,7 cm
Gewicht 161 g
Originaltitel Kitchin
Auflage 1
Übersetzer Wolfgang E. Schlecht
Verkaufsrang 65686
Buch (gebundene Ausgabe)
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12,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Gemeinsam essen

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Die erste Erzählung in diesem Roman fand ich toll. Man wird zum Nachdenken animiert und bekommt ein Gefühl dafür, was Kochen und gemeinsam essen für eine Bedeutung haben kann. Die zweite hingegen hat mich eher gestört. Ein Roman für Fans von Lelord oder Strelecky.

Sandrina Pichowsky, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Wundervolles Buch, dass mit sanften Worten dem Alltäglichen einen poetischen Anstrich zu geben vermag. Einfach nur bezaubernd.

Kundenbewertungen

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Von Küchen und Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In - Kitchen - begegnet der geneigte Leser in einer kurzen Zeitspanne, einer jungen und mit der Einsamkeit kämpfenden Japanerin namens Mikage, die nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter den einzigen noch lebenden Verwandten verliert. Neben Haruki Murakami ist wohl Banana Yoshimoto, die in der westlichen Welt bekanntestes jap... In - Kitchen - begegnet der geneigte Leser in einer kurzen Zeitspanne, einer jungen und mit der Einsamkeit kämpfenden Japanerin namens Mikage, die nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter den einzigen noch lebenden Verwandten verliert. Neben Haruki Murakami ist wohl Banana Yoshimoto, die in der westlichen Welt bekanntestes japanisches Export - zumindest was die Schriftstellerei angeht. Dies hier ist der Debütroman, den sie als 23 jährige veröffentlicht hatte und ist zeitgleich der erste Roman den ich von ihr gelesen habe. Der Stil dieser Erzählung hat mir gut gefallen. In knappen Worten und Sätzen, die nur scheinbar Oberflächig sind, offenbart sich für den Leser der zwischen den Zeilen zu Lesen vermag, eine Tiefe und Weite wie sie nur wenige Schriftsteller erreichen. In diesem Roman geht es um Einsamkeit, Verlust aber auch um Freundschaft, und spielt, ich kann es leider nicht anders nennen, in einem zeitlichen Vakuum. Es gibt keinerlei zeitliche Bezugspunkte und könnte vor 100 Jahren genauso gespielt haben, wie in der Gegenwart oder auch erst in 100 Jahren. Vermutlich zumindest. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass sie in einem Interview meinte, dass ihre Generation gar nicht so viel anders als die Generation vor ihr. Es hat, ihren Worten nach, immer ungewöhnliche Menschen in ungewöhnlichen Beziehungen gegeben. Letzteres bezieht sich wohl auf die transsexuelle Mutter von Yuichi. In einigen Rezensionen war die Rede davon, dass Yoshimoto immer wieder LGBT Charaktere in ihren Romanen spielen lässt in diesem Roman bezieht sich diese Aussage auf die transsexuelle Mutter von Yuichi. Es ist sehr bemerkenswert, mit welcher Normalität sie diesen LGBT Charakter in die Geschichte miteinfließen lässt. In wieweit sich das auch die anderen Romane übertragen lässt, kann ich (noch) nicht sagen. Denn wie oben bereits erwähnt, - Kitchen - mein erster Roman ist, den ich von ihr gelesen habe. Banana Yoshimotos Werke werden bestimmt den Weg in meine Bibliothek weiterhin finden. Der See - und - N.P - liegen nun in meinem SuB weiter nach oben.

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbarer Kurzgeschichtenband: Poetisch, zart, realistisch, traurig, lebensfroh... Banana Yoshimoto verzaubert ihre Leser!

Kitchen
von Verena Döker-Brockherde aus Coesfeld am 03.03.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Banana Yoshimoto erhebt das Schreiben zur absoluten Kunst. Virtuos beschreibt sie das heutige Leben in Japan. Ich bin begeistert, eines meiner Lieblingsbücher!!