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Schattenspringer

Wie es ist, anders zu sein

(7)
Die faszinierende Geschichte eines nicht ganz gewöhnlichen Mädchens!
Daniela Schreiter – Comic-Zeichnerin, Autorin und Illustratorin aus Berlin – beschreibt in der Graphic Novel „Schattenspringer - Wie es ist, anders zu sein“ unterhaltsam und berührend ihre Kindheit und Jugend. Schon als kleines Mädchen verhielt sie sich anders als andere Mädchen ihres Alters – unverständlich für ihre Umwelt, bis bei ihr das Asperger-Syndrom, eine spezielle Form des Autismus, diagnostiziert wurde. Menschen mit Asperger fühlen sich bisweilen, als kämen sie von einem anderen Stern.
Der Form eines gezeichneten Tagebuchs ähnlich, erzählt Daniela Schreiter wie sie die Welt erlebt. Dabei klärt sie über den in Deutschland noch kaum bekannten Asperger-Autismus auf und räumt Vorurteile aus dem Weg. Ihre gezeichneten Erlebnisse sind derart charmant und pointiert, dass man ihr gerne auf dem Weg ins Erwachsenwerden folgt. Auch Lachen ist erlaubt, wenn man sie dabei begleitet, wie sie täglich über ihren eigenen Schatten springen muss, um am öffentlichen Leben teilzuhaben und dabei immer wieder in die Fettnäpfchen tappt, die die menschliche Gesellschaft für „Aliens“ bereithält.
Ein faszinierendes Buch für jedermann und jedes Alter. Die Autorin schafft es wundervoll unterhaltend über ein Tabuthema aufzuklären, ohne dabei in eine Leidensgeschichte abzugleiten oder belehrend zu wirken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 17.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86201-950-2
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 24,6/17,9/2,5 cm
Gewicht 660 g
Auflage 2. Auflage
Illustrator Daniela Schreiter
Verkaufsrang 19.473
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Daniela Schreiter nimmt uns auf unvergleichliche Weise in diesem ihrem Erstling mit in ihre autistische Welt! Dieser Comic ist genauso wichtig wie hinreißend! Daniela Schreiter nimmt uns auf unvergleichliche Weise in diesem ihrem Erstling mit in ihre autistische Welt! Dieser Comic ist genauso wichtig wie hinreißend!

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Sehr inspirierendes und ehrliches Comic, welches sehr berührt. Man lernt den Alltag eines Autisten kennen und verstehen.
Klare Empfehlung für alle Comic Fans!
Sehr inspirierendes und ehrliches Comic, welches sehr berührt. Man lernt den Alltag eines Autisten kennen und verstehen.
Klare Empfehlung für alle Comic Fans!

Kundenbewertungen

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Der Triceratops unter den Nashörnern
von Der Büchernarr (Frank) aus Köln am 01.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der erste Band der Graphic Novel Schattenspringer erzählt von der Kinderheit der Autorin Daniela Schreiter und dem Asperger Autismus im Allgemeinen. Schattenspringer² erzählt die Lebensgeschichte - ebenfalls als Graphic Novel - konsequent weiter. Bei ihr wurde der Autismus recht spät diagnostiziert, was in der Zeit bis zur Diagnose zu einigen... Der erste Band der Graphic Novel Schattenspringer erzählt von der Kinderheit der Autorin Daniela Schreiter und dem Asperger Autismus im Allgemeinen. Schattenspringer² erzählt die Lebensgeschichte - ebenfalls als Graphic Novel - konsequent weiter. Bei ihr wurde der Autismus recht spät diagnostiziert, was in der Zeit bis zur Diagnose zu einigen Komplikationen führt. Der Part, wie sie mit der ersten Liebe und den ungewöhnlichen Gegebenheiten einer Pubertät umgeht (die schon für NT (Nicht Autisten) nicht einfach ist), nimmt einen sehr großen Raum in diesem Band ein. *+*+* Erwachsen werden *+*+* Der Weg zum Erwachsenen ist für jeden Menschen etwas besonderes und bietet so einige Stolpersteine. Auch ohne Behinderung. Ich denke, dass jeder mit gemischten Gefühlen in seine eigene Pubertät blickt und sich daran erinnert, wie aufgewühlt er selbst als junger Mensch war. Wie anders diese Erfahrung für Aspis (Asperger Autisten) ist, zeigt Daniela Schreiter eindrücklich sowohl visuell als auch in weitreichenderen Beschreibungen. (Dabei ist anzumerken, dass jeder Autist dies ganz individuell erfährt.) Im Verlgeich zum ersten Band, wirken die Texte nicht nur erwachsener, sondern sind auch umfassender und etwas komplexer geschrieben. Nicht, dass die Texte kompliziert geschrieben sind, sondern sie richten sich vielmehr an ein reiferes Publikum. Für Kinder dürfte nach meiner Empfindung dieses Buch (im Gegensatz zum ersten Teil) zu komplex sein. *+*+* Diagnose *+*+* Wie es genau zur Diagnose kam, wird in diesem Band nicht im Detail geschildert. Sie macht vielmehr darauf aufmerksam, dass in den 80ern und 90ern diese Krankheit noch weitestgehend unbekannt war und eine Diagnose nahezu unmöglich bzw. ein Glücksspiel. Wer denkt, dass heutzutage alles anders ist, der irrt, denn auch heutzutage erkennen viele "Spezialisten" eine solche Einschränkung nicht, wie wir leidgeprüft an unserem eigenen Sohn erfahren mussten. Das, was Daniela Schreiter in Schattenspringer² beschreibt, ist wohl auch heute noch die beste Möglichkeiten, dem Asperger Syndrom auf die Schliche zu kommen: Lesen, lesen, lesen. Dabei hilft Fachliteratur ebenso weiter, wie Texte von Betroffenen wie eben die beiden Schattenspringer-Bücher. *+*+* Illustration *+*+* Die Zeichnungen sind wie im ersten Band nur auf den ersten Seiten farbig. Der Großteil des Buchs ist in schwarz-weiß gehalten. Ich finde, dass dies dem Buch ganz gut tut und sehr stimmig ist. Der Stil hat sich im Wesentlichen nicht verändert, d.h. die Bilder sind auch in diesem Band bei weitem nicht so komplex wie bei den Marvel Comics oder dem "Dunkle-Turm"-Graphic Novel. Zudem ist dieses Buch deutlich textlastiger geworden. Vom Umfang her wird ein Leser dieses Buch dennoch innerhalb weniger Tage lesen können. Allerdings empfehle ich, das Buch nach dem ersten Durchlesen ruhig nochmals in die Hand zu nehmen und sich vielleicht mehr auf die Zeichnungen als auf den Text zu konzentrieren. Das nur als Tipp. *+*+* Fazit *+*+* Daniela Schreiter erzählt ihre Geschichte in dem zweiten Band konsequent weiter und gibt Einblicke in ihre zum Teil doch sehr private Gefühlswelt. Den ersten Band muss man nicht zwingend kennen, um dieses Buch zu verstehen, aber es hilft. Diese Graphic Novel richtet sich an ein reiferes Publikum. Der Verlag gibt ein Alter von 12-15 Jahren an, wobei ich dies als Einstiegsalter betrachte. Ein empfohlenes Höchstalter gibt es sicherlich nicht. Ganz im Gegenteil sollten sich ruhig die Erwachsenen diesem Buch widmen, unabhängig davon, ob man direkt betroffen ist oder nicht. Lesenswert ist auch der zweite Band in jedem Fall.

Die Welt aus der Sicht einer Autistin
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2016

"Es gibt nicht DEN Autisten." Ein wunderschöner und aufklärender Comic, der mir sehr gut gefallen hat. Für mich war es ein erfrischend neu gewählter Inhalt, dessen Thematik meinem Kenntnissstand zufolge in Comicform noch nicht behandelt wurde bzw nicht allzu häufig vorkommt. Asperger war für mich nie ein großes Thema und ich... "Es gibt nicht DEN Autisten." Ein wunderschöner und aufklärender Comic, der mir sehr gut gefallen hat. Für mich war es ein erfrischend neu gewählter Inhalt, dessen Thematik meinem Kenntnissstand zufolge in Comicform noch nicht behandelt wurde bzw nicht allzu häufig vorkommt. Asperger war für mich nie ein großes Thema und ich war mit nicht klar darüber, was genau man darunter versteht. Mit diesem Comic kenne ich mich nun besser aus und bin sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung sammeln durfte. Der Zeichenstil ist sehr simpel, man darf sich keinen Comic á la DC oder Marvel vorstellen. Er ist ähnlich gestaltet wie zB "Sarahs Scribbles" und genau das macht seinen Charme aus. Die Story ist sehr toll aufgebaut und beschreibt ihre Empfindungen und Gefühle sehr gut. Ich fand es ebenfalls sehr sympathisch, dass sie ähnlich wie ich Comics, Star Wars und Naturwissenschaften mag, was mich zusätzlich an die Seiten gefesselt hat. Eine tolle Graphic Novel, die ich Jedem nur empfehlen kann!

Ausgezeichnete Graphic Novel
von breedstorm am 10.05.2014

Schattenspringer – Wie es ist, anders zu sein Autismus ist mittlerweile durch die Medien bekannt. Meint man zumindest. Durch erfolgreiche Filme wie „Rain Man“ oder „Das Mercury Puzzle“ hat man schon Autisten in Aktion gesehen, und konnten sich ein genaues Bild davon machen. Und einige Reportagen gibt es ja auch zu... Schattenspringer – Wie es ist, anders zu sein Autismus ist mittlerweile durch die Medien bekannt. Meint man zumindest. Durch erfolgreiche Filme wie „Rain Man“ oder „Das Mercury Puzzle“ hat man schon Autisten in Aktion gesehen, und konnten sich ein genaues Bild davon machen. Und einige Reportagen gibt es ja auch zu dem Thema. Genau davon will Daniela Schreiter, Autorin und Zeichnerin von „Schattenspringer“, aber weg. Sie selbst leidet am Asperger-Syndrom und weiß: Jede Form von Autismus ist individuell und kann vollkommen anders sein als die Schublade „Rain Man“. Mit ihrer autobiographischen Graphic Novel schildert sie mit sich selbst als Beispiel, wie das Leben für Autisten sein kann. Dabei wird die gesamte Entwicklung von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter dargestellt. Daniela fiel durch den Autismus bedingt, vieles schwerer als anderen Kindern. Die Entwicklungsstörung sorgt nämlich dafür, daß sie die Welt vollkommen anders wahrnimmt als andere. Der natürliche Filter des Gehirn der dazu dient, wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen, fehlt ihr. So kann sie viele und laute Geräusche nur schlecht ertragen, da alles auf einmal auf die einströmt. Kakophonie² könnte man dazu sagen. Auch im Bereich der Motorik treten bei ihr Probleme auf, sei es beim Gehen lernen, oder später im Sport- und Schwimmunterricht. Daniela muß sich sehr konzentrieren, um überhaupt annähernd mit anderen mitzuhalten. Im sozialen Bereich fiel es ihr schwer, auf andere zuzugehen und Freundschaften zu schließen, den Kommunikation unterliegt keinen Regeln, die man erlernen kann, erst recht nicht, wenn man auch niemanden bei Reden gern in die Augen sieht. Und so gestaltete sich die Kindheit und Jugend der Künstlerin schwierig, da sie von vielen als merkwürdig und verschroben angesehen wurde. Verstärkt wurde dies dadurch, daß dieschulistischen Leistungen überdurchschnittlich gut waren – und schon war man der freakige Streber. Sonne und Hitze mag Daniela nicht, eben sowenig wie kratzige Kleidung, und schon das Laufen auf Gras oder Duschen verursachte bei ihr Probleme, da die übersteigerte Wahrnehmungsfähigkeit Alarm gab. Am wohlsten fühlt sie sich in kühler, abgedunkelter Umgebung. Aber keine Sorge, dies ist keine Klagegeschichte. Daniela Schreiter beschreibt auf äußerst witzige Weise ihr Leben mit dem Asperger-Syndrom. Jeden Tag muß sie über ihren Schatten springen, und entwickelt Methoden, um mit Problemen fertig zu werden. Sehr persönlich und verständlich vermittelt sie dabei „ihre Welt“. Die Zeichnungen sind dabei caartoonig gehalten, und vermitteln in kurzen Episoden Informationen zum jeweiligen Thema. Besonders die Eigenwahrnehmung ist dabei gelungen, z.B. wenn wie auf dem Cover Fühler aus dem Kopf von Daniela wachsen, weil sie sich vorkommt wie ein Alien, das als einziges seiner Art auf der Erde ist. Oder wie Muster z.B. von einem Vorhang in ihrer Wahrnehmung zu etwas vollkommen anderem verschwimmen. Koloriert sind jedoch nur die 8 Seiten, daß Rest des Bandes ist in Schwarzweiß gehalten. Mit „Schattenspringer“ überrascht Panini Comics erneut mit einem Band, den man in dem Verlagsprogramm so nicht erwartet hätte. Der Verlag, der ursprünglich mit Superhelden-Comics auf sich aufmerksam gemacht hatte, bietet nun eine breite Palette auch von sehr guten Graphic Novels wie z.B. Schloggers "Danach", "Smile" oder „Alicia im wahren Leben“. Mir hat der Band sehr geholfen, Autismus besser zu verstehen. Aber, und das ist noch viel wichtiger, er hat mich ausgezeichnet unterhalten. Ich würde mich freuen, bald mehr von Daniela Schreiter zu sehen.