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Vulkantöchter

Roman

(3)
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.
Portrait
Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426423059
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 953 KB
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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Nach einem holprigen Start doch noch gelungen
von ReadingBooks aus Nieder-Olm am 30.11.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch war für mich ein kleines Experiment. Ich wollte mal wieder etwas gänzlich neues lesen, etwas anderes entdecken und herausfinden ob und wie es mir gefällt. Vulkantöchter weckte in diesem Zusammenhang mein Interesse. Das Cover verspricht andere Welten und neue Eindrücke und auch der Klappentext zeigt, dass zumindest... Dieses Buch war für mich ein kleines Experiment. Ich wollte mal wieder etwas gänzlich neues lesen, etwas anderes entdecken und herausfinden ob und wie es mir gefällt. Vulkantöchter weckte in diesem Zusammenhang mein Interesse. Das Cover verspricht andere Welten und neue Eindrücke und auch der Klappentext zeigt, dass zumindest die Hauptfiguren hier auf für sie unbekannten Wegen wandeln. Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. Los geht es mit einem Prolog, der für mich zunächst recht unterhaltsam aber doch leicht befremdlich gewesen ist. Die Figuren werden dem Leser hingeworfen und man erhält einen guten ersten Eindruck. Leider scheint dieser Prolog zunächst eher wenig mit dem weiteren Verlauf zu tun zu haben. Ich für meinen Teil war jedenfalls verwirrt. ### Sie standen schon auf der Straße und warteten, als Sonja vorfuhr. Den vielen Koiffern nach zu urteilen ein Pärchen auf dem Weg in den Urlaub. Den sauen Mienen nach zu urteilen ein Pärchen auf dem Weg zum Scheidungsanwalt. ###Zitat S. 9### Stefanie Burow erzählt “Vulkantöchter” über mehrere Handlungsstränge. Das machte es für mich zunächst recht schwierig in die Handlung hineinzufinden, da ich das Gefühl hatte aus dem Geschehen herausgerissen zu werden. Erst recht spät erklären sich die Zusammenhänge, doch immerhin: der Leser bleibt nicht unaufgeklärt und letzten Endes ergibt alles einen Sinn ;) Jeder Handlungsstrang hat seine eigenen Hauptfiguren – wie es eben auch sein sollte. Am markantesten sind für mich jedoch Alexandra, Martin, Birgit und in gewisser Weise Sien. Um sie rankt sich letztlich die gesamte Handlung auch wenn diese auf mehreren Ebenen und teilweise auch ohne sie stattfindet. Einen wirklichen Bezug konnte ich zunächst vor allem zu Birgit aufbauen, Alexandra war mir chronisch unsympathisch und was Martin bzw. Sien anging, die waren für mich weder das eine noch das andere. Schwierig wurde es dadurch auch, denn während die Handlung für mich nicht wirklich durchschaubarer wurde, plätscherte es nur so dahin. Der Schreibstil ist an sich flüssig, teilweise jedoch etwas zu ausführlich. Das machte es für mich zwar einfacher die Umgebung kennenzulernen, nicht aber die Spannung während des Lesens zu finden. Erst nach etwa 150 Seiten war ich letztlich doch gefesselt und das ohne es zu merken. Das ist sicherlich ein guter Aspekt am Buch, der sich auch positiv in der Wertung bemerkbar macht. Immerhin, Alexandra wurde mir immer sympathischer während Martin in der Wertung eher weiter abrutschte. Nun ja, letztlich fieberte ich mit ihr und Birgit, was doch noch für gute Leseunterhaltung sorgte. Insgesamt kann ich sagen, “Vulkantöchter” ist ein gutes Buch. Es vermag zu unterhalten, aber es brauchte zumindest bei mir etwas, bis der Lesespaß wirklich in Gang kam. Die Handlungsstränge sind gut aufgebaut und so manches Mal lassen sich die Verbindungen vermuten. Dennoch war es mir manchmal zu umständlich. Insgesamt vergebe ich daher gute 3 Sterne.

Abenteuer in Südostasien
von robby lese gern aus Belm am 26.08.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Steffanie Burow hat mit " Vulkantöchter " jetzt schon ihr drittes Buch vorgelegt, das in einem asiatischen Land spielt. Sie selbst hat schon viele Reisen auf diesem Kontinent unternommen, ihre längste Aufenthaltsdauer betrug 2 Jahre. So kann die Autorin aus einem großen Erfahrungsfundus schöpfen, was man ihren Büchern auch... Steffanie Burow hat mit " Vulkantöchter " jetzt schon ihr drittes Buch vorgelegt, das in einem asiatischen Land spielt. Sie selbst hat schon viele Reisen auf diesem Kontinent unternommen, ihre längste Aufenthaltsdauer betrug 2 Jahre. So kann die Autorin aus einem großen Erfahrungsfundus schöpfen, was man ihren Büchern auch anmerkt. Mit " Vulkantöchter " hat die Autorin eine fiktive Geschichte geschrieben, die zum Teil auch auf einer fiktiven Insel spielt, was aber bei den ca. 17500 Inseln , die zu Indonesien gehören, eigentlich keine Rolle spielt. Ausgangspunkt ist ein Hotel in Malaysia, für deren Gäste die Deutsche Sonja, die schon länger in Südostasien lebt, den Reiseführer gibt. Die Gäste sind sehr unterschiedlich, von sehr interessierten Reisenden , die sich für die Kultur und das Land interessieren, bis zu exaltierten, ewig unzufriedenen Gästen, die mit dem Kulturschock nicht umgehen können und sich deutsche Verhältnisse in einem asiatischen Land wünschen, was so unmöglich ist, als wenn man aus einem Elefanten ein Kaninchen machen wollte. Eine dieser ewig nörgelnde Gäste ist Alexandra, eine verwöhnte Hanseatin , die aus einer vermögenden Unternehmerfamilie kommt und nur ihrem Mann zuliebe diesen Urlaub angetreten hat. Die Beziehung ist aber mehr als schwierig und so kommt es wie es kommen soll, ihr Mann Martin verschwindet nach einem großen Streit mit einer im Hotel arbeitenden Indonesierin. Parallel zur Gegenwartsgeschichte wird ,wie bei Steffanie Burow gewohnt, eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt, die auf einer kleinen, hier fiktiven Insel spielt und über Riten und Traditionen dieser Insel berichtet, die die Göttin Ravvu bei Laune halten sollen, damit es nicht zu weiteren Vulkanausbrüchen des noch aktiven Vulkan dieser Insel kommt. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen dann irgendwann zu einer Geschichte, deren Zentrum immer wieder das Rochenvolk, die Bewohner dieser Insel und die Göttin Ravvu bilden. Steffanie Burows Romanen merkt man immer wieder an, dass sie mit dieser Kultur vertraut ist und in sie eintauchen kann. Trotz Christianisierung haben sich die verschiedenen Inselvölker ihre Traditionen und düsteren Riten erhalten, in denen sie ihren Göttern huldigen. Beim Lesen taucht man ein in diese exotische Welt, erhält viele Informationen, verfolgt schöne Landschaftsbeschreibungen und abenteuerliche Fahrten durch diese Inselwelt und bekommt zudem noch eine spannende Geschichte präsentiert, die eine Verfolgungsjagd in dieser fast unüberschaubaren Inselwelt beschreibt. Man fiebert mit den agierenden Personen mit, erlebt, wie dieses fremde Land die Reisenden verändert und bekommt einfach nur Fernweh, denn die Beschreibungen sind so gelungen und lebensnah, dass man am liebsten am nächsten Tag starten möchte. Wer also eintauchen will in eine uns sehr fremde und exotische Welt, die nicht nur mit schönen Dingen aufwartet, dem empfehle ich dieses Buch, das ich, genauso wie das Jadepferd, verschlungen habe.

Roadtrip zwischen Spannungsliteratur und Reiseroman
von Silke Schröder aus Hannover am 05.08.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem uns Stefanie Burow in “Das Jadepferd “ bereits den weiten Nordosten Chinas und in “Im Tal des Schneeleoparden” die hohen Berge Nepals näher gebracht hat, entführt sie uns dieses Mal mit “Vulkantöchter” auf einige der über 17.000 Inseln Indonesiens, von denen Borneo und Sumatra, Java und das touristisch... Nachdem uns Stefanie Burow in “Das Jadepferd “ bereits den weiten Nordosten Chinas und in “Im Tal des Schneeleoparden” die hohen Berge Nepals näher gebracht hat, entführt sie uns dieses Mal mit “Vulkantöchter” auf einige der über 17.000 Inseln Indonesiens, von denen Borneo und Sumatra, Java und das touristisch erschlossene Bali nur die bekanntesten sind. Wieder gelingt ihr ein ebenso kurzweiliger wie eindrucksvoller Roadtrip zwischen Spannungsliteratur und Reiseroman. In vielen authentisch beschriebenen Details merkt man Burow die Liebe zu Asien an, das sie oft genug selbst bereist hat. So bringt sie uns auf unterhaltsame Weise eine Weltgegend näher, die uns mit seiner schwülen Hitze und seinen vielen freundlichen Leuten, aber auch mit seiner Armut und seinen fremden Gebräuchen unter die Haut geht. Seien wir gespannt, wohin uns Steffanie Burow das nächste Mal entführt!