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Transatlantik

Roman. Deutsche Erstausgabe

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Dublin, 1845: Der amerikanische Abolitionist Frederick Douglass reist durch das von Hungersnot gepeinigte Irland, wo die Leute schlimmer leiden als unter der Sklaverei.

Neufundland, 1919: Die beiden Flieger Jack Alcock und Arthur Brown unternehmen den ersten Nonstopflug über den Atlantik mit Kurs Irland.

New York, 1998: US-Senator George Mitchell verlässt seine junge Frau und sein erst wenige Tage altes Baby, um in Belfast die nordirischen Friedensgespräche zu einem unsicheren Abschluss zu führen.

«Transatlantik» verwebt drei ikonische historische Momente mit dem Schicksal dreier Frauen: Angefangen bei der irischen Hausmagd Lily Duggan, in der Frederick Douglass die Liebe zur Freiheit weckt, folgt der Roman ihrer Tochter Emily und ihrer Enkelin Lottie in die USA und, später, zurück auf die Insel. Ihr Leben spiegelt den Verlauf der bewegten Nationalgeschichte Irlands und Amerikas. Dabei spielt ein vergessener, über drei Generationen nicht geöffneter Brief eine entscheidende Rolle.

«Transatlantik» ist ein kraftvolles Epos über die Kollision von Geschichte und persönlichem Schicksal – geschrieben mit unvergleichlicher dichterischer Intensität, mit leuchtenden Szenen und klingender Sprache.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.07.14
Bestsellerautor Colum McCann -Der Tänzer- ist mit "Transatlantik" eine großartige Geschichte gelungen, die ihre Geschichten verwebt und über die Jahrhunderte reicht. Man erkennt, die Menschen streben immer nach dem Gleichen, egal in welcher Zeit, manchmal gelingt es ihnen, manchmal nicht.
Portrait
Colum McCann wurde 1965 in Dublin geboren. Er arbeitete als Journalist, Farmarbeiter und Lehrer und unternahm lange Reisen durch Asien, Europa und Amerika. Für seine Romane und Erzählungen erhielt McCann zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Hennessy Award for Irish Literature und den Rooney Prize. Zum internationalen Bestsellerautor wurde er mit den Romanen «Der Tänzer» und «Zoli». Für den Roman «Die große Welt» erhielt er 2009 den National Book Award. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 07.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-04522-7
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/3,2 cm
Gewicht 463 g
Originaltitel Transatlantic
Auflage 1
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Buch (gebundene Ausgabe)
22,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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sehr großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist das Jahr 1919. Die beiden Piloten, Brown und Alcock treffen letzte Vorbereitungen für den Versuch einer Atlantiküberquerung mit einer Vickers Vimy ( nichts als Holz, Leinen u. Draht). Am Abend vor dem Start wird Theodor "Teddy" Brown von Lottie Ehrlich gebeten, einen Brief mit auf den Weg... Es ist das Jahr 1919. Die beiden Piloten, Brown und Alcock treffen letzte Vorbereitungen für den Versuch einer Atlantiküberquerung mit einer Vickers Vimy ( nichts als Holz, Leinen u. Draht). Am Abend vor dem Start wird Theodor "Teddy" Brown von Lottie Ehrlich gebeten, einen Brief mit auf den Weg von Neufundland nach Irland zu nehmen. Lottie ist Fotografin und mit ihrer Mutter, der Reporterin Emily Ehrlich vor Ort um u.a. über dieses Ereignis zu berichten. Jahre vorher, um 1845 bereist Frederick Douglass das von einer entsetzlichen Hungersnot gezeichnete Land. Er ist in eigener Sache unterwegs. Auf seinen Vortragsreisen erbittet er Unterstützung für sein Anliegen. Seine elegante Erscheinung und Wortgewandtheit beeindruckt auch das Hausmädchen seines Gastgebers Webb. Nach der Weiterreise von Douglass, packt Lily ihre Sachen und verschwindet heimlich, um Douglass nachzureisen. Eine erneute Begegnung verläuft distanziert. Es ist eine großherzige, junge Frau, die Lily hilft. Sie kann Irland verlassen und es gelingt ihr, in Übersee ein neues Leben zu beginnen Im Jahr 1998 macht sich US Senator George Mitchell auf den Weg , um den Friedensprozess in Belfast, weiter voranzubringen. Fingerspitzengefühl, Geduld und äußerstes diplomatisches Geschick fordert die angespannte, verfahrene Situation. "Transatlantik" von Colum McCann ist ein sehr großes Lesevergnügen

SPRACHGEWALTIG
von Silvia Spiegl aus Innsbruck, Wagnersche am 31.05.2014

"Die Nachmittage breiteten sich in einem großen Erblühen von Gelb über die Hügel. Am Himmel wurden Jalousien geöffnet und unvermittelt geschlossen. Schwingendes Sonnenlicht und dann wieder Dunkelheit." (S. 89) Wie könnte man Eindrücke von Irland besser beschreiben? Die Bilder, die der Autor uns in seinem neuen Roman vermittelt,... "Die Nachmittage breiteten sich in einem großen Erblühen von Gelb über die Hügel. Am Himmel wurden Jalousien geöffnet und unvermittelt geschlossen. Schwingendes Sonnenlicht und dann wieder Dunkelheit." (S. 89) Wie könnte man Eindrücke von Irland besser beschreiben? Die Bilder, die der Autor uns in seinem neuen Roman vermittelt, machen das Buch zu einem wahren Lesegenuss! Und auch die Geschichte, in der in Vor- und Rückblenden wichtige historische Ereignisse Irlands ( z.B. die große Hungersnot Mitte des 19. Jhdts., Karfreitagsabkommen 1998) mit diversen persönlichen Schicksalen verknüpft werden, lässt einen nicht mehr los. Politisches und Historisches bildet den Webrahmen für das Agieren realer und fiktionaler Figuren. Letzendlich ist es das Schicksal von vier Frauen -Urgroßmutter, Großmutter, Mutter, Tochter - , in einer Zeitspanne von 150 Jahren, in das uns der Autor in einem packenden Roman entführt. Wer schöne Sprache, wer Irland liebt wird dieses Buch lieben!