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Der Hof

Thriller. Deutsche Erstausgabe

(83)
Bestsellerautor Simon Beckett von seiner besten Seite: Psychologische Hochspannung der Meisterklasse!

Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden, halbwilden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofs, einem Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben - wenn er mithilft, die maroden alten Wände neu zu mauern. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren - und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch die Arnauds haben ihre Geheimnisse, und der Alte setzt alles daran, dass sie niemals ans Licht kommen.

Die David-Hunter-Thriller in chronologischer Reihenfolge: Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe, Verwesung
Rezension
Claudia Hüllmann, Krimi-Liebhaberin und Thalia-Buchhändlerin:
"Simon Becketts neuer Roman hat mich überrascht. Nach den Hunter-Krachern und den älteren und nicht wirklich guten Krimis aus den Neunzigern habe ich nicht damit gerechnet, so ein feines Stück Thriller-Literatur lesen zu dürfen. Herr Beckett ist auf dem Höhepunkt seiner Schreibkunst, und es ist eine Freude, sich ein Wochenende mit seinen Protagonisten zu umgeben. "Der Hof" spielt fast ausschließlich auf einem solchen, und zwar in Frankreich. Der Engländer Sean ist auf der Flucht und landet dort zufällig, tritt in eine Falle und bleibt zwangsläufig bei den Bewohnern, die offensichtlich ein Geheimnis wahren wollen: Einem alten Mann, zwei seltsamen jungen Frauen und einem Kleinkind. Und jeder Menge Sanglochons, ziemlich gruselige Wildschweine, die in diesem Thriller noch eine Rolle spielen werden... Großartig, intelligent, subtil!"
Portrait
Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Bevor er sich der Schriftstellerei widmete, arbeitete er unter anderem als freier Journalist und schrieb für britische Zeitschriften und Magazine. Ein Besuch der 'Body Farm' in Tennessee war die Inspiration für seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter, die rund um den Globus gelesen wird: 'Die Chemie des Todes', 'Kalte Asche', 'Leichenblässe' und 'Verwesung' waren allesamt Nr.-1-Bestseller. Sein psychologischer Thriller 'Der Hof' führte ebenfalls die Bestsellerliste an. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-5068-9
Verlag Wunderlich
Maße (L/B/H) 21,1/13,9/4,1 cm
Gewicht 552 g
Originaltitel Stone Bruises
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Juliane Pahnke
Verkaufsrang 47.776
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Leider konnte mich dieser Krimi nicht wirklich fesseln und das Ende wirkte arg konstruiert. Schade! Leider konnte mich dieser Krimi nicht wirklich fesseln und das Ende wirkte arg konstruiert. Schade!

Ein eigenständiger Thriller von Simon Beckett. Absolut gelungen und mit einer sehr spannenden Geschichte verknüpft, die einen bis zur letzten Seite fesselt. Unbedingt lesen!!! Ein eigenständiger Thriller von Simon Beckett. Absolut gelungen und mit einer sehr spannenden Geschichte verknüpft, die einen bis zur letzten Seite fesselt. Unbedingt lesen!!!

Mareike Lewin, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Ein junger Engländer wird verletzt auf einem Hof in Südfrankreich gefunden. Er darf bleiben - aber irgendwas stimmt hier nicht. Sehr spannend, düster und unheimlich geschrieben! Ein junger Engländer wird verletzt auf einem Hof in Südfrankreich gefunden. Er darf bleiben - aber irgendwas stimmt hier nicht. Sehr spannend, düster und unheimlich geschrieben!

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Grandioser Thriller über ein trügerisches Idyll. Spannend bis zum Schluss. Grandioser Thriller über ein trügerisches Idyll. Spannend bis zum Schluss.

Stephanie Wolters, Thalia-Buchhandlung Hagen

Spannendes, lesenswertes Buch - aber nicht zu vergleichen mit der packenden David-Hunter-Reihe des Autors. Spannendes, lesenswertes Buch - aber nicht zu vergleichen mit der packenden David-Hunter-Reihe des Autors.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Diese Geschichte baut sich langsam auf, ist dafür aber umso spannender und bedrückender! Tolle Atmosphäre in dem Buch! Diese Geschichte baut sich langsam auf, ist dafür aber umso spannender und bedrückender! Tolle Atmosphäre in dem Buch!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ganz anders als die Hunter-Bücher. Der Hof setzt eher auf Atmosphäre und subtile unheilvolle Spannung als auf Thrill und Nervenkitzel. Spannend und lesenswert! Ganz anders als die Hunter-Bücher. Der Hof setzt eher auf Atmosphäre und subtile unheilvolle Spannung als auf Thrill und Nervenkitzel. Spannend und lesenswert!

Johannes Willner, Thalia-Buchhandlung Bernburg

Simon Beckett schreibt spannend und gut, jedoch mit einen ziemlichen Mäzen Ende. Der Hof ist trotzdem ein unterhaltsames Buch, aber nicht Becketts stärkstes. Simon Beckett schreibt spannend und gut, jedoch mit einen ziemlichen Mäzen Ende. Der Hof ist trotzdem ein unterhaltsames Buch, aber nicht Becketts stärkstes.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein Familiendrama, das in einem heißen Sommer auf eine Katastrophe zusteuert. Anders als die Hunter-Romane, aber dennoch spannend erzählt. Ein Familiendrama, das in einem heißen Sommer auf eine Katastrophe zusteuert. Anders als die Hunter-Romane, aber dennoch spannend erzählt.

Yentl Heinrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein solider Beckett Krimi. Angenehmer Schreibstil für einen guten Lesefluss. Spannendes Ende! Ein solider Beckett Krimi. Angenehmer Schreibstil für einen guten Lesefluss. Spannendes Ende!

„Es muss nicht immer Hunter sein “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl



Endlich ! Nach drei Jahren wieder ein neuer Beckett ! Und ein verdammt guter ! Eine fesselnde Geschichte die( Danke lieber Herr Beckett) ohne diese ganzen detaillierten Rechtsmedizin-Beschreibungen auskommt. Stimmungsvoll erzählt, das Unheil springt einen förmlich an. Wer ist gut wer ist böse ? Kann man die Welt wirklich in Schwarz-Weiß aufteilen, oder gibt es Schattierungen ?

Ein dunkles gutes Buch! Die Geschichte erinnert mich ein bißchen an Misery.

Lassen Sie sich in den Bann ziehen, es lohnt sich !



Endlich ! Nach drei Jahren wieder ein neuer Beckett ! Und ein verdammt guter ! Eine fesselnde Geschichte die( Danke lieber Herr Beckett) ohne diese ganzen detaillierten Rechtsmedizin-Beschreibungen auskommt. Stimmungsvoll erzählt, das Unheil springt einen förmlich an. Wer ist gut wer ist böse ? Kann man die Welt wirklich in Schwarz-Weiß aufteilen, oder gibt es Schattierungen ?

Ein dunkles gutes Buch! Die Geschichte erinnert mich ein bißchen an Misery.

Lassen Sie sich in den Bann ziehen, es lohnt sich !

Rogondis Klar, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Bis zum Ende alles offen. Sehr spannend Bis zum Ende alles offen. Sehr spannend

„Beckett ohne David Hunter“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Der neueste Krimi von Simon Beckett kommt ohne den beliebten David Hunter aus. Sean, auf der Flucht und verletzt, wird auf einem abgeschiedenen Hof aufgenommen und versorgt. Der Hofbesitzer und seine beiden Töchter pflegen ihn gesund, legen jedoch auch ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag, bei dem alle Alarmglocken losgehen... Ein spannender, ruhiger Krimi, bei dem man bis zum Ende den Atem anhält und wie bei einem Horrorfilm weiss, dass irgendetwas geschehen wird. Nur was...?

Spannende Unterhaltung, empfehlenswert!
Der neueste Krimi von Simon Beckett kommt ohne den beliebten David Hunter aus. Sean, auf der Flucht und verletzt, wird auf einem abgeschiedenen Hof aufgenommen und versorgt. Der Hofbesitzer und seine beiden Töchter pflegen ihn gesund, legen jedoch auch ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag, bei dem alle Alarmglocken losgehen... Ein spannender, ruhiger Krimi, bei dem man bis zum Ende den Atem anhält und wie bei einem Horrorfilm weiss, dass irgendetwas geschehen wird. Nur was...?

Spannende Unterhaltung, empfehlenswert!

„Schweine fressen alles....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Von der ersten Seite an ist die Atmosphäre in diesem Buch bedrohend, bedrückend und beklemmend. Sean ein junger Engländer ist auf der Flucht, wovor wird erst viele Seiten später klar! Sean landet schwer verletzt auf einem Hof, wo er von Mathilde und Gretchen gesund gepflegt wird. Arnaud der Vater der beiden ,züchtet eine sehr eigene Art von Schweinen, die Spannung wird lange gehalten, löst sich allerdings recht unspektakulär, auf jeden Fall bleibt man bei der Sache, weil die Details wichtig sind und einem nichts entgehen sollte. Von der ersten Seite an ist die Atmosphäre in diesem Buch bedrohend, bedrückend und beklemmend. Sean ein junger Engländer ist auf der Flucht, wovor wird erst viele Seiten später klar! Sean landet schwer verletzt auf einem Hof, wo er von Mathilde und Gretchen gesund gepflegt wird. Arnaud der Vater der beiden ,züchtet eine sehr eigene Art von Schweinen, die Spannung wird lange gehalten, löst sich allerdings recht unspektakulär, auf jeden Fall bleibt man bei der Sache, weil die Details wichtig sind und einem nichts entgehen sollte.

„Absolut lesenswert!!!“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Durch einen Unfall schwer verletzt, wird Sean auf einem einsamen Hof in Frankreich von zwei Schwestern gepflegt. Dabei wird er fast wie ein Gefangener gehalten.
Nach und nach erkennt man, dass die Hofbewohner nicht nur EIN dunkles Geheimnis hüten…

Doch auch Sean scheint eine dunkle Vergangenheit zu haben. Welche dunklen Träume verfolgen ihn? Wovor läuft er davon?

Simon Beckett schafft es, den Spannungsbogen die ganze Zeit hoch zu halten.


Durch einen Unfall schwer verletzt, wird Sean auf einem einsamen Hof in Frankreich von zwei Schwestern gepflegt. Dabei wird er fast wie ein Gefangener gehalten.
Nach und nach erkennt man, dass die Hofbewohner nicht nur EIN dunkles Geheimnis hüten…

Doch auch Sean scheint eine dunkle Vergangenheit zu haben. Welche dunklen Träume verfolgen ihn? Wovor läuft er davon?

Simon Beckett schafft es, den Spannungsbogen die ganze Zeit hoch zu halten.


„Auf dem Hof da ist nix los“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Thriller haben mich selten gefesselt, dafür mischen zuviele Autoren die immer gleichen Zutaten zu verdaulicher Einheitskost.
Daß mich mit "Der Hof" von Simon Beckett keine hohe Literatur erwartet, war zugegebenermaßen also schon vorher klar. Da es aber erstens eine Abkehr von seinen klassischen Hunter Romanen sein sollte und im Gegenteil eher eine psychologische Studie und zweitens das (gekürzte) Hörbuch - auf das ich mich hier explizit beziehe, vom großartigen Johannes Steck gelesen wird, schien mir der Titel einen Versuch wert.

Die Geschichte und Struktur des Buches ist an sich nicht verkehrt: Zwei Handlungsstränge, von denen einer die Vergangenheit des Helden aufarbeitet und der andere die beklemmende Gegenwart bis zum Showdown fortspinnt.
Sean verdingt sich auf einem abgeschotteten Bauernhof und deckt düstere Geheimnisse der Bewohner auf. OK, passt. Problematisch wird es meistens dann, wenn sich ein Genrespezialist an Neuland versucht.
So wie Johnny Depp keine seriösen Rollen spielen, der Leadsänger von ACDC keine Oper besingen und Timo Boll nicht die French Open gewinnen kann, so wenig gelingt dem Thrillerautor Beckett ein psychologischer Roman.
Wo andere mit wenig Worten viel sagen, unterschwellig und subtil den Leser packen, sagt Beckett mit vielen, oft gleichen Worten eigentlich wenig. Situationen, die anfangs für Knistern sorgen, nutzen sich nach der 3.ten Wiederholung einfach ab. Und ja, der Kniff, Dinge immer nur anzudeuten, aber es dann doch nicht passieren zu lassen, ist gut. Aber irgendwann muss dann doch mal ein Knackpunkt kommen, sonst sind die Andeutungen und Fährten umsonst konstruiert.
Nach maximal zwei Tagen auf dem Hof ahnt man die inzestuöse Verwicklung - diese in derartigen Hinterwaldromanen fast schon als Standard auftretende Tatsache will Beckett dem Leser als verblüffende Überraschung final präsentieren.
Vielleicht bin ich auch zu abgestumpft, weil ich selbst zum Ende hin immer wieder dachte: "Und jetzt kommts bestimmt gleich, jetzt kommt der Hammer!"
Aber gornix kommt da:(

Wer lesen möchte, wie so ein Buch geht, dem sei "Winter in Maine" von G. Donovan, "Die Dunkelheit in den Bergen" von S. Huonder, "Mittelreich" von J. Bierbichler, vielleicht sogar noch "Das finstere Tal" von T. Willmann empfohlen.
Dennoch kratzt der Titel eher die 2,5, weil er in seinem bescheidenen Rahmen inhaltlich noch solide ist und vor allem von Steck gelesen ist, und der kann ja selbst Backrezepte spannend wiedergeben...
Thriller haben mich selten gefesselt, dafür mischen zuviele Autoren die immer gleichen Zutaten zu verdaulicher Einheitskost.
Daß mich mit "Der Hof" von Simon Beckett keine hohe Literatur erwartet, war zugegebenermaßen also schon vorher klar. Da es aber erstens eine Abkehr von seinen klassischen Hunter Romanen sein sollte und im Gegenteil eher eine psychologische Studie und zweitens das (gekürzte) Hörbuch - auf das ich mich hier explizit beziehe, vom großartigen Johannes Steck gelesen wird, schien mir der Titel einen Versuch wert.

Die Geschichte und Struktur des Buches ist an sich nicht verkehrt: Zwei Handlungsstränge, von denen einer die Vergangenheit des Helden aufarbeitet und der andere die beklemmende Gegenwart bis zum Showdown fortspinnt.
Sean verdingt sich auf einem abgeschotteten Bauernhof und deckt düstere Geheimnisse der Bewohner auf. OK, passt. Problematisch wird es meistens dann, wenn sich ein Genrespezialist an Neuland versucht.
So wie Johnny Depp keine seriösen Rollen spielen, der Leadsänger von ACDC keine Oper besingen und Timo Boll nicht die French Open gewinnen kann, so wenig gelingt dem Thrillerautor Beckett ein psychologischer Roman.
Wo andere mit wenig Worten viel sagen, unterschwellig und subtil den Leser packen, sagt Beckett mit vielen, oft gleichen Worten eigentlich wenig. Situationen, die anfangs für Knistern sorgen, nutzen sich nach der 3.ten Wiederholung einfach ab. Und ja, der Kniff, Dinge immer nur anzudeuten, aber es dann doch nicht passieren zu lassen, ist gut. Aber irgendwann muss dann doch mal ein Knackpunkt kommen, sonst sind die Andeutungen und Fährten umsonst konstruiert.
Nach maximal zwei Tagen auf dem Hof ahnt man die inzestuöse Verwicklung - diese in derartigen Hinterwaldromanen fast schon als Standard auftretende Tatsache will Beckett dem Leser als verblüffende Überraschung final präsentieren.
Vielleicht bin ich auch zu abgestumpft, weil ich selbst zum Ende hin immer wieder dachte: "Und jetzt kommts bestimmt gleich, jetzt kommt der Hammer!"
Aber gornix kommt da:(

Wer lesen möchte, wie so ein Buch geht, dem sei "Winter in Maine" von G. Donovan, "Die Dunkelheit in den Bergen" von S. Huonder, "Mittelreich" von J. Bierbichler, vielleicht sogar noch "Das finstere Tal" von T. Willmann empfohlen.
Dennoch kratzt der Titel eher die 2,5, weil er in seinem bescheidenen Rahmen inhaltlich noch solide ist und vor allem von Steck gelesen ist, und der kann ja selbst Backrezepte spannend wiedergeben...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
83 Bewertungen
Übersicht
23
22
22
7
9

Ein Hof voller Mysterien
von Anneja aus Halle am 03.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es wurde Zeit, das ich mal wieder zu einem Buch von Simon Beckett greife, denn seine vorherigen Werke, konnten mich meist überzeugen und so manches von Ihnen blieb mir im Gedächtnis. Der Einstieg in dieses Buch gelang mir mühelos, obwohl ich etwas verwirrt war, über die derzeitige Lage des Hauptprotagonisten... Es wurde Zeit, das ich mal wieder zu einem Buch von Simon Beckett greife, denn seine vorherigen Werke, konnten mich meist überzeugen und so manches von Ihnen blieb mir im Gedächtnis. Der Einstieg in dieses Buch gelang mir mühelos, obwohl ich etwas verwirrt war, über die derzeitige Lage des Hauptprotagonisten Sean, welcher sich gerade auf der Flucht vor etwas befand. Aber wovor? Dies verrät das komischerweise nicht. Es scheint vergessen worden zu sein. Dies änderten auch die Rückblicke auf vorherige Zeiten nicht. Spannung bot das Buch trotzdem genug. Der Grund für die Spannung waren nicht die waghalsigen Aktionen oder Geschehnisse, sondern ehr das Nichtwissen welches mich Seite für Seite voran trieb. Was war mit dem Hof? Wieso wurde er so beschützt? Die Fragen türmten sich enorm auf, bis es am Ende endlich zum Showdown kam und man darüber aufgeklärt wurde, was hier eigentlich geschah. Doch das Ende haute mich leider nicht wirklich aus den Socken, da ich es als zu unspektakulär empfand. Ich ging geradezu enttäuscht aus dem Buch, da ich mir so viel mehr erhofft hatte. Trotzdem wusste das Buch zu überzeugen, denn auch wenn der Ausgang nicht meinen Wünschen entsprach hatte ich bis dahin ein paar echt tolle Lesestunden. Diese lagen vor allem am Schreibstil des Autors, welcher selbst die einfachsten Dinge interessant und spannend klingen lassen konnte. Zudem war es ein absolutes Vergnügen die Beschreibungen rund um den Hof zu erlesen, da ich stets ein Bild vor Augen hatte, kein schönes, da der Hof seine besten Tage bereits hinter sich hatte, aber doch ein Bild. Auch das Wetter hatte im Buch eine große Rolle, da es mitten in einem heißen Sommer spielte und man beim Lesen, selbst fast zu schwitzen begann. Neben Sean, erfährt man vieles über die Personen des Hofes, welches einen schon sehr sonderbar erscheinen. Besonders Gretchen, die jüngste Tochter des Hofbesitzers, machte mich fertig, da sie mit ihren 18, so dermaßen unreif wirkte und sich selbst am wichtigsten nahm, das sich bei mir leichte Zornesfalten bildeten. Auch ihr Vater war sehr eigen, besonders mit seinen Fallen, aber trotzdem verstand man ihn, da hier und da ein paar freundliche Worte parat hatte. Besonders mochte ich Mathilde, die mit ihrer fürsorglichen und trotzdem starken Charakter irgendwie nie so ganz in die Familie passen wollte. Auch hier gab das Ende wieder die Lösungen, die teilweise sogar überraschend waren. Somit war es keine vollkommene Enttäuschung, aber ein wenig mehr, hatte ich mir vom Buch doch erhofft. Mein Fazit Die Geschichte des Hofes war eine spannende Sache, zumindest bis zum Ende, welches dem Geschehnissen irgendwie nicht gerecht werden wollte. Trotzdem überzeugte die Liebe zum Detail, da die Beschreibungen stimmig und glaubhaft wirkten und klares Bild vor den Augen erschienen ließen.

Urlaub im sonnigen Frankreich
von FrauSchafski am 12.02.2018

Warum nicht ein paar Tage Urlaub machen? Das sonnige Frankreich bietet sich da doch an. Und Sean war immer schon ein Fan von Frankreich, nur leider noch nie da. Doch nun ist die Gelegenheit günstig und er setzt mit der Fähre über. Wenn da nur nicht die schlimmen Erinnerungen... Warum nicht ein paar Tage Urlaub machen? Das sonnige Frankreich bietet sich da doch an. Und Sean war immer schon ein Fan von Frankreich, nur leider noch nie da. Doch nun ist die Gelegenheit günstig und er setzt mit der Fähre über. Wenn da nur nicht die schlimmen Erinnerungen wären und da ist ja auch noch Blut an seinen Händen und am Beifahrersicherheitsgurt des Autos. So kann er nicht weiterfahren. Auto stehen lassen und trampen ist da besser. Doch dann gelangt er an einen versteckt gelegenen Hof und betritt unerlaubt das Grundstück - zack - steckt sein Fuß in einer Bärenfalle ... Und schon geht die Geschichte los. Ja, ich gebe zu, das war etwas süffisant beschrieben, denn der Auftakt zur eigentlichen Handlung ist schon etwas arg konstruiert. Aber es funktioniert, wie immer ist man bei Beckett sofort mittendrin in der Story. In zwei unterschiedlichen Erzählsträngen, einer begleitet Sean in der Vergangenheit, einer begleitet Sean auf dem Hof, werden gleich zwei Geschichten erzählt. Das plätschert alles schön vor sich hin, das Wetter ist toll, die Sonne scheint, wären da nicht immer wieder die Schatten der Vergangenheit und die merkwürdigen Dinge, die da auf dem Hof passieren. Immerhin wagt Beckett sich aus seinem gewohnt düster, regnerischen Setting heraus und lässt die Handlung bei strahlendem Sonnenschein spielen, was ihn nicht davon abhält, auch diesem Umfeld etwas stets bedrohliches mitzugeben. Stimmung kann Herr Beckett ganz hervorragend erzeugen, das ist auch in diesem Fall das große Plus des Romans. Und natürlich weiß man nie, worauf das Ganze noch hinauslaufen wird, denn Beckett ist auch ein Meister der unvorhersehbaren Enden. Fazit: Wie immer gute Unterhaltung. Die Figurenzeichnungen sind etwas blass und Schablonenhaft, die Handlung plätschert streckenweise nur so vor sich hin. Aber die bedrohliche Stimmung und das unvorhersehbare Ende reißen es wieder raus, sodass es immerhin für solide drei Sterne reicht.

von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 22.04.2017
Bewertet: anderes Format

Atmosphäre statt blutige Gewaltdarstellungen