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Warum ich nicht mehr glaube

Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren

Tobias Faix, Martin Hofmann, Tobias Künkler

(2)
Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Dr. Tobias Faix ist Professor für Praktische Theologie an der CVJM-Hochschule Kassel und leitet dort das Institut empirica für Jugendkultur und Religion und das Institut für Transformationsstudien (ITS)..
Tobias Künkler lebt mit seiner Frau in Kassel und arbeitet an der dort angesiedelten CVJM-Hochschule als Professor für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit. Gemeinsam mit Tobias Faix leitet er das Forschungsinstitut empirica.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 252
Altersempfehlung 25 - 60 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 14.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-417-26583-5
Verlag SCM R. Brockhaus
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/2,7 cm
Gewicht 430 g
Auflage 4. Neuausg.
Verkaufsrang 160761

Kundenbewertungen

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Hilfreich für mitarbeitende in Gemeinden
von einer Kundin/einem Kunden aus Villeurbanne am 08.01.2016

In ihrem Buch „Warum ich nicht mehr glaube“ will das Autoren-Trio Tobias Faix, Martin Hoffmann und Tobias Künkler auf die Frage antworten warum gerade junge Menschen den Glauben verlieren. Das Buch gesteht aus 4 gut lesbaren Kapiteln. Zunächst wird die Vorgehensweise der Autoren für ihre Analyse erklärt, daran schließen sich 8 d... In ihrem Buch „Warum ich nicht mehr glaube“ will das Autoren-Trio Tobias Faix, Martin Hoffmann und Tobias Künkler auf die Frage antworten warum gerade junge Menschen den Glauben verlieren. Das Buch gesteht aus 4 gut lesbaren Kapiteln. Zunächst wird die Vorgehensweise der Autoren für ihre Analyse erklärt, daran schließen sich 8 detaillierte Lebensberichte an, die in einem weiteren Kapitel durch thematisch gebündelte Auszüge aus weiteren Lebensberichten ergänzt werden. Das abschließende Kapitel gibt analysierend Denkanstöße, die eine Grundlage für einen Austausch unter Christen und von Gemeindeleitung bieten. Obwohl der erste Teil des Buches etwas technisch und an einigen Stellen schwerer verdaulich war, ist er ein wichtiges Element des Buches, da man hier die Grundlagen für das Vorgehen der Autoren vermittelt bekommt. Das gibt dem Buch eine gewisse Autorität und Glaubwürdigkeit. Die detaillierten Lebensberichte, sowie die Zitate und Analysen des dritten Kapitels spiegelten in großen Teilen meine eigenen Beobachtungen in unterschiedlichen Gemeinden und meinem Freundeskreis wieder. Störend empfand ich allerdings die vielen Wiederholungen von Zitaten im dritten Kapitel. Es wäre sicherlich hilfreicher gewesen an dieser Stelle weiter detailliert Lebensberichte zu finden. Ich habe das Buch mit viel Gewinn gelesen. Leider ist dieses Thema in vielen Gemeinden noch Tabu. Das Buch kann einzelnen Christen und Gemeindeleitungen helfen Menschen, die sich gegen den Glauben entscheiden besser zu verstehen. Die Denkanstöße des letzten Kapitels geben eine gute Hilfestellung für Gemeinden, die sich mit der Thematik auseinandersetzen wollen, um der Tendenz der Dekonversion entgegenzuwirken. Das Buch sollte in keiner Gemeindebibliothek fehlen.

Bedrückende Studie zu einer aktuellen Entwicklung
von einer Kundin/einem Kunden aus Kamp-Bornhofen am 16.02.2014

Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen, weil es teilweise sehr bedrückt, zumindestens , wenn man dem Glauben nicht gleichgültig gegenübersteht. Am Ende stellt man sich die Frage, wohin diese Entwicklung hinführt ? Dass es im Großen und Ganzen mit dem Glauben abwärts geht, ist ja nichts Neues. Im Bekanntenkreis und auf der Arbeit... Dieses Buch ist nicht einfach zu lesen, weil es teilweise sehr bedrückt, zumindestens , wenn man dem Glauben nicht gleichgültig gegenübersteht. Am Ende stellt man sich die Frage, wohin diese Entwicklung hinführt ? Dass es im Großen und Ganzen mit dem Glauben abwärts geht, ist ja nichts Neues. Im Bekanntenkreis und auf der Arbeit erfährt man oft eine ablehnende Haltung gegenüber dem Glauben an Gott. In diesem Buch wurden einige Erkenntnisse, die die Autoren aus vielen Interviews gewonnen haben, zusammengefasst. Neutral ohne Wertung stehen sich die vielfältigen Gründe gegenüber. Daneben gibt es acht verschiedene Lebensbeschreibungen. Die Erlebnisse der acht Menschen kommen mir sehr bekannt vor. Einen Teil dessen, habe ich auch erlebt, inklusive dem geistlichen Mißbrauch. Und das ist das Erschreckende. Jeder von uns kann auch da landen. Was ist nun der Unterschied, warum man glaubt oder nicht ? So genau kann man das auch am Ende des Buches nicht klären. Fest steht, es muss viel getan werden und das fängt beim Einzelnen an. Keine Vorurteile zu haben und nichts zu heucheln wäre schon mal ein Anfang. Falsch ist auch jegliches unter Druck setzen. Letztendlich bleibt es eine Entscheidung des Einzelnen, die wir genauso zu respektieren haben, wie Gott unsere Entscheidung respektiert. Geistlicher Mißbrauch darf nicht vorkommen, wie dies leider heute noch so oft geschieht. Aber auch derjenige, der sich vor die Frage gestellt sieht, glaube ich oder nicht , sollte sich bewußt sein, dass absolut jeder sich im Laufe seines Lebens vielen Fragen zu stellen hat. Niemand ist perfekt , auch wenn es nach außen so scheint. Auf manche Fragen erhält man lange keine Antwort, manches erschließt sich einem erst im Laufe der Zeit und der Erfahrungen, die man macht. Eine Gemeinde, die uns verstößt oder Christen, die uns verletzen sind nicht Gott, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Vielleicht fehlt vielen nur das Vertrauen ? In einer Welt, in der manche Werte nichts mehr wert sind, kann man leicht das Vertrauen verlieren. Wohl auch das Vertrauen auf Gott, denn das ist Glaube, Vertrauen darauf, dass Gott alles in der Hand hat und alles einen tieferen Sinn, auch wenn man ihn jetzt nicht erkennt.


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