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Am Ende schmeißen wir mit Gold

Roman

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Max ist seit kurzem Lehrer, aber das hat nichts daran geändert, dass er noch immer am liebsten lethargisch vor dem Fernseher herumhängt und Tierfilme schaut. Doch dann kommt der Anruf seiner Eltern: Er soll Haus und Hund hüten, während sie in Griechenland sind. Als er sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht, dass er von Süddeutschland weiter nach Kreta reisen wird, sich in New York den Geistern der Vergangenheit stellen muss und dass Jan und Maria wieder in sein Leben treten – zwischen den beiden konnte er sich schon vor 15 Jahren nicht entscheiden.

»Ich sitze breitbeinig auf der Rückbank. Mein Vater steuert den Kombi, wie immer etwas zu schnell, die kurvige Straße hinauf zu unserem Haus. Es ist das letzte Gebäude im Ort, dann beginnt der Wald, in dem so viel passiert ist. Da habe ich zum ersten Mal geraucht, zum ersten Mal gefickt und einmal beinahe einen umgebracht.«
Rezension
»Eine beeindruckemde Achterbahnfahrt, die in beeindruckender Manier erzählt wird. Gerne mehr davon«, Stadtmagazin Mokka, 01.09.2015
Portrait

Fabian Hischmann, geboren 1983 in Donaueschingen, lebt in Berlin. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2008 und 2009 Dramaturgiehospitanzen an den Theatern Heidelberg und Freiburg. 2011 erhielt er das Bremer Autorenstipendium, 2013 war er Teilnehmer der Jürgen-Ponto-Schreibwerkstatt und 2015 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Kurzgeschichten von ihm erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. Sein Debütroman »Am Ende schmeißen wir mit Gold« war 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, sein zweiter Roman »Das Umgehen der Orte« erschien 2017. 

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827077332
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 672 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

In knapper Sprache erzählt Fabian Hirschmann von versagten Gelegenheiten, Reue, unerwiderter Liebe und alternativen Lebensentwürfen. Das macht er gut und kurzweilig.

Vom Erwachsenwerden
von Xirxe aus Hannover am 06.03.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

29 Jahre alt, 'fertiger' Lehrer - eigentlich sollte man glauben, dass 'Erwachsenwerden' für so jemanden kein Thema mehr ist. Doch es ist lange her, dass knapp 20jährige bereits Familien gründeten und mit dem Hausbau begannen. Max, der Protagonist dieses Buches, ist ein typischer Vertreter der heutigen Generation 'ewig Kind':... 29 Jahre alt, 'fertiger' Lehrer - eigentlich sollte man glauben, dass 'Erwachsenwerden' für so jemanden kein Thema mehr ist. Doch es ist lange her, dass knapp 20jährige bereits Familien gründeten und mit dem Hausbau begannen. Max, der Protagonist dieses Buches, ist ein typischer Vertreter der heutigen Generation 'ewig Kind': Lethargisch hängt er auf seiner Couch durch, unfähig sich aufzuraffen etwas mit seinen Ferien anzufangen. Doch ein Anruf seines Vaters nimmt ihm die Entscheidung ab (wie schon immer?). Seine Eltern fliegen zwei Wochen nach Kreta und Max soll auf Haus und Hund aufpassen. So reist er in seine alte Heimat, nicht ahnend dass es eine Reise zurück in seine Vergangenheit wird, aus der er als Erwachsener zurückkehrt. Es ist kein Drama, keine Tragödie oder Komödie, sondern ein unterhaltsames, schön zu lesendes ruhiges Buch über das Erwachsenwerden im Hier und Heute, nicht mehr und nicht weniger. Der Ton ist ebenso leicht wie trübsinnig, ganz so wie Max sich immer wieder fühlt. Und da er trotz seiner eher düsteren Einstellung ebenso über Humor und Selbstironie verfügt, gibt es auch eine Menge amüsanter Stellen (wie beispielsweise ein kotzender Hund Max' Führerschein rettet).