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Das vergessene Mädchen / Kripochef Alexander Gerlach Bd.9

Ein Fall für Alexander Gerlach

Kripochef Alexander Gerlach Band 9

Wolfgang Burger

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Beschreibung

Auf einer Klassenfahrt verschwindet die junge Lea spurlos. Erst kürzlich wurde ein Mädchen entführt und umgebracht, der Täter ist noch immer auf freiem Fuß. Steckt hinter Leas Verschwinden der ältere Mann, mit dem sie eine Affäre hatte? Was ist mit dem unglücklich verliebten Mitschüler, der wie vom Erdboden verschluckt ist? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein Mitarbeiter von Kripochef Gerlach wird angeschossen. Der verliebte Mitschüler liegt bewusstlos auf der Intensivstation. Und von Lea keine Spur …

"320 Seiten bestes Lesefutter.", ka-news.de, 30.08.2013 20151120

Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und hat viele Jahre in leitenden Positionen am Karlsruher Institut für Technologie KIT gearbeitet. Er hat drei erwachsene Töchter und lebt heute in Karlsruhe und Regensburg. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Alexander-Gerlach-Romane waren bereits zweimal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und standen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30477-1
Reihe Alexander-Gerlach-Reihe 9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,7 cm
Gewicht 270 g
Originaltitel Das vergessene Mädchen. Ein Fall für Alexander Gerlach
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 144499

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Kundenbewertungen

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ziemliches Durcheinander
von einer Kundin/einem Kunden aus Böhlen am 02.02.2019

Die Charaktere und persönlichen Beziehungen der einzelnen Personen sind sehr gut dargestellt. Die Handlung selbst ist total verworren. Die Ermittlungsarbeit beruht nicht auf logischen Erwägungen sondern auf Zufällen. Der Autor vermengt viele Handlungen, wie Finanzhaie oder Korruption einschließlich Selbstmorden oder Morden, die ... Die Charaktere und persönlichen Beziehungen der einzelnen Personen sind sehr gut dargestellt. Die Handlung selbst ist total verworren. Die Ermittlungsarbeit beruht nicht auf logischen Erwägungen sondern auf Zufällen. Der Autor vermengt viele Handlungen, wie Finanzhaie oder Korruption einschließlich Selbstmorden oder Morden, die gar nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun haben. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass der Ausgangsfall kein Fall ist.

Spannend, aber kein klassischer Krimi
von Igelmanu66 aus Mülheim am 16.06.2017

»Am Tag ihres Verschwindens, dem zweiten Dezember, war Lea Lasalle siebzehn Jahre, elf Monate und drei Tage alt. Sie war ein hübsches, schlankes Mädchen mit sehr eigenwilligem Charakter. Und hätte ich geahnt, wie sehr ihr Schicksal in den folgenden Wochen mein Leben durcheinanderwürfeln würde, so hätte ich schleunigst Urlaub bea... »Am Tag ihres Verschwindens, dem zweiten Dezember, war Lea Lasalle siebzehn Jahre, elf Monate und drei Tage alt. Sie war ein hübsches, schlankes Mädchen mit sehr eigenwilligem Charakter. Und hätte ich geahnt, wie sehr ihr Schicksal in den folgenden Wochen mein Leben durcheinanderwürfeln würde, so hätte ich schleunigst Urlaub beantragt und den nächsten Zug in Richtung Süden bestiegen.« Bei einem Ausflug der Schulklasse seiner Töchter verschwindet eine Mitschülerin, die 17jährige Lea, spurlos. Betroffen macht sich Alexander Gerlach, Kriminaloberrat aus Heidelberg, auf die Suche. Und hat schon nach kurzer Zeit das Gefühl, in ein Wespennest gestoßen zu haben… Eins gleich zu Beginn: Ein klassischer Krimi ist das hier nicht. Auf mich wirkte er aber sehr realistisch – und das mag ich nun mal sehr. Das reale Leben ist doch oft geprägt von einer Vielzahl von Dingen (hier Fällen), die alle sehr arbeitsintensiv aber nicht zwingend auch spektakulär sind. In Heidelberg sind bald schon sehr viele Bälle im Spiel, gibt es immer neue Spuren und Ermittlungsansätze. Gut, dass Alexander auf sein bewährtes Team voller interessanter Charaktere zurückgreifen kann! Er selbst kommt wieder angenehm menschlich rüber, macht durchaus auch Fehler - zum Beispiel im Bereich Mitarbeiterführung. Und privat hat er mit seinen 16jährigen Zwillingstöchtern ohnehin stets zu kämpfen. Man darf raten, wer häufiger gewinnt ;-) Die überraschende Auflösung erschien mir schlüssig und ich fand es klasse, dass ich bis zum Ende zigmal in die Irre geführt wurde. Das war sehr unterhaltsam! Allerdings hätte ich mir zu einigen Punkten noch ein wenig mehr Infos gewünscht. Es wurden schließlich sehr viele Themen aufgemacht – da bleiben leicht Fragen über. Obwohl man im realen Leben sicher auch akzeptieren muss, dass nicht auf Alles eine Antwort gefunden wird. Fazit: Spannend, aber kein klassischer Krimi. Trotzdem wieder gelungene Unterhaltung aus Heidelberg – ich lese gerne weiter. »Sie macht nämlich Führerschein mit siebzehn … Dürfen wir das auch, Paps?« Ach herrje. Zweimal Führerschein, zweimal mindestens zweitausend Euro. Und als kostenlose Dreingabe die doppelte Chance, sich seinen Wagen von einer Fahranfängerin zu Schrott fahren zu lassen. Wie gut, dass ich ein altes und praktisch wertloses Auto besaß.


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    Anfangs dachten wir alle, Lea sei einfach vergessen worden. Sie war neu in der Schule, wohnte erst seit wenigen Monaten in Heidelberg und all das erfuhr ich natürlich erst später und in kleinen Häppchen hatte sich noch nicht so recht eingelebt in ihrer neuen Heimat.
    Die beiden zehnten Klassen des Helmholtz-Gymnasiums hatten einen Bildungsausflug nach Straßburg gemacht, um das Europaparlament zu besuchen und anschließend eine Führung durch das berühmte gotische Münster über sich ergehen zu lassen. Im Parlament hatten die mäßig beglückten Jugendlichen die Ehre gehabt, einer Diskussion über die EU-weite Normung von Rostschutzlacken beizuwohnen. Das Münster fanden manche cool, andere irgendwie groß, die meisten einfach nur furchtbar alt und langweilig.
    Im Lauf des Tages war die Veranstaltung mehr und mehr aus dem Ruder gelaufen. Eine Gruppe von Mädchen hatte sich schon früh verflüchtigt, um anstelle altertümlicher Kirchen lieber mo derne Boutiquen zu besichtigen. Andere waren ein zeln ihren je weiligen Interessen nachgegangen. Der Rest ließ sich von den begleitenden Lehrkräften noch durch das pittoreske Viertel Petit France scheuchen, und am Ende waren auch die beiden Lehrer erleichtert gewesen, als sie ihren gähnenden und nörgelnden Schützlingen einige Stunden freigeben konnten, um auf eigene Faust die Straßburger Weihnachtsmärkte zu er kunden.
    Vereinbarter und mehrfach verkündeter Abfahrttermin war einundzwanzig Uhr. Und zwar pünktlich.
    Um einundzwanzig Uhr sechsunddreißig waren auch die Letzten eingetrudelt, eine glühweinselig singende gemischtgeschlechtliche Rasselbande. Die Lehrer zählten durch, und als die Summe nicht stimmte, zählten sie ein zweites und ein drittes Mal durch. Aber immer war das Ergebnis entweder zu niedrig oder zu hoch, da ständig jemand den Platz wechselte, irgendwer gerade auf der bordeigenen Toilette saß oder für eine letzte Zigarette noch einmal kurz an die frische Luft musste. Der Fahrer maulte, man sei zu spät, und wenn er nach Mitternacht nach Hause komme, müsse er einen Aufschlag berechnen. Schließlich gaben die Lehrer das Signal zur Abfahrt, da alle Anwesenden lautstark versicherten, ihre Sitznachbarn vom Morgen seien anwesend.
    Erst unterwegs, auf halbem Weg nach Heidelberg, fiel jemandem auf, dass Lea fehlte. Man versuchte, sie auf dem Handy an zurufen, wo sich jedoch immer nur die Mailbox meldete. Die Lehrer überlegten hin und her, was zu tun sei, und beschlossen schließlich, die Sache vorerst auf sich beruhen zu lassen und nach der Heimkehr Leas Eltern zu benachrichtigen. Schließlich war das Mädchen kein Kind mehr, sondern würde in wenigen Wochen volljährig werden. Außerdem war man erschöpft vom turbulenten und überlangen Tag.
    Was die Lehrer nicht wussten, nicht wissen konnten: Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als der Bus voller inzwischen größtenteils schlafender Zehntklässler das romantische Heidelberg erreichte, wurde am Rand einer einsamen Landstraße nur zwanzig Kilo meter vom Straßburger Stadtzentrum entfernt die unbekleidete Leiche einer jungen Frau gefunden.
    Am Tag ihres Verschwindens, dem zweiten Dezember, war Lea Lassalle siebzehn Jahre, elf Monate und drei Tage alt. Sie war ein hübsches, schlankes Mädchen mit sehr eigenwilligem Charakter. Und hätte ich geahnt, wie sehr ihr Schicksal in den folgenden Wochen mein Leben durcheinanderwürfeln würde, so hätte ich schleunigst Urlaub beantragt und den nächsten Zug in Richtung Süden bestiegen.

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    "Also, die Kirche war ja schon irgendwie krass", hörte ich Sarah zu ihrer eine halbe Stunde jüngeren Zwillingsschwester sagen, als ich am Samstagmorgen noch etwas benommen die Küche betrat. Ich hatte mir den Luxus gegönnt, endlich einmal wieder richtig auszuschlafen, und war trotzdem oder gerade deswegen noch nicht ganz wach. "Wenn man überlegt, dass die damals noch nicht mal Kräne hatten und Bagger und so."
    Meine Töchter saßen beim kalorienreichen Frühstück und diskutierten