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Eine himmlische Begegnung

Roman

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Taschenbuch
»Dieser Roman ist gefährlich - Sie können ihn nicht mehr aus der Hand legen!« RTL France

Juliette Beaumont hat es nicht geschafft, in New York als Schauspielerin zu reüssieren. Am Vorabend ihrer Abreise nach Paris wird sie auch noch fast von einem Auto überfahren. Doch der Fahrer, Sam Galloway, kümmert sich rührend um sie. Sie verlieben sich ineinander und erleben eine leidenschaftliche Nacht. Als Juliettes Flugzeug am nächsten Morgen startet, explodiert es in der Luft. Sam ist verzweifelt. Er ahnt nicht, dass das Schicksal ihrer Liebe einen Aufschub gewährt ...
Portrait
Guillaume Musso wurde 1974 in Antibes geboren und kam bereits im Alter von zehn Jahren mit der Literatur in Berührung, als er einen guten Teil der Ferien in der von seiner Mutter geleiteten Stadtbibliothek verbrachte. Da die USA ihn von klein auf faszinierten, verbrachte er mit 19 Jahren mehrere Monate in New York und New Jersey. Er jobbte als Eisverkäufer und lebte in Wohngemeinschaften mit Menschen aus den verschiedensten Ländern. Mit vielen neuen Romanideen kehrte er nach Frankreich zurück. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, wurde als Lehrer in den Staatsdienst übernommen und unterrichtete mit großer Leidenschaft. Ein schwerer Autounfall brachte ihn letztendlich zum Schreiben. In »Ein Engel im Winter« verarbeitet er eine Nahtoderfahrung – und wird über Nacht zum Bestsellerautor. Seine Romane, eine intensive Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, haben ihn weltweit zum Publikumsliebling gemacht. Weltweit wurden mehr als 22 Millionen Bücher des Autors verkauft, er wurde in 38 Sprachen übersetzt.
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  • An einem Januarmorgen, in der Hafeneinfahrt von New York, zu der Stunde, da der Tag die Nacht vertreibt
    Hoch oben am Himmel überfliegen wir mit den Wolken, die nach Norden ziehen Ellis Island und die Freiheitsstatue. Es ist kalt. Die ganze Stadt erstarrt im Schnee und im Sturm.
    Plötzlich taucht ein Vogel mit silbernem Gefieder aus den Wolken auf und fliegt schnell wie ein Pfeil auf die Wolkenkratzer zu. Er beachtet die Schneeflocken nicht, sondern lässt sich von einer geheimnisvollen Kraft leiten, die ihn in den Norden Manhattans führt. Er stößt kurze aufgeregte Laute aus, während er mit erstaunlicher Geschwindigkeit über Greenwich Village, Times Square und die Upper West Side fliegt und sich schließlich auf dem Eingangstor zu einem öffentlichen Park niederlässt.
    Wir befinden uns am Ende des Morningside Parks, ganz in der Nähe der Columbia University.
    In knapp einer Minute wird im obersten Stockwerk eines kleinen Wohnhauses in diesem Viertel ein Licht angehen.
    Juliette Beaumont, eine junge Französin, kostet soeben die letzten drei Sekunden Schaf aus.
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    Als der Radiowecker klingelte, langte Juliette mit ausgestrecktem Arm nach dem Nachttisch und warf auf diese Weise den Wecker zu Boden, womit das grässliche Summen aufhörte.
    Sie schob ihr Federbett zur Seite, rieb sich die Augen, stellte einen Fuß vorsichtig auf das glänzende Parkett, ging ein paar Schritte vorwärts und verfing sich dann im Teppich, der auf dem gebohnerten Holz wegrutschte. Verärgert rappelte sie sich wieder hoch und griff nach ihrer Brille, die sie hasste, aber unbedingt tragen musste, weil sie kurzsichtig war und keine Kontaktlinsen vertrug.
    An der Wand neben der Treppe zeigten ihr kleine, bunt zusammengewürfelte Spiegel, die sie auf diversen Trödelmärkten erworben hatte, das Bild einer jungen Frau von achtundzwanzig Jahren mit mittellangem Haar und Schalk im Blick. Sie machte ihrem Spiegelbild einen Schmollmund und versuchte, etwas Ordnung in ihre Frisur zu bringen, indem sie auf die Schnelle ein paar goldene Strähnen glatt strich, die ihr vom Kopf abstanden. Ihr ausgeschnittenes T-Shirt und ihr knapper Seidenslip ließen sie sexy und aufreizend aussehen. Doch dieses angenehme Bild verschwand schnell wieder: Juliette hüllte sich in eine dicke rotkarierte Wolldecke. In diesem Apartment, das sie seit drei Jahren mit ihrer Mitbewohnerin Colleen teilte, war die Heizung schon immer der Schwachpunkt gewesen.
    Wenn man bedenkt, dass wir zweitausend Dollar Miete zahlen, seufzte sie. Fest eingemummt stieg sie mit vorsichtigen Trippelschritten die Treppenstufen hinunter und stieß mit einer sanften die öffentlichen Gebäude geschlossen. Ein dicker getigerter Kater, der sie seit einigen Minuten beobachtete, sprang ihr auf den Arm und setzte sich auf ihre Schulter, wobei immer die Gefahr bestand, dass er mit seinen Krallen ihren Hals aufkratzte.
    "Schluss damit, Jean-Camille!", rief sie und packte den Kater, um ihn auf den Boden zu setzen.
    Der Kater miaute missbilligend und rollte sich dann doch in seinem Korb zusammen.
    Inzwischen stellte Juliette einen Wasserkessel auf den Herd und schaltete das Radio ein: der heftige Schneesturm, der seit achtundvierzig Stunden über Washington und Philadelphia hinwegfegt, breitet sich über den ganzen Nordosten des Landes aus und wütet jetzt in New York und Boston.
    Heute Morgen liegt eine dichte Schneedecke über Manhattan, die den Verkehr zum Erliegen bringt und die Stadt zur Langsamkeit zwingt.
    Das Unwetter wirkt sich auch auf den Flugverkehr aus: alle Flüge ab JFK und La Guardia wurden annulliert oder verschoben.
    Der Straßenzustand ist bedrohlich, und der Bürgermeister empfiehlt, wenn irgend möglich, das Auto zu Hause zu lassen.
    Die U-Bahn müsste fahren, aber der Busverkehr ist stark beeinträchtigt. Amtrack verkündet einen eingeschränkten Bahnverkehr, und zum ersten Mal seit sieben Jahren bleiben die Museen, der Zo
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 10.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30490-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/3 cm
Gewicht 283 g
Originaltitel Sauve-moi
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Antoinette Gittinger
Verkaufsrang 54509
Buch (Taschenbuch)
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Dieser Roman perfekt für verschneite Wintertage geeignet und lädt direkt zum träumen ein. Wer mal wieder etwas fürs Herz lesen möchte, ist hier genau richtig.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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>>Man muss sein Leben immer vorausschauend leben, aber man versteht es nur in der Rückschau.<<
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 19.02.2017

Dieser Autor macht süchtig! Mit großen Plänen reiste Juliette nach New York, doch sie scheitert total und hat den Rückflug nach Frankreich gebucht, als sie während eines Schneesturms fast von einem Auto angefahren wird. Dessen Fahrer, Sam, kümmert sich um sie und die beiden verbringen gemeinsam eine Nacht und Juliettes letzte... Dieser Autor macht süchtig! Mit großen Plänen reiste Juliette nach New York, doch sie scheitert total und hat den Rückflug nach Frankreich gebucht, als sie während eines Schneesturms fast von einem Auto angefahren wird. Dessen Fahrer, Sam, kümmert sich um sie und die beiden verbringen gemeinsam eine Nacht und Juliettes letzten Tag in New York. Obwohl sie sich ineinander verliebt haben, hält Sam Juliette nicht davon ab, in den Flieger zu steigen, der kurz nach dem Start in der Luft explodiert. Dumm gelaufen oder mischt das Schicksal noch mit? Erst vor wenigen Wochen hab ich das erste Buch von Guillaume gelesen und war so begeistert, dass ich in meinem Bekanntenkreis nach mehr von ihm fragte und hatte das Glück "Eine himmlische Begegnung" ausfindig zu machen. In kurzer Zeit war ich wieder durch und blieb nachdenklich zurück, denn wie zitiert der Autor als Bonus gleich im ersten Kapitel eine anonyme Inschrift auf einer Bank im Central Park? >>Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.<< Nicht neu der Spruch, aber doch immer wieder wahr, genau wie Søren Kierkegaards Satz (als Bonus zum 21. Kapitel) >>Man muss sein Leben immer vorausschauend leben, aber man versteht es nur in der Rückschau.<< Aber nicht nur nachdenklich war ich, sondern auch wieder hellauf begeistert von der Schreibe des jungen Autors und suche schon nach dem nächsten Buch. Fünf Chaospunkte und absolute Leseempfehlung

Eine Spiele von Schicksal
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 06.12.2016

Glauben Sie an Schicksal? Was passiert nach dem Tod? Ist unsere Leben schon geplant ? oder haben wir die Freiheit unsere leben zu steuern? Musso stellt viele Fragen in seine Roman " Eine himmlische Begegnung " und antwortet er den Fragen mit schöne Geschichte von der Welt des Zauber Und schließt er mit eine uberraschende sch... Glauben Sie an Schicksal? Was passiert nach dem Tod? Ist unsere Leben schon geplant ? oder haben wir die Freiheit unsere leben zu steuern? Musso stellt viele Fragen in seine Roman " Eine himmlische Begegnung " und antwortet er den Fragen mit schöne Geschichte von der Welt des Zauber Und schließt er mit eine uberraschende schlussteil. Eines schönes Buch von Musso, das war mein erstes Buch, das ich auf Deutsch lese und das hat mir echt gefallen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 19.07.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Story voller Geheimnisse und Überraschungen, das Buch legt man nicht so schnell wieder aus der Hand. Für alle, die Fans großer Gefühle sind.