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Quasikristalle

Roman. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Alpha 2014

(21)
Mit unbestechlichem Blick für Frauen, ihre menschlichen Schwächen und das, was man an ihnen lieben muss, zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte. In dreizehn Kapiteln zeigt sie Xane Molin als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treu lose Ehefrau. Zu Beginn ist Xane vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest des Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen.
Portrait
Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt als Publizistin und freie Schriftstellerin in Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Gerty-Spies-Literaturpreis, Alpha-Literaturpreis, Heinrich-Böll-Preis, Jonathan-Swift-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Österreichischer Buchpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 11.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74721-4
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/3 cm
Gewicht 345 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 20.475
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

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, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine großartige Idee, phantastisch umgesetzt: Die Lebensgeschichte einer Frau , erzählt aus dreizehn unterschiedlichen Perspektiven. Es gibt eben immer mehr als nur eine Wahrheit. Eine großartige Idee, phantastisch umgesetzt: Die Lebensgeschichte einer Frau , erzählt aus dreizehn unterschiedlichen Perspektiven. Es gibt eben immer mehr als nur eine Wahrheit.

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„Wer ist eigentlich Xane?“

, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Die meisten von Ihnen werden die junge österreichische Autorin Eva Menasse wahrscheinlich schon entdeckt haben. Schließlich waren sowohl ihr Erstling „Vienna“ als auch das zweite Buch „Lässliche Todsünden“ große Erfolge sowohl im Feuilleton als auch bei den Lesern. Allerdings hatte mir das Feuilleton bisher Angst vor dieser Autorin gemacht. Aber bei diesem dritten, gerade erschienenen Roman habe ich diese Angst endlich überwunden und konnte feststellen, dass sie hervorragend und gar nicht schwierig schreibt!

Wenn man die Bedeutung des Begriffs Quasikristalle kennt, ergibt er auch für dieses Buch einen Sinn. Ganz platt gesagt sind Quasikristalle Kristalle, die sich nicht mit einer einzigen Elementarzelle beschreiben lassen. Dies verstehe ich so, dass man bei einem Quasikristall im übertragenden Sinn durchaus mehrere unterschiedliche Wahrnehmungen hat. Und so geht es einem in diesem Roman auch mit der Hauptperson Xane (Koseform von Roxane). Eva Menasse erzählt das Leben von Xane nämlich nicht aus einer Sicht, sondern setzt das Bild von ihr aus unterschiedlichsten Blickrichtungen zusammen. Sie lässt in chronologischer Reihenfolge unterschiedlichste Personen eine Begebenheit erzählen, in der Xane eine Rolle, aber nicht immer eine Hauptrolle spielt. Dadurch entsteht beim Leser langsam ein Bild von der Person Xane in all ihren unterschiedlichen Facetten. Die einzelnen Geschichten, wenn man es so will, erzählen:

- Julia, ihre beste Freundin als die beiden Mädchen 14 Jahre alt waren
- Ein Reiseleiter auf einer Studienreise nach Auschwitz und Birkenau, der gerne mehr von ihr gewollt hätte
- Ihr Vermieter in Wien, der nur an ordentliche Leute vermietet hat
- Sally, die Schwester von Julia, die ebenso wie Xane in Berlin gestrandet ist
- Eine Ärztin in einer Fertilitätsklinik
- Nelson, eine Zufallsbekanntschaft, die sie in einem Bus kennengelernt hat
- Xane selbst, als sie sich mit einer Freundin über das Thema Fremdgehen unterhält
- Viola, ihre ältere Stieftochter, die gerade ihre leibliche Mutter nach langer Zeit wiedergetroffen hat und zum 1. Mal verliebt ist
- Martin, ein Mitarbeiter in Xanes Agentur, der gerade freigestellt wurde
- Xanes Vater, der sich bei einem Familienbesuch an früher erinnert
- Krystyna, eine Jugendfreundin, die gerade mit Sally über Xane herzieht
- Eine junge Reporterin, die Xane einfach nur von ihrem Balkon aus beobachtet
- Briefe und E-Mails von ihrem inzwischen erwachsenen Sohn Amos

Ich habe dieses Buch geliebt. Dabei ist es ein ganz ungewöhnliches Buch, denn es hat keine Handlung im engeren Sinn. Die einzelnen Episoden ergeben zwar ein Bild von Xane, haben aber nicht immer eine wirkliche Geschichte zu erzählen. Trotzdem liest es sich ausgesprochen spannend, und langsam aber sicher denkt man, dass man Xane kennt. Und dann tut sich doch wieder eine neue Blickrichtung auf. Eva Menasse zeigt dadurch sehr schön auf, wie unterschiedlich Menschen von ihren Mitmenschen wahrgenommen werden. Und sie zeigt auch sehr menschlich die zwischenmenschlichen Beziehungen auf, die nicht immer offen zutage treten.

Ein absolut lesenswertes Buch!
Die meisten von Ihnen werden die junge österreichische Autorin Eva Menasse wahrscheinlich schon entdeckt haben. Schließlich waren sowohl ihr Erstling „Vienna“ als auch das zweite Buch „Lässliche Todsünden“ große Erfolge sowohl im Feuilleton als auch bei den Lesern. Allerdings hatte mir das Feuilleton bisher Angst vor dieser Autorin gemacht. Aber bei diesem dritten, gerade erschienenen Roman habe ich diese Angst endlich überwunden und konnte feststellen, dass sie hervorragend und gar nicht schwierig schreibt!

Wenn man die Bedeutung des Begriffs Quasikristalle kennt, ergibt er auch für dieses Buch einen Sinn. Ganz platt gesagt sind Quasikristalle Kristalle, die sich nicht mit einer einzigen Elementarzelle beschreiben lassen. Dies verstehe ich so, dass man bei einem Quasikristall im übertragenden Sinn durchaus mehrere unterschiedliche Wahrnehmungen hat. Und so geht es einem in diesem Roman auch mit der Hauptperson Xane (Koseform von Roxane). Eva Menasse erzählt das Leben von Xane nämlich nicht aus einer Sicht, sondern setzt das Bild von ihr aus unterschiedlichsten Blickrichtungen zusammen. Sie lässt in chronologischer Reihenfolge unterschiedlichste Personen eine Begebenheit erzählen, in der Xane eine Rolle, aber nicht immer eine Hauptrolle spielt. Dadurch entsteht beim Leser langsam ein Bild von der Person Xane in all ihren unterschiedlichen Facetten. Die einzelnen Geschichten, wenn man es so will, erzählen:

- Julia, ihre beste Freundin als die beiden Mädchen 14 Jahre alt waren
- Ein Reiseleiter auf einer Studienreise nach Auschwitz und Birkenau, der gerne mehr von ihr gewollt hätte
- Ihr Vermieter in Wien, der nur an ordentliche Leute vermietet hat
- Sally, die Schwester von Julia, die ebenso wie Xane in Berlin gestrandet ist
- Eine Ärztin in einer Fertilitätsklinik
- Nelson, eine Zufallsbekanntschaft, die sie in einem Bus kennengelernt hat
- Xane selbst, als sie sich mit einer Freundin über das Thema Fremdgehen unterhält
- Viola, ihre ältere Stieftochter, die gerade ihre leibliche Mutter nach langer Zeit wiedergetroffen hat und zum 1. Mal verliebt ist
- Martin, ein Mitarbeiter in Xanes Agentur, der gerade freigestellt wurde
- Xanes Vater, der sich bei einem Familienbesuch an früher erinnert
- Krystyna, eine Jugendfreundin, die gerade mit Sally über Xane herzieht
- Eine junge Reporterin, die Xane einfach nur von ihrem Balkon aus beobachtet
- Briefe und E-Mails von ihrem inzwischen erwachsenen Sohn Amos

Ich habe dieses Buch geliebt. Dabei ist es ein ganz ungewöhnliches Buch, denn es hat keine Handlung im engeren Sinn. Die einzelnen Episoden ergeben zwar ein Bild von Xane, haben aber nicht immer eine wirkliche Geschichte zu erzählen. Trotzdem liest es sich ausgesprochen spannend, und langsam aber sicher denkt man, dass man Xane kennt. Und dann tut sich doch wieder eine neue Blickrichtung auf. Eva Menasse zeigt dadurch sehr schön auf, wie unterschiedlich Menschen von ihren Mitmenschen wahrgenommen werden. Und sie zeigt auch sehr menschlich die zwischenmenschlichen Beziehungen auf, die nicht immer offen zutage treten.

Ein absolut lesenswertes Buch!

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, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein Leben - dreizehn Perspektiven - ein wunderbares Kleidoskop.... Ein Leben - dreizehn Perspektiven - ein wunderbares Kleidoskop....

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, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein beeindruckendes Buch! Wir lernen Xane Molin kennen, allerdings ohne sie selber zu treffen. Menasse zeichnet das Porträt einer Frau, nur durch die Augen ihrer Umwelt. Packend! Ein beeindruckendes Buch! Wir lernen Xane Molin kennen, allerdings ohne sie selber zu treffen. Menasse zeichnet das Porträt einer Frau, nur durch die Augen ihrer Umwelt. Packend!

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, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine Frau - verschiedene Blickwinkel... Eine Frau - verschiedene Blickwinkel...

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, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Viele Geschichten, erzählt von unterschiedlichen Leuten ergibt das Bild einer Frau. Oder doch nicht? Toller, literarisch erzählter Roman. Viele Geschichten, erzählt von unterschiedlichen Leuten ergibt das Bild einer Frau. Oder doch nicht? Toller, literarisch erzählter Roman.

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Niveauvoller Roman für anspruchsvollere Leser. Gute Geschichte, schön geschrieben. Niveauvoller Roman für anspruchsvollere Leser. Gute Geschichte, schön geschrieben.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Hochgradig literarische, brillante Reflexion der Vielschichtigkeit eines Frauenlebens. Hochgradig literarische, brillante Reflexion der Vielschichtigkeit eines Frauenlebens.

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„Facettenreiches Bild einer Frau- berührend, lebensnah und klug“

, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Wie sich die Protagonistin Xane zu einer gebildeten, unabhängigen und selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt, beleuchten 14 Kapitel dieses Buches aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln und in verschiedenen Zeiten. Überzeugend und lebensklug arrangiert die Autorin vielschichtige Beobachtungen und Erzählungen aus Xanes Umfeld, die insgesamt ein facettenreiches Bild der Hauptperson ergeben. Dabei haben mich selbst die Erzählung der Ärztin, die Xane wegen eines ausbleibenden Babys aufsucht, und die geistreichen Betrachtungen des betagten Vaters am meisten beeindruckt. Xane selbst kommt nur in einem einzigen Kapitel zu Wort. Die wunderbare Sprache fließt leicht und macht das Lesen zu einem unterhaltsamen und zugleich anregenden Vergnügen. Wie sich die Protagonistin Xane zu einer gebildeten, unabhängigen und selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt, beleuchten 14 Kapitel dieses Buches aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln und in verschiedenen Zeiten. Überzeugend und lebensklug arrangiert die Autorin vielschichtige Beobachtungen und Erzählungen aus Xanes Umfeld, die insgesamt ein facettenreiches Bild der Hauptperson ergeben. Dabei haben mich selbst die Erzählung der Ärztin, die Xane wegen eines ausbleibenden Babys aufsucht, und die geistreichen Betrachtungen des betagten Vaters am meisten beeindruckt. Xane selbst kommt nur in einem einzigen Kapitel zu Wort. Die wunderbare Sprache fließt leicht und macht das Lesen zu einem unterhaltsamen und zugleich anregenden Vergnügen.

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„der unbarmherzige Blick der anderen....“

, Thalia-Buchhandlung Köln


Wissen wir wirklich was andere über uns denken und was meinen wir eigentlich damit, wenn wir glauben einander zu kennen ? Die Art und Weise, wie wir das Leben von Xane Molin entdecken, ist außergewöhnlich, sie selbst kommt eigentlich niemals zu Wort ,wir erleben sie immer nur durch den Blickwinkel und die Augen ihrer Mitmenschen in ihrer Umgebung ! Wie ein Puzzle setzen sich ihre Lebensstationen zusammen und damit kommt man unweigerlich an die eigene Biografie - an wichtige und scheinbar unwichtige Zufälle und Begegnungen ! Gut gemacht und ziemlich nachhaltig !

Wissen wir wirklich was andere über uns denken und was meinen wir eigentlich damit, wenn wir glauben einander zu kennen ? Die Art und Weise, wie wir das Leben von Xane Molin entdecken, ist außergewöhnlich, sie selbst kommt eigentlich niemals zu Wort ,wir erleben sie immer nur durch den Blickwinkel und die Augen ihrer Mitmenschen in ihrer Umgebung ! Wie ein Puzzle setzen sich ihre Lebensstationen zusammen und damit kommt man unweigerlich an die eigene Biografie - an wichtige und scheinbar unwichtige Zufälle und Begegnungen ! Gut gemacht und ziemlich nachhaltig !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
19
2
0
0
0

großes, wundervolles Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2014

In "Quasikristalle" erzählt Eva Menasse Episoden aus dem Leben von 13 Menschen, die alle den Weg von Xane Molin queren. Xane ist die Hauptdarstellerin des Buches und wir begegnen ihr in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Immer jedoch aus dem Blickwinkel der jeweiligen Protagonisten beobachtet, die Xanes Lebensweg eine Zeit... In "Quasikristalle" erzählt Eva Menasse Episoden aus dem Leben von 13 Menschen, die alle den Weg von Xane Molin queren. Xane ist die Hauptdarstellerin des Buches und wir begegnen ihr in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens. Immer jedoch aus dem Blickwinkel der jeweiligen Protagonisten beobachtet, die Xanes Lebensweg eine Zeit lang begleiten. Großes, wunderbares Lesevergnügen

Einfach schön zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eva Menasse hat es in ihrem Roman "Quasikristalle" wieder einmal geschafft, eine eigene Welt zu erschaffen. Es geht um das Leben der Frau Roxane (kurz Xane) Molin. Sie ist weder etwas Besonderes, noch erlebt sie abenteuerliches. Jedoch ist ihre Geschichte einzigartig, da sie in jedem Kapitel von einer anderen Person beschrieben... Eva Menasse hat es in ihrem Roman "Quasikristalle" wieder einmal geschafft, eine eigene Welt zu erschaffen. Es geht um das Leben der Frau Roxane (kurz Xane) Molin. Sie ist weder etwas Besonderes, noch erlebt sie abenteuerliches. Jedoch ist ihre Geschichte einzigartig, da sie in jedem Kapitel von einer anderen Person beschrieben wird. Man erlebt die verschiedensten Facetten einer einzigen Frau, in ihren Lebensabschnitten. Anfangs als 14 jähriges Mädchen später als Mieterin, Kollegin, flüchtige Bekannte, treulose Ehefrau bis hin zum Schluss als Großmutter, die versucht in ihrem Leben das Steuer noch einmal komplett herumzureißen. Menasses Stil ist auch in diesem Roman unverkennbar: fantasievoll, jedoch realistisch, nüchtern und beobachtend.

Roman zum Genießen
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 09.05.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Hauptperson in Eva Menasses neuem Roman ist Xane. Wir begleiten sie in dreizehn Kapiteln von ihren Jugendjahren bis zum Ende ihres Lebens. Es fängt in Österreich an, wo Xane aufwächst. Dann geht es weiter über Wien nach Berlin, wo sie eine berufliche Existenz im Werbegeschäft aufbaut und eine Familie... Hauptperson in Eva Menasses neuem Roman ist Xane. Wir begleiten sie in dreizehn Kapiteln von ihren Jugendjahren bis zum Ende ihres Lebens. Es fängt in Österreich an, wo Xane aufwächst. Dann geht es weiter über Wien nach Berlin, wo sie eine berufliche Existenz im Werbegeschäft aufbaut und eine Familie gründet. Am Ende ihres Lebens, nach dem Tod ihres Mannes, kehrt sie nach Wien zurück. Die Erzählperspektive wechselt mit jedem Kapitel: Jedes wird von einer anderen Person, die irgendeine Rolle in Xanes Leben spielt, erzählt: von Freundinnen, Bekannten, Familienmitgliedern, zufälligen Beobachtern. Und genau in der Mitte ist Xane selbst die Erzählerin. Dank dieser faszinierenden Erzählform ist Xane mal ganz nah, und mal erhaschen wir nur ihren Schatten. Sie zeigt uns vor allem, dass unsere Mitmenschen uns auf ihre eigene Art und Weise wahrnehmen. Xanes Lebensgeschichte ist schon ziemlich turbulent, aber diese Erzählform macht sie erst richtig spannend. Ein herrliches Buch!