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Wovon wir träumten

Ungekürzte Lesung

(21)
»Auf dem Schiff waren die meisten von uns Jungfrauen.« So beginnt die berührende Geschichte
einer Gruppe junger Frauen, die Anfang des 20. Jahrhunderts als picture brides
von Japan nach Kalifornien reisen, um japanische Einwanderer zu heiraten. Bis zu ihrer Ankunft
kennen sie ihre zukünftigen Männer nur von Fotos, und auch sonst haben sie äußerst vage Vorstellungen von Amerika …
Portrait
Julie Otsuka, geboren 1962 in Kalifornien, war Guggenheim-Stipendiatin und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. "Wovon wir träumten" erhielt 2012 den PEN /Faulkner Award und wurde von der Presse hymnisch gefeiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Ulrike Hübschmann
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 06.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783869741758
Verlag Steinbach Sprechende Bücher
Spieldauer 243 Minuten
Hörbuch (CD)
11,99
bisher 13,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Wovon wir träumten“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Mit Träumen, Wünschen und großen Hoffnungen begibt sich eine Gruppe junger Japanerinnen Anfang des letzten Jahrhunderts auf die weite Schiffsreise von Japan in die Vereinigten Staaten. Über eine Heiratsvermittlung haben sie ihre zukünftigen dort lebenden japanischen Ehemänner gefunden. Die Hochglanzfotos geben Grund zum Träumen und zur Hoffnung auf ein besseres Leben.
Bei ihrer Ankunft entpuppen sich ihre Ehemänner als wenig glanzvoll. Das Leben von dem die jungen Frauen träumten wird durch harte Arbeit bestimmt. Ihre Kinder sollen es einmal besser haben, wenigstens sie. Und so wird gearbeitet, angepasst, die eigene Identität im Verborgenen gelebt. Dann kommt der zweite Weltkrieg, Amerika und Japan stehen sich als Gegner gegenüber und für die amerikanischen Japaner zerbricht der Traum eines Lebens in Amerika.
Es ist so wunderbar sich in dieses Buch zu lesen, Julie Otsukas Frauenschicksale zu erleben. Ein Buch, an dessen Ende ich erst einmal tief durchatmen und meine Gedanken ordnen mußte.
Mit Träumen, Wünschen und großen Hoffnungen begibt sich eine Gruppe junger Japanerinnen Anfang des letzten Jahrhunderts auf die weite Schiffsreise von Japan in die Vereinigten Staaten. Über eine Heiratsvermittlung haben sie ihre zukünftigen dort lebenden japanischen Ehemänner gefunden. Die Hochglanzfotos geben Grund zum Träumen und zur Hoffnung auf ein besseres Leben.
Bei ihrer Ankunft entpuppen sich ihre Ehemänner als wenig glanzvoll. Das Leben von dem die jungen Frauen träumten wird durch harte Arbeit bestimmt. Ihre Kinder sollen es einmal besser haben, wenigstens sie. Und so wird gearbeitet, angepasst, die eigene Identität im Verborgenen gelebt. Dann kommt der zweite Weltkrieg, Amerika und Japan stehen sich als Gegner gegenüber und für die amerikanischen Japaner zerbricht der Traum eines Lebens in Amerika.
Es ist so wunderbar sich in dieses Buch zu lesen, Julie Otsukas Frauenschicksale zu erleben. Ein Buch, an dessen Ende ich erst einmal tief durchatmen und meine Gedanken ordnen mußte.

„Beeindruckt !!“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Diese schlanke Geschchte verschlägt einem als Leser fast den Atem.Anfang des 20.Jahrhundert verläßt eine große Gruppe Japanerinnen ihre Heimat Richtung USA, um Männer,die sie nur von Fotografien kennen, zu ehelichen.Kurz, klar in pointierten Sätzen haut uns die junge Amerikanerin mit japanischen Wurzeln die Geschichte ihrer Vorfahrinnen "um die Ohren".Und das auf so elegante,eloquente Art und Weise (auch ein großes Lob der Übersetzerin Katja Scholtz), das frau tiefbetroffen öfters mal schlucken muss, bevor sie weiterliest.Das durchgehaltene "wir", die Vielstimmigkeit ihrer Protagonistinnen und ihre Leidensfähigkeit,läßt einen als Leser im Innersten berührt zurück.
Lesen sie selbst, es lohnt sich !!!
Diese schlanke Geschchte verschlägt einem als Leser fast den Atem.Anfang des 20.Jahrhundert verläßt eine große Gruppe Japanerinnen ihre Heimat Richtung USA, um Männer,die sie nur von Fotografien kennen, zu ehelichen.Kurz, klar in pointierten Sätzen haut uns die junge Amerikanerin mit japanischen Wurzeln die Geschichte ihrer Vorfahrinnen "um die Ohren".Und das auf so elegante,eloquente Art und Weise (auch ein großes Lob der Übersetzerin Katja Scholtz), das frau tiefbetroffen öfters mal schlucken muss, bevor sie weiterliest.Das durchgehaltene "wir", die Vielstimmigkeit ihrer Protagonistinnen und ihre Leidensfähigkeit,läßt einen als Leser im Innersten berührt zurück.
Lesen sie selbst, es lohnt sich !!!

„Einwandererschicksale“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Dieser Roman schildert das Schicksal vieler, junger Frauen, die von einem besseren Leben, fern der Heimat träumten. Jede Lebensgeschichte ist anders, doch der Autorin gelingt es, durch ihre Art zu erzählen, alle Frauen zu Heldinnen dieses Romans zu machen.
Julie Otsuka hat diese beeindruckende Geschichte von japanischen Einwanderinnen wunderbar, einfühlsam erzählt.
Dieser Roman schildert das Schicksal vieler, junger Frauen, die von einem besseren Leben, fern der Heimat träumten. Jede Lebensgeschichte ist anders, doch der Autorin gelingt es, durch ihre Art zu erzählen, alle Frauen zu Heldinnen dieses Romans zu machen.
Julie Otsuka hat diese beeindruckende Geschichte von japanischen Einwanderinnen wunderbar, einfühlsam erzählt.

„Sehr lesenswert!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Das ist ein sehr berührender und realistischer Roman über das Auswandern. Die jungen Japanerinnen, die in den zwanziger Jahren nach Kalifornien kommen um dort ihre vermeintlich gutsituierten Männer zu heiraten, die sie nur von Fotos kennen, werden bitter enttäuscht. Sie sind gelockt worden, um bei der schweren Farmarbeit zu helfen... Sehr ergreifend geschrieben! Das ist ein sehr berührender und realistischer Roman über das Auswandern. Die jungen Japanerinnen, die in den zwanziger Jahren nach Kalifornien kommen um dort ihre vermeintlich gutsituierten Männer zu heiraten, die sie nur von Fotos kennen, werden bitter enttäuscht. Sie sind gelockt worden, um bei der schweren Farmarbeit zu helfen... Sehr ergreifend geschrieben!

„Erschütternde Schicksale.“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Junge Japanerinnen überqueren den Ozean um in Amerika japanische Einwanderer zu heiraten, die sie nur von Photos kennen. Sie haben Wünsche, Träume und Sehnsüchte aber auch Angst vor dem was sie in Amerika erwartet. Manches wird sich erfüllen, manches wird grausam scheitern und als Japan gegen die Usa Krieg führt, wird ihre Existenz bedroht.

Das Buch ist außergewöhnlich geschrieben, nämlich in der Wir-Form, was der Autorin erlaubt jeder Frau eine Stimme zu geben. Sie beobachtet sehr genau und hat eine präzise und doch poetische Sprache.

Dieses Buch beeindruckt und lässt einen noch lange nicht los!
Junge Japanerinnen überqueren den Ozean um in Amerika japanische Einwanderer zu heiraten, die sie nur von Photos kennen. Sie haben Wünsche, Träume und Sehnsüchte aber auch Angst vor dem was sie in Amerika erwartet. Manches wird sich erfüllen, manches wird grausam scheitern und als Japan gegen die Usa Krieg führt, wird ihre Existenz bedroht.

Das Buch ist außergewöhnlich geschrieben, nämlich in der Wir-Form, was der Autorin erlaubt jeder Frau eine Stimme zu geben. Sie beobachtet sehr genau und hat eine präzise und doch poetische Sprache.

Dieses Buch beeindruckt und lässt einen noch lange nicht los!

„"Wovon ich träume!“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Ich träume davon, dass viel mehr Leserinnen und Leser kleine, schmale liebevoll gestaltete literarische Kleinode lesen, die genauso aussehen und geschrieben sind wie das wunderbare Buch "Wovon wir träumten" von Julie Otsuka. Julie Otsuka beherrscht die Kunst sehr viel Inhalt auf knapp 160 Seiten zu bringen. Absolut gelungen! Ich träume davon, dass viel mehr Leserinnen und Leser kleine, schmale liebevoll gestaltete literarische Kleinode lesen, die genauso aussehen und geschrieben sind wie das wunderbare Buch "Wovon wir träumten" von Julie Otsuka. Julie Otsuka beherrscht die Kunst sehr viel Inhalt auf knapp 160 Seiten zu bringen. Absolut gelungen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
13
7
1
0
0

Wenn Träume, Schäume sind ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 04.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anfang des 20. Jahrhunderts machen sich viele japanische Frauen auf den Weg nach Amerika, um dort japanische Einwanderer zu heiraten. Sie kennen ihre Ehemänner nicht und auch diese Männer haben sich ihre Frauen über einen Heiratsvermittler ausgesucht. Unter den Frauen herrscht ein großes Bangen auf der Überfahrt, aber auch... Anfang des 20. Jahrhunderts machen sich viele japanische Frauen auf den Weg nach Amerika, um dort japanische Einwanderer zu heiraten. Sie kennen ihre Ehemänner nicht und auch diese Männer haben sich ihre Frauen über einen Heiratsvermittler ausgesucht. Unter den Frauen herrscht ein großes Bangen auf der Überfahrt, aber auch die Hoffnung auf ein gutes Leben. Ihre Ankunft ist ernüchternd, denn ihre Männer sehen selten, wie die auf dem Foto aus und statt Wohlstand, erwartet sie harte Arbeit. Welche Schicksale werden sie erwarten? Wird es besser werden? Oder hat die Zukunft noch schlimmer Dinge mit ihnen vor? Wovon wir träumten, hatte mich damals angesprochen, einmal wegen des wunderschönen Buchcovers und auch weil das Thema Japan eine Rolle spielte. Aber war ich damals wirklich darauf vorbereitet, dass dieses Büchlein über Epochen geht und das Schicksal vieler Frauen wiedergibt? Ich glaube nicht wirklich, obwohl es ja klar und deutlich auf dem Buchrücken steht, hatte ich irgendwie eine andere Vorstellung. Nun habe ich es Jahre später endlich zur Hand genommen und gelesen. Ich glaube, was sofort beim Lesen auffällt, ist die gewählte Sprache der Autorin. Sie gibt nicht einer Frau eine Stimme, sondern allen, wie in einem kleinen Mikrokosmos kommt jede zu Wort, ohne wirklich zu sprechen. Die Autorin fängt ziemlich gelungen jedes Schicksal ein und gibt ihren Kapiteln immer ein übergreifendes Thema, wie, die Überfahrt, die Ankunft, das Einleben, Kinder und so weiter. Dabei erzählt sie nicht nur das Geschehene, sondern zählt endlos jedes Schicksal der Frauen auf. Was mich am Anfang allerdings unglaublich beeindruckte, wirkte bei mir mit jeder Seite abstumpfender, denn wenn man nur noch Schlechtes und Grausames liest, kann man es selber nicht mehr ertragen und verschließt sein Inneres. So konnte ich nicht jedes Schicksal tragen und ratterte nur noch die Zeilen bis Kapitelende runter. Es ist unglaublich schmerzvoll, was diese Zeit mit den Frauen gemacht hat. Was mich immer wieder noch schockt und wütend macht, ist die historische Geschichte von Amerika. Der Befreiungsstaat, wo träume wahr werden und man alles Erreichen kann und dann erfährt man, was sie mit ihren eigenen Einwanderern gemacht haben. Natürlich wird dieses Thema schön ruhig gehalten und die Vorwürfe auf andere Nationen gerichtet, ohne sich selbst an die Nase zu packen. Deshalb finde ich solche Bücher gut und fand diesen Leidensweg einer ganzen Generation wichtig, auch wenn die Schicksale nicht leicht zu verdauen sind. Diese Frauen wurden von ihren Träumen bitter enttäuscht und mussten einen schweren Leidensweg gehen. Durch ihre Traditionen geprägt fiel ihnen der Anschluss und das Leben in der neuen Welt schwer, selbst ihre Kinder verleugneten später ihre Herkunft und trotzdem haben sie ihr Schicksal ertragen und sind ihren Weg durch viele schwere Hürden gegangen, um dann doch leise zu verschwinden. Eine unglaublich mutige, aber auch traurige und berührende Geschichte.

Wovon wir träumten
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 28.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein zutiefst bewegendes Buch. Unzählige Schicksale, anonym, vergessen. Die Autorin lässt im Leser ein Gefühl von Identitätslosigkeit entstehen und einen schalen Beigeschmack zurück. Das mussten diese Frauen ertragen? Wie enttäuscht und desillusioniert sie gewesen sein mussten. Dieses Buch und das Schicksal so vieler Japanerinnen hat mich sehr berührt und... Ein zutiefst bewegendes Buch. Unzählige Schicksale, anonym, vergessen. Die Autorin lässt im Leser ein Gefühl von Identitätslosigkeit entstehen und einen schalen Beigeschmack zurück. Das mussten diese Frauen ertragen? Wie enttäuscht und desillusioniert sie gewesen sein mussten. Dieses Buch und das Schicksal so vieler Japanerinnen hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Ein sehr besonderes Buch!

Wertvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Julie Otsuka erzählt von einer Gruppe Japanerinnen, die auf der Suche nach einem besseren Schicksal sind als jenes, das ihre Eltern ereilte. Sie begeben sich mit einem Schiff nach Amerika, wo sie ihre zukünftigen Ehemänner zum ersten Mal sehen und schließlich mit ihnen wohnen werden, doch die Wünsche, Erwartungen... Julie Otsuka erzählt von einer Gruppe Japanerinnen, die auf der Suche nach einem besseren Schicksal sind als jenes, das ihre Eltern ereilte. Sie begeben sich mit einem Schiff nach Amerika, wo sie ihre zukünftigen Ehemänner zum ersten Mal sehen und schließlich mit ihnen wohnen werden, doch die Wünsche, Erwartungen und folgende Enttäuschungen sind hoch. Obwohl dieses Büchlein gerade mal 160 Seiten umfasst, ist es der Autorin hervorragend gelungen, der Geschichte Tiefe und jeder Protagonistin eine Stimme zu geben. Wunderbar einfühlsam.