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Boyle, T: Wenn das Schlachten vorbei ist/MP3-CD

gekürzte Lesung

(33)
Mordsstimmen lesen Krimi-Bestseller

Vier Schiffbrüche, elf Tote, atemlose Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - wie stark der neue Roman von T. C. Boyle ist, das weiß man bei der Lesung von Jan Josef Liefers nach wenigen Minuten: Denn wie der Schauspieler bereits den Anfang spricht, das verrät bereits die ganze bittere Komik des Buches.

Schauplatz eines erbitterten Kampfes zwischen Umweltschützern verschiedener Couleur ist eine rattenverseuchten Insel vor der wilden Südküste Kaliforniens: Die Wissenschaftlerin Alma soll in offiziellem Auftrag das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherstellen, u.a. durch das Vergiften der Ratten, damit die nahezu ausgerotteten Vögel wieder eine Chance haben. Ihr Gegenspieler ist Dave LaJoy, ein fanatischer Haudegen, der vor nichts zurückschreckt, um Tiere zu schützen: selbst wenn es Ratten sind – und wenn er dabei über Leichen gehen muss ...

(1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 53)

Portrait
T.C. Boyle wurde 1948 in Peekskill, im Hudson Valley, geboren und wuchs in schwierigen Familienverhältnissen auf. Nach ausschweifenden Jugendjahren in der Hippie- und Protestbewegung der 60er Jahre war Boyle Lehrer an der High School in Peekskill und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten in namhaften Zeitschriften. Heute lebt er mit seiner Frau und drei Kindern in Kalifornien. Bis ins Jahr 2012 unterrichtete er an der University of Southern California in Los Angeles 'Creative Writing'. Für seinen 1987 erschienenen Roman "World´s End" erhielt Boyle den PEN/Faulkner-Preis.

Jan Josef Liefers wurde 1964 in Dresden geboren. Er ist Schauspieler, Synchronsprecher, Regisseur und Musiker. Als Autor hat er sich mit "Soundtrack meiner Kindheit" einen Namen gemacht. Bundesweit bekannt wurde er 1997 mit dem Kinohit "Knockin’ on Heaven’s Door". Schon kurz darauf folgte seine Rolle als Bodo Kriegnitz in "Rossini", für die Jan Josef Liefers den Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler erhielt. Den Bayerischen Fernsehpreis bekam er für seine Leistung als Hauptdarsteller in seinem Film "Jack’s Baby" (2000), bei dem er auch erstmals Regie führte und die Musik komponierte. Seit 2002 steht Jan Josef Liefers regelmäßig an der Seite von Axel Prahl als Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne im Münsteraner "Tatort" vor der Kamera, wofür die beiden bereits u. a. mit der Goldenen Kamera und dem Jupiter ausgezeichnet worden sind. Mehrfach prämiert wurde Jan Josef Liefers auch für seine Rolle in "Das Wunder von Lengede" (Adolf-Grimme-Preis, Bambi, Goldene Kamera u. a.). Als RAF-Gründungsmitglied Peter Homann wirkte er im Oscar-nominierten Kinoerfolg "Der Baader Meinhof Komplex" (2008) mit. Außerdem war er 2012 in der Literaturverfilmung "Der Turm" (Regie: Christian Schwochow) zu sehen. Für den Hörverlag las Jan Josef Liefers u. a. T.C. Boyles "Wenn das Schlachten vorbei ist" und "San Miguel", Colin Cotterills "Der Tote im Eisfach" und "Der fröhliche Frauenhasser" sowie Frank Schätzings "Ein Zeichen der Liebe".

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Jan J. Liefers
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 14.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783844513684
Genre Krimi/Thriller
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 593 Minuten
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Hörbuch (MP3-CD)
10,09
bisher 11,99

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Buchhändler-Empfehlungen

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Boyle in Hochform - bitter, böse, ernst und vor allem großartig! Einer der besten zeitgenössischen Autoren, lesenswert und absolut zu empfehlen. Boyle in Hochform - bitter, böse, ernst und vor allem großartig! Einer der besten zeitgenössischen Autoren, lesenswert und absolut zu empfehlen.

„Gibt es eine Rechtfertigung für das Abschlachten einer Tierart???“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

In diesem Roman ist der Autor so kontrovers, bitter- und böse, zynisch, aber auch gekonnt und intelligent reflektiert, wie gewohnt, doch hier fährt er nochmals so richtig auf. Er lässt zwei unterschiedliche, feindselig und kompromisslose Gruppen von Umwelt-/Tierschützern aufeinanderprallen das es nur so kracht. Die ethischen Fragen die er dabei aufwirft haben mich so intensiv beschäftigt, und, da er alle Positionen argumentativ geschickt unterlegt, es mir nachhaltig schwer gemacht Position zu beziehen. Lesen Sie selbst. Dieser Autor regt zum Denken an, hinterlässt sie aber auch ein wenig frustriert, bewusst werden Fragen aufgeworfen mit denen
sie einzig mit sich selbst zu einer Lösung finden müssen.
Ganz und gar großartig!!!
In diesem Roman ist der Autor so kontrovers, bitter- und böse, zynisch, aber auch gekonnt und intelligent reflektiert, wie gewohnt, doch hier fährt er nochmals so richtig auf. Er lässt zwei unterschiedliche, feindselig und kompromisslose Gruppen von Umwelt-/Tierschützern aufeinanderprallen das es nur so kracht. Die ethischen Fragen die er dabei aufwirft haben mich so intensiv beschäftigt, und, da er alle Positionen argumentativ geschickt unterlegt, es mir nachhaltig schwer gemacht Position zu beziehen. Lesen Sie selbst. Dieser Autor regt zum Denken an, hinterlässt sie aber auch ein wenig frustriert, bewusst werden Fragen aufgeworfen mit denen
sie einzig mit sich selbst zu einer Lösung finden müssen.
Ganz und gar großartig!!!

Ein großer Roman, der unseren egoistischen Umgang mit der Umwelt extrem gut wiedergibt. Trotz Tiefgang sehr locker und unterhaltsam. Ein typischer Boyle eben. Ein großer Roman, der unseren egoistischen Umgang mit der Umwelt extrem gut wiedergibt. Trotz Tiefgang sehr locker und unterhaltsam. Ein typischer Boyle eben.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

T.C.Boyle in Hochform ! Ein Öko-Roman der Spitzenklasse... T.C.Boyle in Hochform ! Ein Öko-Roman der Spitzenklasse...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Darf man sich in die Natur einmischen die von den Menschen verändert wurde. T.C. Boyle beleuchtet das Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven. Das schafft Meisterhaft. Darf man sich in die Natur einmischen die von den Menschen verändert wurde. T.C. Boyle beleuchtet das Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven. Das schafft Meisterhaft.

Petra Kriegel, Thalia-Buchhandlung Görlitz

Ein großartiger Roman, der Stoff zum Nachdenken gibt. Die Rivalen in diesem Buch geben nicht nach, jeder verfolgt starr seine Ziele. Fanatisch. Ohne Kompromisse. Ein großartiger Roman, der Stoff zum Nachdenken gibt. Die Rivalen in diesem Buch geben nicht nach, jeder verfolgt starr seine Ziele. Fanatisch. Ohne Kompromisse.

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Fabelhaft ! Bolye stellt alles in Frage und zeigt eindrücklich das der schlimmste Feind im Ökosystem der Mensch ist.Macht nachdenklich ! Fabelhaft ! Bolye stellt alles in Frage und zeigt eindrücklich das der schlimmste Feind im Ökosystem der Mensch ist.Macht nachdenklich !

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Sehr düster und beklemmend. Schnell verwischen die Grenzen von Gut und Böse. Sehr düster und beklemmend. Schnell verwischen die Grenzen von Gut und Böse.

„Töten um zu retten?“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. Dies gelingt natürlich nur, wenn sie die dort eingewanderten (oder von Menschen eingeschleppten) Ratten vergiften und massenweise Wildschweine abschießen. Der fanatische Tierschützer Dave LaJoy und seine Freunde sind damit gar nicht einverstanden, gilt es doch jedes Lebewesen dieser Erde zu schützen. Uns so entsteht ein Kampf, bei dem nicht nur so mancher Vierbeiner sein Leben verliert.
Ein guter, spannender, bitterböser Roman zu einem hochinteressanten Thema. Allerdings wird so mancher Boyle-Fan den scharfen Witz seiner früheren Bücher vermissen.
Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. Dies gelingt natürlich nur, wenn sie die dort eingewanderten (oder von Menschen eingeschleppten) Ratten vergiften und massenweise Wildschweine abschießen. Der fanatische Tierschützer Dave LaJoy und seine Freunde sind damit gar nicht einverstanden, gilt es doch jedes Lebewesen dieser Erde zu schützen. Uns so entsteht ein Kampf, bei dem nicht nur so mancher Vierbeiner sein Leben verliert.
Ein guter, spannender, bitterböser Roman zu einem hochinteressanten Thema. Allerdings wird so mancher Boyle-Fan den scharfen Witz seiner früheren Bücher vermissen.

„Umweltschützer VS Tierschützer“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

In Boyles neuem Roman stehen sich zwei Menschen gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite versucht Alma, eine Wissenschaftlerin das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder herzustellen, indem sie Ratten vergiften lässt, dessen Population dafür gesorgt hat, dass einige Vögel auf der Insel fast ausgestorben sind und auf der anderen Seite kämpft der fanatische und zugleich romantische Rabauke Dave LaJoy mit allem Mittel darum, genau diese Ratten zu retten. Dieser Kampf spitzt sich nach und nach immer mehr zu. Sehr gut hat mir gefallen, dass es in diesem Roman kein Gut oder Böse gibt, kein Richtig oder Falsch. Der Leser wird mit den einzelnen Betrachtungsweisen der einzelnen Protagonisten konfrontiert und muss sich selbst seine Gedanken machen. So ist er hin und her gerissen, zwischen den verschiedenen Betrachtungsweisen. Leider hätte hier meiner Meinung nach Boyle etwas mehr daraus machen können und manchmal baut er in dem Roman einen sehr guten Spannungsbogen auf, bricht diesen aber dann leider ab, ohne ihn richtig zu Ende zu führen. Zwar nicht Boyles bester Roman, aber für alle, die sich für das Thema interessieren empfehlenswert zu lesen. In Boyles neuem Roman stehen sich zwei Menschen gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite versucht Alma, eine Wissenschaftlerin das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder herzustellen, indem sie Ratten vergiften lässt, dessen Population dafür gesorgt hat, dass einige Vögel auf der Insel fast ausgestorben sind und auf der anderen Seite kämpft der fanatische und zugleich romantische Rabauke Dave LaJoy mit allem Mittel darum, genau diese Ratten zu retten. Dieser Kampf spitzt sich nach und nach immer mehr zu. Sehr gut hat mir gefallen, dass es in diesem Roman kein Gut oder Böse gibt, kein Richtig oder Falsch. Der Leser wird mit den einzelnen Betrachtungsweisen der einzelnen Protagonisten konfrontiert und muss sich selbst seine Gedanken machen. So ist er hin und her gerissen, zwischen den verschiedenen Betrachtungsweisen. Leider hätte hier meiner Meinung nach Boyle etwas mehr daraus machen können und manchmal baut er in dem Roman einen sehr guten Spannungsbogen auf, bricht diesen aber dann leider ab, ohne ihn richtig zu Ende zu führen. Zwar nicht Boyles bester Roman, aber für alle, die sich für das Thema interessieren empfehlenswert zu lesen.

„Wenn die Grenzen der Legalität verschwimmen!“

Corinna Teickner, Thalia-Buchhandlung Bremen

Auf den Inseln vor Santa Barbara kam es in den letzten Jahrzehnten zu einigen schwerwiegenden Veränderungen in den einzelnen Ökosystemen der Inseln. Zum Teil naturbedingt, aber auch durch den Menschen verursacht, haben sich Tierpopulationen und Artenvielfalt stark verändert.
Die Umweltschützerin Alma möchte einen "ursprünglichen" Zustand wiederherstellen. Teilweise mit drastischen Mitteln. Ihr gegenüber steht der Tierschützer Dave LaJoy, der auch nicht gerade zimperlich ist, um seine Überzeugungen durchzusetzen. Einige Male bewegt er sich auf einem schmalen Grad zwischen Legalität und Kriminalität.
Beide Parteien meinen das Richtige im Namen der Umwelt zu wollen und geraten dabei immer wieder aneinander.
Doch wo sind die Grenzen? Wie weit darf man eingreifen und auf wessen Kosten geschieht das?
Umweltschutz mal anders, man erkennt die Wichtigkeit und wird zum nachdenken angeregt und sieht auch die Gefahren, wenn der Mensch mal wieder über sein Ziel hinaus schießt!
Auf den Inseln vor Santa Barbara kam es in den letzten Jahrzehnten zu einigen schwerwiegenden Veränderungen in den einzelnen Ökosystemen der Inseln. Zum Teil naturbedingt, aber auch durch den Menschen verursacht, haben sich Tierpopulationen und Artenvielfalt stark verändert.
Die Umweltschützerin Alma möchte einen "ursprünglichen" Zustand wiederherstellen. Teilweise mit drastischen Mitteln. Ihr gegenüber steht der Tierschützer Dave LaJoy, der auch nicht gerade zimperlich ist, um seine Überzeugungen durchzusetzen. Einige Male bewegt er sich auf einem schmalen Grad zwischen Legalität und Kriminalität.
Beide Parteien meinen das Richtige im Namen der Umwelt zu wollen und geraten dabei immer wieder aneinander.
Doch wo sind die Grenzen? Wie weit darf man eingreifen und auf wessen Kosten geschieht das?
Umweltschutz mal anders, man erkennt die Wichtigkeit und wird zum nachdenken angeregt und sieht auch die Gefahren, wenn der Mensch mal wieder über sein Ziel hinaus schießt!

„Wo fängt Naturschutz an ?“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Alma Takesue arbeitet als Biologin für die Naturschutzbehörde der Santa-Barbara-Inseln. Sie ist davon überzeugt, daß Tiere die später durch Menschen auf die Inseln eingeschleppt wurden, dort nichts zu suchen haben. Alma möchte die dort lebenden Ratten durch eine Aktion vergiften. Das möchte der fanatische Tierschützer Dave Lajoy mit allen Mitteln verhindern. Beide Hauptfiguren werden durch Boyle genau geschildert. Er liefert dem Leser keine Lösung. Boyle zeigt die Schwierigkeit für die Menschen einmal gemachte Fehler in der Natur korrigieren zu wollen. Alma Takesue arbeitet als Biologin für die Naturschutzbehörde der Santa-Barbara-Inseln. Sie ist davon überzeugt, daß Tiere die später durch Menschen auf die Inseln eingeschleppt wurden, dort nichts zu suchen haben. Alma möchte die dort lebenden Ratten durch eine Aktion vergiften. Das möchte der fanatische Tierschützer Dave Lajoy mit allen Mitteln verhindern. Beide Hauptfiguren werden durch Boyle genau geschildert. Er liefert dem Leser keine Lösung. Boyle zeigt die Schwierigkeit für die Menschen einmal gemachte Fehler in der Natur korrigieren zu wollen.

„Umweltschutz oder Tierschutz? Wer hat recht?“

Ute Schreiner, Thalia-Buchhandlung Essen

Vor der Küste Kaliforniens entbrennt ein erbitterter Kampf zwischen Tierschützern und Umweltaktivisten.
Soll das natürliche Gleichgewicht einer Inselgruppe wirklich wieder hergestellt werden – auch wenn dafür das töten mehrerer Tierarten von Nöten ist?

Mit Spannung und Dramatik liefert uns T. C. Boyle gute Argumente für das Für und Wider beider Seiten, so dass man nicht weiß auf welche man sich schlagen soll… Und gibt es überhaupt eine “richtige“ Seite?

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt.

Vor der Küste Kaliforniens entbrennt ein erbitterter Kampf zwischen Tierschützern und Umweltaktivisten.
Soll das natürliche Gleichgewicht einer Inselgruppe wirklich wieder hergestellt werden – auch wenn dafür das töten mehrerer Tierarten von Nöten ist?

Mit Spannung und Dramatik liefert uns T. C. Boyle gute Argumente für das Für und Wider beider Seiten, so dass man nicht weiß auf welche man sich schlagen soll… Und gibt es überhaupt eine “richtige“ Seite?

Ein Roman, der zum Nachdenken anregt.

„Zafon"Der dunkle Wächter"“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Frankreich 1937,nach dem Tod ihres
Vaters ziehen Irene,ihr Bruder und
ihre Mutter in ein kleines Dorf an
der Küste der Normandie.Irenes
Mutter hat eine Anstellung bei einem
Spielzeugfabrikanten gefunden,der
zwischen unheimlichen mechanischen Figuren auf dem riesigen Anwesen Cravenmoore lebt.
Irene lernt einen Jungen,Ismael kennen und sie werden gute
Freunde.Doch bald merken Sie,
das irgendetwas nicht stimmt auf
Cravenmoore.
Warum darf man bestimmte Zimmer nicht betreten? Warum ist
die schwerkranke Frau des Fabrikanten nie zu sehen? Welche
dunkle Macht jagt durch den Park?
Als ein brutaler Mord geschieht
beginnt das Grauen...
Ziemlich gruselig,aber Zafons
Sprache ist so wunderbar bildhaft,man muß möglichst ohne
Unterbrechung weiterlesen um
endlich alles zu erfahren.
Frankreich 1937,nach dem Tod ihres
Vaters ziehen Irene,ihr Bruder und
ihre Mutter in ein kleines Dorf an
der Küste der Normandie.Irenes
Mutter hat eine Anstellung bei einem
Spielzeugfabrikanten gefunden,der
zwischen unheimlichen mechanischen Figuren auf dem riesigen Anwesen Cravenmoore lebt.
Irene lernt einen Jungen,Ismael kennen und sie werden gute
Freunde.Doch bald merken Sie,
das irgendetwas nicht stimmt auf
Cravenmoore.
Warum darf man bestimmte Zimmer nicht betreten? Warum ist
die schwerkranke Frau des Fabrikanten nie zu sehen? Welche
dunkle Macht jagt durch den Park?
Als ein brutaler Mord geschieht
beginnt das Grauen...
Ziemlich gruselig,aber Zafons
Sprache ist so wunderbar bildhaft,man muß möglichst ohne
Unterbrechung weiterlesen um
endlich alles zu erfahren.

„Überlebenskampf“

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

T.C. Boyles Roman ruft den Überlebenskampf aus und jagd zwei Gruppen von Umweltschützern aufeinander los - die einen töten um zu erhalten, die anderen schützen ohne jede Ausnahme alles Leben.

Wie weit darf der Mensch in die Natur eingreifen? Wie wertvoll ist das Leben einer Ratte? Haben wir überhaupt einen Einfluss auf den Lauf der Welt? Wichtige Fragen stellt uns Boyle und unterhält dabei auf gewohnt hohem Niveau.

T.C. Boyles Roman ruft den Überlebenskampf aus und jagd zwei Gruppen von Umweltschützern aufeinander los - die einen töten um zu erhalten, die anderen schützen ohne jede Ausnahme alles Leben.

Wie weit darf der Mensch in die Natur eingreifen? Wie wertvoll ist das Leben einer Ratte? Haben wir überhaupt einen Einfluss auf den Lauf der Welt? Wichtige Fragen stellt uns Boyle und unterhält dabei auf gewohnt hohem Niveau.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
21
12
0
0
0

Boyle widmet sich wieder Mal der Destruktivität des Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Wenn das Schlachten vorbei ist" - ein spannender und nachdenklicher Öko-Thriller des grossen Schriftstellers T.C. Boyle. Naturschützer gegen Tierschützer - wer hat Recht? Eine sehr schwierige Frage, die in ihrer Komplexität kaum mit einfachen Phrasen beantwortet werden kann. Für mich haben beide Gruppen der Ökologie-Bewegung teilweise Recht - aber nur... "Wenn das Schlachten vorbei ist" - ein spannender und nachdenklicher Öko-Thriller des grossen Schriftstellers T.C. Boyle. Naturschützer gegen Tierschützer - wer hat Recht? Eine sehr schwierige Frage, die in ihrer Komplexität kaum mit einfachen Phrasen beantwortet werden kann. Für mich haben beide Gruppen der Ökologie-Bewegung teilweise Recht - aber nur so lange, bis der Mensch Gewalt gegen Menschen rechtfertigt - sobald dies eintritt, wird jeglicher Wunsch nach Veränderung destruktiv und verhindert positive Veränderungen, die nur auf Zusammenarbeit der Menschen aufgebaut werden können! Beide Seiten schildert Boyle anschaulich und man bekommt in diversen Szenen Sympathie mit beiden Gruppen. So dass es für den Leser sehr schwierig wird sich für eine der beiden Ideologien zu entscheiden. Ich denke es ist etwas vom traurigsten, was passiert, dass von Menschen eingeschleppte fremde Arten die einheimischen Arten ausrotten. Jedoch denke ich, so unsympathisch der der radikale Tierschützer David Francis LaJoy an manchen Stellen auch ist, eher recht hat: Wie kann man die einheimischen Arten schützen, ohne dabei Unmengen anderer Arten qualvoll sterben zu lassen? Und dabei wäre das Problem ja nicht gelöst, denn: wie will man verhindern, dass in Zukunft nicht wieder vom Menschen überall auf der Welt fremde Arten eingeschleppt werden, die das heimische Ökosystem zerstören? Ist dies nicht eine unmögliche Aufgabe, die die Biologin Alma Boyd Takesue zu lösen versucht? Jedenfalls denke ich, dass es eine unmögliche Aufgabe ist, solange der Mensch mit modernen Fahr- und Flugzeugen herumreist. Gut konstruierte Geschichte, die auf einfache "Gut gegen Böse"-Schematas verzichtet.

großes Lesevernügen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie legitim ist es, ein Leben zugunsten eines anderen auszulöschen? Alma Boyd Takesue ist Biologin . Auf der kalifornischen Kanalinsel Anacapa droht eine, dort heimische, seltene Vogelart auszusterben. Das Überleben dieser Vogelart ist nur zu sichern, wenn das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder hergestellt wird. Das heißt allerdings... Wie legitim ist es, ein Leben zugunsten eines anderen auszulöschen? Alma Boyd Takesue ist Biologin . Auf der kalifornischen Kanalinsel Anacapa droht eine, dort heimische, seltene Vogelart auszusterben. Das Überleben dieser Vogelart ist nur zu sichern, wenn das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder hergestellt wird. Das heißt allerdings - Ratten und Schweine müssen zur Gänze von der Insel verschwinden. Sie sollen abgeschossen werden. In David Francis LaJoy hat Alma einen erbitterten Feind. Er ist fanatischer Tierschützer und stellt sich mit all seiner Kraft gegen diese Pläne. "Wenn das Schlachten vorbei ist" ist ein großes Lesevergnügen.

Naturschutz - schwierig, persönlich, gegensätzlich
von Martin Bär aus St. Johann am 09.11.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Naturschutz ist eine schwierige Sache, und wie bei fast allen Dingen gibt es verschiedene Sichtweisen und Meinungen: soll man eine Insel in den ursprünglichen, d. h. den Zustand, der herrschte, bevor der Mensch diverse Arten (Pflanzen und Tiere) einschleppte, zurückführen? Oder ist das halt der Lauf der Natur, Arten... Naturschutz ist eine schwierige Sache, und wie bei fast allen Dingen gibt es verschiedene Sichtweisen und Meinungen: soll man eine Insel in den ursprünglichen, d. h. den Zustand, der herrschte, bevor der Mensch diverse Arten (Pflanzen und Tiere) einschleppte, zurückführen? Oder ist das halt der Lauf der Natur, Arten werden von wem auch immer auf andere Inseln gebracht, und jedes (auch das eingeschleppte) Tier ist schützenswert? Alma Takesue ist als Biologin der Umweltbehörde zuständig dafür, sogenannte invasive Arten auf den Santa-Barbara-Inseln zu eliminieren, um den ursprünglich einheimischen Tieren eine Überlebenschance zu geben. Dazu müssen zuerst die Ratten auf Anacapa getötet werden. Dave LaJoy ist ihr Gegenspieler: ein fanatischer Tierschützer, der mit aller Macht gegen die „Tierkiller“ vorgehen will und mit seiner Gruppe diverse Sabotageakte plant. Nachdem so ein Sabotageakt misslingt, ist Alma mit ihrer Aktion, die Ratten zu vergiften und Anacapa wieder für die Vögel sicherer zu machen, erfolgreich. Doch schon tut sich die nächste Front auf: Die Schweine auf Santa Cruz müssen aus ihrer biologischer Sicht weg… T.C. Boyle schildert diesen Kampf zweier engagierter Naturschützer, indem er die Figuren in all ihrer charakterlichen Vielschichtigkeit zeigt, man fühlt mit beiden und ist sich nicht sicher, auf wessen Seite man sich schlagen soll. Neben Alma und Dave ist Anise die wichtigste Figur, sie hat ihre eigene, spezielle Geschichte mit den Inseln. Auf über 450 Seiten werden diese drei ausgeleuchtet, mit ihren Familiengeschichten und deren Dramen. Großartig erzählt, mir hat’s sehr gut gefallen!