Der Medicus von Heidelberg

Roman

Wolf Serno

(10)
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Beschreibung

In seinem SPIEGEL-Bestseller "Der Medicus von Heidelberg" verbindet Erfolgsautor Wolf Serno detailgenaues Wissen um die Geburtsmedizin des 16. Jahrhunderts, eine anrührende Liebes- und eine fesselnde Lebensgeschichte zwischen Basel und Erfurt, Heidelberg und Oppenheim zu einem packenden historischen Lesevergnügen. Wie schon in seinen zahlreichen Romanerfolgen, unter anderem "Der Wanderchirurg", "Der Balsamträger", "Der Puppenkönig" oder "Die Hexenkammer", fasziniert Wolf Serno auch diesmal durch eine packende Mischung von genau recherchierten historischen Fakten, enormer Spannung und hoher Lebendigkeit in der Darstellung historischer Realität..

Kanton Thurgau, anno 1500. Niemals zuvor hat es jemand gewagt, eine Schwangere bei lebendigem Leib aufzuschneiden, um das Kind herauszuholen. Zu groß ist die Gefahr, zu streng das Verbot der Kirche. Als der Schweinekastrator Jacob Nufer dennoch die Operation an seiner Frau durchführt und mit Gottes Hilfe glücklich beendet, kennt sein Sohn Lukas nur ein Ziel: Er will ein Medicus werden. Für Lukas beginnt ein langer Weg, gesäumt von Gewalt, Gefahren und großen Gefühlen ...

"Meisterhaft verbindet der Erfolgsautor historische Zusammenhänge und Details über die Medizin jener Zeit mit der Erzählhandlung." Ärzteblatt Baden-Württemberg

"Autor Wolf Serno spannt um den fiktiven Sohn des Pioniers der `Schnittentbindung´, Lukas Nufer, einen historischen Bilderbogen, der die bedeutsame Wendezeit um 1500 gekonnt einfängt."
TV Gesund und Leben, 09.05.2014

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 672 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426423097
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 1218 KB
Verkaufsrang 10671

Buchhändler-Empfehlungen

Rebecca Klimm, Thalia-Buchhandlung Baunatal

Spannender Roman über das Leben, Lieben und Leiden des jungen Medicus Lukas Nufer, der mit medizinischem Fachwissen, tollen Charakteren und überraschenden Wendungen glänzt.

Atmosphärische Medizin-Geschichte

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Wie immer erzählt Wolf Serno eine lebendige Geschichte mit tollen, authentischen Figuren. Wir tauchen tief in die Geschichte des Spätmittelalters ein, vor allem in die Geschichte der Universitäten und der Medizin. Macht unglaublichen Spaß, wobei das halbwegs offene Ende ein wenig unbefriedigend zurücklässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Grandios, fesselnd und kaum aus der Hand zu legen!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Hochspannend, mysteriös, blutig und gut. Leider ist Dunne hierzulande noch kein Bestseller gelungen aber mit "Das Maya-Ritual" kommt er Preston/Child und Dan Brown sehr nahe!

spannend und sehr unterhalsam
von robby lese gern aus Belm am 26.08.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Wolf Serno ist bekannt als Autor historischer Romane. Die letzten Bücher dieses Autors habe ich allerdings nicht mehr gelesen, da einige Vorgänger sehr langatmig und behäbig beschrieben waren. Doch mit seinem neuen Buch " Der Medicus von Heidelberg " hat Wolf Serno wieder einen sehr spannenden und unterhaltsamen Historienroman g... Wolf Serno ist bekannt als Autor historischer Romane. Die letzten Bücher dieses Autors habe ich allerdings nicht mehr gelesen, da einige Vorgänger sehr langatmig und behäbig beschrieben waren. Doch mit seinem neuen Buch " Der Medicus von Heidelberg " hat Wolf Serno wieder einen sehr spannenden und unterhaltsamen Historienroman geschrieben, den es wirklich zu lesen lohnt. Interessante Protagonisten und eine sehr abwechslungsreiche Handlung, machen dieses Buch zu einem lohnenden Leseerlebnis. Im Kanton Thurgau, in der heutigen Schweiz, erlebt der zwölfjährige Lukas Nufer mit, wie sein Vater, ein Kaponenmacher, seine Mutter, die schon seit drei Tagen in den Wehen liegt, mit einer Schnittentbindung rettet. Sowohl Kind , als auch Mutter überleben und führen bei Lukas zu einem Schlüsselerlebnis. Fortan ist es sein Wunsch, Medicus zu werden. Nach einem beschwerlichen Weg mit Überfällen und Erkrankungen, erreicht der siebzehnjährige Lucas Anfang des 16. Jahrhundert Erfurt, wo er sein Studium beginnt. Aber auch seine große Liebe findet er auf diesem Weg. Ottilie, die Tochter des württembergischen Herrschers, der schon des längerem mit den Bayrischen im Krieg liegt. Eine Liebe die nicht sein darf und Lukas sehr belastet und ihn später sogar nach Heidelberg führt. Als eine Pestwelle Erfurt überrollt, setzt er trotzdem er noch kein Medicus ist all sein Können ein und macht sich dadurch nicht nur Freunde. Im Studium interessieren ihn vor allem die Chirurgie und die Gynäkologie . Er führt als erster Arzt eine Schnittentbindung an einer lebenden Frau durch, wohl wissend, das dies von der Kirche verboten ist. "Der Medicus von Heidelberg " ist ein Buch, in das man von der ersten Seite an versinkt. Spannend wird Lukas` Reise von der Schweiz nach Erfurt beschrieben, auf der die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Württemberg und Bayern manchem Reisenden das Leben kostet. Aber auch die Schilderung der Pest, der Geisel des Mittelalters, lässt den Leser miterleben, gegen welche " Feinde" die Menschen der damaligen Zeit noch kämpfen mussten. Auch die Schwierigkeiten, denen Ärzte beim Forschen ausgesetzt waren , wurden beschrieben. Das Sezieren musste häufig im Geheimen geschehen, die einzige Möglichkeit der Mediziner, den Menschen weiter zu erforschen. Auch die Schnittgeburt, der heutige Kaiserschnitt, durfte nur an toten Frauen vollzogen werden, da die Kirche diese Operation verbot. Das Leben des Kindes stand vor dem der Mutter, was wieder einmal zeigt, welche Stellung Frauen in der Kirche hatten. Ich fand diesen Roman sehr lebendig, anschaulich und spannend geschrieben. Die Bilder der damaligen Zeit waren in meinem Kopf und die Protagonisten waren für mich fassbare Figuren, die menschlich und nachvollziehbar agierten. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht einen Roman dieses Autors zu lesen, hoffen wir, dass dem Autor die Geschichten nicht ausgehen.


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