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Die Welt will betrogen sein - Der Kiez-Schnüffler

Der Kiez-Schnüffler

Sommer 1967

Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet.
Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen.

Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet.
Portrait
Hartmut W. H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in der niedersächsischen Kleinstadt Sarstedt aufgewachsen. Er arbeitet seit 2002 im Projektmanagement für Luftfahrtforschungsprojekte. Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen und gab zwei Anthologien heraus. Bei bookshouse erschienen seine Romane "Die Welt will betrogen sein" und "Die Antonia-Akte". Neue Projekte sind in Arbeit.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 392 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9789963520688
Verlag Bookshouse
Dateigröße 1596 KB
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Die Welt will betrogen sein
von Manu2106 aus Hamburg am 12.03.2014

Ich bin zwar späteres Baujahr, dennoch wurde ich gefesselt im Jahre 1967! Geht nicht? Doch, man muss nur dieses Buch lesen, und sich selber von Sünder und allem drum herum fesseln lassen :) Sein Name ist Friedhelm Sünder, er ist anfang 30 und Privatdedektiv auf dem Hamburger Kiez. Die Geschäfte laufen nicht so gut, kleine Auf... Ich bin zwar späteres Baujahr, dennoch wurde ich gefesselt im Jahre 1967! Geht nicht? Doch, man muss nur dieses Buch lesen, und sich selber von Sünder und allem drum herum fesseln lassen :) Sein Name ist Friedhelm Sünder, er ist anfang 30 und Privatdedektiv auf dem Hamburger Kiez. Die Geschäfte laufen nicht so gut, kleine Aufträge sind da, aber die Bezahlung mehr schlecht als recht, so lebt er mehr oder weniger, von der Hand in den Mund. Bis zu dem Auftrag, wo er einen Studenten beschatten soll, der Auftrag bringt aber nicht nur Geld in seine leere Kasse, sondern bringt auch einiges an Ärger mit, der Student wird ermordet, und Sünder kann seine Nase einfach nicht raus halten.... Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen. Sünder ist ein toller Charakter, wirkt authentisch, ein wenig schusselig, ist aber mit reichlich Witz und Charme ausgestattet. Sünder hat seine Macken, Ecken und Kanten, ist nicht glatt poliert wie so manch ein Dedektiv, die man aus Büchern kennt. Er weiß genau was er möchte, lässt sich auch von nichts und niemandem von seinen Vorhaben abbringen. So passiert es auch, das er von einem Schlamassel direkt ins nächste rutscht, und nicht nur einmal knapp mit seinem Leben davon kommt. Aber auch die anderen Charaktere wirken authentisch, sind alle recht verschieden, und sind mal mehr mal weniger symphatisch. Spannung ist anfang an gegeben, zieht auch durch die ganze Geschichte, dank Sünder und seinem Verhalten steigert sie sich sehr oft, vorallem seine Zeit in Ost-und Westberlin, ist sehr interessant und spannend zugleich. Vorausschauen kann man nichts, denn es kommt immer anders wie man denkt, hier hat der Autor sehr gute Arbeit geleistet. Die Umgebungsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht zu ausschweifend, man kann sich alles sehr gut vorstellen. Das Geschehen und die Atmosphäre auf dem Kiez hat der Autor hier sehr gut eingefangen. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sünder, so erleben wir alles hautnah mit. Der Scheibstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Aufteilen tun sich die knapp 354 Seiten (ebook) auf 49 Kapitel, als Kapitelüberschriften gibt es jeweils den entsprechenden Tag mit Tagesangaben. Der Buchtitel passt perfekt zum Geschehen in der Geschichte. Das selber lesen kann ich nur empfehlen, ich hatte ein paar schöne spannende, aber auch recht witzige Lesestunden. Ich würde mich freuen, mehr von Sünder zu lesen.