Wassermusik

Roman

T.C. Boyle

(8)
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Beschreibung

Als Boyles „Wassermusik“ 1981 erschien und noch niemand den merkwürdigen Namen Coraghessan aussprechen konnte, war trotzdem sofort klar, dass dieser Roman das Zeug zum Kultbuch hatte. Boyle erzählt darin die weitgehend wahre Geschichte des schottischen Forschers Mungo Park, der im 18. Jahrhundert als erster Weißer den Verlauf des Niger erkundete. Zur Seite stellt er ihm die frei erfundene Figur des Ned Rise, einen englischen Grabräuber und Galgenstrick, der mit dem Entdecker im tiefsten Afrika die wildesten Abenteuer besteht. Außerdem dabei: ein phantastisches Panoptikum von Hexen und Schlägern, Kannibalen, Huren, Glücksrittern. Sein legendärer Erstlingsroman nun in einer fulminanten Neuübersetzung.

"T.C. Boyles Roman Wassermusik von 1981 war sein erster und, wie viele meinen, auch sein bester: ein genial lustiger, überbordend fabulierter und grandios schräger Abenteuerroman. (...) Berauschend!" Frankfurter Rundschau, 21.02.14

"In einer großartigen neuen Übersetzung erschienen." Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 23.02.14

"Überberstend, rasant, völlig übertrieben und urkomisch - so nimmt sich die Neuübersetzung von T.C. Boyles Erstling 'Wassermusik' aus." Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 10.02.14

"Boyle at his best." Pforzheimer Zeitung, 11.03.14

„Ein wahres Feuerwerk ist dieses 'Wassermusik', immer noch ausgesprochen lesenswert.“ Jürgen Feldhoff, Lübecker Nachrichten, 11.05.14

T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in vielen Sprachen übersetzt wurden. Bis 2012 lehrte er Creative Writing an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Das wilde Kind (Erzählung, 2010), Wenn das Schlachten vorbei ist (Roman, 2012), San Miguel (Roman, 2013), die Neuübersetzung von Wassermusik (Roman, 2014), Hart auf hart (Roman, 2015), die Neuübersetzung von Grün ist die Hoffnung (Roman, 2016), Die Terranauten (Roman, 2017), Good Home (Stories, 2018), Das Licht, (Roman, 2019) Sind wir nicht Menschen (Stories, 2020) sowie Sprich mit mir (Roman, 2021)..
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, studierte Amerikanistik und lebt in München. Er übersetzte u.a. T.C. Boyle, Peter Carey, Jonathan Safran Foer, Patricia Highsmith, John Irving, Colum McCann, V.S. Naipaul, Thomas Pynchon, Philip Roth, Richard Stark, Oliver Sacks und Castle Freeman. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, 2018 den Übersetzerpreis der Stadt München.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 03.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24324-8
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/4,2 cm
Gewicht 806 g
Originaltitel Water Music
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Dirk van Gunsteren

Buchhändler-Empfehlungen

Von einem der auszog sein Glück zu finden!

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Hürth

Fantastisches Porträt eines rastlosen Geistes! Mungo Parks, berühmter schottischer Afrikaforscher, hält es nach seiner ersten erfolgreichen Expedition zum Niger daheim nicht mehr aus und startet wieder in das schwarze Herz des Kontinents. Der Kontrast zwischen den gepuderten, Tee trinkenden Aristokraten von London und dem moderigen, malariaverseuchten Gebiet rund um den Niger ist immens und man fragt sich, warum in aller Welt dieser Mann freiwillig in unerforschtes Terrain aufbrach. Spannende Geschichte eines Getriebenen, man kann die Moskitostiche und die feuchte Tropenluft beim Lesen auf der Haut spüren!

Lesevergnügen par excellence

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Zugegeben: T.C. Boyle ist für mich ohnehin einer der größten Autoren unserer Zeit. Und die Wassermusik ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich immer wieder mit großem Vergnügen lesen kann. Wie der etwas naive Entdecker Mungo Park, der mit allen Wassern gewaschene Überlebenskünstler Ned Rice, der unverzichtbare Johnson und noch einige mehr oder weniger schräge Figuren auf ihrer Suche nach dem Verlauf des Niger diesen Roman mit Leben füllen ist an Fabulierkunst kaum zu übertreffen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Grossartiger Abenteuerroman
von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Autor kann derart wortgewaltig und kenntnisreich erzählen, dies beweist er schon in seinem Erstlingswerk. Es geht um die abenteuerliche Geschichte des schottischen Entdeckers Mungo Park (1771-1806), der sich auf die Reise macht, den Fluss Niger zu erkunden und den Westen Afrikas zu kartografieren. Dieses zur damaligen Zei... Dieser Autor kann derart wortgewaltig und kenntnisreich erzählen, dies beweist er schon in seinem Erstlingswerk. Es geht um die abenteuerliche Geschichte des schottischen Entdeckers Mungo Park (1771-1806), der sich auf die Reise macht, den Fluss Niger zu erkunden und den Westen Afrikas zu kartografieren. Dieses zur damaligen Zeit äusserst gefährliche Vorhaben wird mit einer ungeheuren Sprachkunst dargelegt. Grossbritannien suchte damals nach neuen Kolonien und Absatzmärkten und wollte bei der Erkundung Afrikas anderen Mächten zuvorkommen. Der geschichtliche Hintergrund ist detailreich aufgearbeitet und eigene zusätzliche Recherchen geben einen Eindruck darüber, unter welchen Umständen, eine solche Reise durchgeführt werden konnte. Bereits bei seiner 1. Reise gerät Mungo in die Fänge der Mauren. Sein Begleiter Johnson, der das geschriebene Wort liebt und ein verlässlicher und treuer Freund ist, wird bald Opfer eines Krokodilangriffes. Es folgen viele Wochen mit unzähligen Krankheiten, Hunger, Hitze, Materialverlust u.v.m. Parallel dazu wird die Lebensgeschichte von Ned Rise erzählt, einem Vagabunden in England, der seit seiner frühesten Kindheit vom Pech verfolgt wird. Im zweiten Teil des Roman befindet sich Mungo wieder zuhause und verbringt viele Jahre mit seiner Ehefrau und den Kindern, seine Sehnsucht nach einer weiteren Reise wird jedoch so gross, dass er nicht anders kann, als sich erneut davon zu machen. Allie ist wütend, ihr Leben lang hat sie auf Mungo gewartet und nun lässt er sie erneut mit vier Kindern im Stich. Das zweite grosse Abenteuer im dritten Teil des Buches endet für Mungo nach weiteren vielen Entbehrungen und Krisen schliesslich auf einer gefährlichen Flussfahrt und der Rache der Eingeborenen. Ausserordentlich gut haben mir die Bezüge zur griechischen Mythologie gefallen. Sie sind lehrreich und zeigen deutlich, wie kenntnisreich Boyle seinen Stoff bearbeitet. Ebenfalls sehr gelungen finde ich den Schlussteil, der zwar traurig ist, doch noch einmal Aufschluss gibt darüber, welche Konventionen zur damaligen Zeit herrschten. Allisons Schuldgefühle als Sünderin Mungo verraten zu haben, sind bezeichnend für das Rollenverständnis der Frauen damals. Einmal auf die Geschichte eingelassen, kann man sich dem Sog kaum entziehen. Man liest ein hoch spannendes und lehrreiches Buch, welches viele Facetten aufzeigt, bildgewaltig ist und in eine kuriose Welt entführt. Ich gebe zu, dass ich bei den ersten 100 Seiten manchmal zweifelte, ob ich mir diese Lektüre wirklich antun soll, so übertrieben und äusserst brutal und grotesk geht es teilweise zu und her. Dann aber entwickelt sich der Roman zu einem ausserordentlichen Erlebnis. Von tief traurig bis hoch spannend werden alle Gemütsregungen angesprochen. Er ist immer wieder auch überaus witzig, so lustig, dass ich oftmals laut lachen musste, was mir selten bei Büchern passiert. Dieser Roman ist tatsächlich ein Jahrhundert-, Kult- und vor allem Kunstwerk, dass man unbedingt lesen sollte. Zu zart besaiteten Lesern ist er jedoch wahrscheinlich zu deftig und nur mit einiger Vorsicht empfohlen. Mich hat er total begeistert und ich gebe gerne 5+++ Sterne.

Einfach grandios! Ein Meisterwerk!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

T.C.Boyles Wassermusik ist und bleibt sein bester Roman. Urkomisch, abenteuerlich, verwegen, spannend und auch lehrreich. Eines jener Bücher, welches man alle paar Jahre wieder und wieder lesen muss, einfach um die Figuren wieder zu treffen wie alte Bekannte, an die man sich gerne erinnert. Mit Wassermusik hat Boyle sich in mein... T.C.Boyles Wassermusik ist und bleibt sein bester Roman. Urkomisch, abenteuerlich, verwegen, spannend und auch lehrreich. Eines jener Bücher, welches man alle paar Jahre wieder und wieder lesen muss, einfach um die Figuren wieder zu treffen wie alte Bekannte, an die man sich gerne erinnert. Mit Wassermusik hat Boyle sich in mein Herz geschrieben. Seither lässt mich dieser Autor nicht mehr los.

Wassermusik
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 12.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irgendwie hat mich dieses Buch nicht in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist viel zu schnell und zu hektisch. Erst gegen Ende konnte ich mich mit diesem Buch anfreunden und der Handlung besser folgen. Dafür war dieser Teil überraschend und unterhaltsam!


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