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Wassermusik

Roman

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Als Boyles „Wassermusik“ 1981 erschien und noch niemand den merkwürdigen Namen Coraghessan aussprechen konnte, war trotzdem sofort klar, dass dieser Roman das Zeug zum Kultbuch hatte. Boyle erzählt darin die weitgehend wahre Geschichte des schottischen Forschers Mungo Park, der im 18. Jahrhundert als erster Weißer den Verlauf des Niger erkundete. Zur Seite stellt er ihm die frei erfundene Figur des Ned Rise, einen englischen Grabräuber und Galgenstrick, der mit dem Entdecker im tiefsten Afrika die wildesten Abenteuer besteht. Außerdem dabei: ein phantastisches Panoptikum von Hexen und Schlägern, Kannibalen, Huren, Glücksrittern. Sein legendärer Erstlingsroman nun in einer fulminanten Neuübersetzung.
Portrait
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, unterrichtete an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Willkommen in Wellville (Roman, 1993), América (Roman, 1996), Riven Rock (Roman, 1998), Fleischeslust (Erzählungen, 1999), Ein Freund der Erde (Roman, 2001), Schluß mit cool (Erzählungen, 2002), Drop City (Roman, 2003), Dr. Sex (Roman, 2005), Talk Talk (Roman, 2006), Zähne und Klauen (Erzählungen, 2008), Die Frauen (Roman, 2009), Das wilde Kind (Erzählung, 2010), Wenn das Schlachten vorbei ist (Roman, 2012), San Miguel (Roman, 2013), die Neuübersetzung von Wassermusik (Roman, 2014), Hart auf hart (Roman, 2015), die Neuübersetzung von Grün ist die Hoffnung (Roman, 2016), Die Terranauten (Roman, 2017) und Good Home (Erzählungen, 2018).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 03.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24324-8
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/4,2 cm
Gewicht 805 g
Originaltitel Water Music
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Heike Dreyer, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Großartig! Ich habe dieses Buch mit einer Freude gelesen wie schon lange nicht mehr. Boyles Schreibe ist unnachahmlich, voller Witz und so präzise. Aber wem erzähl ich das? ;) Großartig! Ich habe dieses Buch mit einer Freude gelesen wie schon lange nicht mehr. Boyles Schreibe ist unnachahmlich, voller Witz und so präzise. Aber wem erzähl ich das? ;)

Arne Meyer Abich, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wir begleiten den schottischen Entdecker Mungo Park und seine Begleiter auf ihrer aberwitzigen und wüst-komischen Expedition entlang des Niger. Kultbuch! Wir begleiten den schottischen Entdecker Mungo Park und seine Begleiter auf ihrer aberwitzigen und wüst-komischen Expedition entlang des Niger. Kultbuch!

„Von einem der auszog sein Glück zu finden!“

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Fantastisches Porträt eines rastlosen Geistes! Mungo Parks, berühmter schottischer Afrikaforscher, hält es nach seiner ersten erfolgreichen Expedition zum Niger daheim nicht mehr aus und startet wieder in das schwarze Herz des Kontinents. Der Kontrast zwischen den gepuderten, Tee trinkenden Aristokraten von London und dem moderigen, malariaverseuchten Gebiet rund um den Niger ist immens und man fragt sich, warum in aller Welt dieser Mann freiwillig in unerforschtes Terrain aufbrach.

Spannende Geschichte eines Getriebenen, man kann die Moskitostiche und die feuchte Tropenluft beim Lesen auf der Haut spüren!
Fantastisches Porträt eines rastlosen Geistes! Mungo Parks, berühmter schottischer Afrikaforscher, hält es nach seiner ersten erfolgreichen Expedition zum Niger daheim nicht mehr aus und startet wieder in das schwarze Herz des Kontinents. Der Kontrast zwischen den gepuderten, Tee trinkenden Aristokraten von London und dem moderigen, malariaverseuchten Gebiet rund um den Niger ist immens und man fragt sich, warum in aller Welt dieser Mann freiwillig in unerforschtes Terrain aufbrach.

Spannende Geschichte eines Getriebenen, man kann die Moskitostiche und die feuchte Tropenluft beim Lesen auf der Haut spüren!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Eine spannende Geschichte über einen unerschrockenen Entdecker und das Leben in der Fremde. Eine spannende Geschichte über einen unerschrockenen Entdecker und das Leben in der Fremde.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Überragende Erzählung über die Erkundung des Niger durch den schottischen Abenteurer Mungo Park. Sprüht vor Charme und Leichtigkeit. Ein Muss, nicht nur für TC Boyle Fans. Überragende Erzählung über die Erkundung des Niger durch den schottischen Abenteurer Mungo Park. Sprüht vor Charme und Leichtigkeit. Ein Muss, nicht nur für TC Boyle Fans.

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Ein etwas anderer historischer Roman.Humorvoll,spannend und fesselnd bis zur letzten Seite. Mungo Park , ein schottischer Afrikaforscher, stolpert durch Afrika. Ein etwas anderer historischer Roman.Humorvoll,spannend und fesselnd bis zur letzten Seite. Mungo Park , ein schottischer Afrikaforscher, stolpert durch Afrika.

K. Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein spannender und zugleich humorvoller Plot der geschichtliche Einblicke eines dreckigen Londons gibt. Ein typischer, großartiger T.C. Boyle! Ein spannender und zugleich humorvoller Plot der geschichtliche Einblicke eines dreckigen Londons gibt. Ein typischer, großartiger T.C. Boyle!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Endlich wieder da! Dieser Klassiker hat ja schon Kultstatus erreicht. Und das völlig zu Recht. Boyles einziger historischer Roman. Scharf beobachtet. Endlich wieder da! Dieser Klassiker hat ja schon Kultstatus erreicht. Und das völlig zu Recht. Boyles einziger historischer Roman. Scharf beobachtet.

Gundi Schön, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Äußerst kurzweiliges und humorvolles Lesevergnügen in würdiger Neuübersetzung. Sprachgewaltig und skurril - für mich ein absolutes Kultbuch! Äußerst kurzweiliges und humorvolles Lesevergnügen in würdiger Neuübersetzung. Sprachgewaltig und skurril - für mich ein absolutes Kultbuch!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Sein Erster und meiner Meinung nach auch der Beste. Ein gnadenloser lustiger Abenteuerroman, ein Meisterwerk des Absurden! Sein Erster und meiner Meinung nach auch der Beste. Ein gnadenloser lustiger Abenteuerroman, ein Meisterwerk des Absurden!

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Gut lesbarer Boyle über zwei unterschiedliche Männer, die den schwarzen Kontinent bezwingen wollten. Gut lesbarer Boyle über zwei unterschiedliche Männer, die den schwarzen Kontinent bezwingen wollten.

„Lesevergnügen par excellence“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Zugegeben: T.C. Boyle ist für mich ohnehin einer der größten Autoren unserer Zeit. Und die Wassermusik ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich immer wieder mit großem Vergnügen lesen kann. Wie der etwas naive Entdecker Mungo Park, der mit allen Wassern gewaschene Überlebenskünstler Ned Rice, der unverzichtbare Johnson und noch einige mehr oder weniger schräge Figuren auf ihrer Suche nach dem Verlauf des Niger diesen Roman mit Leben füllen ist an Fabulierkunst kaum zu übertreffen. Zugegeben: T.C. Boyle ist für mich ohnehin einer der größten Autoren unserer Zeit. Und die Wassermusik ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich immer wieder mit großem Vergnügen lesen kann. Wie der etwas naive Entdecker Mungo Park, der mit allen Wassern gewaschene Überlebenskünstler Ned Rice, der unverzichtbare Johnson und noch einige mehr oder weniger schräge Figuren auf ihrer Suche nach dem Verlauf des Niger diesen Roman mit Leben füllen ist an Fabulierkunst kaum zu übertreffen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Von Anfang bis Ende witzig, spannend und böse.
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es war das erste. Buch, welches mir von T.C.Boyle in die Hände fiel. Bisher war es auch das Beste. Unterhaltsam von Anfang bis Ende, sprachlich vielschichtig.

von einer Kundin/einem Kunden aus Schweinfurt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein bisschen Liebe mit ganz viel Abenteuer,Forschergeist und Sehnsucht. Absolut lesenswert! Besonders gut gelungene Inszenierung des Hörbuchs.

Nicht meine Welt!
von Janine2610 am 15.02.2016

Also, wenn T. C. Boyle in all seinen Romanen so ausschweifend und verschachtelt schreibt, war die "Wassermusik" hier nun definitiv mein erstes und letztes Buch von ihm. Der Klappentext verrät eigentlich noch nicht wirklich viel und da der Autor recht bekannt und, wie mir scheint, teilweise auch hochgelobt wird, war... Also, wenn T. C. Boyle in all seinen Romanen so ausschweifend und verschachtelt schreibt, war die "Wassermusik" hier nun definitiv mein erstes und letztes Buch von ihm. Der Klappentext verrät eigentlich noch nicht wirklich viel und da der Autor recht bekannt und, wie mir scheint, teilweise auch hochgelobt wird, war ich anfangs noch sehr erpicht auf diese Geschichte. Aber schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass es mir wohl sehr schwer fallen wird, in der Story anzukommen, da ich durch Boyles andauernder Fabuliererei zu oft gedanklich abgeschweift bin. ~ Immer noch über die Schulter blickend, sieht er, dass alle neun ihn schweigend und respektvoll anstarren, als wäre das Pinkeln in Unterhosen gegen eine Mauer dem Weihen einer Hostie oder der Verwandlung von Wasser in Wein vergleichbar. ~ (S. 500) Aufgegeben habe ich dennoch nicht. Im Groben hat diese Geschichte für mich nicht so recht einen Sinn gemacht. Die Handlung findet etwa Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts statt. Es gibt zwei Erzählstränge, die (sehr viel) später aber zusammenführen. In einem lernen wir Mungo Park kennen; er ist sogenannter Entdeckungsreisender, abenteuerlustig und hat es sich, trotz Ailie, die Zuhause auf ihn wartet, zum Ziel gemacht, den Niger (Fluss) in Afrika zu entdecken. Und dann gibt es da noch im zweiten Erzählstrang den Trunkenbold und Pechvogel/Glückspilz Ned Rise; er verbringt den Großteil des Buches in England/London, um ... ja, gute Frage. Vermutlich lebt er dort einfach nur, versucht sich an diesem und jenem, stiehlt, säuft, betrügt, lügt, macht sich Feinde, usw. Soviel dazu. Um ehrlich zu sein, ist die Handlung für mich ein wenig untergegangen zwischen all den Ausschweifungen und dem detaillierten Geschreibsel. Und das Wenige, das ich aktiv von der Handlung mitbekommen habe, war in meinen Augen irgendwie völlig ohne Sinn, ich hatte fast nie das Gefühl, als würde das zu irgendetwas Spannendem führen. ~ Die ganze Welt stinkt nach Kompost und schleichender Fäulnis. ~ (S. 463) Ein eher enttäuschendes Leseerlebnis also. Hinzu kommt, dass ich viele Wörter auch einfach nicht gekannt habe und wenn es dann mal so weit kommt, dass man ein paar Wörter pro Seite googeln muss, ist das auch nicht mehr witzig ... Wenigstens das Ende war in Ordnung. Hätte zwar von mir aus gerne auch etwas schöner und hoffnungsfroher enden können, aber wenn man dann mal den Stil des Autors und den Verlauf der Geschichte kennt, war es fast zu erwarten. Lesern, die gerne ausschweifende und verschachtelte Geschichten lesen und sich auch gerne in Details verlieren (bzw. wiederfinden) sollte dieses Buch zu empfehlen sein. Leuten wie mir, die sowas einfach nur anstrengend und zum Abschweifen finden, und auch der Ansicht sind, dass die Handlung dadurch untergeht, würde ich eher raten, die Finger davon zu lassen.