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Schöpferische Evolution

L'évolution créatrice

Philosophische Bibliothek Band 639

Henri Bergson

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Beschreibung

Mit seinem epochemachenden Hauptwerk »L’évolution créatrice«, für das er 1927 den Nobelpreis für Literatur erhielt, greift Bergson unmittelbar in die Diskussion über zeitgenössische Evolutionstheorien ein, die die Biologie um die Jahrhundertwende beherrschten. Gegenüber mechanistischen Konzepten wie dem Neo-Darwinismus, die er – mit großer Sachkenntnis im Detail – als unzureichend für das Verständnis der Komplexität evolutionärer Prozesse kritisiert, versucht Bergson für die Philosophie die Deutungshoheit über den Lebensbegriff zurückzugewinnen. Das brillant geschriebene Hauptwerk Bergsons wirkte weit über die Lebensphilosophie hinaus auf Literatur und Ästhetik der Folgezeit und auf Autoren wie Proust, Gide, T. S. Eliot und Musil.

Henri Bergson wird 1859 in Paris geboren. Nach seiner Ausbildung an der Ècole Normale Supérieure ist er zunächst 16 Jahre als Gymnasiallehrer beschäftigt, kann sich aber gleichzeitig seinen wissenschaftlichen Interessen widmen.Als Vertreter der Lebensphilosophie setzt Bergson den positivistischen und szientistischen Strömungen seiner Zeit eine Neubegründung der Metaphysik entgegen. Die Lebenskraft (élan vital) ist seiner Anschauung nach das movens der Entwicklung des Lebendigen, weswegen der Raum zwar analytisch erfaßt werden könne, die Zeit jedoch als ein inhomogener Zustand ein qualitatives Phänomen sei. In Materie und Geist (1896) tritt dann die Problematik der freien Handlung im Zusammenwirken von Körper und Geist in den Vordergrund. 1889 legt Bergson seine Dissertation Abhandlung über die unmittelbaren Bewußtseinstatsachen ( Zeit und Freiheit) an der Sorbonne vor, erhält schließlich 1900 einen Ruf an das Collège de France und wird 1914 in die Académie Francaise aufgenommen.Die schöpferische Entwicklung erscheint 1907 und erreicht innerhalb von 10 Jahren 21 Auflagen. Hier entwickelt Bergson eine Ontolgie, die um den Zentralbegriff des „élan vital“ aufgebaut ist und die er den Evolutionstheorien Darwins entgegensetzt. Auf Grund der herausragenden literarischen Qualität seiner Schriften erhält er 1927 den Nobelpreis für Literatur.Bergson stirbt 1941 an den Folgen einer Lungenentzündung..
Margarethe Drewsen lebt als Lektorin in München..
Rémi Brague lehrte arabische Philosophie und Philosophie des Mittelalters an der Sorbonne und war Inhaber des Guardini-Lehrstuhls für Philosophie der Religionen Europas an der Universität München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Margarethe Drewsen
Seitenzahl 428
Erscheinungsdatum 01.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7873-2688-4
Verlag Meiner, F
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,7 cm
Gewicht 404 g
Originaltitel L'évolution créatrice

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