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Das Gedächtnis des Körpers

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

(6)
Sind es nur die Gene, die unser Wesen bestimmen? Welche Rolle spielen dabei Erfahrungen, Erlebnisse und das, was wir „Seele“ nennen? Das Wechselspiel zwischen Erbanlagen und Lebensumständen beschäftigt die moderne Medizin bis heute. Joachim Bauer macht dieses Zusammenwirken von Geist und Genen erstmals populär verständlich – und setzt sich ein für einen bewussteren Umgang mit der menschlichen Seele.
Portrait

Joachim Bauer, Jahrgang 1951, war nach seinem Medizinstudium viele Jahre in der molekular- und neurobiologischen Forschung tätig. Er wirkte als Projektleiter in drei Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit und beschäftigte sich mit Genen des Immunsystems, später mit der Regulation von Genen im Zentralnervensystem. Bauer forschte in den USA am Mount Sinai Medical Center in New York. 1996 erhielt er den renommierten Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Bauer ist zweifach habilitiert (Innere Medizin und Psychiatrie) und arbeitet heute als Universitätsprofessor in der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Uniklinikums in Freiburg.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Armin Hauser
Erscheinungsdatum 26.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783942748520
Verlag Lagato Verlag e.K.
Auflage 1
Spieldauer 314 Minuten
Verkaufsrang 5.769
Hörbuch (CD)
13,79
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Der Mensch ist ein komplexes Wesen. Es ist interessant hier zu lesen, welche Einflüsse uns prägen und für unser Seelenheil verantwortlich sind. Der Mensch ist ein komplexes Wesen. Es ist interessant hier zu lesen, welche Einflüsse uns prägen und für unser Seelenheil verantwortlich sind.

„Der Einfluß der Psyche“

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Von Psychosomatik ist oft die Rede. Aber wie funktioniert sie? Prof. Bauer gibt Aufschluß. Alles, was wir erleben, schlägt sich in unserem Gehirn nieder. Erlebnisse und Beziehungen bewirken neuronale Verknüpfungen in unserem Gehirn. Das wiederum prägt neue Erlebnissse, bestimmt unser Lebensgefühl und wirkt sich auch auf unser körperliches Wohlbefinden aus. In 17 kurzen Kapiteln beschreibt der Autor die verschiedenen Mechanismen. Am Ende jeden Kapitels findet sich ein kurzer Merkkasten mit einer kurzen Zusammenfassung. Ein populäres, gut verständliches Buch. Von Psychosomatik ist oft die Rede. Aber wie funktioniert sie? Prof. Bauer gibt Aufschluß. Alles, was wir erleben, schlägt sich in unserem Gehirn nieder. Erlebnisse und Beziehungen bewirken neuronale Verknüpfungen in unserem Gehirn. Das wiederum prägt neue Erlebnissse, bestimmt unser Lebensgefühl und wirkt sich auch auf unser körperliches Wohlbefinden aus. In 17 kurzen Kapiteln beschreibt der Autor die verschiedenen Mechanismen. Am Ende jeden Kapitels findet sich ein kurzer Merkkasten mit einer kurzen Zusammenfassung. Ein populäres, gut verständliches Buch.

Kundenbewertungen

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Unbemerkt bleibt nichts
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2013
Bewertet: Taschenbuch

Er weiß wovon er schreibt. Joachim Bauer ist ein Anerkannter spezialisiert für psychotherapeutische Medizin. Was ihn wiederum prädestiniert über das Funktionieren der Seele zu schreiben. Leicht lesbar erklärt er das biologische Bild der solchen, und weist nach, dass Gene zwar fast, aber nicht alles sind. Der Einfluss von Stress... Er weiß wovon er schreibt. Joachim Bauer ist ein Anerkannter spezialisiert für psychotherapeutische Medizin. Was ihn wiederum prädestiniert über das Funktionieren der Seele zu schreiben. Leicht lesbar erklärt er das biologische Bild der solchen, und weist nach, dass Gene zwar fast, aber nicht alles sind. Der Einfluss von Stress auf das Gehirn, wie entsteht ein genetischer Fingerabdruck, welche Aussichten entstehen daraus für Therapie und Krankheitsverständnis? Ganz einfach: lesen!

was bewirken Gene?
von Tripwolf am 20.04.2008
Bewertet: Taschenbuch

Joachim Bauer ist für mich einer der Autoren, der sehr anschaulich wissenschaftlich komplizierte Materie darstellen kann. Für viele Krankheiten, wie Depressionen, Brustkrebs und sonstige Krankheiten in unserer heutigen Zeit, sind nicht nur aktive Gene zuständig, die unveränderbar vererbt sind.Gene können auch durch bestimmte Schalter sowohl angestellt als auch abgestellt... Joachim Bauer ist für mich einer der Autoren, der sehr anschaulich wissenschaftlich komplizierte Materie darstellen kann. Für viele Krankheiten, wie Depressionen, Brustkrebs und sonstige Krankheiten in unserer heutigen Zeit, sind nicht nur aktive Gene zuständig, die unveränderbar vererbt sind.Gene können auch durch bestimmte Schalter sowohl angestellt als auch abgestellt werden. Für mich bedeutet es, daß es durch Änderung der Lebensweise durchaus möglich ist, angeblich genetisch bedingte Krankheiten, zu beeinflussen oder sogar zu heilen. Speziell für Krebskranke bedeutet es, daß es eine Krebspersönlichkeit an sich warscheinlich nicht gibt. Weiterhin wird z.B. die Ursache des Bournout -Syndroms bei Lehrern beschrieben. Das Buch habe ich verschlungen, weil soviele interessante Krankheiten unserer Zeit beschrieben werden, die durch Änderung des Lebensstiles beeinflusst werden können. Für alle Buecherfans, die nicht nur in den Tag hineinleben, ein sehr zu empfehlendes Buch

Nicht die Gene steuern uns, sondern auch wir selber steuern unsere Gene
von Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen am 30.07.2007
Bewertet: Taschenbuch

Was für ein spannendes Thema, das der Autor Prof. Dr. med. Joachim Bauer in diesem Buch darstellt, nämlich, daß die Gene nicht starr festgelegt sind und somit unser gesamtes Leben steuern, sondern daß wir selber unsere Gene regulieren können. Diese Genaktivierung unterliegt situativen Einflüssen und wird überwiegend nicht vererbt,... Was für ein spannendes Thema, das der Autor Prof. Dr. med. Joachim Bauer in diesem Buch darstellt, nämlich, daß die Gene nicht starr festgelegt sind und somit unser gesamtes Leben steuern, sondern daß wir selber unsere Gene regulieren können. Diese Genaktivierung unterliegt situativen Einflüssen und wird überwiegend nicht vererbt, d.h. bestimmte Erfahrungen, die wir machen, bilden im Organismus Reaktionsmuster aus und haben einen Einfluß darauf, wie die Regulation der Genaktivität sich in bestimmten Situationen verhält. So werden gute zwischenmenschliche Beziehungen im Gehirn abgebildet und gespeichert und wirken sogar gegen seelischen und körperlichen Streß. Dort, wo sich die Quantität und Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen vermindert, erhöht sich auch das Krankheitsrisiko, da seelische Vorgänge in biologische Signale umgewandelt werden, welche an der Regulation der Genaktivität mitwirken. Wie Gene auf Streß reagieren und das Streß auch das Gehirn so schädigen kann, daß Nervenzellen absterben, wird in Kapitel 4 genau erläutert. Bei Todesgefahr oder extremen seelischen Qualen z.B. reagiert das Gehirn mit schweren Gedächtnisstörungen und einer Verminderung der Hirnsubstanz (War Sailor Syndrome, Concentration Camp Syndrome). Das nächste Kapitel erklärt, wie äußere Situationen vom Gehirn bewertet werden und aus welchem Grund Menschen völlig unterschiedlich auf Streß reagieren. Das darauffolgende Kapitel widmet sich den Synapsen (Nervenzellen) und das der Auf- und Umbau der Nervenzell-Verschaltungen im Gehirn abhängig davon ist, was wir im zwischenmenschlichen Bereich erleben. Ein Kapitel widmet sich dem Thema Depression: Wie sie entsteht, was eine Depression ist und wie sich eine Depression verselbständigen kann und was der Grund dafür ist, daß einige Menschen für eine Depression anfällig sind und andere wiederum nicht und wie man sie behandeln sollte. Welche körperlichen Auswirkungen Streß und Depression haben und welche Verbindungen hier bestehen, liest sich außerordentlich spannend. Genauso wie das Kapitel der körperlichen Risiken von Streß und Depression, nämlich der Immunabwehr und dem Tumorrisiko. Sehr gut fand ich auch den Teil bezüglich der Behandlung mit Psychopharmaka und den Auswirkungen auf die Gene, nämlich das nicht nur prägende Ereignisse, sondern auch solche Substanzen im Gehirn Gene aktivieren können, die nachhaltige Spuren hinterlassen, was ebenso für Drogen (auch für THC = Haschisch) gilt. Auch sehr spannend in diesem Zusammenhang ist das Thema der Medikamentenunverträglichkeit und der richtigen Dosis. Was hinter Schmerzerfahrungen ohne organischen Befund steht, nämlich das hier bei Auftreten eines häufigen Reizes sich nicht nur die Synapsen des Nervenzellen-Netzwerkes, sondern auch das Netzwerk an sich, vergrößern und sich somit diese Reize verselbständigen, wird erläutert. Weitere Themen sind: PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) und die „Narben in der Gehirnsubstanz“, die durch ein Trauma ausgelöst werden; seelische und neurobiologische Folgen von Gewalt und Mißbrauch bei Kindern (Borderline-Störung, Dissoziation, wie Binge Eating); Körperliche Spuren bei Problemen am Arbeitsplatz (Burnout-Syndrom); Auswirkungen der Psychotherapie auf neurobiologische Strukturen, sowie eine Übersicht über die Wirkungsweise der Gene. Ein sehr spannendes und gut zu lesendes Buch, mit vielen neuen Einsichten. Unbedingt empfehlenswert!