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Nur ein gewöhnlicher Mord

Kriminalroman

kbv krimi 313

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Juli 1939. Wilhelm Berger gelingt es endlich, für Frau und Kind die Ausreise aus Deutschland zu ermöglichen. Er selbst will den beiden folgen, sobald seine Arbeit es zulässt. Doch vorher muss noch ein Mord aufgeklärt werden. In einem Park in Hamburg ist die Leiche einer Frau gefunden worden. Sie wurde mit einem Stein erschlagen, ihr Gesicht mit einem Messer unkenntlich gemacht.
Das Opfer ist rasch identifiziert: Ines Reinders, 45 Jahre alt, geschieden und sehr wohlhabend. Das Fehlen von drei wertvollen Platinringen könnte auf einen Raubmord hindeuten, aber auch andere Motive sind denkbar. Die Tote war eine exzentrische Frau mit einem ausschweifenden Liebesleben. Ein eifersüchtiger Verehrer käme als Täter infrage. Oder war es am Ende eine der beiden erwachsenen Töchter, die an das Geld herankommen wollten, bevor ihre Mutter am Ende alles verschleudert?
Eine Tochter des Opfers wohnt in Berlin; sie hat ein wasserdichtes Alibi. Die Andere ist mit einem SS-Offizier liiert, was Bergers Arbeit nicht gerade erleichtert. Sie erzählt von einem geheimnisvollen Anrufer. Wer ist dieser Waldemar, mit dem die Tote angeblich wenige Stunden vor dem Mord telefoniert hat? Und wer ist die geheimnisvolle Besucherin aus Polen, mit der sich Ines Reinders in Hamburg getroffen hat? Berger entschließt sich, gegen den Rat seiner Freunde, nach Polen zu fahren, um der Sache auf den Grund zu gehen. Kurz nach seiner Ankunft wird er verhaftet. Er erfährt, dass Deutschland soeben Polen angegriffen hat.

Portrait
Jürgen Ehlers wurde 1948 in Hamburg geboren und lebt heute mit seiner Familie auf dem Land. Seit 1992 schreibt er Kurzkrimis, die in verschiedenen Verlagen im In- und Ausland veröffentlicht wurden, und ist Herausgeber von Krimianthologien. Er ist Mitglied im „Syndikat“ und in der „Crime Writers’ Association“. Sein erster Kriminalroman „Mitgegangen“ wurde in der Sparte Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Bei KBV veröffentlichte Jürgen Ehlers bislang sechs historische Kriminalromane.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum Juni 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95441-170-2
Verlag KBV
Maße (L/B/H) 18/12,1/2,5 cm
Gewicht 259 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Ein trauriges Kapitel unserer Zeitgeschichte
von Tina Bauer aus Essingen am 04.11.2014

Der Mord an einer hübschen Frau mitten in einem Park in Hamburg bringt Wilhelm Berger, den leitenden Ermittler der Kripo Hamburg schier zur Verzweiflung. Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges ist es gefährlich, den falschen Weg einzuschlagen und Bergers Frau ist auch noch Halbjüdin, die für ihre Ausreise fast... Der Mord an einer hübschen Frau mitten in einem Park in Hamburg bringt Wilhelm Berger, den leitenden Ermittler der Kripo Hamburg schier zur Verzweiflung. Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges ist es gefährlich, den falschen Weg einzuschlagen und Bergers Frau ist auch noch Halbjüdin, die für ihre Ausreise fast alles tun würde. Während Berger kurzerhand selbst nach Polen reist um dort eine Verdächtige zu verhören, bringt der Krieg in Polen aus und er glaubt nicht, was er dort alles an Leid sehen muss. Die Erschießungskommandos kommen näher und nur dank eines alten Freundes gelingt ihm die Flucht zurück nach Hamburg und dort angekommen zeigen alle Ermittlungen nach Berlin…. Ein spannender Krimi um das Jahr 1939, der einem die damalige Stimmung ob Aufbruch oder Weigerung aufzeigt und einem die Menschen näher bringt, die versucht haben, irgendwie damit zu leben.

Mord im Jahr 1939
von leseratte1310 am 30.10.2014

Im Jahr 1939 wird in Hamburg die Leiche einer Frau gefunden, die sehr verstümmelt wurde. Kommissar Berger ermittelt in diesem Fall und stößt auf Geheimnisse und wenig Unterstützung. Angesichts der politischen Lage ist er auch besorgt um seine Familie, denn seine Frau ist Halbjüdin. Obwohl das Personal bei der... Im Jahr 1939 wird in Hamburg die Leiche einer Frau gefunden, die sehr verstümmelt wurde. Kommissar Berger ermittelt in diesem Fall und stößt auf Geheimnisse und wenig Unterstützung. Angesichts der politischen Lage ist er auch besorgt um seine Familie, denn seine Frau ist Halbjüdin. Obwohl das Personal bei der „normalen“ Polizei abgebaut wurde, erwartet man von den Kommissaren trotzdem mehr als hundertprozentige Leistung, da es im Deutschland jener Zeit keine Verbrechen geben darf. Bergers Ermittlungen führen ihn dann auch nach Polen und so gerät er in die Kriegswirren. Polen wurde von Deutschland angegriffen und man geht nicht sehr zimperlich mit der polnischen Bevölkerung um. Auch Berger selbst muss um sein Leben fürchten. Diese Geschichte ist nicht nur ein Krimi, es ist ein Stück Dokumentation der Geschichte deutsch-polnischer Geschichte. Sehr eindringlich und berührend werden die Vorgänge in den ersten Kriegstagen dort in Polen geschildert. Berger ist sympathisch. Beharrlich verfolgt er seine Ermittlungen und genauso beharrlich verschließt er die Augen vor dem, was das auf die deutsche Bevölkerung zukommt. Manches Mal hätte ich ihn schütteln können und ihm sagen: „Sieh genau hin und denk doch mal nach!“ Aber wahrscheinlich steht er genau für das Verhalten der meisten Deutschen. Da seine Frau Dagmar gefährdeter ist als er, sieht sie die Dinge wohl auch realistischer. Der Schreibstil passt sehr gut zu der Zeit, in der diese Geschichte spielt. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und man findet sich schnell in die Geschichte hinein. Das Nachwort gibt weitere Informationen zu dem gut recherchierten Inhalt. Ein spannender Krimi gekoppelt mit einem grausamen Stück Geschichte.

Ein Mord in Zeiten von Gewalt
von mabuerele am 18.10.2014

Es ist Juli im Jahre 1939. Kriminalkommissar Berger in Hamburg denkt über ein paar Urlaubstage nach. Doch als man eine Tote in Schröders Park findet, zerschlagen sich seine Pläne. Der Autor hat die Ermittlungen zu einem ganz gewöhnlichen Mord eingebettet in die Geschehnisse der Zeit. Berger ist gern Polizist. Allerdings geht... Es ist Juli im Jahre 1939. Kriminalkommissar Berger in Hamburg denkt über ein paar Urlaubstage nach. Doch als man eine Tote in Schröders Park findet, zerschlagen sich seine Pläne. Der Autor hat die Ermittlungen zu einem ganz gewöhnlichen Mord eingebettet in die Geschehnisse der Zeit. Berger ist gern Polizist. Allerdings geht er dabei eigenwillige Wege. Hinzu kommen seine privaten Probleme. Seine Frau Dagmar ist Halbjüdin. Zwar ist die Stieftochter Susanne seit einigen Jahren in Amerika, aber wie lange Frau und Sohn noch sicher sind, kann keiner wissen. Die Verhältnisse auf dem Kommissariat sind sehr differenziell. Herbert Richter, Bergers Chef, ist erstaunlich loyal. Auch auf Pagel kann sich Berger verlassen. Langsam gewinnen aber stramme Nazis an Boden. Das Buch lässt sich gut lesen, verlangt allerdings eine gewisse Konzentration. Das liegt daran, dass der Autor die Geschichte umfassend erzählt. Berger hat eben nicht nur in dem einen Mord zu ermitteln, sondern ist gleichzeitig als Zeuge vor Gericht gefragt. Außerdem tangieren die eigentlichen Mordermittlungen einen großen Personenkreis, denn die Tote pflegte ein außergewöhnlich kontaktreiches Leben. Gleichzeitig lässt mich der Autor an der Entwicklung in Deutschland kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges teilhaben. Die politische Lage zwingt nicht nur zu Kompromissen, sondern öffnet Erpressungen und Gewalt Tür und Tor. Dabei geht der Kriminalfall stellenweise fast unter. Das ist nicht negativ zu bewerten, denn Bergers Ermittlungen in Polen führen ihn in die chaotische Situation der ersten Kriegstage. Der Schriftstil ist dem Inhalt angepasst. Dem fast sachlichen Erzählstil stehen Dialoge voller Emotionen gegenüber. Das Cover mit der toten Frau vor dunklem Hintergrund passt zum Thema. Das Nachwort gibt einen Einblick in Realität und Fiktion des Romans. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die historisch exakt recherchierten Fakten und die abwechslungsreiche Handlung.