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Die Erbin / Jake Brigance Bd.2

Jake Brigance 2

(21)
Als der schwer kranke Seth Hubbard seinem Leben ein Ende setzt, ahnt niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin Lettie Lang, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater dann auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen. Die Überraschung könnte kaum größer sein, als sich herausstellt, dass Hubbards Vermögen 24 Millionen Dollar umfasst. Den Löwenanteil spricht Hubbard seiner Haushälterin zu. Seine Familie indes geht leer aus. In Windeseile fechten Hubbards Kinder das Testament an. Mit allen Mitteln versuchen sie Hubbards Unzurechnungsfähigkeit zu beweisen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Bis Jack Brigance, der Anwalt an Lettie Langs Seite, Hubbards verschwundenen Bruder Ancil ausfindig macht, der eine Geschichte zu berichten hat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Plötzlich ergibt Seth Hubbards Testament auf tragische Weise Sinn.
Rezension
Achim Hoffmann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Experte:
"John Grisham zurück zu den Wurzeln! Wer erinnert sich nicht an den ersten Roman von John Grisham - die Jury. Mit "Die Erbin" kehrt er zurück nach Clanton, Mississippi. Der junge Anwalt Jack Brigance, der vor 3 Jahren Carl Lee Hagan in einem aufsehenerregenden Prozess verteidigte, muss diesmal all sein juristisches Wissen in die Waagschale werfen, um dem Testament des verstorbenen Seth Hubbard Geltung zu verschaffen. Dieser hatte kurz vor seinem Tod seine Haushälterin zur Alleinerbin erklärt. Klar, dass bei dem 20 Millionen Dollar-Erbe das juristische Tauziehen um das Hubbard-Testament schnell eröffnet ist. Das macht richtig Spaß dabei zu sein, wenn John Grisham die Protagonisten aus seinem ersten Roman wieder auferstehen lässt. Und seine besondere Stärke liegt darin, wie er einen sehr deutlichen Blick auf die Rassenschranken im ländlichen Mississippi Ende der 80er Jahre wirft. Ein Justizthriller, wie ihn eben nur Grisham schreiben kann."
Portrait
John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 720 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641131333
Verlag Heyne
Dateigröße 1126 KB
Übersetzer Imke Walsh-Araya, Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter
Verkaufsrang 6.305
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Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Schock bei der Testamentseröffnung: Es erbt die farbige Hausangestellte. Was steckt dahinter? Ein typischer Grisham, toll! Schock bei der Testamentseröffnung: Es erbt die farbige Hausangestellte. Was steckt dahinter? Ein typischer Grisham, toll!

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Grandiose Fortsetzung von "Die Jury" mit einer einmaligen Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Grandiose Fortsetzung von "Die Jury" mit einer einmaligen Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt.

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„Sterben bringt Erben“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Seth Hubbard ist stinkreich - aber auch todkrank. Seinen Tod hat er perfekt inszeniert : er hat sich an einem Baum erhängt. Warum an diesem Baum ? Eine Frage, die nicht unbeantwortet bleibt. Aber erst fiebert seine raffgierige Familie der Testamentseröffnung entgegen. Und sie werden bitter enttäuscht: Seth Hubbard hat sein Vermögen seiner farbigen Haushälterin Lettie Lang vererbt. Die Familie beauftragt die besten Anwälte des Landes damit, das Testament anzufechten. Und hier kommt Jake Brigance ins Spiel - er muss den letzten Willen des Verstorbenen bei Gericht durchsetzen. Für Lettie Lang ist diese Erbschaft auch nicht unbedingt ein Segen. Ihr macht die eigene - ebenso raffgierige - Familie zu schaffen....
John Grisham ist hier zu seinen Wurzeln zurück gekehrt und hat das gemacht, was er richtig gut kann : einen Justizroman zu schreiben, dessen Charaktere bis ins kleinste Detail ausgefeilt sind und einen Spannungsbogen bis zum Ende zu halten. Ganz großes Kino !!
Seth Hubbard ist stinkreich - aber auch todkrank. Seinen Tod hat er perfekt inszeniert : er hat sich an einem Baum erhängt. Warum an diesem Baum ? Eine Frage, die nicht unbeantwortet bleibt. Aber erst fiebert seine raffgierige Familie der Testamentseröffnung entgegen. Und sie werden bitter enttäuscht: Seth Hubbard hat sein Vermögen seiner farbigen Haushälterin Lettie Lang vererbt. Die Familie beauftragt die besten Anwälte des Landes damit, das Testament anzufechten. Und hier kommt Jake Brigance ins Spiel - er muss den letzten Willen des Verstorbenen bei Gericht durchsetzen. Für Lettie Lang ist diese Erbschaft auch nicht unbedingt ein Segen. Ihr macht die eigene - ebenso raffgierige - Familie zu schaffen....
John Grisham ist hier zu seinen Wurzeln zurück gekehrt und hat das gemacht, was er richtig gut kann : einen Justizroman zu schreiben, dessen Charaktere bis ins kleinste Detail ausgefeilt sind und einen Spannungsbogen bis zum Ende zu halten. Ganz großes Kino !!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
13
2
3
1
2

die Erbin
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 05.02.2018

hab noch nicht begonnen, aber nach Mundpropaganda soll es sehr toll und spannen sein zu lesen. Ich freu mich drauf

Katastrophal
von Peter Waldbauer (Autor) aus Heidelberg am 20.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieser Roman ist nur schwer erträglich. Sicher, es gibt flott geschriebene Grishams (die Firma, der Klient, der Regenmacher) und langweiligere (Das Testament, die Kammer), aber „Die Erbin“ schlägt dem Fass den Boden aus. Hier zeigt sich Grisham nur noch als Meister der Klischees und der Versatzstücke. Wenn einem die... Dieser Roman ist nur schwer erträglich. Sicher, es gibt flott geschriebene Grishams (die Firma, der Klient, der Regenmacher) und langweiligere (Das Testament, die Kammer), aber „Die Erbin“ schlägt dem Fass den Boden aus. Hier zeigt sich Grisham nur noch als Meister der Klischees und der Versatzstücke. Wenn einem die Ideen ausgehen, kehrt man dorthin zurück, wo alles begann: in der ländlichen Idylle von „die Jury“, ehemalige Protagonisten inklusive. Soweit (nach zwei Dutzend Romanen) noch tolerierbar. Aber dann. Ständig und überall wird Kaffee getrunken, zum Frühstück gibt es immer Rührei mit Speck, sonst wird fleißig Maisbrei gegessen. Die geschilderten Personen, deren Vielzahl kaum noch zu überblicken ist, sind derart eindimensional, dass man sie eine Seite weiter schon vergessen hat. Bei vielen Namen, die auftauchen, muss man zurückblättern (Willie? Wer was das nochmal?). Eine der Hauptpersonen des Romans, Lettie, ist schwarz, Haushälterin, Köchin und Krankenschwester. Eine andere Schwarze namens Sallie ist ebenfalls Haushälterin, Köchin und auch Krankenschwester. Man beachte allein die drollige Namensgebung „Lettie“ und „Sallie“. Nomen est Omen. Die Verniedlichungssilbe am Namensende soll dem Leser deutlich machen: der Unterschicht zugehörig; naives, braves Dienstmädchen. Überhaupt sind Grishams Nebenfiguren größtenteils Trottel, primitiv oder rassistisch. Zu Ihrer Charakterisierung verwendet der Autor ausschließlich Klischees. Über einen missratenen Bruder auf der Flucht heisst es: „Und so war es ihm nach einem unsteten Leben zur Gewohnheit geworden, ständig einen Blick über die Schulter zu werfen.“ (S. 291). oder „...er arbeitete in einer Kneipe...in einer heruntergekommenen Gegend der Stadt, wohin Matrosen, Hafenarbeiter und Handlanger kamen. Um sich zu betrinken, beim Würfel zu verlieren und Dampf abzulassen. Zwei grimmig aussehende Rauschmeißer sorgten für Ordnung...“ (S. 290). und „Er fuhr jahrelang auf Frachtschiffen und sah die Welt, die ganze Welt. Es gibt keinen Fleck auf der Landkarte, den Ancil nicht kennt. Keinen Berg, keinen Hafen, keine Stadt, keine Sehenswürdigkeit. Keine Bar, keinen Nachtclub, kein Bordell – Ancil war überall (S. 556) Als die kleine Tochter der Hauptperson zu Weihnachten einen Welpen geschenkt bekommt, geschieht folgendes: „Sie sah ihre Eltern mit Tränen in den weit aufgerissenen Augen an und brachte kein Wort heraus.“ (S. 356). Das ist Schundroman-Niveau, so klingt Groschenheft-Prosa. Auch Jugendliche gehören bei Grisham entweder zur Null-Bock-Genration: “Vor den auf volle Lautstärke gedrehten Fernsehgeräten saßen Teenager und starrten auf die Mattscheibe.“ (S. 353) oder aber sie entstammen einer Märchenwelt und werden klischeehaft als Engel verklärt: „Zwei Teenager – intelligente Jugendliche, gut Schüler, Sportler, Kirchenmitglieder, beliebte Jungs aus einer anständigen Familie – waren auf einer eisglatten Straße von einem Betrunkenen um ihr Leben gebracht worden....Die armen Jugendlichen“ (S. 412) Vor allem bei den Anwaltstypen greift Grisham tief in die Kiste mit den Versatzstücken: da ist der unerfahrene, aber moralisch überlegene Junganwalt mit Finanzproblemen, der gegen den älteren und teuren Staranwalt einer großen Kanzlei kämpft. Die Gegenseite ist natürlich skrupellos und arbeitet im Prozess mit illegalen Methoden (wie schon in „Der Regenmacher“ und „Das Urteil“). Da gibt es den alte Dorfanwalt mit Gesundheits- und Alkoholproblemen, dessen Ruf bereits gänzlich ruiniert ist; den publicitysüchtigen Selbstdarsteller, der im Rolls Royce vorfährt oder der mausgraue 0-8-15-Anwalt mit Dienst nach Vorschrift. Auch sonst tauchen altbekannte Grisham-Typen auf: die laszive Bedienung im Coffeeshop; die ehrgeizige Praktikantin; ein skurriler Richter, der die „Bösen“ in seinem Gerichtssaal erst zur Schnecke macht und dann hinauswirft (wie schon in „der Klient“). Wäre nicht alles schon so oft da gewesen, man würde schmunzeln müssen. So aber wirkt Grishams Kombinationsspiel nur beliebig, die Verwendung immer gleicher Versatzstücke austauschbar und ideenarm. Neu in diesem Buch ist nur die ellenlange, nervtötende Ahnenforschung. Einzig, dass ab und an ein witziger Dialog den dicken Schmöker versüsst, hält einen davon ab, das Buch vorzeitig zuzuklappen. Dem Roman hätte es gut getan, um mindestens 200 Seiten gekürzt zu werden.

Wer Informationen zum amerikanischen Rechtssystem mag
von einer Kundin/einem Kunden aus Bernau am 17.06.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Story ist spannend, auf den ersten und letzten Seiten. In dem langen Mittelteil geht es um viele Anwälte, Prozessordnungen, Geschworenenauswahl und andere nicht spannende Handlungen. Mir sind diese Seiten zu langweilig.