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In den Wäldern Sibiriens

Tagebuch aus der Einsamkeit

(7)
Einfach mal weg sein: Die Einladung, ein anderes Leben zu führen.

„Fünf Tagesmärsche vom nächsten Dorf entfernt, inmitten einer unendlich weiten Natur, habe ich mich sechs Monate lang bemüht, glücklich zu sein. Zwei Hunde, ein Holzofen, ein Fenster mit Blick auf den See genügen.“ Sylvain Tessons Aufzeichnungen handeln vom Versuch, durch Weltabgeschiedenheit und Einsamkeit frei über die eigene Zeit verfügen zu können. „Ein Buch von magnetischer Anziehungskraft“ (Le Monde Des Livres), das in Frankreich Hunderttausende begeistert hat und international von Lesern und Kritik gefeiert wird.

Rezension
"Aussteiger-Literatur ist oft peinlich. Sylvains Tessons Tagebuch ist hingegen grandios."
Portrait
Sylvain Tesson, geboren 1972 in Paris, ist Schriftsteller, Filmemacher und ein großer Reisender. Er fuhr mit dem Fahrrad um die Welt und unternahm monatelange Expeditionen - durch den Himalaya, von Sibirien nach Indien zu Fuß und immer wieder nach Zentralasien. Für seine Reisebeschreibungen und Essays wurde er mit dem Prix Goncourt de la nouvelle und dem Prix Medicis ausgezeichnet. Zuletzt erschien „In den Wäldern Sibiriens“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641126001
Verlag Albrecht Knaus Verlag
Übersetzer Claudia Kalscheuer
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Experiment Einsamkeit“

Alexandra Hager, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

"Gründe, warum ich mich allein in eine Blockhütte zurückgezogen habe

Ich war zu geschätzig
Ich wollte Stille
Zu viel unbearbeitete Post
und zu viele Leute zu treffen
Ich beneidete Robinson
Es ist hier besser geheizt als in meiner Pariser Wohnung
Weil ich nicht mehr einkaufen gehen wollte
Um herumbrüllen und nackt leben zu können
Aus Abscheu vor Telefon und Motorenlärm"

Sylvain Tessons Experiment: Ein halbes Jahr alleine in einer Blockhütte am Baikalsee, fünf Tagesmärsche zum nächsten Dorf. Mit im Gepäck sind u.a. Wodka, Zigarren und ungefähr 60 Bücher.
Seine Tagebuchaufzeichnung lesen sich mal witzig, mal poetisch.
Das richtige Buch für Zeiten, in denen einem alles zu viel ist.
Tesson ist ein Könner seines Fachs, der Schriststeller, Filmemacher und Reisende schreibt packend und detailliert.
"Gründe, warum ich mich allein in eine Blockhütte zurückgezogen habe

Ich war zu geschätzig
Ich wollte Stille
Zu viel unbearbeitete Post
und zu viele Leute zu treffen
Ich beneidete Robinson
Es ist hier besser geheizt als in meiner Pariser Wohnung
Weil ich nicht mehr einkaufen gehen wollte
Um herumbrüllen und nackt leben zu können
Aus Abscheu vor Telefon und Motorenlärm"

Sylvain Tessons Experiment: Ein halbes Jahr alleine in einer Blockhütte am Baikalsee, fünf Tagesmärsche zum nächsten Dorf. Mit im Gepäck sind u.a. Wodka, Zigarren und ungefähr 60 Bücher.
Seine Tagebuchaufzeichnung lesen sich mal witzig, mal poetisch.
Das richtige Buch für Zeiten, in denen einem alles zu viel ist.
Tesson ist ein Könner seines Fachs, der Schriststeller, Filmemacher und Reisende schreibt packend und detailliert.

„ich bin dann mal in Sibirien.....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln


Ein halbes Jahr Einsamkeit will sich Sylvain Tesson gönnen und das ausgerechnet in der einsamen Weite Sibiriens in einer abgelegenen Blockhütte ! Was fasziniert ihn daran ? Natur, Schnee und Bären und eine beachtliche Literaturliste , sowie paketeweise Nudeln mit etlichen Flaschen Ketchup und Wodka im Gepäck, das sind die Ausgangsvoraussetzungen. Später kommen hinzu: zwei Hunde als Begleiter, eine Menge an selbst gefangenen Saiblingen auf die Speisekarte und eine traurige Trennung von der Daheimgebliebenen Liebsten dazu, außerdem innere Einsichten und Aussichten...verlockend scheint das Ganze schon, beschrieben ist das Experiment auch recht anschaulich, wie nachhaltig die Kontemplation nun war muss sich wohl erst noch zeigen ! Alles in allem : recht ungewöhnlich !

Ein halbes Jahr Einsamkeit will sich Sylvain Tesson gönnen und das ausgerechnet in der einsamen Weite Sibiriens in einer abgelegenen Blockhütte ! Was fasziniert ihn daran ? Natur, Schnee und Bären und eine beachtliche Literaturliste , sowie paketeweise Nudeln mit etlichen Flaschen Ketchup und Wodka im Gepäck, das sind die Ausgangsvoraussetzungen. Später kommen hinzu: zwei Hunde als Begleiter, eine Menge an selbst gefangenen Saiblingen auf die Speisekarte und eine traurige Trennung von der Daheimgebliebenen Liebsten dazu, außerdem innere Einsichten und Aussichten...verlockend scheint das Ganze schon, beschrieben ist das Experiment auch recht anschaulich, wie nachhaltig die Kontemplation nun war muss sich wohl erst noch zeigen ! Alles in allem : recht ungewöhnlich !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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1

Als Einschlafhilfe ganz toll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Sterrebeck am 27.09.2016
Bewertet: Taschenbuch

In kaum zu überbietender Langweile werden pseudointellektuelle Gedanken als allgemeine Zivilisationskritik zum Besten gegeben. Dazwischen gibt es immer wieder reichlich Wodka und übertrieben bildhafte Methaphern, die die Landschaft beschreiben. Vollkommen belanglos. In der Tat habe ich es zum Einschlafen genutzt, weil nach 5-10 min automatisch die Augen zufallen.... In kaum zu überbietender Langweile werden pseudointellektuelle Gedanken als allgemeine Zivilisationskritik zum Besten gegeben. Dazwischen gibt es immer wieder reichlich Wodka und übertrieben bildhafte Methaphern, die die Landschaft beschreiben. Vollkommen belanglos. In der Tat habe ich es zum Einschlafen genutzt, weil nach 5-10 min automatisch die Augen zufallen.

Ich fand das Buch spannend.
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 01.03.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Autor ist ein Weltenbummler, der bereits Wüsten durch- und Gebirge überquerte. Nun will er testen, ob er es sechs Monate an einem einsamen Ort am Baikalsee in einer winzigen Blockhütte aushält. Seine Erlebnisse und Gedanken hält er täglich in einem Tagebuch fest. Mal ist es eine einzige Zeile,... Der Autor ist ein Weltenbummler, der bereits Wüsten durch- und Gebirge überquerte. Nun will er testen, ob er es sechs Monate an einem einsamen Ort am Baikalsee in einer winzigen Blockhütte aushält. Seine Erlebnisse und Gedanken hält er täglich in einem Tagebuch fest. Mal ist es eine einzige Zeile, mal eine komplette Kurzgeschichte, mal kurz und knapp, mal blumig ausschweifend ("Ich laufe über den Kuchen eines nördlichen Gottes." oder "Ich trinke die Flocken an der Brust des Himmels."). Mich beeindruckten am meisten die Beschreibungen und Gewohnheiten der Russen, der Taigabewohner. Der Alltag in bitterer Kälte (minus 35 Grad) liest sich ebenfalls spannend. Sehr bildhaft wurde der beginnende Frühling beschrieben, wenn das Eis auf dem See so langsam bricht. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und freue mich, sie in meinem Bücherregal zu haben.

Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 07.08.2014

Trotzdem es Tagebucheinträge aus der Einsam- und Ereignislosigkeit Sibiriens sind, ist das Buch bis zur letzten Seite fesselnd und faszinierend. Je l'aime.