Das gläserne Glück

Conte Krimi Band 40

Lilo Beil

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Beschreibung

Ein strahlender Herbsttag 1996: Friedrich Gontard, Kripochef im Ruhestand, und seine Frau Anne erkunden Wissembourg im nördlichen Elsass. Im alteingesessenen Café Rebert trifft Gontard seinen ehemaligen Klassenkameraden Georg Fuhrmann. Dieser freudige Zufall gibt Anlass zum Austausch: über ihre Leben, über Lalique-Glaskunst und über ihre gemeinsame Schulzeit im Dritten Reich. Als Gontard bald darauf der Einladung des Freundes in dessen Haus im Wasgau folgt, findet er den Gastgeber ermordet vor. Zwei weitere Schulfreunde, die den Holocaust und die „Hölle von Gurs“ überlebt haben, werden als Zeugen in den Mordfall hineingezogen. Ein Raubmord? Rache? Oder die Schatten der Vergangenheit? Einer der schwersten Fälle für den pensionierten Friedrich Gontard.Das sechste kriminalistische Zeitgemälde um Friedrich Gontard führt den Leser ins Elsass, in die Südpfalz, den vorderen Odenwald und an die Bergstraße, aber auch nach Südfrankreich …

Lilo Beil wurde im südpfälzischen Klingenmünster geboren. Die Pfarrerstochter verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Dielkirchen bei Rockenhausen und in Winden bei Landau. Ab 1966 studierte sie in Heidelberg Romanistik und Anglistik. Sie unterrichtete von 1972 bis Januar 2008 an der Martin-Luther Schule in Rimbach. Die Mutter dreier erwachsener Töchter lebt mit ihrem Mann im vorderen Odenwald.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 230
Erscheinungsdatum 01.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95602-012-4
Verlag Conte-Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,4/2,2 cm
Gewicht 328 g

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Routiniert aktuelle Themen mit kriminalistischen Geschehen verknüpft
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 14.04.2014

Der sechste Krimi mit und um den pensionierten Kriminaler Friedrich Gontard braucht ein paar Seiten Anlauf. Im zweiten Kapitel kommt es zu einem rührenden (nicht rührseligen) Wiedersehen zweier Schulfreunde und im vierten Kapitel wird Georg Fuhrmann, einer der beiden, ermordet aufgefunden. Da Gontard pensioniert ist muss er die... Der sechste Krimi mit und um den pensionierten Kriminaler Friedrich Gontard braucht ein paar Seiten Anlauf. Im zweiten Kapitel kommt es zu einem rührenden (nicht rührseligen) Wiedersehen zweier Schulfreunde und im vierten Kapitel wird Georg Fuhrmann, einer der beiden, ermordet aufgefunden. Da Gontard pensioniert ist muss er die Ermittlungen seinem Nachfolger Udo Schwerdtfeger überlassen. Wie immer in solchen Krimi-Konstellationen sind die Nachfolger etwas stümperhaft und Gontard muss ihm gelegentlich auf die Sprünge helfen. Dann aber rollen die Nachforschungen spannend und folgerichtig ab. Der Titel geht auf eine Vers von Gottfried von Straßburg zurück und wird  mehrdeutig eingesetzt. Einerseits ist so manches Glück im Roman sehr brüchig, andrerseits ist ein prominenter Verdächtiger der Glücksbuchschreiber Bertram Blenker. Seine Glücksratschläge sind oberflächlich und durchsichtig.  Er wird kräftig konterkariert. Ach ja, die Glaskunst des René Lalique geht auch zu Bruch. Routiniert – und für Gontard-Leser gewohnt – verbindet die Autorin aktuelle Themen mit dem kriminalistischen Geschehen. Hier ist es das Umgreifen des Rechtsradikalismus, oder allgemeiner, der verbreitenen gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und dem Untertauchen der braunen Schlächter nach 1945. In den kleinen emotionalen Szenen, gerne mit Tieren, entwickelt die Autorin ihre erzählerische Kraft. Wenn sie Informationen unterbringen will, wird's schnell belehrend, wie im Passus zur NS-Literatur. Ein solider Krimi mit starkem regionalen Bezug, aber auch ernsten und wichtigen Themen.


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